Windows 10 Herbst Update: Speicherplatzbereinigung mittels Storage Sense - so geht´s - UPDATE

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Mit dem für April angekündigten Creators Update für Windows 10 werden etliche neue Funktionen erwartet, welche die Arbeit mit dem aktuellsten Windows deutlich vereinfachen sollen. So soll zum Beispiel auch ein neues Tool zur automatischen Speicherplatz-Bereinigung namens "Storage Sense" eingeführt werden, welches nicht mehr benötigte temporäre und auch andere Dateien unkompliziert von der Festplatte löschen kann, so wie es bisher der CCleaner bei vielen Windows-Nutzern umgesetzt hat


Windows-Modifikation.jpg


UPDATE vom 12.09.2018 - 11:03 Uhr

Laut der Ankündigung zur neuen Insider Preview Build 17758 soll die automatische Speicherplatzbereinigung alias "Storage Sense" mit dem kommenden Herbst-Update mit weiteren Funktionen aufgewertet werden. So soll zum Beispiel eine engere Zusammenarbeit mit dem Cloud-Speicher OneDrive ermöglicht werden, was zur Folge hat, dass wirklich nur die wichtigen und regelmäßig genutzten Dateien auf dem jeweiligen Windows-10-PC lokal vorliegen, damit diese auch offline genutzt werden können. Ein Großteil der Daten sollen nur in Form von Platzhaltern zur Verfügung stehen, die sich dann bei Bedarf vom OneDrive-Server herunterladen lassen.

Auch wenn die Nutzer die Einstellungen zur Speicherbereinigung immer noch manuell vornehmen können sollen, wird das aufgebohrte Storage Sense auch automatisch in der Lage sein, entsprechende Optionen für einzelne Files festlegen zu können. Auf diese Weise werden länger nicht genutzte Dateien wie zum Beispiel ältere Urlaubsvideos nach einigen Wochen vom lokalen Speicher des PCs in die OneDrive-Cloud ausgelagert, wodurch Windows selbst signifikant mehr freier Speicherplatz zur Verfügung stehen wird.

Zudem soll Storage Sense auch Entscheiden können, welche Log-Files und Foto-Thumbnails überhaupt noch benötigt werden. Ältere Dateien im Download-Verzeichnis werden abgeglichen und wenn nötig vom lokalen Speicher entfernt. Das Gleiche soll auch für Cache-Files, alte Signatur-Datenbanken des Virenscanners oder auch Update-Pakete von Treibern gelten, wobei verschiedene Möglichkeiten zur Wahl stehen sollen, wann Storage Sense aktiv werden soll.

Insofern Storage Sense aktiviert ist, wird der Nutzer Zeiten auswählen können, in denen Storage Sense den lokalen Speicher überprüft und diesen bei Bedarf aufräumt. Darüber hinaus soll das Tool aber auch selbständig aktiv werden, wenn zum Beispiel der lokale Speicher dermaßen überfüllt ist, dass die Performance des Systems beeinträchtigt wird. Ob sich für letztgenanntes Beispiel dann Prioritäten festlegen lassen, ist nicht kommuniziert worden. Wer die Fähigkeiten des neuen Storage Sense schon jetzt einmal ausprobieren möchte, kann diese über die neue Insider Build 17758 testen.


Original-Artikel vom 26.01.2017 - 12:00 Uhr

Wer bisher unter Windows 10 eine regelmäßige Speicherplatzbereinigung durchführen möchte, musste dies entweder in manueller Arbeit umsetzen oder Tools von Drittanbietern wie dem CCleaner anvertrauen, um dies automatisch durchführen zu können. Mit dem für April angekündigten Creators Update für Windows 10 werden allerdings nicht nur neue Features wie der Blaulichtfilter oder auch die Möglichkeit von individuell einstellbaren Fensterrahmen eingeführt, die für eine neue Optik sorgen, sondern auch schon längst überfällige Tools wie zum Beispiel "Storage Sense", bei welchem es sich im Grunde um eine automatische Speicherplatzbereinigung handelt.

Die Teilnehmer am Windows Insider-Programm können diese und viele andere Features natürlich jetzt schon ausprobieren, wozu einfach nur die Installation der aktuellen Build 15014 notwendig ist.Wie Dona Sarkar im Windows-Blog schreibt, ist "Storage Sense" standardmäßig deaktiviert. Für eine Aktivierung sind folgende Schritte notwendig:

  • ruft die Einstellungen über den Startknopf, Cortana oder die Tastenkombination "Windows + i" auf
  • klickt nun weiter auf "System"
  • wählt im nächsten Schritt "Speicher"
  • hier könnt ihr den Storage-Schalter auf "Ein" stellen


Habt ihr Storage Sense aktiviert, werden fortan nicht benötigte temporäre Dateien automatisch gelöscht. Zusätzlich werden alle Dateien, die länger als 30 Tage im Papierkorb verweilen, automatisch gelöscht, wodurch es sich bei "Storage Sense" im Grunde um eine automatische Form der manuellen Speicherplatzbereinigung handelt.

Wem die Einstellungen nicht gefallen, der kann natürlich auch im Vorfeld definieren, was Storage Sense alles löschen darf und was nicht. Hierfür klickt ihr auf "Freigeben von Speicherplatz ändern".


windows-10-preview-creators-13-684x665.jpg


Hier lässt sich separat einstellen, ob die Dateien im Papierkorb oder die temporären Dateien gelöscht werden sollen oder nicht. Wer möchte, kann darüber auch eine manuelle Speicherbereinigung starten.


via zdnet


Meinung des Autors: Das automatische Löschen der Temporären Files ist in meinen Augen ein längst überfälliges Feature. Hinsichtlich des Papierkorbs lässt sich sicherlich streiten, da sich bereits seit etlichen Windows-Versionen einstellen lässt, zu löschende Dateien sofort zu löschen und gar nicht erst in den Papierkorb zu verfrachten. Wer dies allerdings nicht möchte, hat eben fleißig seinen Müll im Papierkorb gesammelt. Fraglich ist aber sicherlich, ob 30 Tage "Quarantäne" ausreichend sind oder ob es nicht besser sein dürfte, hier auch eine Auswahl zwischen 30, 60 und 80 Tagen wählen zu können.
 
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GueVo

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Windows 10 Creators Update: Speicherplatzbereinigung mittels Storage Sense - so geht´s

Ich denke es wird für Drittanbieter immer schwieriger Zusatzprogramme an den Mann zu bringen. Ich nutze seit ein paar Jahren CCleaner zuletzt die pro Version. Wenn dieses Tool von Microsoft in Windows 10 integriert wird, sehe ich keinen Grund mehr CCleaner zu nutzen. Mittlerweile verzichte ich auch auf Anitiviren Programme von Drittanbietern, da ich mit MS Defender voll zufrieden bin. Was den Papierkorb anbelangt, dann lass doch den Schieberegler auf AUS!
 
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chakkman

Inwieweit bietet mir diese neue Funktion etwas, was ich nicht auch mit der Datenträgerbereinigung durchführen könnte? Sieht mir eher wie eine simplifizierte Version des Ganzen aus, die nur sehr limitiert arbeitet. Für den durchschnittlichen Nutzer ist das sicher von Vorteil, aber, die Datenträgerbereinigung lässt da doch so einiges mehr zu, wie es den Anschein hat. Gut, das ganze geht automatisch, das ist sicher ein Vorteil.
 
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areiland

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Windows 10 Creators Update: Speicherplatzbereinigung mittels Storage Sense - so geht´s

@chakkman
Das sind Ergänzungen zur Datenträgerbereinigung, denn diese rührt die temporären Daten der Apps nicht an. Bisher muss man das über die Einstellungen - System - Speicher manuell vornehmen. Zukünftig wird das automatisiert werden können, so dass man sich darum nicht auch noch kümmern muss. Sinnvoll ist es allemal, denn bei allen Bemühungen vergisst man meist die temporären Daten der Apps.
 
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Ich denke es ist auch dem "chronischen Verlangen" vieler User geschuldet da einen "bunten Button(Umgangssprachlich..)" zu haben der alles putzt(angeblich besser und ohne Geklicke..).Wie sonst ist der Erfolg der ganzen Cleaning Tools zu erklären...selbst bei Android, wo es sogar absolut kontraproduktiv ist da der RAM gleich wieder voll geschaufelt wird.
 
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chakkman

Stimmt. Wusste gar nicht, dass man über den Punkt auch die temporären Dateien der Apps entfernen kann. Schaut sehr ähnlich zu dem Dialog in Android aus. Gute Sache.
 
H

Heinz

Ich hab das nun auch mal aktiviert und darauf "Clean now" geklickt,worauf es etwa zwei Minuten lang gearbeitet hat.
Das Resultat waren 970 Mb die eliminiert wurden. Dies obwohl ich regelmässig Datenträgerbereinigung ausführe.Ist so,wie Alex sagte.
Heinz
 
maniacu22

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Ich hab das nun auch mal aktiviert und darauf "Clean now" geklickt,worauf es etwa zwei Minuten lang gearbeitet hat.
Das Resultat waren 970 Mb die eliminiert wurden. Dies obwohl ich regelmässig Datenträgerbereinigung ausführe.Ist so,wie Alex sagte.
Heinz

na dann kann man sich ja wirklich mal auf ein sinnvolles Feature freuen :-) Danke für deine Rückmeldung Heinz
 
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