Virenschutz für Windows 10 im Test: Sicherheit kostet Geld

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  1. #1

    Virenschutz für Windows 10 im Test: Sicherheit kostet Geld

    Originalansicht: Virenschutz für Windows 10 im Test: Sicherheit kostet Geld

    Microsoft bietet bei seinen Betriebssystemen Windows 7 und Windows 8.1 eine serienmäßige Antivirus-Software, die aber nicht unbedingt überzeugen kann. Unter Windows 10 setzt sich die "Tradition" fort. Um wirklich gut geschützt zu sein, sollte auf dem PC daher Software von Anbietern wie Avira, BitDefender, Kaspersky und Symantec oder einigen anderen laufen

    Name:  Microsoft Windows Defender.jpg
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    Die Prüforganisation AV-Test prüft regelmäßig Antivirus-Software. Bei der besonders wichtigen Schutzwirkung landete die Microsoft-Lösung Security Essentials (MSE) regelmäßig auf den hinteren Plätzen, auch wenn es beim letzten Test im September für Windows 7 leichte Fortschritte zu verzeichnen gab. Jetzt wurde erstmals Software für Windows 10 getestet, und dabei konnte Microsoft erneut nicht überzeugen: der Windows Defender für Windows 10 landet bei der wichtigsten Disziplin mit 3,5 von 6 möglichen Punkten wieder am Ende des Testfeldes. Defizite gibt es aber auch bei der Geschwindigkeit, die mit 4,5 Punkten ebenfalls verbesserungswürdig ist. Lediglich bei der Handhabung kann der Windows Defender überzeugen und die volle Punktzahl einfahren. Am Ende reicht es gerade einmal zu 14 von 18 möglichen Punkten und den drittletzten Platz unter den 20 Testteilnehmern.

    360 Total Security 5.0.0.6053 for Windows 10-av-test-windows-10-11-2015.png

    Die spezialisierten Anbieter von Virenschutz-Programmen versprechen einen deutlich besseren Schutz - und halten zumeist Wort. Die Hälfte aller Kandidaten erreicht 6 Punkte, was verdeutlicht, wie viel Microsoft noch zu tun hat. Vier der optimal schützenden Lösungen konnten darüber hinaus auch in den beiden anderen Kategorien - und damit auch im Endergebnis - die volle Punktzahl einfahren. Die Testsieger werden nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet:

    • Avira Antivirus Pro
    • BitDefender Internet Security
    • Kaspersky Lab Internet Security
    • Symantec Norton Security


    F-Secure Internet Security und Trend Micro Internet Security landen knapp dahinter, lediglich ganz leichte Schwächen bei der PC-Leistung verhindern hier einen Platz ganz oben. Dieser Punkt ist durchaus wichtig, sofern mit dem zusätzlichen Schutz nicht die Performance einbrechen soll. Das ist beispielsweise bei Eset Smart Security der Fall: bei der Schutzwirkung werden 5,5 und bei der Handhabung sogar 6 erreicht, doch bei der Geschwindigkeit wird mit 3 Punkten das zweitschlechteste Ergebnis im gesamten Testfeld eingefahren.

    Meinung des Autors: Was nichts kostet, ist auch nichts - zumindest auf die Antivirus-Lösungen von Microsoft trifft dieser Satz zu. Dabei ist es unerheblich, ob unter Windows 7, Windows 8.1 oder aktuell Windows 10 getestet wird. Wer also sicher, schnell und bequem unterwegs sein will, muss zur Konkurrenz - dort aber auch bezahlen.

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. #2
    Fast
    Standardavatar

    Virenschutz für Windows 10 im Test: Sicherheit kostet Geld

    Seit Jahren nutze ich GData, habe noch keine Probleme feststellen können, weder unter Windows 7 oder 8, auch nicht unter Windows 10. Von allen weiteren Security Software Sites habe ich nur Probleme erfahren, hier im Forum und auch Privat. Am schlimmsten, meiner Meinung und Erfahrung nach, sind Symantec und Kaspersky, gefolgt von Avira und auch Avast.
    Dann würde ich noch den hauseigenen Defender vorziehen, bevor ich mir o. g. Software auf den Computer installiere.
    Mir fehlt auch das Nachvollziehbare, um mir die Wertungen von Sicherheitstestern - hier AV - erklären zu können, möchte auch keine Äußerungen abgeben. Aber verbindlich sind diese Aussagen in keinem Fall, von daher sollte jeder das für sein System erforderliche und beste Programm testen und nutzen.

  4. #3
    Achim
    Standardavatar

    Virenschutz für Windows 10 im Test: Sicherheit kostet Geld

    Ich bin PC-Nutzer seit der ersten Stunde und habe auch schon von allen Antiviren-Herstellern die Software durch. Leider ist es mit den Jahren dieser Hersteller immer schlechter geworden. Die Software "gräbt" sich einfach zu tief in das Betriebssystem ein und verursacht so mehr Probleme als sie verhindert. Ich bin wirklich sehr viel im Internet unterwegs und fahre seit bestehen das Microsoft Internet Security und hatte in dieser Zeit keinen Virenbefall. Die Aussage hier: Was nichts kostet ist auch nichts - kann ich nicht nachvollziehen.

  5. #4
    Avatar von opelmeister
    Version
    Win10Prof X64, Laptop älter +Win10 Prof X64
    System
    Asus M5A99X, AMD FX8320, 8 Core, 16 GB DDR3 RAM (Geil Black Dragon), Radeon HD6570, SyncMaster P2370

    Virenschutz für Windows 10 im Test: Sicherheit kostet Geld

    Die Aussage hier: Was nichts kostet ist auch nichts - kann ich nicht nachvollziehen.
    Dem kann ich nur zustimmen.

    Ich habe seit Windows 8/8.1 auf meinem Laptop keine Antivirensoftware benutzt und benutze auch seit dem Übergang auf Windows 10 weiterhin nichts anderes. Über einen Virenbefall deswegen kann ich nichts berichten. Der Defender scheint einfach zu tun was er soll.
    Es kommt auch auf das persönliche Verhalten eines jeden im Internet an. - Denke ICH zumindest. -
    Auch habe ich keine, oder kaum, kritische Software und private Daten auf dem Laptop.
    Ich lasse mich aber gerne hier verhauen, belehren, oder sonst was geschehen.

    Auf meinem Desktop läuft allerdings AVAST Premium. Aus Sicherheitsgründen wegen Online Banking und anderen wichtigen privaten Daten.

  6. #5
    RoWi
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    Virenschutz für Windows 10 im Test: Sicherheit kostet Geld

    Gut den Test kann man mal so im Raum stehenlassen. Aber die Aussage "Sicherheit kostet Geld" nicht. Ich habe Avira in der Free- und der Bezahlversion getestet. Kein nennenswerter Unterschied (außer im Funktionsumfang). Genauso wie bei Avast. Warum kostet Sicherheit also Geld? Nun bin ich nicht aus der Geiz-ist-geil-Generation und muss auch nicht mit jedem Cent sparen, aber Sicherheit geht alle was an und ich sehe nicht ein, warum man mit den z.T. berechtigten Ängsten der user Geld machen soll. Ist genauso wie bei Versicherungen: erst Angst und Schrecken verbreiten und dann die Hand aufhalten.
    Antivirensoftware: ja! Ein wenig Brain 2.0 ist aber auch angesagt - und das kostet kein Geld.
    Mein Fazit: auch mit kostenloser Antivirenlösung und etwas Verstand kann man sich gut schützen.

  7. #6

    Virenschutz für Windows 10 im Test: Sicherheit kostet Geld

    Naja, diese kostenlosen Sicherheitslösungen gerade von anderen Firmen haben bei mir einen nicht so guten Ruf. Denn es waren immer diese, die im Bekanntenkreis für einen Virenbefall sorgten, weil sie nicht sicher genug waren. Ob es jetzt an fehlendem Brain lag, mag ich nicht zu sagen. Zumindest drei Leute waren aber darunter, die mit Sicherheit nicht auf alles klicken was bunt ist und blinkt, und auch nicht auf den dunklen Seiten des Webs surfen.

    Seitdem diese alle auf kostenpflichtige AV Soft setzen, wurden sie verschont.

    Und nein, ich weiß nicht, was sie heute an Windows Versionen einsetzen. Ich erfahre solches ja immer erst dann, wenn es zu spät ist

  8. #7
    Avatar von Friesenbomber
    System
    Asus R505C, Intel Core i5 3317, 6GB DDR3RAM, 500GB , Geforce GT 740M 2 GB , Windows 10 Home 64 Bit
    Ich benutze derzeit F-Secure und bin voll damit zufrieden, sowohl auf dem PC Notebook und Smartphone. Im Bundle gekauft mit zwei PC und einer Smartphone Lizenz.
    Finde auch den Onlinebanking Schutz in der Software sehr gut.

  9. #8
    Avatar von Hans73
    Version
    Win 10 Pro x64 , 2x Ubuntu 14LTS x64
    System
    Asus G74

    Virenschutz für Windows 10 im Test: Sicherheit kostet Geld

    Prinzipiell hat ja niemand was zu verschenken und Programmierer müssen auch essen.

    Auf Win10 hab ich den Defender , auf allen Anderen Systemen Avira (Kaufversion) ... alles ohne gravierende Auffälligkeiten.

  10. Hallo,
    schau mal hier: Windows Wartungs Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  11. #9
    Heinz
    Standardavatar
    Gratisversionen benutzen in der Regel die gleiche Engine wie die Bezahlversionen. Unterschied liegt mehr darin,dass bei Bezahlversionen noch ein paar Glitzerkugeln mehr am Weinachtsbaum aufgehängt werden. Tools die nur begleitend sind zur wesendlichen Funktion eines AV Programms.
    Gratisversionen sind nur dazu da,um die Nutzer zu animieren,sich die Kaufversion zu holen.

  12. #10
    Avatar von runit
    Version
    Win10 Home 64 bit, 1709 Build 16299.125
    System
    Läppi HP Pavillion 17, i5 5200U, 4 GB Ram, Intel HD 5500 Graphics

    Virenschutz für Windows 10 im Test: Sicherheit kostet Geld

    Nach meinem Wissen ist das nicht ganz so, wie Du das siehst @Heinz. Ich gebe @geronimo in der Grundaussage Recht.

    Der Grundunterschied zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Versionen bei gleichem Anbieter ist nicht die Engine. Da hast Du recht. Der primäre Unterschied ist der Update-Intervall. Fange ich mal beim Defender an: der dated 2-5 mal am Tag ab. Nehmen wir mal die 5 - eine Zahl, die eher zu hoch gegriffen ist - teilen diese durch den Tag - der Einfachheit halber durch 25 = bedeutet, ein Update der Virendefinition findet maximal alle 5 Stunden am Tag statt, eher ist der Zeitraum größer - in diesem Zwischenraum bist Du nahezu ungeschützt vor aktuellen Angriffen. So ist auch zu erklären, dass der Defender gerade bei Zero-Day-Angriffen anfällig ist. In einem April-Test habe ich gelesen, 1 von 4 Angriffen ging beim Defender erfolgreich durch. Das entspricht so ziemlich dem Update-Intervall des Defenders und erklärt dies damit.

    Bestimmte kostenpflichtige Versionen hingegen haben einen sogenannten Puls-Intervall. Da findet eine Erneuerung der Definition bei Bedarf in 20-40-Sekunden Abständen statt, wodurch sie natürlich wesentlich mehr Sicherheit bieten. Die Qualität der Definitionen der einzelnen Anbieter unterscheidet sich zudem auch noch. So ergibt sich weiter auch ein Unterschied in der False/True-Erkennung. - Das in etwa spiegelt das abgebildete Diagramm von @geronimo wieder, inwiefern die Scanner im Vergleich Standard-Aufgaben lösen.

    Es gab schon lange keine aktuellen Angriffe mehr, sich selbst verbreitende Würmer oder so, von denen schlagartig weltweit Millionen von Rechnern betroffen wären. War mal vor ein paar Jahren häufiger der Fall.

    So ist schon länger nur der Standard zu schützen, bekannte Viren werden geblockt. Das schafft so ziemlich jedes Programm. Darum ist auch hier von Mehreren zu lesen, sie hätten mit diesem und jenem Programm noch nie oder selten ein Problem gehabt. Wenn man dann noch einigermaßen besonnen im Netz unterwegs ist, sich vor Pishing schützt, was heute die meisten kostenlosen Scanner ebenfalls inclusive anbieten, bei seinen Mails die bekannte Vorsicht beim Öffnen von Anhängen beherzigt, einen Browser-Echtlaufzeitschutz hat, bieten wohl heute auch alle Kostenlosen an, ist man also von Haus aus schon potenziell weniger Gefahren ausgesetzt. Da mag auch der Defender als Schutz vor den Standard-Gefahren ausreichen.

    Die Spreu vom Weizen trennt sich erst, wenn es wirklich zu schweren Attacken kommt. Das kann mal unversehens auf einer Seite passieren, manche Werbung enthält bösartige Scripte von Angreifern, übliche Sicherheitslöcher in Java oder Flash-Player oder Ähnlichem, oder eben auch bei programmierten gezielten Zero-Day-Attacken - einzeln gezielt auf eine Adresse oder einen ausgewählten Kreis von Adressen, oder mit Bots auf alle MS-Rechner weltweit oder länderspezifisch.

    Dazu möchte ich noch generell anmerken: Beim ernsthaften Virenschutz ist es ein Wettlauf mit der Zeit. Es ist ja bekannt, dass Programmierer es vermögen, die Scanner zu umgehen. Dafür nutzen sie die Update-Intervall-Löcher, wenn sie nicht über die vorgenannten einfacheren Wege gehen. Daher bauen die Fachleute ihren Scanner und ihre Firewall auch VOR den Router oder zwischen Router und Rechner, denn wenn der Router ohne Abwehrmaßnahme passiert wurde, ist es sehr schwer, einen schweren Angriff auf das System zu blocken, ist ein Virus dahin gelangt. Hier möchte ich MS loben, die sich ernsthafte Gedanken darum gemacht hat und ihr WIN10 besser davor zu schützen sucht und tut. Vielleicht schafft es MS auch eines Tages, ihren Defender merklich zu verbessern. Die Hoffnung stirbt zuletzt^^. Es kommt unter dem Strich immer darauf an, wer schneller und klüger ist, der Angreifer oder der Verteidiger mit seiner Reaktion auf den Angriff. - Klug sind die Angreifer allemal. Bleibt dem Verteidiger also nur, klug und vor allem rasend schnell zu reagieren.


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