Vor zwei Tagen hat Microsoft den Startschuss zu seinem neuen Windows 10 gegeben, welches nicht nur als Kauf-Version, sondern auch erstmals als kostenloses Upgrade für gleich zwei Vorgänger-Betriebssysteme angeboten wurde. Obwohl Microsoft von 14 Millionen Geräten berichtet, die innerhalb der ersten 24 Stunden ein Upgrade erfahren konnten, hätte diese Zahl laut Microsoft durchaus höher ausfallen können. Dennoch sieht Microsoft den 29. Juli 2015 als einen Tag, der in die Geschichte eingehen wird
Eigentlich sollte man meinen, dass dem Redmonder Unternehmen die Veröffentlichungen von Betriebssystemen alles andere als neu sind, doch gibt es dennoch Gründe, warum der 29. Juli 2015 in die Firmengeschichte eingehen wird. Microsoft kann sich auf seine Fahne schreiben, dass sie das erste Unternehmen weltweit sind, welches ein Betriebssystem nicht nur in Form von neuen verkauften Lizenzen, sondern auch in einem enorm großen Umfang via Upgrade verteilt hat - letzteres sogar kostenlos für Besitzer einer gültigen Windows 7- respektive Windows 8.1-Lizenz.
In einem Blogbeitrag berichtet Microsoft, dass bislang keine größeren Komplikationen bei der Verteilung aufgetreten seien, was auch der Strategie geschuldet ist, die Upgrades an die vielen Millionen Rechner sehr vorsichtig auszurollen - was ein Grund ist, warum einige Windows 7 / 8.1 -Nutzer immer noch auf ihre Upgradeerlaubnis warten.
Laut einer Hochrechnung sollen in den ersten 24 Stunden 14 Millionen aktualisiert worden sein. Die Frage, ob diese Zahl jetzt hoch oder niedrig sei, muss jeder für sich selbst beantworten. Einerseits hatte Microsoft angekündigt, innerhalb der ersten drei Tage nach dem Launch eine Milliarde Computer zu erreichen, was aber nur bedeutet, dass diese eine Milliarde Computer die Möglichkeit eingeräumt bekommen, bei Bedarf auf Windows 10 upgraden zu können.
Diese Zahl erscheint erst einmal ziemlich hoch, doch bei näherem Hinsehen tritt durchaus Ernüchterung ein. Immerhin hatte Microsoft angekündigt, dass innerhalb der ersten drei Tage eine Milliarde Computer zumindest theoretisch die Möglichkeit erhalten sollen, auf das neue System umzusteigen. Um das Zahlenspiel einmal durchzuführen, bedeuten die 14 Millionen bereits mit Windows 10 upgegradeten PCs einer Installationsgeschwindigkeit von 162 Installationen in der Sekunde. Um jetzt auf die erste Milliarde Computer kommen zu können, würde es bei diesem Tempo knappe 70 Tage dauern.
Allerdings beruht die Rechnung von Microsoft auf einer Milliarde Computern, welche lediglich die Installationsdateien geladen, aber nicht installiert haben müssen. Durch die Freigabe des Betriebssystems an einem Mittwoch kann auch davon ausgegangen werden, dass viele User erst auf das kommende Wochenende warten, da dadurch mehr Zeit für nachträgliche Optimierungen bleibt.
Andere potentielle Anwender werden erfahrungsgemäß auch noch abwarten, bis Windows 10 die ersten Kinderkrankheiten durch Patches beseitigt sind, bevor ein endgültiger Wechsel zu dem neuen Windows durchgeführt wird. Bei der Veröffentlichung von Windows 8 sollen in den ersten Tagen sogar "nur" 4 Millionen Nutzer umgesattelt haben, einer Zeit, in der noch sehr viele Nutzer bei dem 14 Jahre alten, aber sehr beständigen Windows XP geblieben sind. Erst die Beendigung des Supports im April letzten Jahres brachte viele XP-Nutzer zum Wechseln, wobei hier Windows 7, anstelle Windows 8 der Favorit gewesen ist.
Mit diesem Hintergrundwissen kann sich jeder selbst die Frage beantworten, ob die ersten 14 Millionen mit Windows 10 ausgestatteten Computer nun "viel" oder "wenig" abgesetzte Exemplare darstellen.
Meinung des Autors: Obwohl die veröffentlichten Zahlen in gewisser weise beeindruckend sind, hätte nach der Aussage von Microsoft noch etwas mehr möglich sein können. Doch seien wir mal ehrlich. Die Verteilung hat bis auf wenige Ausnahmen und das Gejammer von ungeduldigen Vorbestellern ganz gut geklappt. Windows 10 ist zwar "noch" nicht ausgereift, das wird aber in kurzer Zeit kommen. Danach hat Windows 10 das Potential, an die glorreichen Zeiten von Windows XP und Windows 7 anknüpfen, ja diese sogar übertrumpfen zu können.
Eigentlich sollte man meinen, dass dem Redmonder Unternehmen die Veröffentlichungen von Betriebssystemen alles andere als neu sind, doch gibt es dennoch Gründe, warum der 29. Juli 2015 in die Firmengeschichte eingehen wird. Microsoft kann sich auf seine Fahne schreiben, dass sie das erste Unternehmen weltweit sind, welches ein Betriebssystem nicht nur in Form von neuen verkauften Lizenzen, sondern auch in einem enorm großen Umfang via Upgrade verteilt hat - letzteres sogar kostenlos für Besitzer einer gültigen Windows 7- respektive Windows 8.1-Lizenz.
In einem Blogbeitrag berichtet Microsoft, dass bislang keine größeren Komplikationen bei der Verteilung aufgetreten seien, was auch der Strategie geschuldet ist, die Upgrades an die vielen Millionen Rechner sehr vorsichtig auszurollen - was ein Grund ist, warum einige Windows 7 / 8.1 -Nutzer immer noch auf ihre Upgradeerlaubnis warten.
Laut einer Hochrechnung sollen in den ersten 24 Stunden 14 Millionen aktualisiert worden sein. Die Frage, ob diese Zahl jetzt hoch oder niedrig sei, muss jeder für sich selbst beantworten. Einerseits hatte Microsoft angekündigt, innerhalb der ersten drei Tage nach dem Launch eine Milliarde Computer zu erreichen, was aber nur bedeutet, dass diese eine Milliarde Computer die Möglichkeit eingeräumt bekommen, bei Bedarf auf Windows 10 upgraden zu können.
Diese Zahl erscheint erst einmal ziemlich hoch, doch bei näherem Hinsehen tritt durchaus Ernüchterung ein. Immerhin hatte Microsoft angekündigt, dass innerhalb der ersten drei Tage eine Milliarde Computer zumindest theoretisch die Möglichkeit erhalten sollen, auf das neue System umzusteigen. Um das Zahlenspiel einmal durchzuführen, bedeuten die 14 Millionen bereits mit Windows 10 upgegradeten PCs einer Installationsgeschwindigkeit von 162 Installationen in der Sekunde. Um jetzt auf die erste Milliarde Computer kommen zu können, würde es bei diesem Tempo knappe 70 Tage dauern.
Allerdings beruht die Rechnung von Microsoft auf einer Milliarde Computern, welche lediglich die Installationsdateien geladen, aber nicht installiert haben müssen. Durch die Freigabe des Betriebssystems an einem Mittwoch kann auch davon ausgegangen werden, dass viele User erst auf das kommende Wochenende warten, da dadurch mehr Zeit für nachträgliche Optimierungen bleibt.
Andere potentielle Anwender werden erfahrungsgemäß auch noch abwarten, bis Windows 10 die ersten Kinderkrankheiten durch Patches beseitigt sind, bevor ein endgültiger Wechsel zu dem neuen Windows durchgeführt wird. Bei der Veröffentlichung von Windows 8 sollen in den ersten Tagen sogar "nur" 4 Millionen Nutzer umgesattelt haben, einer Zeit, in der noch sehr viele Nutzer bei dem 14 Jahre alten, aber sehr beständigen Windows XP geblieben sind. Erst die Beendigung des Supports im April letzten Jahres brachte viele XP-Nutzer zum Wechseln, wobei hier Windows 7, anstelle Windows 8 der Favorit gewesen ist.
Mit diesem Hintergrundwissen kann sich jeder selbst die Frage beantworten, ob die ersten 14 Millionen mit Windows 10 ausgestatteten Computer nun "viel" oder "wenig" abgesetzte Exemplare darstellen.
Meinung des Autors: Obwohl die veröffentlichten Zahlen in gewisser weise beeindruckend sind, hätte nach der Aussage von Microsoft noch etwas mehr möglich sein können. Doch seien wir mal ehrlich. Die Verteilung hat bis auf wenige Ausnahmen und das Gejammer von ungeduldigen Vorbestellern ganz gut geklappt. Windows 10 ist zwar "noch" nicht ausgereift, das wird aber in kurzer Zeit kommen. Danach hat Windows 10 das Potential, an die glorreichen Zeiten von Windows XP und Windows 7 anknüpfen, ja diese sogar übertrumpfen zu können.