Windows 10 und antivieren Programme

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  1. #11
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    Version
    Windows 10 Home 64 Bit

    Windows 10 und antivieren Programme

    Die Meinungen gehen hier, wie so oft, auseinander. Traditionell hat der Windows Defender eher bescheidene Erkennungsraten, daher verwende ich ein zusätzliches Anti- Virenprogramm. Es ist nicht davon auszugehen, das der Defender und der zusätzliche Wächter sich in die Quere kommen, da dieser von den Herstellern der Anti- Virenprogramme berücksichtigt wird. Schliesslich lässt sich der Defender nur temporär deaktivieren. Auf meinem System kommt es diesbezüglich jedenfalls nicht zu Problemen. Den Einwand, dass durch ein Anti- Virenprogramm die Datensicherheit gefährdet sein könnte, kann man zwar nicht unbedingt widerlegen, ich halte aber die Gefahr durch einen virenverseuchten Rechner für das größere Übel.

  2. Hi,

    schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man viele Hilfestellungen.
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  3. #12
    Heinz
    Standardavatar

    Windows 10 und antivieren Programme

    Na ja,Ausgangspunkt war eine Äusserung von Martin hier :
    Doch ich will die Sache nicht weiter auseinandernehmen,weil ich eben keine weiteren "Gruselgerüchte" in die Welt setzen möchte. Dass aber ein cloudbasierter AV Scanner die Daten an den Herstellerserver schickt um sie dort auswerten zu können,scheint mir irgendwie schon realistisch zu sein.
    Hier noch der Link dazu:http://www.drwindows.de/windows-anle...-anpassen.html
    Ist auch allgemein ein sehr guter Beitrag von Martin,den sich die Panikverurscacher in den Foren erst mal durchlesen sollten,bevor sie Microsoft grundlos zerreissen.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Windows 10 und antivieren Programme-scann.png  

  4. #13
    Avatar von Hans73
    Version
    Win 10 Pro x64 , 2x Ubuntu 14LTS x64
    System
    Asus G74

    Windows 10 und antivieren Programme

    Virenschutz ist zu einem grossen Teil auch "Gefühlssache" , die Scanner (zumindest die gängigen) an sich liegen nicht um Welten auseinander , daher sollte man den Scanner verwenden dem man "vertraut".
    Das heisst aber nicht das man ihm Blind vertrauen sollte , klickt man ohne Sinn und Verstand auf alles was sich anklicken lässt so wird es kein Scanner schaffen einen zu schützen.
    Natürlich muss der gewünschte Scanner Win10 kompatibel sein (am besten mal beim Hersteller des Wunschscanners nachschauen).

    Wer einen PC wirklich ausspionieren will wird das nicht über deaktivieirbare Wege wie Virenscanner oder abschaltbare Telemetrie Funktionen tun sondern so das du davon nix mitbekommst und es auch nicht abschalten kannst.

  5. #14
    Avatar von Paulie
    System
    I5-4570. 16GB. ASUS R92070X; Lenovo X220, Surface 3

    Windows 10 und antivieren Programme

    An anderer Stelle habe ich schon beschrieben, daß ich vor Jahren das Netzwerk (XP) eines Betriebes wartungsmäßig übernommen hatte. Die hatten fast 10 Jahre lang überhaupt keinen Virenschutz. Ich hab nur auf einem Rechner Malware gefunden, sonst nichts. Und warum? Die Mitarbeiter haben nur damit gearbeitet und sind nicht in abseitige Webseiten abgedriftet, E-Mails kamen über einen externen Webserver der einen eigenen Virenschutz hat. Inzwischen wird dieses Netzwerk nur durch den Defender abgesichert. Tournusmäßig scannen wir alle Rechner mit EU-Cleaner, das reicht völlig aus.

    Vor ca. einem Jahr habe ich in meinem Werkstatt Netzwerk Kaspersky Internet Security getestet. Drei Rechner wurde davon derart lahmgelegt, daß ich den Kasper wieder deinstalliert habe. Der normale Anwender hätte die auftretenden Probleme nicht lösen können.

  6. #15
    Avatar von abifiz
    Version
    Noch keine
    System
    Intel Core i5-2400, RAM 8GB, Grafik ATI/AMD Radeon HD 7770/R7 250X (CAPE VERDE XT) [ATI/AMD]

    Windows 10 und antivieren Programme

    Hi Paulie.


    Bekanntlich ist es schwierig über das Thema zu reden, weil Emotionen im Hintergrund (manchmal auch im Vordergrund! ) dieses Pflaster zu erhitzen scheinen, warum auch immer.

    Ich verfolge aufmerksam die seriösen Tests über Virenschützer. Bei allen und durchgängig schneidet der MS-Defender eher etwas ungünstig ab, nicht bei einer einzigen isolierten Prüfung. Das ist eine Tatsache. Ob es auch in der Tat real zutrifft, daß er nicht besonders effektiv arbeitet, weiß ich von mir aus nicht. Ich habe ihn nicht probiert. Und wenn ich es probiert hätte, handelte es sich lediglich um eine Momentaufnahme meinerseits, nicht um eine seriöse Testreihe. Ich richte mich halt nach seriös wirkenden/erscheinenden Fremdurteilen. Ich neige eben in meinem Leben nicht zu Konspirativismen ("Verschwörungstheorien"). Ich setze darauf, daß Grönland existiert, obwohl ich nie dort gewesen bin, und noch nie -- daß ich wüßte -- mit einem Grönländer persönlichen Kontakt hatte. Ohne "cui-bono"-Brimborium und ähnliche Albernheiten richte ich mich vorläufig und bis zu ernstzunehmenden Gegenbeweisen nach völlig fremden seriösen Berichten, daß es Grönland wirklich gibt.

    Was die fremden Virenwächter angeht, bin ich nach langer Überprüfung des darüber Veröffentlichten seinerzeit zu dem Schluß gekommen, daß die für mich persönlich empfehlenswertesten Kaspersky, ESET und BitDefender seien. Heute hege ich Kaspersky gegenüber Vorbehalte, die ich hier weiter unten kurz erläutern werde.

    Bei meinen Erwägungen spielten folgende Faktoren -- insoweit eruierbar -- die Hauptrolle: Seriosität der Firma; Umgang mit dem Kunden; Erkennungsrate; Rhythmus und Zuverlässigkeit der Updates; Eigenschutz-Fähigkeit des Programmes; alltägliche Unauffälligkeit und Nicht-Beschwerung beim Werkeln im Hintergrund. Die Eigenschutzfähigkeit eines Programmes wird selten betrachtet. Auch die Updates-Frage wird häufig in Forenbeiträgen nicht erwähnt. (Ein einziges Update am Tage ist z.B. für mich völlig indiskutabel.)

    Ich habe alle drei Wächter lange erprobt.

    Zunächst Kaspersky, der sozusagen eine "gute (ja, ausgezeichnete!) allgemeine Presse" genoß und mir sogar von meinem professionellen PC-Helfer empfohlen worden war.
    Er galt als besonders wirksam, nicht störend und nicht behindernd.
    Wirksam war er. Zugleich gelegentlich etwas störend und manchmal sehr behindernd. Heute halte ich auch die Firma selber für recht unseriös. Als ich jedoch Kaspersky absetzte, war ich mir dieses letzten Punktes überhaupt noch nicht gewahr.

    Ich probierte ESET. Damit war ich in jeder Hinsicht höchst zufrieden.
    Freilich waren die Testergebnisse bei Comparatives für den BitDefender insgesamt -- beim Abgleich aller mir selber relevanten Punkte -- ein Quentchen besser. Ich probierte ihn und verglich ihn lange mit dem ESET. Zum Schluß verblieb ich beim BitDefender, mit welchem ich immer noch sehr gerne arbeite. Sollte er per Zauberhand aus der Erde verbannt werden, würde ich -- nach momentaner Lage der Dinge -- zum ESET zurückkehren.

    Gerüchte über Daten-Spionage: Weder beim ESET noch beim BitDefender gibt es einen entsprechenden Verkehr. Bei anderen bin ich nicht dazugekommen, es zu überprüfen.

    Andere Wächter: Auch gut-beleumundete schnitten in meinen Augen in irgendeinem mir nicht unwichtigen Punkt weniger gut bei den Testreihen ab.

    Braucht man überhaupt einen Viren-Wächter?
    Theoretisch keineswegs, bei entsprechender zuverlässigst kontinuierlicher sehr starker Vorsicht im Umgang mit dem Netz. In der Praxis des real existierenden alltäglichen Lebens jedoch halte ich persönlich eine solche Einstellung bei privaten Nutzern für ausgemachten Humbug und "Wolkengängerei". Patzer unterlaufen sogar dem Besten unter den Besten unter den Ersten. Dem durchschnittlichen Nutzer sind Patzer sein tägliches Brot.

    In Deutschland sollen ca. 25% der privaten PCs viren-verseucht sein.


    abifiz

  7. #16
    Avatar von jsigi
    Version
    Windows 10 Pro 64 Bit
    System
    ASUS Z97-C, i7-4790, Nvidia GTX750 TI, SSD Samsung 850 EVO, Soundblaster Z

    Windows 10 und antivieren Programme

    Hallo abifiz,

    das interessiert mich jetzt.
    Bei mir läuft schon seit Jahren zu meiner Zufriedenheit Kaspersky Internet Security.
    Weshalb ist die Firma unseriös?

    BitDefender hatte ich schon einmal getestet, zumal dieser 2 Scanengines benutzt.
    Da dieser aber meinen PC in die Knie zwang, bin ich bei Kaspersky geblieben.

    Gruß
    jsigi

  8. Hallo,
    schau mal hier: Windows Wartungs Tool. Viele Probleme lassen sich damit einfach beheben. Oftmals ist der PC dann auch schneller!
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  9. #17
    Avatar von abifiz
    Version
    Noch keine
    System
    Intel Core i5-2400, RAM 8GB, Grafik ATI/AMD Radeon HD 7770/R7 250X (CAPE VERDE XT) [ATI/AMD]

    Windows 10 und antivieren Programme

    Hi jsigi.


    Jo, dem Phänomen begegne ich in den Foren nicht allzu selten: Virenscanner, die bei dem einen sich eher zurückhaltend im Systemverbrauch erweisen, werden von anderen als besonders systembelastend angegeben. (Das betraf und betrifft, wie indirekt in meinem Beitrag angedeutet, auch die Rückmeldungen über den Kaspersky.)

    Vorausgesetzt, die jeweiligen Beobachtungen tendierten halbwegs zum Objektiven, bliebe die Frage, wie man dann solche Unterschiede erklären könnte. Das Einzige, was mir aus dem Bereich des halbwegs Objektiven dazu einfällt, sind drei Möglichkeiten: Unterschiede und Besonderheiten der Hardware; Unterschiede in den Einstellungen des Scanners; Unterschiede in der Gesamtkonstellation von der jeweils eingesetzter Software, jeweils in Wechselwirkung mit der Hardware. (Zu der Gesamtkonstellation wäre noch einiges nachzutragen...)

    Zu Deiner Frage:

    Aus einigen Hinweisen aus der zweiten Mitte des vergangenen Jahres konnte ich allmählich entnehmen, daß die Kaspersky-Brüder einerseits sehr eng mit dem Putin-System verbandelt hätten sein können, anderseits in Machenschaften des dortigen Innen-Geheimdienstes involviert. Ich habe mich dann weiter informiert, und konnte in Erfahrung bringen, daß die Verwicklungen wahrscheinlich übler sind, als ich zunächst als möglich angenommen hatte.
    Neuerdings habe ich erfahren, daß beide Brüder für fragwürdige Maßnahmen zur Behinderung konkurrierender Scanner die Verantwortung tragen sollen. Auch diese Gerüchte scheinen sich dann eher bestätigt zu haben.

    Ansonsten muß man feststellen, daß Kaspersky per se eines der Spitzenprodukte auf dem Sektor ist und bleibt.


    abifiz

  10. #18

    Windows 10 und antivieren Programme

    abifiz

    ... Aus einigen Hinweisen aus der zweiten Mitte des vergangenen Jahres konnte ich allmählich entnehmen, daß die Kaspersky-Brüder einerseits sehr eng mit dem Putin-System verbandelt hätten sein können, anderseits in Machenschaften des dortigen Innen-Geheimdienstes involviert. ...
    Das macht dann natürlich Sinn

    Und Norton - hängen die dann mit Obanana und dem CIA/NSA, GData (welches auch eine Engine von Kaspersky nutzt), dann mit dem FAPSI/SWR, oder gar zusätzlich noch mit dem BND, zusammen? Oder AVAST, arbeiten die gleich für den ŠtB ...?
    Jedes Antiviren-Programm / Sicherheitslösung wird von privaten (Firmen) Unternehmen entwickelt, von den Diensten mit genutzt und auch weiter ausgearbeitet. Niemand kann mir erzählen oder gar bestätigen, dass sich grosse Unternehmen, die an Sicherheitslösungen arbeiten, nicht mit den Diensten kurzschliessen, oder ihr Wissen austauschen. Das hat nichts mit "Verschwörungstheorien" zu tun, sondern ist einfach der Weg der heutigen Wirtschaft. Und alle wollen nur Eines: Geld verdienen, und Macht


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