Windows 10 vs. Linux Verständnisproblem

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Diskutiere Windows 10 vs. Linux Verständnisproblem im Windows 10 Allgemeines Forum im Bereich Windows 10 Foren; Guten Abend alle zusammen. Durch Homeoffice und Mehraufwand in der Heimarbeit, Entfall von Anwesenheit im Büro hat unsere Büroleitung den MA einen...

Krawattenträger

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Guten Abend alle zusammen.
Durch Homeoffice und Mehraufwand in der Heimarbeit, Entfall von Anwesenheit im Büro hat unsere Büroleitung den MA einen Laptop mit vorinstalliertem Windows 10 Professional, es ist eine 64 Bit-Version, und dem aktuellen Office spendiert. Das bedeutet auch, die Arbeiten von Zuhause werden dann Online über eine gesicherte Verbindung ins Büro gesandt, im Büro von der Fachabteilung ausgewertet. Nun hatte ich bisher nie mit Windows 10 auf einem Laptop gearbeitet, im Büro läuft alles über einen Server und die PC in den Büros sind von zwei Admins verwaltet, die auch Installationen durchführen.
Bei mir gab es bisher lediglich Linux, auf einem PC und meinem Laptop.
Jetzt habe ich festgestellt, per Zufall im Explorer nachgesehen, dass sich dort Datenmasse angesammelt, die ich in Linux noch nie gesehen habe. Im Verzeichnisbaum habe ich in temp Zeilen voll mit Daten gesehen, die ich soweit mir bekannt ist, löschen kann, weiter in meinem von mir angelegten Profil gleichfalls jede Menge an Datenmüll. Dann ist mir eine Prefetch Datei aufgefallen, wofür die ist weiß ich nicht, kann ich die oder den Inhalt auch löschen, ohne einen Zusammenbruch von Windows 10 zu verursachen?
Meine eigentliche Frage wäre, ob das ein Programm oder eine Einstellung gibt, in der ich diese Daten und Ordner automatisch leeren und entsorgen kann?
Schon die Menge ist nervig, dann kommen alle ein bis zwei Wochen riesige Updates und damit ein erforderlicher Neustart. Ist da eine automatische Einstellung und Vorgehensweise möglich? Es wäre eine große Hilfe für mich, falls ich nicht alle Daten händisch entsorgen müsste.
Beim Laptop handelt es sich um ein 17 Zoll ASUS-Book, mit 16 GB Arbeitsspeicher, einer 500 GB SSD von Samsung und einer 2 TB Platte für Daten. WLAN, entspiegeltes Display, zusätzlicher Microsoft-Maus usw. Hoffe die Informationen reichen aus, wenn nicht bitte nachfragen.
 

areiland

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Warum machst Du Dir darüber Sorgen? Läuft Dein Systemdatenträger über? Wenn nicht, dann akzeptiere doch einfach, dass Windows temporäre Dateien speichern muss. Wie der Name schon sagt, sind das temporär angelegte Dateien, die von Windows oder den anlegenden Programmen auch wieder verworfen und gelöscht werden. Jedes Betriebssystem arbeitet so, auch Linux.

Für den Benutzer und das System gibts dabei eigene Temp-Ordner.

Was den Ordner Prefetch angeht, darin legt Windows Daten zur Vorladefunktion ab, mit deren Hilfe Windows den Systemstart und Programmstarts beschleunigt, indem es diesen Dateien die optimale Reihenfolge der zu ladenden Bibliotheken und Funktionen entnimmt. Und die paar Megabyte an Daten werden auch kaum den Systemdatenträger aus der Ruhe bringen. Löschen bringt ohnehin nichts, denn diese Dateien werden direkt wieder erstellt.

Es kommen auch nicht alle zwei Wochen riesige Updates, sondern alle vier Wochen - nämlich jeden zweiten Dienstag eines Monats bei uns ab ca. 19:00. Riesig sind die auch nicht ständig, denn inzwischen werden nur noch selten Funktionsupdates installiert, die das System komplett ersetzen. Und nach der Installation von Updates wird auch wieder aufgeräumt.

Zudem kann man in den Einstellungen unter "System" bei "Speicher" eine entsprechende Automatik konfigurieren, die von sich aus temporäre Dateien und andere Dateitypen entsorgt.
 

IT-SK

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Hallo,
erstaunlich das Du dir solche Gedanken und Sorgen machst
Schon die Menge ist nervig,
bei 2500GB Platz.
Sollte das nicht besser Deine IT entscheiden?
Vielleicht erklären die Dir dann auch, warum Deine Sorgen unbegründet sind.
 

ungarnjoker

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Wenn Du die Systenvariablen für das/die Temp-Verzeichnis/se wie folgt bearbeitest, hast Du alle Temp-Dateien in einem einzigen Ordner und kannst diesen bei Bedarf in einem Rutsch leeren. Bei mir liegt dieser Ordner auf D:\temp, weil ich den nicht auf der System-SSD haben will.
1618440098994.png
 

Wolf.J

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Um die Umgebungsvariablen zu ändern braucht man ja Administrator-Rechte.
Die wird aber kein vernünftiger Admin einem User auf einem Firmenrechner einrichten.
In der Konstellation ist es immer kontraproduktiv, wenn die anfallenden Petabyte an temporären Dateien und andere vermeintlich störende Daten gelöscht werden.
 

runit

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@Krawattenträger

Du musst Dir nicht so einen Kopf machen. Win 10 wartet sich, wie @areiland schon schrieb, allgemein recht gut selbst. Vor Allem, wenn man kaum Systemkenntnisse hat, geht man nicht in Verzeichnisse und löscht dort Dateien. Das kann sehr unerwünschte Folgen haben.

Win 10 hat die Möglichkeit einer Datenträgerbereinigung eingebaut. Hier bietet Dir Win alle Dateien zur Löschung an, die vom System nicht mehr benötigt werden.

Ich mache eine solche Bereinigung in der Regel nach jedem kumulativen Update. Denn Win speichert vor der Installation den Download, der dann gerne mal 4-5 GB betragen kann. Ansonsten, wenn ich das zwischendurch prüfe, sind da in der Regel nur ein paar hundert MB angesammelt, die es sich extra zu löschen m.E. gar nicht lohnt.

Hierfür rechtsklickst Du im Explorer Laufwerk C, klickst dann Eigenschaften, im erscheinenden Fenster "Bereinigen", es erscheint danach ein 2. Fenster "Systemdateien bereinigen". Das klickst Du, wartest einen Moment, bis Win das berechnet hat und wählst anschließend oben die Dateien aus, die Du löschen lassen möchtest.

Das alleine hält Deinen Datenträger schlank. Wie gesagt, ich mache das manuell nach kumulativen Updates und natürlich nach Funktionsupdates. Das ist in der Regel ein Zeitraum von alle 2 bis 4 Wochen.

00 00 01.jpg
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Das zu automatisieren lohnt sich m.E. nicht, da sich außer nach Updates mit gößeren Downloads kaum im System nennenswertes Volumen ansammelt. Temp-Dateien könntest Du noch separat löschen in Einstellungen - System - Speicher. Mache ich aber nie, weil sich das bei mir nicht lohnt. Prefetch- u.a. Systemdateien - da gehe ich außer in der Datenträgerbereinigung in der Regel nie manuell ran. Diese Dateien benötigt das System allgemein, um wie vorgesehen funktionieren zu können.

Sollte Dein Speicherplatz auf C zu knapp werden, sprich Deine IT-Abteilung an. In der Regel konfiguriert sie ein Gerät so, dass Du bei normalem vorgesehen Gebrauch immer ausreichend Speicherplatz zur Verfügung hast. Wenn das also wider Erwarten nicht mehr der Fall sein sollte, muss sich die IT-Abteilung um das Problem kümmern. Die könnte Dir dann eine größere Platte einbauen, falls wirklich notwendig.

Um die Update-Ausführung steuern zu können, benötigst Du Admin-Rechte. Sage Deiner IT-Abteilung, was Du möchtest. Die Mitarbeiter werden Dir schon sagen, ob sie Dir das einrichten können und wollen und was Du selber machen kannst. Sie kann z.B. in den Gruppenrichtlinien festlegen, dass Du bei gefunden Updates, Win sucht in der Regel 1 x täglich danach, eine Benachrichtigung bekommst. Du kannst dann Download und Installation manuell anstoßen, sodass Du nicht während wichtiger Arbeit gestört und beeinträchtigt wirst. Einen Neustart kannst Du sowieso immer manuell anstoßen. Nur wenn der in einem gewissen Zeitraum nicht erfolgte, löst Win ihn automatisch in der Zeit aus, die nicht als Nutzungszeit angesehen oder definiert ist. Dies kannst Du in den Update-Optionen einstellen.

Überhaupt empfehle ich Dir zuerst, Dir mal alle Einstellungen näher zu betrachten, damit Win in vielen Teilen nach Deinen persönlichen Vorstellungen handelt.
 
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Sabine

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Eigentlich ist das ganz einfach: Wenn man Hardware vom Arbeitgeber bekommt, arbeitet man nur mit den Programmen, die man benutzen soll. Alles andere lässt man in Ruhe.

Schon die Menge ist nervig, dann kommen alle ein bis zwei Wochen riesige Updates und damit ein erforderlicher Neustart.
Ich selber habe einen Server mit OpenSuse Leap 15.2 laufen. Ich weiß ja nicht, was Du unter vielen Updates verstehst, aber OpenSuse meldet mindestens alle 3 Tage Updates. Kernel-Updates bedürfen auch eines Neustarts.

Übrigens: Am Dienstag ab 19 Uhr war Monats-Patchday bei Microsoft. U.U. bekommst Du tatsächlich Updates angeboten. Einfach installieren. Neustart dauert je nach Hardware bis zu 3 Minuten und kann sogar in den Abend verschoben werden.
 

Krawattenträger

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An alle die geantwortet haben und mir mehr Ruhe wünschen, vielen Dank. Von Linux kenne ich diese Menge an Updates und temporären Dateien nicht. Nur aus diesem Grund hatte mich das beunruhigt. Unsere Admins kümmern sich nicht um die Home-Office-IT, nur um das in der Firma laufende. Ist von der Administration so gewollt. Bei passender Gelegenheit setze ich mich damit auseinander, lese mir noch einige Beiträge und Ratschläge durch. Windows war für mich absolutes Neuland, daher die Fragen.
Bedanke mich für die Hilfestellung und Auskünfte.
 

Linux2022

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Evtl. hilft Dir auch das Einstellungs- und Fehlerbehebungswerkzeug, das unser Forenkollege Alex dankenswerterweise gebaut hat.
Zusätzlich finde ich den hier im Forum oft zu lesenden Rat sinnvoll, Win10 so weit wie eben möglich mit Bordmitteln zu warten und speziell um die angeblich so unentbehrlichen Optimierungsprogrämmchen einen Bogen zu machen.

Vergleichbares zu den Linux-Befehlen apt autoremove und apt-get clean (an die Du möglicherweise gedacht hast) wirst Du zwar vergeblich suchen, aber auch bei mir hat sich der oben von runit beschriebene Bereinigungsweg sehr bewährt.
Dazu ab und an mal gucken, ob eine Partition mal wieder defragmentiert werden muß.

Falls Du tiefer einsteigen willst: Mir scheint das Buch "Windows 10 für Experten" von Ed Bott und Craig Stinson recht gut zu sein - unterscheidet sich von den gewöhnlichen Betriebssystem-Wälzern darin, daß es viel mehr in die Tiefe geht, und ist folglich sein Geld wert.

Mach Dich ansonsten bei Windows 10 auf einige angenehme Überraschungen gefaßt :up. Bei mir läuft an sich auch alles zu 95% unter Linux - aber Win10 ist das erste Windows seit der Version 3.1 in den frühen 90ern, das auf meinen Rechnern in puncto reibungsloser Lauf und Zuverlässigkeit wieder keine Wünsche mehr offenläßt :repect.

Michael
 

MSFreak

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Von Linux kenne ich diese Menge an Updates und temporären Dateien nicht.
... das glaubst du doch wohl selbst nicht 😉 Starte mal dein Linux nach 2-3 Wochen, und du wirst dein "blaues Wunder" erleben.
Und auch unter Linux werden temporäre Dateien angelegt, nur sind die für normale Enduser nicht so offensichtlich.
 

areiland

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@Linux2022
Windows 10 bekommt mit WinGet sogar eine Paketverwaltung, die gerade ausgebaut wird und künftig auch Deinstallationen erlauben wird. Ausserdem kann man in WinGet auch Installationslisten importieren, so dass bei Neuinstallationen mit rein nur mit einem Script sämtliche Software Installationen auf einen Schlag erledigt werden können.

Die Paketliste von WinGet enthält jetzt schon 1426 installierbare Programme unter denen sich Audacity, Gimp, FireFox, VLC, CrystalDiskInfo, Discord und viele andere Programme befinden, die ohnehin oft installiert werden. Auch die MS VC++ Runtimes sind enthalten. Und installiert werden können die ganz einfach in einer administrativen Powershell mit "Winget Install Programmname", was jetzt schon völlig problemlos funktioniert. WinGet wird zukünftig auch in den Store integriert sein, dann können Apps und Programme über eine gemeinsame Basis laufen. Die Paketliste von WinGet verweist übrigens immer auf die Originalquellen der Programme, die werden also bei den Herstellern geladen und nicht bei Microsoft gehostet.

Winget - Downloadquellen.jpg
 

Latenz

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Und auch unter Linux werden temporäre Dateien angelegt, nur sind die für normale Enduser nicht so offensichtlich.
Das dürfte bei jedem OS so sein, nur kann man bei Linux mit Administratorrechten das über die Dolphin tun, dort die .temp einfach löschen. Noch besser geht es mit Cron-System (Cronjob), wenn der richtig konfiguriert ist.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Windows 10 bekommt mit WinGet sogar eine Paketverwaltung
Bin darauf gespannt wie das läuft und praktikabel ist.
Windows Paket-Manager
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Meine Devise: Neuer Job, neue Hardware wegen Home-Office usw. Da würde ich mir keinen Kopf drum machen, als Endanwender. Soll sich die IT damit auseinandersetzen, solange meine Möhre läuft kann ich damit arbeiten. Falls nicht, stelle ich das Gerät in der IT ab. Die werden dafür schließlich bezahlt :)
 
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Krawattenträger

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... das glaubst du doch wohl selbst nicht 😉 Starte mal dein Linux nach 2-3 Wochen, und du wirst dein "blaues Wunder" erleben.
Selbst nach drei Wochen Urlaub hatte ich nicht so viele Updates wie nun unter Windows 10. Bei Linux wurden die in knappen zehn Minuten installiert, inklusive zweier Kernels, das ging fix. Mit "unzähligen o. Mengen an Updates" will ich sagen, dass diese kb-Updates so oft vorkommen, und die Installation und der anschließende Neustart Zeit kosten.
Windows hat diese kumulativen Datensätze, die dauern immer etwas.

Was mir im Unterschied zwischen Windows und Linux in den vergangenen Wochen aufgefallen ist das sind die Zeiten beim Kopieren von Bildern, der Bilderbearbeitung bearbeiten und auch im Sichern von großen Bilddateien; hier kann Windows nicht mithalten, wobei ich nun Windows als Betriebssystem keinesfalls schlecht machen will. Nur hat bei solchen Aktionen Linux die Nase vorn.
 

crumb1

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Selbst nach drei Wochen Urlaub hatte ich nicht so viele Updates wie nun unter Windows 10. Bei Linux wurden die in knappen zehn Minuten installiert, inklusive zweier Kernels, das ging fix. Mit "unzähligen o. Mengen an Updates" will ich sagen, dass diese kb-Updates so oft vorkommen, und die Installation und der anschließende Neustart Zeit kosten.
Windows hat diese kumulativen Datensätze, die dauern immer etwas.

Was mir im Unterschied zwischen Windows und Linux in den vergangenen Wochen aufgefallen ist das sind die Zeiten beim Kopieren von Bildern, der Bilderbearbeitung bearbeiten und auch im Sichern von großen Bilddateien; hier kann Windows nicht mithalten, wobei ich nun Windows als Betriebssystem keinesfalls schlecht machen will. Nur hat bei solchen Aktionen Linux die Nase vorn.
Ich sichere Linux zu Linux und Windows zu Linux (Linux je Mint 19) jeweils über Kabel 1t und kann bei fast gleichen Plattformen (Win hat die bessere SSD und mehr RAM) keinen nennenswerten Unterschiede in der Performance feststellen. Bei mir sind es immer 100te CR2 RAW. Bei Windows hat der Virenscanner etwas Einfluss. Abgeschaltet oder cr2 im Ausschluss wirkt schon.
 

Krawattenträger

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Überhaupt empfehle ich Dir zuerst, Dir mal alle Einstellungen näher zu betrachten, damit Win in vielen Teilen nach Deinen persönlichen Vorstellungen handelt.
Ist schon geschehen, wir haben in tagelangen Schulungen Stoff um die Ohren bekommen, dass einem mulmig wurde :) Insgesamt waren das 12 Schulungstage, a acht Stunden.
Dann noch mal ein volles Wochenende, nur für Online-Zugänge und Internetarbeiten.
Sage Deiner IT-Abteilung, was Du möchtest.
Daher die eingehenden Unterweisungen.
aber Win10 ist das erste Windows seit der Version 3.1 in den frühen 90ern, das auf meinen Rechnern in puncto reibungsloser Lauf und Zuverlässigkeit wieder keine Wünsche mehr offenläßt
Da habe ich wahrscheinlich noch am Daumen gelutscht ;)
Meine Devise: Neuer Job, neue Hardware wegen Home-Office usw.
Soll sich die IT damit auseinandersetzen,
Falls nicht, stelle ich das Gerät in der IT ab. Die werden dafür schließlich bezahlt
An einem guten Arbeitsverhältnis und auch zu deinen Kollegen scheint dir nicht viel zu liegen? Ansonsten wäre deine Einstellungen zu solchen Dingen eine andere! Mich jedenfalls stellt das zufrieden, dass ich meine Arbeit habe. Und die möchte ich gerne behalten :)
Die Paketliste von WinGet enthält jetzt schon 1426 installierbare Programme unter denen sich Audacity, Gimp, FireFox, VLC, CrystalDiskInfo, Discord und viele andere Programme befinden, die ohnehin oft installiert werden. Auch die MS VC++ Runtimes sind enthalten.
Wird dann nochmals eine gute Zeit in Anspruch nehmen, für Schulungen in diesem Bereich. Aber darauf freue ich mich.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Bei Windows hat der Virenscanner etwas Einfluss.
Wäre ein Punkt oder Argument. Primär geht es mir um die Bearbeitung von Bildern, speichern und kopieren/verschieben. Hier ist mein Linux klar im Vorteil, unter meiner Konfig :)
 

Linux2022

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Windows 10 bekommt mit WinGet sogar eine Paketverwaltung [...] Ausserdem kann man in WinGet auch Installationslisten importieren
Sehr interessanter Punkt, von dem ich nicht nicht wußte :aah, besonders praktisch kommt mir das mit den Installationslisten vor (mich mit dieser Möglichkeit unter Linux zu beschäftigen, war ich bislang immer zu faul :weg😉 ).

Laufen über WinGet auch Updates der darüber installierten Programme? (Z.B. per Powershell-Kommando?)

Michael
 

areiland

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Wie gesagt, WinGet wird noch ausgebaut und ich denke mal, dass die Möglichkeit upzudaten auch noch kommt. Im Prinzip musst Du ja ohnehin nur die jeweils aktuellste Version installieren.
 
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