Windows Fall Creators Update erhält Verbesserungen bei Datenschutz und Privatsphäre

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  1. #1
    Avatar von maniacu22
    Version
    Windows 10 Pro 64 Bit - Build 1709
    System
    Intel Core i5-3570K, 32 GB RAM, 500 GB Crucial MX200, HIS Radeon HD 5750 Passiv

    Windows Fall Creators Update erhält Verbesserungen bei Datenschutz und Privatsphäre

    Originalansicht: Windows Fall Creators Update erhält Verbesserungen bei Datenschutz und Privatsphäre

    Zum Marktstart von Windows 10 vor etwas mehr als zwei Jahren hat sich Microsoft nicht nur von der Presse, sondern auch von Verbraucherschutz-Verbänden unzählige Kritiken bezüglich des Datenschutzes anhören und gefallen lassen müssen. Nachdem Microsoft mit dem Creators-Update etliche zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten schon während der Installationsroutine angeboten hat, sollen mit dem für 17. Oktober angekündigten Fall Creators Update weitere Verbesserungen folgen


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    Nachdem Microsoft sein aktuelles Windows 10 vor etwas mehr als zwei Jahren veröffentlicht hat, wurden schnell Stimmen laut, welche das Betriebssystem aufgrund seines undurchsichtigen Datenschutzes als Sammelkrake und ähnliches beschimpften. Neben dem Lernen der meisten Nutzer, dass die Sammlung von Telemetriedaten für die Weiterentwicklung eines so weit verbreiteten Betriebssystems unabdingbar und ungefährlich ist, hat auch Microsoft aus seinen Fehlern gelernt und mit dem aktuellen Creators Update schon vor beziehungsweise während dessen Installation eine Abfragemaske implementiert, über welche der Nutzer einzelne Einstellungen bezüglich dem Datenschutz individuell einstellen kann und somit dem Nutzer überlässt, welche Daten übertragen werden dürfen und welche nicht.

    Im Microsoft-Blog nun, dass man mit dem kommenden Fall Creators Update noch einen Schritt weiter gehen möchte. So soll die Datenschutzerklärung schon während des Setup-Vorgangs eingeblendet werden, um dem Nutzer die Möglichkeit zu geben, diese durchlesen und die einzelnen Funktionen besser verstehen zu können. Da sich Microsoft allerdings auch bewusst ist, dass sich die wenigsten Nutzer einen ewig langen Text durchlesen wollen, wird man zu bestimmten Themenbereichen wie „Position“, „Spracherkennung“, „Diagnose“, „Individuelle Benutzererfahrung mit Diagnosedaten“ und „Werbung“ eine Schaltfläche mit "Lernen Sie mehr" einblenden, wodurch der Nutzer gezielt über die einzelnen Themenbereiche informiert werden kann, ohne dass sich dieser die gesamte Datenschutzerklärung durchlesen muss.

    Am interessantesten wird wohl ein neues Feature sein, welches die meisten schon von ihrem Smartphone (Android oder iOS) her kennen. Sämtliche Apps, welche spezielle Zugriffe auf Kamera, Mikrofon, Kalender oder auch Kontaktdaten benötigen, werden ab dem Fall Creators Update eine entsprechende Abfrage auslösen, welche der Nutzer bejahen oder auch ablehnen kann. Diese Berechtigungsabfragen sollen sich sogar nachträglich über die "Start - Einstellungen - Privatsphäre" erteilen oder wieder entziehen lassen.

    Auch die Übertragung der besagten Telemetriedaten soll sich ab dem Fall Creators Update zumindest für Unternehmen individualisierter gestalten und bis auf ein Minimum reduzieren lassen, welches für Windows Analytics benötigt wird. Da hier allerdings nur Enterprise-Kunden erwähnt werden, bedeutet das im Umkehrschluss, dass Nutzer einer Home- oder auch Pro-Version diesbezüglich keine Änderungen erwarten brauchen.

    Meinung des Autors: Ich habe schon damals nicht verstanden, warum so viele über die öffentlich gemachten Privatsphäreeinstellungen bei Windows 10 gemeckert haben. Linux, OS X und allem voran Android sind hier kein Deut besser, nur spricht darüber niemand. Microsoft hat aus diesen Fehlern gelernt und Verbesserungen durchgeführt, die nun nach und nach Anwendung finden. Am meisten habe ich mich über Leute auf Facebook amüsiert, welche die Privatsphäreeinstellungen von Windows 10 in den höchsten Tönen kritisiert hatten, zeitgleich aber ihren Facebook-Account für Gott und die Welt geöffnet hatten. Sicherlich finde ich Datenschutz wichtig und notwendig, aber man sollte seine persönlichen Daten eben nicht mit den Telemetriedaten verwechseln, welche Microsoft zur Verbesserung von Windows 10 benötigt, oder wie seht ihr das?

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  3. #2
    chakkman
    Standardavatar

    Windows Fall Creators Update erhält Verbesserungen bei Datenschutz und Privatsphäre

    Ich habe schon damals nicht verstanden, warum so viele über die öffentlich gemachten Privatsphäreeinstellungen bei Windows 10 gemeckert haben. Linux, OS X und allem voran Android sind hier kein Deut besser, nur spricht darüber niemand.
    Genau so ist es. Manchmal kann man fast glauben verschweigen ist besser, als die Fakten auf den Tisch zu legen... wie in der Politik, so auch beim Computern. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass die Leute sich früher so über Programm-Berechtigungen aufgeregt haben (die es ja auch überhaupt nicht gab, bzw. man in keinster Weise darüber informiert wurde). Dann hat Google bei Android die Sachen mit den Berechtigungen für die Apps eingebaut, und nun sind sie alle am mosern, warum die Musik-App eine Berechtigung benötigt, um auf die Anruf-Funktion zuzugreifen. "Na, damit ich die Musik unterbrechen kann, wenn ein Anruf kommt.". Achsoooo, Dann ist ja alles gut.

  4. #3
    Avatar von Heinz
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    i7-3630QM - 8.00 GB - Toshiba Sat.
    Ich hab mich noch nie daran gestört,dass Telemetrydaten an MS übertragen werden.Das sind ja nur Hardwareinformationen und sicher keine Spionage meiner Privatspäre.Abgesehen davon hab ich kaum private Daten,die ich in einem Computer aufbewahren
    würde, bzw.- keine,die nicht die ganze Welt kennen dürfte.

  5. #4
    Joern
    Standardavatar

    Windows Fall Creators Update erhält Verbesserungen bei Datenschutz und Privatsphäre

    Moin,
    ich weiß jetzt nicht was Linux, OSX und Android damit zu tun haben das Windows Daten sendet.
    Soll heißen, wenn es alle machen ist es OK. So machen es die Lemminge auch. Nicht das ich was dagegen hätte, sollen die Sammeln was sie wollen, wenn ich keine Privaten Nachteile dadurch habe.
    Diese Aussage ist doch einfach mal so dahin geklatscht.
    Welche Daten sendet denn OSX genau??


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