Windows 10 sichern versagt

Diskutiere Windows 10 sichern versagt im Windows 10 Sicherheit Forum im Bereich Windows 10 Foren; Hallo, ich habe versucht mein Windows 10 auf einer externen Festplatte zu sichern und erhielt eine Meldung: Es konnten nicht alle Dateien...
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trotzki

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Hallo,
ich habe versucht mein Windows 10 auf einer externen Festplatte zu sichern und erhielt eine Meldung: Es konnten nicht alle Dateien gesichert werden. Die Prüfung ergab, dass Ich zwar zwei Dateiorder fand (auf der Partition F mit 1,23 TB freiem Speicher) wie Arbeits-PC, Imagebackup und Medial D.bin mit 1KB aber die beiden ersteren waren ohne Angabe der Größe. Hinter diesen Ornern war nichts hinterlegt. Jetzt frage ich mich, was hat der PC gemacht in ca. 1 Stunde? Allerdings fiel mir auf, dass Sicherung als Windows 7 angegeben wurde - ob es deshalb nicht klappte. Wer weiß Rat?
 
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kodela

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Hallo trotzki,

überlege Dir doch einmal, ob es nicht besser ist, für Deine Sicherungen ganz allgemein, insbesondere aber für die Systemsicherung ein externes Programm einzusetzen. Ich habe es mit der freien Version von Macrium Reflect Vers. 6.1 versucht und damit beste Erfahrungen gemacht.

MfG, kodela
 
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Ronald BW

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Beschreibe mal was du gerne für eine Sicherung hättest und wie Du sie nutzen möchtest.
 
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trotzki

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Ich bin ein Laie in den meisten PC-Belangen. Deshalb denke ich an ein Imagebackup bzw. wenn man dadurch auch einzelne Dateien bzw. Ordner wieder herstellen kann.
 
areiland

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Prinzipiell würde die Sicherung natürlich Fehler melden, wenn welche auftraten - von daher ist davon auszugehen dass die Sicherung auch gemacht wurde. Dass sie mit Windows 7 betitelt ist, das bedeutet nur dass es sich um die mit Windows 7 eingeführte Backup Lösung handelt mehr nicht. Statt nach der Grösse der Ordner zu sehen, solltest Du mal nachsehen wie sich der freie Platz auf der Festplatte verändert hat - wahrscheinlich dürftest Du dann feststellen, dass der geringer wurde.

Ausserdem kannst Du in den Optionen der Sicherung ja nachsehen, welche Sicherungen, in welcher Grösse, vorhanden sind. Das solltest Du mal tun!
 
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trotzki

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Hallo an alle,

also ich habe nachgesehen das Volumen F wurde mit 0,12TB belegt und das Volumen E wurde mit 0,07TB belegt. Dann bin ich in die Optionen gegangen und da wurden folgende Erklärungen gegeben:
und weiter:

Dann konnte ich das Volumen F in die Auswahl der Sicherung bringen - die nötigen Schritte weiß ich meist hinterher nicht mehr. Jetzt bin ich unschlüssig ob ich das externe Programm Macrium Reflect Vers. 6.1 benutzen soll wie von kodela vorgeschlagen oder soll ich das Windows Backup benutzen? Allerdings habe ich auf dieser Festplatte schon mehrmals Backups mit Windows 7 erfolgreich gesichert. Die Veränderungen kann ich mir nur mit Windows 10 erklären, aber die einzige denkbare Warnung war am Ende des Backups, dass nicht alle Dateien gesichert werden konnten, ich konnte wie üblich die richtige Partition wählen und ich habe sogar eine Notfall-CD erstellen lassen. Aber wo das Backup gespeichert wurde weiß ich nicht. Vielleicht würde das diese Notfall-CD verraten, aber ich möchte nicht, dass ich plötzlich gezwungen werde mein Betriebssystem neu auf zu setzen.

Jedenfalls vielen Dank an alle die mir geholfen haben. Meine Frage wäre nur noch, ob ich Windows-Backup oder Macrium benutzen soll?

Mfg
trotzki
 
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Ronald BW

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Ich mache nie diese halben Sicherungen, mir ist das alles zu mühsam, von den wichtigsten Systemen jeweils ein Klon 1:1, ab in die Schublade und gut ist.
Ich mache das auch meist nur deshalb damit ich bei Bedarf mal schnell ein System zur Hand habe, falls eine Platte abraucht oder ich das System abschieße.
Datensicherung ist dann nochmal eine andere Baustelle.
 
kodela

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Hallo trotzki,

Deine Frage kann man Dir nicht beantworten, man kann dies oder jenes empfehlen, mehr aber auch nicht. Und jede Empfehlung wird natürlich auf eigene Erfahrungen beruhen. Ich war noch unsicherer wie Du auf der Suche nach einer verlässlichen Sicherung, glaubte dann zwischen den Zeilen einiger erfahrener Mitglieder dieses Forums die Empfehlung für eine externe Lösung gefunden zu haben und entschloss mich deshalb für Macrium Reflect. Ich habe es nicht bereut.

Dieses Programm macht einfach Spaß und heute habe ich nicht nur eine Basissicherung für die Systempartition sondern eine tagesaktuelle Sicherung, jede Woche eine Vollsicherung und dazwischen jeden Tag eine Differentialsicherung. Aufbewahrt werden die jeweils letzten vier Vollsicherungen und die letzten sechs Differentialsicherungen. Man kann selbstverständlich weniger pingelig sein. Wie man das alles will, legt man in einem Sicherungsplan fest. Den Rest macht Macrium Reflect.

Man kann jede der Sicherungsdateien im Explorer als quasi virtuelles Laufwerk öffnen und darin gesicherte Daten entnehmen, ohne eine vollständige Wiederherstellung zu starten. Eine Wiederherstellung kann im laufenden Betrieb gestartet werden oder über ein startbares Rettungsmedium (USB oder Disk) und dauert bei mir etwa 15 Minuten.

Ich halte meine Systempartition ziemlich klein (z.Z. 32 GB), so dass ich für die vier Vollsicherungen und die sechs Differentialsicherung mit weniger als 100 GB auskomme. Meine anderen Laufwerke mit den diversen Daten werden ebenfalls mit Macrium Reflect gesichert, allerdings in deutlich größeren Abständen.

Alles in allem empfehle ich, Macrium Reflect einmal auszuprobieren. Man muss ja nicht dabei bleiben und kann zu jeder Zeit wieder zur Windows-Sicherung zurück gehen.

MfG, kodela
 
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trotzki

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Hallo Kodela,
nett, dass du dich nochmals meldest um mir zu helfen. Ich hab mir das Programm Macrium Reflect schon mal geladen. Leider kenn ich mich nicht wirklich damit aus. Meine externe Festplatte hat ja inzwischen noch ein Backup von meinem Windows 10 erhalten. Die Fehlermeldung war nur eine Datei von Thunderbird, Junk-E-Mail, das System kann den angegebenen Pfad nicht finden. Nun steht also dieses Backup auf meiner Sicherungsplatte. Meine Frage muss ich die Platte erstmal löschen um mit Macrium Reflect ein neues Backup bzw. Imagebackup zu erstellen? Und wenn ich ein Systemabbild erstellen will, kann ich dann einfach auf den Button drücken, entweder diesen Datenträger klonen bzw. Abbild dieses Datenträgers erstellen - und was ist besser?

MfG
trotzki
 
kodela

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Hallo trotzki,

Deine Frage, ob Du die externe Platte erst einmal löschen muss, um mit Macrium Reflect ein neues Backup bzw. Imagebackup zu erstellen, kann man nicht so aus dem Handgelenk heraus beantworten. Grundsätzlich musst Du nichts löschen. Du musst aber selbstverständlich für neue Sicherungsdateien genügend Platz haben. Was "genügend" ist, kommt darauf an, was Du wie sicherst. Bei mir habe ich für das System-Volumen, das nur mit gut 30 GB belegt ist, 100 GB für die Sicherung eingeplant. Davon sind derzeit 75 GB verwendet.

Das System-Volumen (Laufwerk C;) wird täglich gesichert, jeden Montag als Vollsicherung, die anderen sechs Tage als differentielle Sicherung. Aufbewahrt werden vier Vollsicherungen und sechs differentielle Sicherungen. Damit kann ich das System mit dem Zustand jeden Tages der letzten Woche und darüber hinaus für die weiteren drei Montage der letzten vier Wochen wieder herstellen. Diese zusammen zehn Sicherungsdateien mit 75 GB habe ich in einem Ordner mit dem Namen C auf einem Laufwerk mit 1,5 TB Speicher.

Auf diesem Laufwerk gibt es weitere Ordner mit den Sicherungen für alle meine Ordner mit den mir wichtigen Daten. Diese Ordner werden jedoch seltener gesichert und auch nur eine Vollsicherung und vier Differentialsicherungen aufbewahrt.

Reflect ist so eingestellt, dass alle Sicherungen automatisch ausgeführt werden. Außerdem werden nur die letzten vier Vollsicherungen und sechs Differentialsicherungen aufbewahrt, ältere Sicherungen werden von Reflect gelöscht (all das ist einstellbar).

Eine weitere Vollsicherung (22 GB), die ich unmittelbar nach dem Upgrade auf Windows 10 und der Installation aller meiner Standardprogramme angelegt habe, ist als letzter Nothelfer auf einem externen Laufwerk angelegt.

Zu Deiner anderen Frage, ob Du, wenn Du ein Systemabbild erstellen werden soll, dazu einfach auf den Button drücken kannst, entweder "diesen Datenträger klonen" bzw. "Abbild dieses Datenträgers erstellen" - und was besser sei, sage ich zum ersten Teil Nein und daraus ergibt sich auch die Antwort aus dem zweiten Teil der Frage.

Mit diesen Optionen werden unter Umständen auch Partitionen gesichert, die für die Wiederherstellung des Systems nicht benötigt werden. Reflect bietet die Option "Abbild der Partitionen erstellen, die für die Sicherung und Wiederherstellung von Windows erforderlich sind" an (links unter "Sicherungsaufgaben") und wählt damit die richtigen Partitionen aus.

Das alles sind nur Hinweise zum Vorgehen für eine Systemsicherung, die ich aus meinem Vorgehen mit Reflect gewonnen habe. Ich kannte Reflect bisher nicht und musste mich, genau wie Du, auch erst einmal einarbeiten.

MfG, kodela
 
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Ronald BW

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Klonen macht eigentlich nur Sinn wenn eine 1:1 Kopie gewünscht ist die dann mal eben schnell die sonst verwendete Festplatte ersetzen kann.
Für USB Laufwerke ist die Methode nicht so geeignet. Am besten ist beim Klon immer eine Platte gleicher Größe.
Dabei ist auch darauf zu achten das bei der Vorgehensweise System und Daten getrennt sein sollten.
Und im Fall von neuen Spielen oder Programmen der Klon neu gemacht wird, ist natürlich kann, kein muß.
Wenn ich zum Beispiel genau weiß ich werde am Rechner X etwas machen das das Betriebssystem in seiner Funktion gefährden könnte mache ich vorher einen Klon,
wenn mir das System wichtig ist oder viel Zeit braucht bis es wieder so wie gewesen installiert ist.
Ich kenne mich auch nur mit klonen aus, das andere kenne ich nur im Ansatz gemacht habe ich das nie.
 
kodela

kodela

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Hallo Ronald BW,

für eine Systemsicherung muss man nach meiner Meinung keinen Klon machen, da eignet sich ein Systemabbild wohl besser.

MfG, kodela
 
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Ronald BW

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Tag Kodela
Mein Weg ist immer wie geht das für mich am besten von der Hand, vor allem wie behalte ich die Übersicht.
Da gibt es viele Gewohnheiten und auch durchdachte Abläufe, nötig wenn ich das einigermaßen blicken will.
Ich finde klonen von Microsoft Betriebssystemen einfacher.
Wobei ich demnächst mal ein 10 auf Raid umstellen will also Spiegelung das halte ich für die beste Lösung.
Da würde ich dann gern wenn sich das bei mir bewährt, die Frage beantworten ist es eine Lösung für weniger versierte Anwender die es selber machen wollen.
Mein Hobby ist das installieren an sich, Vorteil immer genug Rechner die laufen. Okay zuviel.<g>

Gruß Ronald
 
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kerberos

Hallo Ronald BW,

für eine Systemsicherung muss man nach meiner Meinung keinen Klon machen, da eignet sich ein Systemabbild wohl besser.

MfG, kodela
Hallo kodela,

wie du oben im Beitrag #11 bereits beschrieben hast, ist Macrium Reflect ein gutes Programm, um ein Image (clone) zu erstellen, abgesehen von einer im laufenden Betrieb zu erstellenden Datensicherung (andere Baustelle). Macrium Reflect nutze ich schon seit Jahren, für Windows 8.1 & 10, um ein Image zu erstellen, oder dieses wieder auf einer anderen Platte einzuspielen.
Ich bin der Meinung, ein Systemabbild ist ein Image, oder auch ein "clone" der Festplatte (Abbild/Image) ist das Gleiche. Hier nachzulesen

https://de.wikipedia.org/wiki/Speicherabbild
https://de.wikipedia.org/wiki/Datensicherung
https://kb.acronis.com/de/content/20341

Gruß Rolf
 
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Hallo Rolf,

ein Image mag das Gleiche wie ein Klone sein, keinesfalls jedoch das Selbe. Wären Image und Klone das Selbe, warum bietet Macrium dann beide Verfahren an. Gut, dass beide Verfahren angeboten werden ist noch kein Beweis dafür, dass sie sich unterscheiden. Ich denke jedoch, es ist ein starkes Indiz dafür, dass es zwischen beiden Verfahren Unterschiede gibt.

Eben habe ich versucht, einen Klone von meinen Systempartitionen zu erstellen und bekam folgende Meldung:

"If you select a different disk your current operations will be discarded."

Hast Du so etwas schon einmal im Zusammenhang mit der Erstellung eines Image bekommen - nein, sicher nicht. Das sagt doch eigentlich schon alles. Für ein Image spielt das Ziel keine Rolle. Ein Klone setzt jedoch einen Datenträger voraus, der zumindest in seinen wesentlichen Merkmalen dem zu klonenden Datenträger entsprechen muss.

MfG, kodela
 
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kerberos

Hallo kodela,

Danke für deine Ausführung, das ist sehr kompliziert, heute am Feiertag :p

Hast Du so etwas schon einmal im Zusammenhang mit der Erstellung eines Image bekommen - nein, sicher nicht.
Lass es mich mal so verstehen/ausdrücken ... Um eine Platte zu klonen/kopieren, musst du zunächst mal ein Image erstellen; dieses wird dann, hier z. B. von Marcrium Reflect als clone auf eine andere Platte gezogen/überspielt. Das Klonen einer Platte/mehrerer Partitionen, ist das direkte kopieren (1:1 der Platte) und gleichzeitiges Überspielen. Um später wieder diesen Klone/clone/Image auf eine andere Platte zu spielen, nutze ich dann die vo MR erstellte Datei/Image.

Also, ich sehe das so: Wenn ich ein Image anfertige - bei Linux nennt sich das Snapshot - ist es nichts weiter als ein Systemabbild meiner vorhandenen Dateien/Datenträger.
Ich erstelle ein Image - und klone (direkt/zeitgleich) dieses auf ein anderes Medium. Das Image ist das eigentliche "handwerkliche" Stück, das clone/Klonen ist der Vorgang, wenn ich es auf ein neues Medium/Platte ziehe.
So kenne ich das, so sehe ich das, und ob es sich nun Klon, clone, Image oder Datenträger- o. Systemabbild nennt, da ist für mich kein Unterschied. Macrium Reflect ist für mich ein Tool/Werkzeug (Programm), um damit einen kompletten Inhalt einer Platte, oder auch nur einer Partition, oder auch nur Teile dieser Platte/Partition zu überspielen, auf eine andere Platte.
Ich denke mal, es ist lediglich eine unterschiedliche Ausdrucksweise, mit kleinen, kaum merklichen Änderungen :)

Ein schönes Wochenende noch - ohne so viel Wasser von oben, wie gestern ... :(

Gruß Rolf
 
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kodela

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Hallo Rolf,

mein einziger Satz ist Dir zu kompliziert, was ist dann Deine langatmige Ausführung zur Frage Image oder Klone? Ist es der von mir erwähnte Unterschied zwischen dem Gleichen und dem Selben? Das ist wirklich kompliziert und wir sollten uns hier dazu keine großen Gedanken machen. Sehen wir das Ganze einfach von der praktischen Seite, denn welche Rolle spielt es, wie Du, ich oder sonst wer das mit dem Imagen und Klonen sehen. Ich bin kein Fachmann, Du vermutlich auch nicht.

Auf meine Aussage, dass sich für eine Systemsicherung ein Image wohl besser eignet, als ein Klone, sahst Du Dich veranlasst, darauf hinzuweisen, dass beides das Gleiche sei. Ich sehe das anders, womit ich durchaus falsch liegen kann. Den Themenersteller erweisen wir mit unserer Diskussion aber sicher keine Gefallen, wir verwirren ihn vermutlich nur.

Ich schlage deshalb vor, dass wir die Diskussion um des Kaisers Bart nicht länger fortführen. Willst Du aber weitermachen, dann gerne, aber zuerst musst Du versuchen, mit Reflect von einem Laufwerk vom Typ A (zum Beispiel SSD) einen Klone auf ein Laufwerk vom Typ B (zum Beispiel HDD) zu machen. Und wenn Du dann immer noch der Meinung bist, Image und Klone seien nur zwei Namen für ein und die selbe Sache, dann können wir ja unser Streitgespräch fortsetzen.

MfG, kodela
 
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Ronald BW

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Ich sehe das so ein Image also ein Abbild einer Sache ist das herstellen einer, im Falle der Computertechnologie, einer 1:1 Kopie des OS.
Klon wiederum beinhaltet das Ganze also OS +Hardware
Klon wäre also nach meinem Verständnis der Überbegriff für OS + Festplatte
 
kodela

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Hallo Ronald BW,

zumindest aus Sicht von Macrium Reflect kann Klone nicht der Überbegriff für "OS + Festplatte" sein, denn mit Reflect kann man zwar zweifelsfrei Klones erstellen, doch weder das Betriebssystem noch die Festplatte und schon gar nicht beides kann Reflect erstellen.

Reflect bietet nach meinem Verständnis mit den Klones und den Images zwei Sicherungsmöglichkeiten für das Betriebssystem an.

Bei einem Image werden alle zum Betriebssystem gehörenden Daten, also nicht nur Dateien, eines Laufwerkes gesichert. Diese Daten befinden sich meist auf mehreren Partitionen eines Laufwerkes. Es müssen jedoch nicht alle Partitionen eines Laufwerkes, auf dem das Betriebssystem installiert ist, auch zum Betriebssystem gehören.

Diese Sicherungsdaten werden in eine Datei gepackt, der Imagedatei. Sie werden auch komprimiert, denn nach meinen Feststellungen ist die Imagedatei wesentlich kleiner, als die Summe der gesicherten Daten. Diese Imagedatei kann auf einem beliebigen Datenträger sein, von dem aus das Betriegbssystem getreu der jeweiligen Sicherung wieder hergestellt werden kann.

Ein Klone ist ist ebenfalls ein Abbild, jedoch anderer Art. Beim Klonen setzt Reflect voraus, dass das Ziellaufwerk grundsätzlich die selben Eigenschaften wie das zu klonende Laufwerk besitzt. Ein SSD-Laufwerk kann nur auf ein SSD-Laufwerk und nicht auf ein HDD-Laufwerk geklont werden. Allerdings ist es möglich, für das Ziellaufwerk eines mit einem größeren Volumen zu verwenden. Beim Klonen werden auch die Daten nicht in eine Datei gepackt, sondern genau so auf die Zieldatei geschrieben, so wie sie auf der Quelldatei sind. Damit muss für die Wiederherstellung des Betriebssystems lediglich das aktuelle Laufwerk mit dem geklonten Laufwerk ausgetauscht werden.

Wie gesagt, ich kann mich nicht dafür verbürgen, dass es so ist, wie ich es hier beschrieben habe. Aus der Tatsache, dass Reflect mich beim Versuch, das SSD-Laufwerk mit dem Betriebssystem zu klonen, darauf hingewiesen hat, dass der Klone nur erstellt würde, wenn die beiden Laufwerke nicht unterschiedlich seien, schließe ich jedoch, dass der Vorgang des Klonens etwa meiner vorstehenden Schilderung entsprechen müsste.

MfG, kodela
 
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kerberos

@ kodela & Ronald BW

Hat mich dann doch noch interessiert, was mir hier das Netz so bietet (ohne dass ich mich nun erneut festlege). Man müsste halt einen ollen Informatiker fragen; leider kenne ich keinen :o

https://de.wikipedia.org/wiki/Klon_(Informationstechnik)
What is iso image?
https://de.wikipedia.org/wiki/ISO-Abbild
https://de.wikipedia.org/wiki/Speicherabbild

Eben fiel mir dann noch der Begriff Platte "spiegeln" ein ... :p (was aber definitiv das Gleiche wie "klonen" bedeutet) ;)

Ein SSD-Laufwerk kann nur auf ein SSD-Laufwerk und nicht auf ein HDD-Laufwerk geklont werden.
Da muss ich leider widersprechen, denn ich habe mein Windows 8.1 (und auch das Win 10) von einer HDD auf eine SSD, und auch wieder von der SSD auf eine HDD
geklont; allerdings nicht mit Macrium, sondern mittels CloneZilla :)

https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Klonen_einer_Windows-Installation_mit_Clonezilla

Das geht fehlerfrei, ohne Einbußen bei Windows. Bei Linux kann man Probleme bekommen, wenn man nicht die korrekten Vorbereitungen trifft, um die HDD auf eine SSD zu kopieren (klonen/spiegeln).

Nachtrag (hatte ich gestern vergessen zu beantworten)

"If you select a different disk your current operations will be discarded."
Heißt in deinem Fall nicht mehr oder weniger als dass der Vorgang des "klonens", den du bisher begonnen hast, dann abgebrochen wird, falls du eine (neue) andere Platte/Partition als die bisher ausgewählte nutzen willst. Würde u.A. heißen dass du noch mal von vorne beginnen müsstest, mit deiner Auswahl des Vorganges.
 
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Windows 10 sichern versagt

Sucheingaben

win10 systemsicherung fehler

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amd athlon xII2 280 unterstützt windows 7 und 10

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