Windows 10: Virtuelle Desktops - Bedienung einfach erklärt

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maniacu22

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Microsoft stellt mit Windows 10 ein Betriebssystem auf die Beine, das mehr Neuerungen als eines der bisherigen Windows-Betriebssysteme mit sich bringt. Hier wären neben dem neuen Edge-Browser, welcher intern immer noch als "Project Spartan" bezeichnet wird, der Sprachassistentin namens Cortana erstmals auch virtuelle Desktops zu erwähnen. Was virtuelle Desktops sind und wozu diese benötigt werden, zeige ich euch in diesem Praxis-Tipp




Ein virtueller Desktop fungiert als zusätzliche Arbeitsfläche, auf welcher Programme wie zum Beispiel ein E-Mail-Programm laufen können, die auf dem Haupt-Desktop nur Platz wegnehmen würden. So können über die virtuellen Desktops Bereiche eingerichtet werden, die das Arbeiten mit Windows deutlich übersichtlicher machen können.

Wie werden virtuelle Desktops erstellt?

Um einen neuen virtuellen Desktop zu erstellen, klickt ihr entweder auf das erste Symbol in der Taskleiste, welches sich neben dem "Suchen-Feld" befindet, oder ihr betätigt einfach die Tastenkombination "Windows + Tab" und klickt im Anschluss rechts unten auf den Button "Neuer Desktop":

Auf die gleiche Weise könnt ihr nachschauen, wie viele oder auch welche virtuellen Desktops ihr bereits aktiv habt. Wenn ihr mit der Maus über eine der Desktop-Vorschauen fahrt, könnt ihr schon von dort das entsprechende Fenster anklicken, um direkt dorthin zu gelangen.


Wie kann ich schnell durch die virtuellen Desktops schalten?

Damit ihr im Schreibfluss immer wieder auf die Maus wechseln müsst, um einen anderen virtuellen Desktop auszuwählen, könnt ihr auch mittels der Tastenkombination "Stgr + Windows + Cursor (links oder rechts)" zwischen den geöffneten Desktops hin und her switchen.


Lassen sich den unterschiedlichen Desktops verschieden Desktop-Hintergründe zur besseren Unterscheidung geben?

Leider ist dies nicht möglich. Ob Microsoft so eine Funktion zu einem späteren Zeitpunkt noch einführt ist aktuell nicht bekannt.


Wie schließt man einzelne virtuelle Desktops und was geschieht mit deren Inhalten?

Um einen virtuellen Desktop wieder zu schließen, drückt ihr wieder die Tastenkombination "Windows + Tab" und fahrt mit der Maus über den zu schließenden Desktop. Jetzt müsstet ihr ein kleines "X" in der oberen Ecke des Desktop-Mini-Bildes sehen, welches ihr auch klickt.

Alle geöffneten Programme und Apps wird es automatisch in die links von dem geschlossenen Desktop verschieben. Da es immer den Haupt-Desktop gibt, landen irgendwann alle Anwendungen zwangsläufig auf diesem - zumindest wenn alle weiteren virtuellen Desktops geschlossen wurden.


Bleiben die virtuellen Desktops mit ihren Einstellungen auch nach einem Neustart erhalten?

Da es sich hier um einen virtuellen Desktop handelt, kann und wird dieses nirgend woanders als im Arbeitsspeicher gespeichert, welcher mit einer Trennung vom Strom ebenfalls gelöscht wird. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, sich virtuelle Desktops speichern zu können.

Eine Ausnahme gilt für den Standby-Betrieb, da hier der Arbeitsspeicher noch mit Strom versorgt wird. Nur in diesem Fall bleiben die virtuellen Desktops erhalten und können nach dem "Aufwachen" des PCs weiter verwendet werden.

Meinung des Autors: Ob man die virtuellen Desktops nun mag oder nicht, ist eine Sache des persönlichen Geschmacks, da sich hier die Vor- und Nachteile meines Erachtens nach die Waage halten. Wer mit den virtuellen Desktops arbeiten möchte, wird sich allerdings recht schnell daran gewöhnen.
 
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Gast

Hallo,
also ich warte ja seit 20 Jahren auf die virtuellen Desktops für Windows (ich weiß, es gibt ein paar "draufgesetzte"), jetzt kommen sie endlich und sollen so dämlich umgesetzt sein?
Und, sorry, aber was nützen virt. Desktops, wenn sie nicht über einen Neustart hin erhalten bleiben? In dem Fall lohnt es sich natürlich auch nicht, jedem Desktop einen eigenen Hintergrud zu gönnen.
Wenn das wirklich stimmt, was du schreibst, dann ist das der dümmste und unnützeste virt. Desktop, den ich je gesehen habe. Und ich dachte, da kommt endlich mal was Gutes.
Absolut enttäuschend.
Grüße, Gerhard
 
DaTaRebell

DaTaRebell

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@Gerhard:
Du hast natürlich recht.. im Vergleich zu diversen Fremd-Produkten schneiden die Funktionen schlecht ab.
Aber zur Erleichterung der Arbeit mit vielen offenen Fenstern völlig zureichend. Nur halt kein "SchickiMicky".
Und bedenke bitte mal eines:
Die Hersteller diverser Proggis für virtuelle Desktops haben für viele Features auch Patente angemeldet. Diese müsste MS also erwerben, um diese erweiterten Funktionen auch bieten zu können. Lohnt sich schlichtweg nicht.
Windows muss nicht alles können.. es muss nur alles möglich machen.
Und du kannst natürlich ein Programm deiner Wahl installieren, um mehr Funktionen nutzen zu können.. es gibt da ja etliche.
 
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Gast

Hi,
also das Zwischenspeichern auf Festplatte ist bestimmt nicht patentiert, das geht ja bei jedem Linux oder Unix-VD. Und das ist m.E. das simpelste, aber doch wohl ein sehr essentielles Feature. Außerdem denke ich, dass der Hersteller eines Betriebssystems virtuelle Desktops besser in sein BS integrieren können sollte, als jeder Fremdhersteller. Es muss ja nicht gleich so genial wie Spaces in OS X sein, aber in der Form ist das völlig witzlos.

Übrigens, egal, welchen Monat ich bei der "Fangfrage" eingebe, ich kriege immer "falsche Antwort" gesagt.
Deshalb kann es sein, dass mein erster Beitrag mehrmals angekommen ist, sorry dafür.

Grüße, Gerhard
 
areiland

areiland

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Ich konnte den virtuellen Desktops schon bei Linux nie was wirklich sinnvolles abgewinnen. Von daher sind sie mir auch bei Windows 10 bisher egal. Allerdings sollte Windows 10 sie dann doch dauerhaft anlegen und speichern können. Wobei in der normalen Betriebsform von Windows 10 allerdings eher die Nutzung des Ruhezustandes sein sollte - der die Desktops ja auch erhält, weil der Rechner beim Einschalten immer zur Situation des Zeitpunktes des Abschaltens zurückkehrt.

Von daher bleiben die angelegten Desktops doch etwas länger als nur einen Tag erhalten.
 
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Gast

Andere Menschen, andere Arbeitsweisen, ein Computer ohne virtuellen Desktop ist für mich kaum zu benutzen. Von daher hab ich wirklich gedacht, MS hätte sich mal was Gutes abgekuckt, aber das ist halt wieder mal nur halbherzig. Selbst wenn die VDs durch die Nutzung des Ruhezustands länger erhalten bleiben, spätestens bei m nächsten Update sind sie wieder weg. Und ob man Lust hat, sich 8-10 VDs bei jedem Neustart neu einzurichten? Ohne eigenen Hintergrund machen die auch nicht wirklich Spaß, aber wenn man die auch noch jedesmal neu einrichten müsste, würe man ja noch mehr Zeit verlieren. Effizient ist das nicht.

Grüße, Gerhard
 
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heideexpress

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Ich finde die Umsetzung weitgehend gelungen und praxistauglich. Was allerdings nervt (bzw. saudämlich ist): die Tastenkombination zum Umschalten von einem VD zum anderen [Strg+WIN+Cursortaste] erfordert beide Hände.
 
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Windows 10: Virtuelle Desktops - Bedienung einfach erklärt

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