Windows mit Wartungsmodus

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  1. #1
    Avatar von areiland
    Version
    Windows 10 Pro x64 immer aktuell!
    System
    970M Pro3,FX6350,ATI 7730,16GB DDR3 1600,SSD256 GB,MK7559GSXP,SH224BB

    Windows mit Wartungsmodus

    Windows 10 in einem vollautomatischen Wartungsmodus! Ja das geht und zwar sogar allein mit Bordmitteln.
    Dies gilt für alle Windows Versionen ab Windows Vista

    Die beiden Batches sollten in C:\Windows\System32 liegen - denn dann liegen sie sicher im Windows Suchpfad und werden auch ausgeführt, wenn man sie einfach mal so aufruft.

    Ich hab mir so meine Gedanken gemacht, wie man Windows in einen Wartungsmodus versetzt - ohne sich auf Tuningtools zu verlassen. Da ich mich, wie immer, nur auf die Möglichkeiten von Windows stütze, hab ich mal experimentiert.

    So bin ich auf folgende Lösung gekommen:

    Ich initiiere per Batchbefehl die Datenträgerbereinigung - die ich per Batch bisher aber nur mit Benutzereingriff laufen lassen kann.
    Ich deaktiviere den Ruhezustand - klappt automatisiert
    Ich deaktiviere die Auslagerungsdatei - klappt automatisiert
    Ich setze für den nächsten Start den abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung.
    Die Batchdatei startet Windows neu, um automatisch direkt in den abgesicherten Modus zu gelangen.

    Code:
    REM Reinigung.cmd
    @echo Startet die Datentraegerbereinigung mit den maximalen Optionen!
    @echo Im Fenster der Datentraegerbereinigung alle Punkte in der 
    @echo Liste anhaken und mit OK bestaetigen:
    cleanmgr /sageset:65535 & cleanmgr /sagerun:65535
    @echo.
    @echo.
    @echo Setzt den abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung:
    bcdedit /set safeboot minimal
    bcdedit /set safebootalternateshell yes
    @echo.
    @echo.
    @echo Setzt die Shell für den abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung so, 
    @echo dass der Wartungsbatch automatisch ausgefuehrt wird:
    REG ADD "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SafeBoot" /v AlternateShell /t REG_SZ /d "wartung.cmd" /f
    @echo.
    @echo.
    @echo Deaktiviert den Ruhezustand:
    powercfg -h off
    @echo.
    @echo.
    @echo Schaltet die Auslagerungsdatei ab:
    REG DELETE "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management" /v PagingFiles /f
    @echo.
    @echo.
    @echo Startet den Rechner in den zuvor aktivierten abgesicherten Modus, in dem dann der Wartungsbatch ausgefuehrt wird:
    shutdown /r /t 0
    Für den abgesicherten Start, mit Eingabeaufforderung, wird die zweite Batchdatei als alternative Shell definiert, so wird sie direkt ausgeführt und ermöglicht
    es, diesen Teil ohne Benutzereingriff zu starten.

    Code:
    @echo Wartung.cmd
    @echo Achtung: Diese Wartungsoperationen koennen einige Zeit in Anspruch nehmen!
    @echo Den Rechner nicht abschalten - auch wenn er scheinbar nichts mehr tut.
    @echo.
    @echo.
    @echo Entfernt den Abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung und setzt den normalen Start:
    bcdedit /deletevalue safeboot
    bcdedit /deletevalue safebootalternateshell
    @echo.
    @echo.
    @echo Setzt die originale Einstellung für AlternateShell:
    REG ADD "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SafeBoot" /v AlternateShell /t REG_SZ /d "cmd.exe" /f
    @echo.
    @echo.
    @echo Setzt die Auslagerungsdatei wieder auf 4 GB Groesse:
    REG ADD "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management" /v PagingFiles /t REG_MULTI_SZ /d "c:\pagefile.sys 4096 4096" /f
    @echo.
    @echo.
    @echo Setzt einen Dateisystemcheck in Gang, der beim Neustart durchgefuehrt wird:
    echo j | chkdsk /f
    @echo.
    @echo.
    @echo Loescht die gespeicherten Patches aus C:\Windows\Installer:
    del /f /s c:\windows\installer\*.msp
    @echo.
    @echo.
    @echo Entfernt das Verzeichnis $PatchCache$ aus C:\Windows\Installer:
    rd /s /q c:\windows\installer\$patchcache$
    @echo.
    @echo.
    @echo Loescht die Precompiled Inf Files (*.pnf) aus C:\Windows\Inf und seinen Unterverzeichnissen:
    del /f /s c:\windows\inf\*.pnf
    @echo.
    @echo.
    @echo Fuehrt einen Systemdateicheck durch:
    sfc /scannow
    @echo.
    @echo.
    @echo Aktiviert den Ruhezustand:
    powercfg -h on
    @echo.
    @echo.
    @echo Fuegt der Registry den Befehl zum Herunterfahren des Rechners 1 Minute nach dem Neustart zu,
    @echo der Befehl wird nur einmal ausgeführt um den Rechner abzuschalten, wenn alle Punkte abgearbeitet wurden:
    REG ADD "HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunOnce" /v Shutdown /t REG_SZ /d "shutdown /s /t 60" /f
    @echo.
    @echo.
    @echo Startet den Rechner neu:
    shutdown /r /t 0
    Diese Batchdatei löscht:
    C:Windows\Installer\$PatchCache$
    C:\Windows\Installer\*.msp
    C:\Windows\Inf\*.pnf

    Die Batchdatei führt einen Systemdateicheck (Sfc /Scannow) durch und initiiert einen Dateisystemcheck (Chkdsk C: /f), der beim Neustart durchgeführt wird.

    Sie entfernt den abgesicherten Modus.
    Die Batchdatei setzt wieder den Ruhezustand
    Die Batchdatei setzt wieder die Auslagerungsdatei

    Der Rechner wird neu gestartet - um den Dateisystemcheck durchzuführen und die Einstellungen wieder anzuwenden.

    Der erste Batch muss nur mit Adminrechten (rechte Maustaste auf Reinigung.cmd und "Als Administrator ausführen") gestartet werden.

    Und was noch besser ist - diese Lösung macht nichts, was nicht auch Ccleaner, Tuneup Utilities und Co machen. Nur dass hier nicht ein Fetzen Software installiert wird und jeder auch immer die volle Kontrolle über das hat, was durchgeführt wird. Man könnte das Ganze noch ergänzen - indem man eine Reinigung der Registry einbaut.

    Mit "REG EXPORT" könnte man noch die einzelnen Hauptschlüssel exportieren und mit "REG IMPORT" anschliessend wieder in die Registry einfügen. Dabei würden ungültige, verwaiste oder leere Schlüssel verloren gehen. Man hätte eine effektive Reinigung der Registry durchgeführt - ohne dass man Angst haben müsste, dass die falschen Daten gelöscht werden.

    Die beiden Batches können noch weiter ausgebaut werden - so dass man alle denkbaren Reinigungs- und Optimierungsarbeiten in einem Rutsch über Nacht unbeaufsichtigt durchführen kann. Natürlich kann man den zweiten Batch auch so anpassen, dass der Rechner nicht neu startet, sondern heruntergefahren wird. Dafür muss man nur die Zeile "shutdown /r /t 0" des zweiten Batches ändern in "shutdown /s /t 0". Dann wird allerdings der Dateisystemcheck auch erst beim Neustart des Rechners durchgeführt, wenn man ihn eigentlich wieder benutzen will. Ich lasse den Rechner deshalb eine Minute nach dem Reboot wieder heruntefahren, damit er aus ist.

    Dies ist natürlich nur ein Beispiel, das auf die Gegebenheiten meines Systems abgestimmt ist. Für den Einsatz auf anderen Systemen wird man die beiden Batches in Teilen an seine eigenen Einstellungen anpassen müssen!

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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