Windows 10: Microsoft etabliert "Ready for Windows"-Liste als Kompatibilitätsbestätig

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  1. #1
    Avatar von maniacu22
    Version
    Windows 10 Pro 64 Bit - Build 1709
    System
    Intel Core i5-3570K, 32 GB RAM, 500 GB Crucial MX200, HIS Radeon HD 5750 Passiv

    Windows 10: Microsoft etabliert "Ready for Windows"-Liste als Kompatibilitätsbestätig

    Originalansicht: Windows 10: Microsoft etabliert "Ready for Windows"-Liste als Kompatibilitätsbestätigung für Enterprise-Kunden

    Um noch weitere Unternehmenskunden von einem Upgrade auf das aktuelle Windows 10 zu überzeugen, hat man in Redmond die "Ready for Windows"-Liste ins Leben gerufen, auf der vor allem Enterprise-Kunden die Möglichkeit erhalten, bereits im Vorfeld nachschlagen können, ob entsprechend spezielle Software-Anwendungen auch unter dem "neuen" Windows 10 problemlos lauffähig sind


    Die neue Build-windows-10-th2.jpg


    Microsofts Upgradeaufforderungen auf Windows 7 oder auch Windows 8.1-Systemen, auf das neue Windows 10 upzugraden, betreffen nicht nur Privat- sondern auch immer wieder Enterprise-Kunden. Verständlich, dass sich viele davon einfach nur noch genervt fühlen. Speziell im Unternehmensbereich ist es den System-Admins aber wichtig, dass das System läuft, da damit schließlich Geld verdient werden muss. Darunter werden sich sicherlich auch viele befinden, die erst vor zwei Jahren von Windows XP auf neuere Betriebssysteme gewechselt haben und jetzt an dem Punkt angelangt sind, dass alles so läuft, wie es soll. Ganz nach dem Motto "Never touch a running System" werden sich viele fragen, warum man gerade jetzt schon wieder das Betriebssystem upgraden sollte.

    Die zögerliche Umstellung auf Windows 10 hängt also hauptsächlich damit zusammen, dass viele der System-Admins Bedenken hegen, ob die jeweils eingesetzte Anwendungs-Software auch mit Windows 10 kompatibel ist. Ein "Ausprobieren" wie das vielleicht im privaten Bereich noch möglich ist, kann im geschäftlichen Umfeld zu schwerwiegenden Konsequenzen führen.

    Da Microsoft auch mit seinen teilweise doch sehr energischen Upgradeaufforderungen nicht den gewünschten Erfolg erzielt hat, scheint man jetzt doch wieder als "Kooperationspartner" agieren zu wollen. Um den Anwendern aufzuzeigen, dass mittlerweile sehr viele Business-Anwendungen mit Windows 10 kompatibel sind, ruft man den Anwendern die "Ready for Windows"-Seite ins Gewissen, auf welcher man sich informieren kann, welche Anwendungen von welchen Softwareentwicklern speziell für Windows 10 optimiert worden sind. Neben den großen Anbietern wie Citrix und Autodesk gibt es auch zahlreiche kleinere Softwareanwendungen, die eher bestimmte Nischen abdecken.

    Wie sich ein Microsoft-Sprecher gegenüber den Kollegen von ZDNet äußerte, soll "Das Ziel der Seite darin bestehen, die Sichtbarkeit all der Lösungen zu erhöhen, die heute auf Windows 10 arbeiten und damit das Bewusstsein bei den Entscheidungsträgern zu erhöhen."



    Meinung des Autors: Diese Liste hätte Microsoft viel eher ins Leben rufen sollen, anstatt die User im Unklaren zu lassen und permanent und immer aggressiver mit Upgradehinweisen zu "penetrieren". Allerdings benötigt die Zusammenstellung solch einer Liste auch seine Zeit, da nicht jedes Entwicklerstudio für Anwendungssoftware gleich nach Windows-10-Release entsprechende Windows-10-Anpassungen hat vornehmen können oder wollen. Dieser Weg ist aber in meinen Augen der Richtige, da sich die User (abgesehen von den immer noch vorhandenen Upgrade-Hinweisen) auf diese Weise selbst informieren können, ob ihre bereits genutzte Software kompatibel ist, oder über diese Liste sogar über Alternativen stolpern, deren Einsatz möglicherweise auch schon im Gespräch gestanden hat. Wie findet ihr diese Idee mit der "Ready for Windows"-Liste?

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. #2
    Avatar von ungarnjoker
    System
    Verschiedene

    Windows 10: Microsoft etabliert "Ready for Windows"-Liste als Kompatibilitätsbestätig

    Zitat Zitat von maniacu22 Beitrag anzeigen
    [...] Wie findet ihr diese Idee mit der "Ready for Windows"-Liste?
    Ich würde es für sinnvoler halten, wenn man einmal implementierte Funktionalitäten einfach weiterpflegen würde. Neue Funktionen kann man ja zusätzlich zur Verfügung stellen.

  4. #3
    Avatar von dbpdw
    Version
    10 Pro 64 bit, 14393.222
    System
    4 GB DDR3 RAM, Intel Celeron J1900, Windows Defender, Vivaldi - immer die Final

    Windows 10: Microsoft etabliert "Ready for Windows"-Liste als Kompatibilitätsbestätig

    Ich weiß absolut nicht, wie so eine Umstellung des OS in Firmen vor sich geht, aber ich könnte mir vorstellen, dass der Admin auf einem externen PC eh vorher prüft, ob die benötigte Software kompatibel ist. Von daher wäre ja so eine Liste sinnlos.

  5. #4
    Standardavatar
    Version
    Windows 10 Home
    System
    Intel Xeon E3-1230 v3, 8 GB Ram, ASUS Geforce GTX 770
    Sorry, aber der Artikel vermutet ein wenig zu viel. Woher will man denn wirklich wissen, dass sich "viele davon einfach nur noch genervt fühlen"? Ich finde, da wird zuviel auf den Zug aufgesprungen, den andere Computer-Portale im Moment reiten. Die Situation in Firmen ist nicht mit der Situation von Heim-PC-Nutzern vergleichbar. Firmen-Rechner und -Netzwerke werden in der Regel von Administratoren gemanaged, die sicher wissen werden, wie man solche nervigen Meldungen, wenn diese denn überhaupt auftreten, abstellen. Es gibt dafür auch genügend Tools. Am Ende muss ein Firmenrechner auch nicht notwendigerweise am Netz hängen, wenn dies nicht nötig ist.

  6. #5
    Avatar von ungarnjoker
    System
    Verschiedene

    Windows 10: Microsoft etabliert "Ready for Windows"-Liste als Kompatibilitätsbestätig

    Zitat Zitat von dbpdw Beitrag anzeigen
    [...] ich könnte mir vorstellen, dass der Admin auf einem externen PC eh vorher prüft, ob die benötigte Software kompatibel ist. [...]
    Bei kritischer Software macht der Administrator gar nichts. Die Herstellerfirma der Software prüft i.d.R. die Verwendbarkeit auf neuen Betriebssystemen und gibt die eigene Software für genau die geprüfte OS-Version frei. Das Gleiche gilt dann auch für alle Updates, Servicepacks, Patches usw. So werden Betriebsausfälle vermieden und sollte es doch trotz Freigabe durch den Softwarehersteller zu einem Ausfall kommen, kann sich der Verwender zwecks Schadensersatz an den Hersteller halten.

    Für Spezialsoftware gibt es übrigens sog. Pflichtenhefte deren Inhalt Punkt für Punkt eingehalten werden muß, damit u.A. die Verantwortlichkeiten klar geregelt sind. Auch aus diesem Grund wird sich jeder Admin hüten, solche Software auf eigene Faust zu prüfen und für den Produktivprozess freizugeben.

  7. #6
    Avatar von dbpdw
    Version
    10 Pro 64 bit, 14393.222
    System
    4 GB DDR3 RAM, Intel Celeron J1900, Windows Defender, Vivaldi - immer die Final

    Windows 10: Microsoft etabliert "Ready for Windows"-Liste als Kompatibilitätsbestätig

    @ungarnjoker

    Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast, mir das mal verständlich zu erklären. Dankeschön.
    Ich hab dann wohl mit meiner Vermutung voll daneben gehauen.


Windows 10: Microsoft etabliert "Ready for Windows"-Liste als Kompatibilitätsbestätig

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