Windows 10 Pro (1909) - Funktionsupdate kann nicht gesperrt werden (Trotz Eintrag in Registry)

Diskutiere Windows 10 Pro (1909) - Funktionsupdate kann nicht gesperrt werden (Trotz Eintrag in Registry) im Windows 10 Updates & Patches Forum im Bereich Windows 10 Foren; Hallo @All, Ich habe ein Problem mit Windows 10. Ich bin durch verschiedene Programme darauf angewiesen die Version 1909 von Windows 10 weiterhin...
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Link_it

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Hallo @All,

Ich habe ein Problem mit Windows 10. Ich bin durch verschiedene Programme darauf angewiesen die Version 1909 von Windows 10 weiterhin zu nutzen.

Ich habe vor längerer Zeit nach meiner Pause mit erschrecken feststellen müssen, dass der Rechner sich auf 20H2 upgedatet hat. Leider führt dies zu massiven Problemen mit meinen genutzten Programmen. Eine Wiederherstellung hat hier zwar erst einmal geholfen, allerdings will der Rechner ständig das Funktionsupdate wieder installieren. Ich habe ein wenig im Netz gesucht und bin auf eine Eintragung in der Registry fündig geworden, die eigentlich das System zwingen soll, bei seiner Version "1909" zu bleiben.

Dies sieht wie folgt aus.

In der Registry unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate" wurde einmal ein DWORD-Wert mit TargetReleaseVersion mit dem Wert "1" angelegt und einmal eine Zeichenfolge TargetReleaseVersionInfo mit der Zeichenkette "1909" angelegt.

Leider funktioniert dies bei meinem Rechner nicht (Bei einem Kumpel funktioniert es).
Habt ihr irgendwelche Tipps woran es liegt oder welche Optionen man hat? Aktuell fahre ich das System mit der Update sperre aber diese ist ja zeitlich begrenz.
 
Sabine

Sabine

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Hallo @Link_it

erstmal herzlich willkommen hier im Forum.

Du hast sicherlich nach diesem Artikel von deskmodder.de den Eintrag gesetzt:

Windows 10 Funktionsupdate gezielt festlegen / blockieren [Update]

Und da steht aber auch:

Dies bleibt dann so lange, bis die Version keine Updates mehr bekommt. Dann wird ein Funktionsupdate erzwungen, auch mit diesem Eintrag.
Und da die 1909 seit dem 11.05.2021 das Serviceende erreicht hat, nützt Dir auch der Registry-Wert nichts mehr.

Windows 10, Version 1909 – Serviceende (Home und Pro)

Einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist, den Rechner für immer vom I-Net zu trennen. Nicht gerade verlockend! Oder die Installation in eine Virtuelle Maschine verfrachten und dann die I-Net-Verbindung kappen. Benötigt aber eine weitere Lizenz.

Andererseits könntest Du ja auch das Problem mit den Programmen angehen.
 
Argor

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Hmm, aber den Update Dienst selbst deaktivieren, das müsste doch gehen ?
 
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Link_it

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Hey, dank für die schnelle Antwort von euch beiden.

Den Punkt mit dem Serviceende habe ich wohl leider überlesen, danke für die Info.

Leider ist das nun eine Zwickmühle, Internet braucht der Rechner und die Programme sind so in ihrer Funktion und ihrem Softwarestand leider Kundenseitig vorgeschrieben.
Den Update Dienst zu deaktivieren müsste ich noch mal testen, hatte ich zuvor vermeiden wollen, damit er bei neuen Geräten etc. sich über die Updatefunktion die Treiber herunterladen kann.

Zur Not muss es dann in meinem Fall eine VM werden mit 1909.
 
dau0815

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Zur Not muss es dann in meinem Fall eine VM werden mit 1909.
Die nutzt Dir aber auch dann nur was, wenn auch hier keine Internetverbindung besteht. ;)

Eine andere Möglichkeit wäre die Verwendung der sogenannten LTSC-Version von W10. Diese wird länger supportet, als die Standard-Versionen und wird auch nur in längeren Perioden aktualisiert.
Aber ganz weg wirst Du die Updates nicht bekommen, zumal die alten Versionen dann immer mehr zu "Scheunentoren" für Schadsoftware werden, wenn der Support abgelaufen ist.
 
Argor

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Treiber über Win-Update zu beziehen ist m.E. nach eh nicht das Gelbe vom Huhn ;-)
 
dau0815

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Sorry. Aber wer spricht denn hier von Treiber-Updates? Es geht doch hier um die Funktionsupdates.
 
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Die nutzt Dir aber auch dann nur was, wenn auch hier keine Internetverbindung besteht. ;)

Eine andere Möglichkeit wäre die Verwendung der sogenannten LTSC-Version von W10. Diese wird länger supportet, als die Standard-Versionen und wird auch nur in längeren Perioden aktualisiert.
Aber ganz weg wirst Du die Updates nicht bekommen, zumal die alten Versionen dann immer mehr zu "Scheunentoren" für Schadsoftware werden, wenn der Support abgelaufen ist.
LTSB ist aber den echten Enterprise-Versionen vorbehalten, als Enduser bekommt man so etwas gar nicht (VIEL zu teuer)...
 
dau0815

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Das ist soweit schon korrekt. Aber @Link_it schreibt ja...

und die Programme sind so in ihrer Funktion und ihrem Softwarestand leider Kundenseitig vorgeschrieben.

...was einen gewerblichen Einsatz nahelegt. Und wenn der Kunde "darauf besteht", muss er natürlich auch für die Konsequenzen aufkommen.
Das ist übrigens auch bei uns der Fall. Der Kunde will die Funktionsupdates soweit wie möglich aussetzen. Somit müssen auch unsere Kunden, die das so wollen, dafür geradestehen.

Es ist nunmal so, dass bei den "normalen Versionen" der Supportzeitraum lediglich 18 Monate beträgt und keiner will ein "löchriges System". Somit bleiben nur die beiden Varianlen "LTSC" (wie "LTBE" jetzt heißt) oder Funktions-Updates inkauf nehmen.
 
IT-SK

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@dau0815
Argors Hinweis zu den Treiber- Updates bezog sich auf
Den Update Dienst zu deaktivieren müsste ich noch mal testen, hatte ich zuvor vermeiden wollen, damit er bei neuen Geräten etc. sich über die Updatefunktion die Treiber herunterladen kann.
 
dau0815

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Ach so... na ja... sorry... habe ich überlesen.
Ok, hat aber trotzdem nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun. ;)
 
areiland

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Habt ihr irgendwelche Tipps woran es liegt oder welche Optionen man hat?
Konfiguriere das Windows als WinToGo, dann werden auch keine Funktionsupdates erzwungen. Dazu im Registryschlüssel "HKEY_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Control" den Wert "PortableOperatingSystem" mit der Angabe "1" versehen. Wenn der Wert nicht existiert, muss er als Dword-Wert erstellt und eben mit der Angabe "1" versehen werden.

So lässt sich das auch lösen.
 
areiland

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Wobei man aber immer auch beachten muss, dass z.B. die offline genommenen internen Datenträger nur diejenigen Datenträger betreffen, die beim Anschluss eines WinToGo am Rechner zusätzlich vorgefunden werden. Definiert man seine vorhandene Installation als WinToGo, dann bleiben die zugehörigen internen Datenträger online.

Überall, wo Microsoft "standardmässig" hinschreibt, kann man die Funktion später nach Gusto ändern.

Diese 1909 auf PortableOs zu setzen, wäre definitiv ein gangbarer Weg, um auf dieser Version zu bleiben.
 
Thema:

Windows 10 Pro (1909) - Funktionsupdate kann nicht gesperrt werden (Trotz Eintrag in Registry)

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