Windows 10 Mobile wird für Value Phone, Premium Phone und Value Phablet unterteilt

Diskutiere Windows 10 Mobile wird für Value Phone, Premium Phone und Value Phablet unterteilt im Windows 10 Smartphones Forum im Bereich Windows 10 Foren; Das Windows 10 Mobile in der finalen Version nicht auf jedem Windows-10-geeigneten Smartphone gleichermaßen lauffähig sein wird, konnte man sich...
Das Windows 10 Mobile in der finalen Version nicht auf jedem Windows-10-geeigneten Smartphone gleichermaßen lauffähig sein wird, konnte man sich sicherlich schon denken. So unterteilt Microsoft das mobile Betriebssystem in die drei Geräteklassen "Value Phone", "Premium Phone" und "Value Phablet", welche dann mehr oder auch weniger Features von Windows 10 Mobile nutzen werden





Die Entwicklung von Windows 10 für die mobilen Endgeräte geht in die Endphase, was man an der entsprechend aktualisierten Microsoft-Seite msdn.microsoft.com sehen kann. Hier führt Redmond eine Unterteilung in drei Smartphone-Klassen auf, welche je nach Leistungsfähigkeit und Displaygröße von zusätzlichen Features profitieren können. So präsentieren die "Value Phones" die Einsteigerklasse, während das Mid-Range-Segment von den "Value Phablets" dominiert werden wird. Alle Geräte mit genügend Power fallen dann in das "Premium Phone"-Segment.

Doch warum unterteilt Microsoft die Geräte in diese drei Klassen? Die Antwort hierfür lässt sich darin finden, was der Smartphone/Phablet-Besitzer von seinem Gerät in Verbindung mit dem kommenden Windows 10 Mobile zu erwarten hat, und auf welche Features er verzichten muss.

So lassen sich Geräte mit einer Displaygröße von 3,5 bis 5 Zoll sowie einer Auflösung von mindestens 640 x 360 Bildpunkten zu den "Value Phones" zuordnen. Dazu muss sich mindestens ein Low-End-SoC mit einem Gigabyte RAM im Gerät befinden, wobei Microsoft hier nicht genau spezifiziert, welcher SoC zum Low-End-Bereich gehört. Interessant ist die Fußnote, aus der sich herauslesen lässt, dass unterhalb einer Display-Auflösung auch 512 Megabyte RAM reichen können.

In den Bereich der "Value Phablets" enfallen die Geräte, welche mindestens eine Display-Diagonale von 5,5 Zoll und maximal 7-Zoll aufzuweisen haben. Die Display-Auflösung sollte hier mindestens 1.280 x 720 Bildpunkte betragen (HD), wobei die meisten Phablets mittlerweile höher auflösen. Die CPU sollte aus einer Mid-Range-SoC bestehen, wobei auch hier nicht genauer spezifiziert wird, welche Prozessorleistung dafür notwendig ist. Dafür müssen mindestens 2 Gigabyte RAM sowie 16 Gigabyte interner Flash-Speicher enthalten sein.





Im Bereich der "Premium Phones" fallen schließlich alle Geräte, die mit einer High-End-SoC, zwei bis vier Gigabyte RAM, 32 oder 64 Gigabyte Flash-Speicher, einer Display-Diagonale von 4,5 bis 5,5 Zoll sowie einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten (FHD) oder gar WQHD (2.560 x 1.440/1.600) auflösen. Die Geräte, die dem Premium-Segment zuzuordnen sind, müssen zudem die Auflage erfüllen, maximal 7,5 Millimeter dick zu sein und weniger als 160 Gramm auf die Waage zu bringen. Sollten diese Bedingungen erfüllt sein, darf sich der Nutzer nicht nur auf die Sprachassistentin Cortana, sondern auch die Anmeldung über die Gesichtserkennung via "Windows Hello" sowie Continuum for Phones freuen.

Natürlich handelt es sich bei dieser Kategorisierung nur um eine Empfehlung seitens Microsoft. Microsofts Partner, die eigene Windows-Mobile-Phones oder auch Phablets herstellen werden, können natürlich von dieser Liste auch abweichen. Dennoch zeigt letztere sehr schön, was für eine Hardware für welches Feature benötigt werden dürfte.

Meinung des Autors: Die mobile Version von Windows 10 wird zwar nicht auf ganz so vielen verschiedenen Geräten laufen, wie das bei der Desktop-Version der Fall ist, doch benötigt es für bestimmte Features wie "Continuum" oder "Windows Hello" doch schon etwas mehr Rechenpower als von einem Budget-Smartphone zu erwarten ist.
 
B

berhoy

Hallo, na toll!!
Komplizierter geht es wohl nicht. Ich schreibe gerade an einer Einführung in WIN10 Desktop. Für die Mobileversion will ich ein eigenes Buch verfassen. Das bedeutet, so ist mein Eindruck, dass ich drei verschiedene mobile Endgeräte kaufen muss, da sie wahrscheinlich unterschiedlich in der Bedienung und den Möglichkeiten sein werden.
Für den potentiellen Anwender bedeutet das, er muss sich vor dem Kauf eines WIN 10 Smartphones genau informieren, mit welchem Gerät kann ich meine Wünsche und Vorstellungen umsetzen! Ob das einen Run nach WIN 10 Mobil auslösen wird???? Ich habe meine Zweifel. Denn wenn sich meine Anforderungen ändern, muss ich eventuell ein neues Gerät mit einer anderen WIN 10 "Stufe" kaufen. Das macht Laune.

Gruss
 
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