Windows 9: Leaks sorgen für striktere Richtlinien bei externen Mitarbeitern

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Salazar

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Viele Firmen haben in der heutigen Zeit mit sogenannten Leaks zu kämpfen. Immer wieder sind es die Mitarbeiter der Unternehmen, die Details zu Produkten oder zur Software durchsickern lassen. Nach den letzten Leaks um Windows 9 hat nun Microsoft reagiert und strengere Richtlinien für externe Mitarbeiter eingeführt. Ob diese Richtlinien wirklich helfen werden bleibt allerdings abzuwarten.



Immer wieder gibt es Leaks, sei es zu Smartphones, zu Tablets oder wie im aktuellen Fall zu Windows 9. Den Firmen ist dies gar nicht recht, wollen sie ihr Produkt doch bis zuletzt geheim halten um auch der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus zu sein. Dennoch lässt es sich wohl nicht verhindern. Versuchen tut dies aber nun Microsoft, wie man bei Geekwire berichtet. Denn der Software-Konzern Microsoft versucht nun, mit strengeren Richtlinien für externe Mitarbeiter die Flut an Leaks einzudämmen. Immer wieder gab es entsprechende Leaks rund um Windows 9, auch bekannt als Windows Threshold. Nun tauchte ein entsprechendes Memo von Microsoft auf, welches die Richtlinen verschärft.

So bekommen nun Zeitarbeiter sowie Dienstleister von Microsoft ab sofort für sechs Monate keinen Zugang mehr zu den Einrichtungen sowie zu den Netzwerken von Microsoft. Das betrifft allerdings nur diejenigen externen Mitarbeiter, die mindestens 18 Monate bei Microsoft gearbeitet haben. So heißt es in besagtem Memo wörtlich

An Agency Temporary Worker who was engaged prior to July 1, 2014, may continue to perform services for the duration of their original 365 days, plus an additional six months to bring them in-line with the new 18-month access policy. They will have network and building access removed for a period of at least 6 months.
Man möchte mit dieser Maßnahme das "geistige Eigentum sowie vertrauliche Informationen" besser schützen. Dies ist zwar grundsätzlich kein falscher Schritt, ob dies allerdings die Leaks unterbinden wird, bleibt abzuwarten. Es ist allerdings bezeichnend, dass selbst das Memo, welches für den internen Gebrauch gedacht war, an die Öffentlichkeit gelangt ist. Zudem könnte es für Microsoft nun auch an den Geldbeutel gehen, denn neue Mitarbeiter müssen sich auch erst wieder neu einarbeiten, was durchaus Arbeitszeit kosten dürfte.

Es scheint allerdings auch interessant zu sein, dass man lediglich eine Zwangspause von sechs Monaten entschieden hat. Möglicherweise könnte dies ein Hinweis darauf sein, wann Windows 9 der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Geht man danach, könnte es schon im Dezember bzw. zu Beginn des neuen Jahres 2015 soweit sein. Bis dahin dürfte es aber wohl noch die ein oder andere Information geben.
 
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