Windows 10 sauber neu starten - so geht's

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Recon

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Mit Windows 10 hat Microsoft den erweiterten Schnellstart eingeführt. Das bedeutet, dass bestimmte Treiber und Teile des Windows-Kernels in ein Image geschrieben werden, das beim Neustart lediglich eingelesen wird. Der Startvorgang beziehungsweise der Systemneustart wird dadurch erheblich beschleunigt. Softwarekonflikte oder andere temporäre Fehler lassen sich durch einen Neustart aber meist nicht mehr beseitigen. Dennoch gibt es eine Methode, um das Betriebssystem sauber neu zu starten.




Zu früheren Zeiten lautete die Universalformel gegen kleinere Anwendungsfehler: „Starte mal den Rechner neu“. Bei Windows 10 ist der reguläre Neustart aber kein Allheilmittel mehr, denn das System wird nicht mehr komplett neu gestartet, sondern lädt nur noch Einstellungen, die zuvor auf der Systempartition automatisch angelegt wurden. Es gibt aber weiterhin die Möglichkeit, das Betriebssystem komplett neu zu starten, wenn auch nur über einen dezidierten Befehl.

Windows 10: Kompletten Neustart einleiten - Anleitung

  1. Das Ausführen-Dialogfenster mit der Tastenkombination [Windowstaste] + [R] öffnen.
  2. Den Befehl shutdown /g /f /t 0 eingeben und mit OK bestätigen.
  3. Der Computer führt daraufhin einen kompletten Neustart durch.

 
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Upgrader

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Wozu dient Parameter /f im obigen Bsp.? Ich nutzte bis dato immer nur:
Code:
shutdown -g -t 0
 
areiland

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Der Parameter "-f" steht für "Force" und erzwingt das schliessen der offenen Anwendungen. Allerdings ist der nur dann notwendig, wenn die Angabe "-t" einen höheren Wert als "0" besitzt.
 
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Upgrader

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Okay, danke.
 
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Wozu dient Parameter /f im obigen Bsp.? Ich nutzte bis dato immer nur:
Code:
shutdown -g -t 0
Zunächst mal macht man einen sauberen Neustart mit dem Parameter -r und nicht mit -g. Was -g noch zusätzlich macht, ist beim sauberen Neustart eher hinderlich als nützlich. Und den Parameter -f verwendet man nur dann, wenn man beim Neustart Daten verlieren will. -f hat in dem Befehl nichts zu suchen. Ungespeicherte Daten werden mit -f ggf. einfach vernichtet.
Ich weiß nicht, wer dieses -g für den "sauberen Neustart" erfunden hat, irgendwie schreiben es alle ab.
Einfach mal "shutdown /?" eingeben wäre hilfreich.
Einen sauberen Neustart kann man aber einfach auch übers Windows-GUI machen. Man muss das nicht umständlich via shutdown.exe tätigen. Jeder Warmstart ist ein sauberer Neustart. Windows wird komplett beendet und neu gestartet.
Auch ein Kaltstart ist ein sauberer Neustart, sofern man den unsinnigen Schnellstart deaktiviert hat.
 
areiland

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Der Parameter "-g" hatte bis 1709 einfach nur keine Wirkung, weil Windows bis dahin keine offenen Anwendungen automatisch neu startete. Von daher war es bis dahin völlig wumpe, ob "-r" oder "-g" verwendet wurde! Erst seit 1709 ist dieser Unterschied zu beachten. Allerdings wird dieses Verhalten in dem Moment unterbunden, in dem man in den Einstellungen bei "Konten" unter "Anmeldeoptionen" den Schalter "Meine Anmeldeinfos verwenden, um die Geräteeinrichtung einem Update oder Neustart abzuschliessen" deaktiviert. Denn das unterbindet auch, dass Windows die offenen Anwendungen automatisch, mit der für ihren Start genutzten Befehlszeile, in der Run-Sektion des Benutzerprofils hinterlegt. Ab 1803 steht dieser Hinweis auch bei der entsprechenden Einstellung dabei.
 
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dau0815

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(Alex war mal wieder schneller)
 
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Da liegst du leider auch etwas falsch. Mit –g wurde auch in früheren Versionen erreicht, dass dafür registrierte Anwendungen beim Neustart automatisch neu gestartet wurden. Kann jeder sofort testen, der noch eine ältere Windowsversion hat. Insofern war es eben nicht wumpe, was man machte. Zudem hat auch Windows-Update automatisch –g gemacht.
Dass das –g-Verhalten von der Anmeldeeinstellung abhängig ist, ist korrekt.
Ändert aber nichts daran, dass man für einen sauberen Neustart einfach einen Warmstart machen muss – und wenn man es denn unbedingt umständlich via Kommandozeile haben will, wäre **shutdown –r –t0** der korrekte Befehl, denn –g ist überflüssiges Brimborium, das man für einen sauberen Neustart eher nicht haben will.
Diesen –g-Mythos hat sich irgendjemand ausgedacht und meist liest man auf den Windows-Seiten noch den Usinn, dass mit –g ein *besonders sauberer* Neustart erfolgen würde (wie bei Deskmodder z.B) – und eine Seite schreibt’s von der anderen ab.
Warum also soll jemand in der Kommandozeile rumwürgen? Einfach in Windows auf "neu starten" klicken! ;-)
 
dau0815

dau0815

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Nur kurz: Ich glaube, hier lässt man lieber jegliche Debatte. Wenn Jemand meint, dass ein "-g", das mehr macht, als ein "-r" überflüssig ist, so soll man ihn im seinen Glauben lassen. ;)
 
G

Gast

Du hast es nicht verstanden. -g startet alle dafür registrierten Anwendungen neu. Wenn also beim Neustart z.B. Wordpad aktiv war, wird es automatisch neu gestartet. In aller Regel ist sowas zum Zwecke eines sauberen Neustarts unerwünscht.
Einen sauberen Neustart erreicht man durch Klick auf "neu starten" im Startmenü. Man muss dafür nicht umständlich in der Kommandozeile rumfummeln. Wenn aber Kommandozeile, dann -r und nicht -g. Hoffentlich jetzt klar.
 
areiland

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Wir haben das schon verstanden! Nur verstehst Du nicht, dass der Schalter "-g" bis 1709 praktisch keine Auswirkungen hatte, weil Windows bis dahin fast keine Apps registrierte. Und der Klick auf "Neu starten" im Startmenü bewirkt nur dann einen vollständigen Neustart, wenn der Schnellstart deaktiviert ist. Sobald der Schnellstart aktiv ist, wird mit "Neu starten" kein vollständiger Systemneustart durchgeführt.
 
dau0815

dau0815

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Außerdem ist das gar nicht wahr, dass "-g" alle Apps, die vorher geöffnet waren erneut gestartet werden. Das zeigt, wie "dämlich" diese Diskussion ist. Nicht mal ausprobiert hat "@Gast" es.
 
G

Gast

Wie viele Apps für den automatischen Neustart registriert sind, ist für einen sauberen Neustart irrelevant. Noch mal: -g gab es auch vor 1709 schon, mit der gleichen Wirkung wie heute. Wordpad und Word z.B. sind dafür registriert, Notepad nicht...
Was den Schnellstart angeht, ist es einfach an der Bootdauer erkennbar. Ein Kaltstart läuft erkennbar schneller, ein Warmstart dauert mit und ohne Schnellstart gleich lang. Man kann auch die Anzeige des Bootmenüs aktivieren, dann wird es deutlich:
Beim Kaltstart wird das System aus Hiberfile.sys zurück gelesen, das Bootmenü wird nicht angezeigt. Beim Warmstart hingegen erfolgt ein korrekter Neustart, das Bootmenü wird auch bei aktiviertem Schnellstart angezeigt. Das System wird nicht einfach nur aus Hiberfil.sys zurück gelesen. Der Schnellstart erzeugt zudem so viel Unfug, dass jeder halbwegs intelligente User ihn sofort deaktiviert.
Das ist aber alles irrelevant. Es ging mir EINZIG darum, dass man einen sauberen Neustart via Kommandozeile mit dem Parameter -r macht, -g ist Unsinn, der Neustart wird dadurch kein Stück sauberer oder besser.
Wie man Windows via Kommandozeile sauber neu startet, ist seit dem letzten Jahrtausend bekannt:
"shutdown -r -t 0". Und -f in dem Befehl ist nur für Leute gut, die gerne Daten verlieren wollen. Es hat in einem Standardbefehl zum Runterfahren nichts verloren. Ein Standardbefehl muss es Anwendungen erlauben, den Shutdown zu stoppen.
-
dau0815:
von ALLEN Apps, die vorher geöffnet waren, war keine Rede. Es ging um die DAFÜR REGISTRIERTEN Programme. Kaum eines meiner installierten Programme reagiert auf -g.
 
Wolf.J

Wolf.J

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Verschiedene WIN 10
Mal ein Auszug der Parameter, die shutdown ? unter Windows 7 listet:

/r Fährt den Computer herunter und startet ihn neu.

/g Fährt den Computer herunter und starten ihn neu. Nach dem
Neustart des Systems werden die registrierten Anwendungen neu
gestartet.
Den "Unsinn" gab es also schon unter Win 7, man kann also trefflich streiten, ob -r oder -g die "richtigen oder sinnvollen Parameter" sind, wenn es keine registrierten Anwendungen neu zu starten gibt, ist diese Diskussion ziemlich sinnlos.
Das verhält sich ähnlich wie cleanmgr.exe /sageset:65535 -- cleanmgr.exe /sagerun:65535
Da ist die Zahl hinter dem Doppelpunkt auch egal, da hat auch jemand gedacht, 65535 ist der größte Wert, den ein nicht vorzeichenbehafteter Smallint-Wert annehmen kann.
 
G

Gast

Streiten kann man nur, wenn man diese einfache Beschreibung nicht versteht.
Beide Befehle machen einen sauberen Neustart. Was -g zusätzlich macht, ist in der Regel unerwünscht. Die meisten User wollen NICHT, dass beim Neustart offene Anwendung automatisch wieder gestartet werden. Sie wollen, dass die Programme beim Runterfahren automatisch beendet und beim Neustart NICHT automatisch neu gestartet werden.
-g also als Standard für einen sauberen Neustart zu empfehlen, ist nun mal Unsinn. Es bleibt nach wie vor -r
Was aber dazu kommt: in diversen Win-Seiten wird behauptet, -g würde im Gegensatz zu allen anderen Methoden "Alles neu einlesen". Nur so würde das System sauber neu gestartet. Das ist nun völliger Nonsens.
 
dau0815

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Ok. Glaub' dran und sei glücklich. :cool:
 
G

Gast

Ich bin immer gern bereit, dazu zu lernen. Falls du andere Quellen hast, gerne her damit.
Dummerweise ist die Dokumentation von MS dazu recht eindeutig. Es gibt auch ständig Änderungen am System, für die ein sauberer Neustart erforderlich ist, damit sie wirksam werden. Das macht man immer im Windows-GUI mit Klick auf "Neu starten". Wenn die Kommandozeile der einzige Weg zu einem sauberen Neustart wäre, wäre Windows für ONU völlig unbrauchbar. Wenn ich in der Registrierung eine Änderung mache, die nur nach einem sauberen Neustart wirksam wird, klicke ich auf "Neu starten" und damit ist sie sichtbar wirksam. Das ist keine Glaubenssache, sondern prüfbare Realität. In Windows ist so gut wie nichts Glaubenssache.
 
areiland

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Du bist eben der einzige auf der ganzen Welt, der das beurteilen kann und der ganze Rest der Menschheit ist völlig verblödet. Das willst Du uns doch damit sagen.

Natürlich kann man Windows auch per Startmenü einem Softreset unterziehen - man muss beim Klick auf "Neu starten" nur SHIFT gedrückt halten. Ausserdem über die erweiterten Startoptionen. Alle diese Optionen haben den Nachteil, dass man sie nicht mit einem einzigen Mausklick erreicht oder in Gang setzt. Genau aus diesem Grund wird die Kommandzeilenoption gerne eingesetzt und nicht weil sie die einzige Möglichkeit darstellt.
 
C

chakkman

Alle diese Optionen haben den Nachteil, dass man sie nicht mit einem einzigen Mausklick erreicht oder in Gang setzt. Genau aus diesem Grund wird die Kommandzeilenoption gerne eingesetzt und nicht weil sie die einzige Möglichkeit darstellt.
Aber... um die Kommandozeilenoption mit einem Klick zu erreichen benötigt es doch einigen Aufwand, ansonsten muss man schon noch die Kommandozeile starten, und den Befehl Copy Pasten. Ich bin eigentlich immer dafür, solche Optionen über die entsprechenden GUI's zu machen. Von der Sache mit Shift + Neu Starten höre ich heute zum ersten mal. Ich denke, so werde ich das dann in Zukunft machen.
 
areiland

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Einiger Aufwand? Eine Verknüpfung mit der Befehlszeile "shutdown -g -t 0" zu erstellen, würde ich jetzt nicht als eine grossartig aufwendige Aktion ansehen.
 
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Windows 10 sauber neu starten - so geht's

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