SmartScreen Filter unter Windows 10 deaktivieren

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  1. #31
    Avatar von areiland
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    970M Pro3,FX6350,ATI 7730,16GB DDR3 1600,SSD256 GB,MK7559GSXP,SH224BB

    SmartScreen Filter unter Windows 10 deaktivieren

    Führ mich nicht in Versuchung
    Ich werds die Tage eventuell mal angehen.

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  3. #32
    chakkman
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    SmartScreen Filter unter Windows 10 deaktivieren

    Zitat Zitat von areiland Beitrag anzeigen
    Auch wenn es eigentlich schon dokumentiert ist, was Windows so alles an Daten weitergibt. Ich könnte durchaus auf dem Rasppi für meinen Windows 10 PC einen Proxy aufsetzen und mal mitloggen was Windows wirklich so alles verschickt und kontaktiert. Dabei befürchte ich nur, dass ausser den nachvollziehbaren Daten für Cortana, Synchronisierung, Updateprüfungen für Apps und das System, Sicherung, Fehlertelemetrie und ähnliches nicht viel mehr rumkommt.
    Och Menno, lass den Leuten doch ihre Angst vor der unsichtbaren Gefahr. Zuviel Aufklärung, und Rationalität könnten durchaus schlimme Folgen haben. Nämlich die Langeweile der Erkenntnis, dass das doch eigentlich alles Allerweltskram ist, und unsere "Daten" (was auch immer das genau ist) doch gar nicht kompromittiert werden. Außerdem wäre Edward Snowden dann arbeitslos, und könnte nicht aus seinem Exil für Datenschutz und Meinungsfreiheit eintreten. Aus dem Land, in dem Datenschutz und Meinungsfreiheit das höchste Wohl sind, und jeder der anders denkt als der Geheimdienstchef, der jetzt Staatspräsident ist, um sein Leben bangen muss.

  4. #33
    Avatar von areiland
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    SmartScreen Filter unter Windows 10 deaktivieren

    @chakkman
    Unsere Daten sind durchaus kompromittiert, schliesslich geben wir im Internet ständig irgendwas preis, das ein anderer als interessant empfinden und für seine Zwecke nutzen könnte. Nimm zum Beispiel mich, ich schreibe seit fast sieben Jahren in unseren Foren Beiträge und vorher mit anderem Namen im Usenet. Jeder einzelne dieser Beiträge kann per Google gefunden werden und meinem Nutzernamen, der in allen Foren gleich ist, zugeordnet werden.

    Dazu bestelle ich recht regelmässig bei verschiedenen Online Anbietern Waren, die oft auch was mit Computern zu tun haben.

    Es gibt also die Möglichkeit, meinen Nutzernamen mit meinen Einkäufen zu verbinden. Das kompromittiert mich, denn es kann durchaus eine Verbindung zu meinem E-Mail Account, auf den die Bestätigungen meiner Einkäufe und die MS Abrechnungen laufen, hergestellt werden. Schliesslich könnte man ja auch über mein Suchverhalten bei Google und den Browserverlauf eine Verbindung herstellen. Eigentlich müsste ich hier, damit ich mich in Sicherheit wiegen kann, strikt trennen und für jeden Anbieter und jedes Forum zumindest einen anderen Namen und eine eigene E-Mail Adresse verwenden.

    Allein - die klar praktisch begründeten Motive meiner Seite, verbieten mir das. Denn ich will ja, dass meine sämtlichen Beiträge gefunden werden können. Und zwar unabhängig davon, ob ich etwas im Windows 7, 8 oder 10 oder einem anderen Forum geschrieben habe. Das ist ja mein Kalkül, weil es die Chancen, dass das Forum in den Suchergebnissen auftaucht deutlich erhöht. Trotz meiner unbestreitbaren Präsenz im deutschen Forenuniversum bekomme ich trotzdem verhältnismässig wenig Spam zugestellt.

    Das liegt vor allem daran, dass es sehr wenig private Informationen über mich gibt, die ich preisgebe. Sucht man mal per Google, Bing oder andere Suchmaschinen nach mir, findet man vor allem die Forenbeiträge - aber keine persönlichen Informationen. Meine früheren Aktivitäten im Usenet und im Fidonet liefen ohnehin mit anderen Adressen, auch wenn man die ebenfalls heute noch auffinden kann - so man meine damaligen Namen und Adressen kennt.

    Und genau das ist der Mix auf den ich setze.

    Die NSA, der BND, GCHQ und wer auch immer, die haben ganz andere Möglichkeiten. Denen gegenüber kann ich niemals etwas verheimlichen, weil die in der Lage sind - meine Daten aus dem Internet und meiner Telefonate, SMS, Whatsappnachrichten usw. miteinander zu verknüpfen. Denn die führen alle Quellen zusammen aus denen sie sammeln.

    Trotzdem bekomme ich wenig Spam und kann mich in relativer Sicherheit wiegen. Daran haben auch Windows 8/8.1 und 10 nichts geändert. Andere sind da, glaube ich, deutlich schlimmer dran - weil sie ihre Daten nicht ganz so im Griff haben.

  5. #34
    chakkman
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    Die Geheimdienste haben eh Möglichkeiten, von denen unsereins nicht zu träumen wagt (ansonsten wären sie wohl auch kaum zu Zeiten, in denen niemand im Internet unterwegs war, in der Lage gewesen an Jeden ranzukommen, wenn sie wollen). Allerdings braucht mich das jetzt nicht wirklich etwas anzugehen, denn ich strebe keine Karriere bei der Al-Quaida an. Außerdem weigere ich mich, die Geheimdienste als die Bösen anzusehen, und nicht die, die sie verfolgen.

    Die Möglichkeiten, die du ansprichst gibt es sicherlich, jedoch muss die dazugehörige Suchroutine ja auch erst von irgendjemandem geschrieben werden. Oder jemand Interesse daran zu haben, Informationen über deine Person zu sammeln und auszuwerten. Für mich ist oft auch noch nicht mal klar, vor wem oder was man sich da überhaupt fürchtet, wenn man schreibt "Ich habe Angst, dass meine Daten ausgespäht werden" oder "Ich habe Angst überwacht zu werden". Was soll das denn überhaupt heißen? Es ist für mich keine Überwachung, wenn Programme automatisiert mithilfe ihrer Programmroutine anonyme Daten, die maximal einer IP-Adresse zugewiesen werden können, zu einem bestimmten Zweck, nämlich in der Regel, um Geld zu machen durch Personalisierung, und damit dem relevanter machen von Werbung (und das ist mir zehnmal lieber, als für jeden Dienst im Internet zu zahlen, denn das ist die Alternative). Wenn ich z.B. bei Google nach einem Wasserkocher suche, habe ich 2 Stunden danach in den Google Ads den Philipps Wasserkocher,den es bei Amazon zu kaufen gibt. Und was wurden da jetzt an Daten ausgespäht? Ein Computerprogramm, das zu diesem Zweck geschrieben wurde, hat mir durch Cookies, oder auf anderem Wege, kenne mich selbst nicht gut damit aus, zu dem Suchbegriff, den ich bei Google eingegeben habe, eine relevante Werbung angeboten. Vielleicht sogar durch Standortbestimmung noch in einem Laden in meiner Nähe. Sind das jetzt schon die Daten, die ausgespäht wurden? Oder geht's dabei um etwas ganz anderes?

    Und zum Thema Überwachung kann ich auch nur wieder sagen, es müsste sich im Grunde genommen jeder überwacht fühlen, der in ein Kaufhaus geht, denn dort beobachtet in der Regel ein Ladendieb alles, was dort so vor sich geht. Nicht um den redlichen Kunden auf Schritt und Tritt zu verfolgen, sondern um den Ladendieb aus den 100 Leuten, die dort ein und aus gehen, zu erwischen. Im Internet ist selbst diese angebliche Überwachung eigentlich noch viel harmloser, als das, was dort im Kaufhaus abgeht, denn dort werden lediglich anonyme Daten gespeichert, um sie eventuell irgendwann auszuwerten, wenn es dafür einen Grund gibt, denn grundlos wird niemand diesen finanziellen und logistischen Aufwand betreiben, denn Geheimdienste müssen ein Budget rechtfertigen, und das vor einer Politik, die immer kritischer mit diesen Sachen umgeht. Und vor allem geht es darum, dass nicht erst wochenlang auf gerichtliche Verfügungen gewartet werden muss, um einzuschreiten, sondern gezielt und zeitnah Terror und sonstige Schwerstkriminalität verhindert werden kann. Aber auch hier wieder, wer sich davon überwacht oder verfolgt sieht, der hat ziemlich seinen Sinn für die Realität verloren. Niemand, der bei Google nach Al-Quaida, oder Osama bin Laden sucht hat morgen den Bundesnachrichtendienst vor der Tür stehen.

    Für mich ist diese ganze Überwachungs- und Datensicherheits-Geschichte einfach nur überspannt und hysterisch. Und vor allem frage ich mich auch, was wir denn früher eigentlich gemacht haben, zu Zeiten, in denen wir diese Transparenz, die es heutzutage gibt, überhaupt nicht hatten. Wer hat denn früher dafür gesorgt, dass meine Daten sicher in den Computern von Ämtern, oder Unternehmen waren? Niemand. Und es hat auch niemanden interessiert, weil die Sache nicht so überspannt war. Aber auch zu diesen Zeiten gab es selbstverständlich schwarze Schafen, die mit Daten Schindluder getrieben haben. Und die wird es auch immer geben, aber es sind halt schwarze Schafe, und die sind wesentlich seltener als die weißen.

  6. #35
    Avatar von areiland
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    SmartScreen Filter unter Windows 10 deaktivieren

    Deshalb bin ich ja auch so pragmatisch und weise darauf hin, dass keiner hingeht und Daten auf dem Rechner des Nutzers sammelt oder ihn direkt in seinem Netzwerk ausspäht. Wer ein wirklich wirtschaftliches Interesse an den Daten hat, der greift diese Daten da ab, wo sie nicht mehr verändert werden können.

    Diejenigen, die sich auf den Rechner einschleichen, die nutzen die abgegriffenen Daten zur Erpressung und anderen kriminellen Tätigkeiten. Die VTLer sollten also lieber ihren Datenverkehr auf Bots und Trojaner checken, als zu untersuchen ob ihnen MS was Böses möchte.

    Denn diese Gefahr ist weit realer, als die Möglichkeit von MS mit Statistiken zum Dateisystem, Fehlermeldungen und eingegebenen Wörtern bei der Bidschirmtastatur um Hab und Gut gebracht oder an die Werbeindustrie verkauft zu werden.

    Wie dem auch sei - Ich habe bisher keinen Netzverkehr festgestellt, der darauf schliessen liesse dass Windows 10 mehr als die angegebenen Telemetriedaten übertragen würde.

  7. #36
    Heinz
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    Nur eine kurze Betrachtung !
    In der "Pre-Snowden-Aera"hat kaum ein braver Windows Nutzer überhaupt je an so was gedacht,was da enthüllt wurde. Sie konnten mit der Information eigentlich gar nichts anfangen.
    So haben die Medien mit fragwürdigen journalistischen Methoden angefangen,das Volk aufzuklären.Die Folge davon ist wirklich eine übersteigerte Wahrnehmung und Art von Paranoia.
    Ich vermute,manch einer beschäftigt sich mehr mit dem Computerreinigen als damit,Spass zu haben,wie früher. Und nebenbei sieht er die realen Intriegen rund herum in seiner realen Nachbarschaft gar nicht mehr.Da könnte einer zb.anstreben,dir deine Frau auszuspannen,aber solche Gefahren sieht man nicht mehr,denn der grosse Feind hockt ja im Komputer !

  8. #37
    ScoR66
    Standardavatar

    Unhappy SmartScreen Filter unter Windows 10 deaktivieren

    Tja mir kommt es eigentlich sehr gelegen SmartScreen zu deaktivieren .

    Unter Avira war der eigentlich sowieso nie aktiviert , und plötzlich kann ich wegen sowas nicht mal mehr eine Installation aus einer zip Datei wagen weil mir wie gesagt SmartScreen dazwischen funkt und mir meldet das Windows geschüzt wurde !

    Bei ThornBEAT_Setup_100.exe bzw ThornSetup_108.exe kann ich zwar wählen ob ich weiter machen bzw abbrechen will dennoch was nutzt es mir , mehr Infos bekommt man ja doch nicht - könnt ja auch auf fremde APP installation zu lassen auf ON schalten dann würde SmartScreen was das angeht Ruhe geben - aber auch mehr vermutung als fakt.

  9. #38
    chakkman
    Standardavatar
    Ich weiß nicht, ob ich es oben bereits schon gerschrieben habe... aber... die Sache mit dem Smartscreen ist ohnehin so eine Sache. Meines Wissens funktioniert der rein auf Basis von Bewertungen, die Nutzer über die Datei angeben. Da wird also nichts an Viren- oder Malware-Definitionen in der Datei gesucht. Geht der Daumen der Nutzer hoch, dann ist die Datei OK, geht der Daumen nach unten, ist sie nicht OK. D.h. also, wie in deinem Fall, wenn die Dateien unbekannt sind, werden die erstmal automatisch geblockt. Ich halte da nicht viel von, insofern würde ich dann auch sagen, dass man den bedenkenlos deaktivieren kann.

    P.S.: Sehe gerade, dass wohl doch einfache eigene Scanroutinen im Smartscreen vorhanden sind. Naja, zumindest mal denke ich, dass man geteilter Meinung sein kann, ob man das nun braucht oder nicht. Ich sage mal, wenn man einen Virenscanner einsetzt, der auch über einen Webschutz verfügt, eher nicht. Aber, Ansichtssache.

  10. Hallo,
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  11. #39
    Avatar von Heinz
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    i7-3630QM - 8.00 GB - Toshiba Sat.
    Ich sehe es so,dass der Defender,der ja nun nur noch als "Windows Security" benannt wird, eine vollständige "Ineternet Security Suite" ist mit verschiedenen Elementen.
    Dem AV Scanner,dem Antimalwarescanner,Kontoschutz,App&Browser Kontrolle,Device Security,der Firewall und eben dem SmartScreen Filter.
    Alle Elemente sind aufeinander abgestimmt,verknüpft und arbeiten zusammen. Den SmartScreen abzuschalten, heisst doch dann,die Leistung des Gesamten zu vermindern.
    Wenn der Smarscreen einem etwas blockiert,dann lässt man doch dieses als VernunftsMensch auch lieber sein oder ?.

  12. #40
    chakkman
    Standardavatar
    Naja, wenn der Smartscreen die Datei ganz einfach nicht kennt, und deswegen blockiert, dann ist das nicht gut.

    Ansonsten stimme ich dir da schon zu. Und, ehrlich gesagt sehe ich heutzutage auch viel zuviel Panik und Panikmache, was das Thema Sicherheit angeht. Da möchte ich nicht mitmachen.


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