Windows 10 pro install wird immer zu Home

Diskutiere Windows 10 pro install wird immer zu Home im Windows 10 Allgemeines Forum im Bereich Windows 10 Foren; Da verhält es sich wie mit Windows. Updates bringen Verbesserungen, Stabilität und beseitigen Fehler. Hier mal was zum UEFI. Schau dir mal die...
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Bummel

Was hat das mit dem Update des Bios zu tun ?
Da verhält es sich wie mit Windows. Updates bringen Verbesserungen, Stabilität und beseitigen Fehler.

Hier mal was zum UEFI. Schau dir mal die Grafik mit dem Partitionsschema an. Einer der Gründe, warum ich UEFI abschalte. Bei einem Rechner mit großen Festplatten gut aber in Notebooks mit SSD,s nicht sinnvoll.
 
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MaxMeier666

MaxMeier666

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Habe nun wieder Win 7 drauf und versuch mal aufs Update zu warten....
Damit beweist du, dass du geduldig sein kannst. Es hilft allerdings nicht bei der Lösung deines Problems...
 
R

Roli

@ Max, nicht direkt aber da ich durch das Upgrade von Win 7 Pro (das sich ohne Probleme installieren lies) nun wieder Win 10 Pro auf dem Laptop habe kann ich mir nur vorstellen das im UEFI die SSD mit 60GB die von Anfang an verbaut war fest verankert ist und sobald man an der Harware herumschraubt es zu Problemen kommt.

Warum ich auch im Legacy Win 10 Pro nicht direkt installieren konnte sondern den Umweg über das Upgrade machen musste ist mir ein Rätsel, aber ich werde mich da mal mit dem Gerätehersteller in Verbindung setzen.

mfg
 
B

Bummel

Das muss im Legacy Modus funktionieren. Bist du auf Benutzerdefinierte Installation gegangen?
 
R

Roli

@Bummel , ja natürlich ging ich auf benutzerdefinierte...

@Max, im legacy konnte ich nichts installieren da die SSD als GPT formatiert war was ja klar ist wenn man über die GUI die SSD auf einem UEFI System (mein PC) formatiert...Abhilfe schaffte die Formatierung der SSD über die cmd -_- .
Hätte mir aber auch selber einfallen dürfen :P

mfg
 
M

M4RCJO

Hallo Leutz ...

... nun will ich zu dem Thema auch mal meinen Senf dazu geben - quasi aus meinen Erfahrungen heraus ;)

Für das Booten eines Computers war in der Vergangenheit das BIOS zuständig, welches die Initialisierung und den Start des Betriebssystems übernahm und zudem uns die Möglichkeit gab, diverse Einstellungen selbst vor zu nehmen.

Viele moderne Rechner hingegen verwenden aber inzwischen anstelle des BIOS die UEFI-Firmware. Das Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) unterstützt eine einfache Erweiterung der Firmware durch unterschiedlichste Module. Dazu gehören zum Beispiel ein eingebettetes Netzwerkmodul für die Fernwartung, Module für Digital Rights Management und die BIOS-Emulation mit dem Compatibility Support Module (CSM), welche dazu genutzt werden soll, um andere Betriebssystem Installieren zu können, welche die UEFI Funktionen noch nicht unterstützen.

Den eigentlichen "Genickbruch" beschert uns allerdings der sogenannte Secure-Boot-Mechanismus.

Die Secure-Boot-Technologie prüft in jedem Fall, ob der Bootloader des Betriebssystems mit einem kryptographischen Schlüssel signiert ist, den eine in der Firmware enthaltene Datenbank autorisiert. Durch die Kontrolle der Signatur des Bootloaders, des Kernels und möglicherweise weiteren Userspace-Codes wird die Ausführung unsignierter Software unterbunden.

Windows 8 war das erste Betriebssystem, das diese Funktionen nutzte. Damit kann es die Ausführung von Schadcode verhindern. Allerdings kann der Eigentümer des Rechners nun eben auch nicht mehr frei entscheiden, welches Betriebssystem er installieren möchte.

Die UEFI-Spezifikation 2.3 definiert dafür die folgenden Schlüssel, welche man u.a. auch im UEFI selbst finden kann:

1. Platform Key (PK) - Meist ein Schlüssel des Hardware-Herstellers (OEM), PK erlaubt die Manipulation der KEK, nur ein einziger PK möglich.

2. Key Exchange Key (KEK) - Mehrere Zertifikate möglich, unterschiedliche Schlüssel für unterschiedliche OS-Anbieter möglich, zum Beispiel: Microsoft KEK CA; KEK erlaubt die Manipulation der db und dbx.

3. Autorisierte DB (db) - Mehrere Zertifikate und Hashes möglich, zum Beispiel: Microsoft Windows Production CA; zur Identifizierung von vertrauenswürdigem Code.

4. Nicht autorisierte DB (dbx) - Mehrere Zertifikate oder Hashes möglich; zur Identifizierung von kompromittiertem Code oder Schadcode.

Durch diese "Keys & DBs" ist es nun dem Hersteller des Gerätes möglich genau zu Bestimmen, welche Software denn genutzt werden kann und welche nicht. Speziell Microsoft nutzt diese Möglichkeit nun dazu, um Ihre eigenen Betriebssystem wieder gewinnbringender unter die Massen zu Bringen, da man nun nicht mehr ohne weiteres eben mal aus einem Windows PC eine Linux PC machen kann.

Selbst die Benutzung von alter Windows Software wird somit unterbunden und man ist somit dazu gezwungen sich die jeweils nötige Software neu zu kaufen.

Man kann also getrost sagen, das es sehr wahrscheinlich ist, das wenn ein neuer PC oder Laptop mit Windows 10 Home ausgeliefert wurde, das man auf diesem Gerät dann auch nur dieses eine Betriebssystem zum Laufen bekommt.

Selbst wenn man im UEFI auf das CSM umschaltet und die "Vorteile" von UEFI und Secure Boot abschaltet, muss es dennoch nicht bedeuten, das man nun wieder sein altes Windows oder gar Linux & Co. darauf zum Laufen bekommt - mal ganz von den dann noch nötigen Hardware Treibern abgesehen ;)

Hoffe ich konnte Euch etwas weiter Helfen ... LG M4RCJO

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Windows 10 (HOME) x64
 
areiland

areiland

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Und was hat das alles mit dem 1 1/2 Jahre alten Problem des TE zu tun, der nur nicht wusste dass Windows bei einer Neuinstallation mit dem im UEFI hinterlegten Hardwarehash als Home aktiviert wird? Wenn der TE die Installation mit einem der generischen Keys vorgenommen hätte und danach über "Produkt Key ändern" den Key der Pro eingegeben hätte, dann wäre das Problem gar nicht entstanden. Windows 10 hindert Dich nämlich weder daran, noch an der Installation irgend einer älteren Software.

Ausserdem ist der "Secure Boot" keine Erfindung um die Leute an Windows zu binden, es ist ein Sicherheitsfeature, das z.B. das einnisten von Rootkits verhindern soll! Manipulationen am Bootmanager führen so nämlich dazu, dass sich das UEFI weigert den manipulierten Bootlader auszuführen. Jeder signierte Bootlader kann eingesetzt werden, auch Grub der Linux Bootlader.

Ausserdem wird nicht unsignierte Software an der Ausführung gehindert, sondern Windows lässt per se keine Installation unsignierter Treiber zu. Dies kann man problemlos abstellen und wieder einschalten: https://www.win-10-forum.de/pc-fragen-probleme/9148-tastatur-and-maus-reagieren-starteinstellungen-2.html#post58545. Dazu kommt, der Hersteller einer Software wäre der Ansprechpartner, wenn er über die Möglichkeiten der neuen Firmware eine Installation seiner Software unterbindet - das ist dann aber keine Microsoft Geschichte, sondern eine Adobe, SAP, etc. Sache.

Die Windows Rechner sind also gar nicht vernagelt und dicht gemacht - so wie es Dein Post suggerieren soll. Es wurden nur endlich auch auf dem niedrigsten Systemlevel Neuerungen, Erweiterungen und vor allem Sicherheitsfeatures eingeführt, die längst überfällig waren. Denn das BIOS hatte sich in den letzten ~40 Jahren so gut wie nicht weiterentwickelt, geschweige denn eine Verzahnung mit dem OS erfahren oder Sicherheitsfeatures bekommen.

Jeder Hersteller von Betriebssystemen kann und darf diese ganzen UEFI Features nutzen, um sein System auf einen PC zu bringen.
 
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Sabine

Sabine

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Hallo M4RCJO,

danke für Deine Ausführungen. Dass damit auf neuen PC's mit UEFI-Firmware kein Linux mehr läuft, ist ja nunmal auch nicht richtig. Viele Distries habe inzwischen einen signierten Bootloader. Und damit klappt auch die Installation von Linux auf 64-Bit Maschinen mit UEFI-Firmware.

Man kann also getrost sagen, das es sehr wahrscheinlich ist, das wenn ein neuer PC oder Laptop mit Windows 10 Home ausgeliefert wurde, das man auf diesem Gerät dann auch nur dieses eine Betriebssystem zum Laufen bekommt.
Naja, lies mal diesen Thread:

https://www.win-10-forum.de/windows-10-installation-and-upgrade/47596-win-10-home-win-10-pro-umsteigen.html

Hier ist im Beitrag #7 von @Lasco beschrieben, wie das geht (und wie es auch geklappt hat!). Das weiterhin der Win 10 Home Lizenz-Key in der UEFI-Firmware gespeichert ist und nicht etwa der Win 10 Pro-Lizenzkey, sollte klar sein.

Liebe Grüße

Sabine
 
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Windows 10 pro install wird immer zu Home

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