Windows 10: geht das kostenlose Upgrade-Angebot in die Verlängerung?

Diskutiere Windows 10: geht das kostenlose Upgrade-Angebot in die Verlängerung? im Windows 10 News Forum im Bereich Windows 10 Foren; Wie aktuelle Statistiken belegen können, wachsen die Nutzerzahlen von Windows 10 zwar, aber lange nicht so, wie sich das Microsoft vielleicht...
maniacu22

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Wie aktuelle Statistiken belegen können, wachsen die Nutzerzahlen von Windows 10 zwar, aber lange nicht so, wie sich das Microsoft vielleicht gewünscht hätte. Selbst gute Werbung und aggressive Versuche, Windows 7 und Windows 8.1-Nutzer zum Wechsel zu bewegen, dürften die für 2018 angepeilten eine Milliarde Windows 10-Nutzer nicht annähernd erreichen. Jetzt soll das kostenlose Upgrade-Angebot um ein weiteres knappes Jahr verlängert werden, damit wechselscheuen Nutzern einfach mehr Zeit eigeräumt werden kann



Obwohl bereits viele PC-Nutzer ihren Rechner auf das neue Windows 10 umgestellt haben, belegen die aktuellen Statistiken, dass immer noch genügend Nutzer mit Windows XP, Windows 7 oder auch Windows 8.x unterwegs sind. Während die Windows XP-Nutzer keine Möglichkeit eines kostenlosen Upgrades geboten bekommen, kann jeder mit einem legalen Windows 7- oder auch Windows 8.x-Key noch bis 29. Juli diesen Jahres problemlos auf Windows 10 wechseln - völlig kostenfrei. Die bisherige Planung sah vor, dass Windows 10 ab dem 30. Juli 2016 nur noch käuflich erworben werden könne.

Auch wenn Microsoft durch teilweise sehr nervende Methoden möglichst viele zu Windows 10 bewegen möchte, halten viele Nutzer ihren älteren Betriebssystemen die Treue. Um das selbst ernannte Ziel, bis 2018 eine Milliarde PCs mit Windows-10 versorgt zu wissen, steht man derzeit bei etwas mehr als 200 Millionen Computern, was zwar kein schlechter Wert ist, aber dennoch gerade einmal einem Fünftel von den Planungen.

Laut dem bei zdnet schreibenden Kollegen und Microsoft-Experten Ed Bott bestünde eine große Wahrscheinlichkeit, dass Microsoft eine Verlängerung des Upgrade-Angebotes plant. Im Fokus stünde der 17. Juli 2017, welcher allerdings nicht zufällig gewählt sein würde, auch wenn die Verlängerung der Aktion dann kein volles Jahr beträfe. Am 17. Juli 2017 will Microsoft auch die Unterstützung neuerer Prozessoren für die älteren Betriebssysteme einzustellen, was zwar nicht bedeutet, dass ein Windows 7 nicht mit einem Prozessor aus dem kommenden Jahr kompatibel wäre, doch würden einige Funktionen nur den Nutzern von Windows 10 vorbehalten sein.

Meinung des Autors: Es gibt viele Privatpersonen, die krampfhaft an Windows 7 oder auch Windows 8.1 festzuhalten zu versuchen, obwohl Windows 10 mittlerweile mit einer sehr hohen Performance sowie auch Kompatibilität glänzen kann. Inwieweit an dem Gerücht der Verlängerung des Upgrade-Angebotes jetzt etwas dran ist, weiß ich nicht. Allerdings sehe ich darin auch keinen Mehrwert, sture Windows 7/8-Nutzer von Windows 10 überzeugen zu können. Man hat das in der Vergangenheit mit Windows 7 und Windows XP sehen können - obwohl Windows 7 als das deutlich bessere Betriebssystem galt, haben erstaunlich viele weiterhin an dem alten XP festgehalten, was zu seiner damaligen Zeit wirklich gut gewesen, aber irgendwann hoffnungslos veraltet gewesen ist.
 
Walter Born

Walter Born

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Das mag vielliecht auch daran liegen, daß das vielgerpriesene "einfache" upgrade doch nicht so einfach zu installieren ist, vor allem nicht auf Computern die intensiv genutzt werden. Ich habe es mindestens 6 oder 7 Mal unter Anwendung aller im Internet zu findenden Hinweise vergeblich versucht. Tatsächlich kann ich nicht sagen, das mir an W7 irgendwas fehlt im Vergleich zu einem zweiten Computer auf dem W10 läuft aber mit wenig Software darauf.
 
H

Heinz

Das scheint zu früh,um beantwortet zu werden. kommt darauf an,wie der Laden so bis etwa April/Mai läuft dann wird eine entssprechende Information sicher von MS selber kommen. Da will ich mir nicht schon heute den Kopf zerbrechen.
Interssant dürfte vielleicht sein,ob denn das Ende der Gratiszeit mit der Veröffentlichung von Rs2 Redstone zusammentrifft.
 
Athalor

Athalor

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Liegt wohl an dem Wort "Upgrade". Ich hatte anfangs ja auch versucht von Win 7 hochzuschalten. Obwohl vergleichsweise minimal, hat sich das Stunden hingezogen, trotz Upgrade von DVD.

Ich denke die Meisten scheuen sich vor einer Neuinstallation, und da hat MS meiner Meinung nach einen riesen Schritt vorwärts gemacht. Zum einen durch das Bereitstellen der neuesten .iso, zum anderen ist es nicht mehr so zeitintensiv.

Wenn ich daran denke, was das für ein Akt war z.B. vor 2 Jahren ein Windows 7 zu installieren. Nicht die Installation selbst, sondern die stundenlange Updateorgie, die danach folgte.

Und was "Neues" wird oftmals zuerst skeptisch betrachtet. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Alles was anders aussieht, wird erstmal verteufelt.
 
G

Gast-OZ

Was bitte kann W10 mehr (das ich *derzeit* auch unbedingt benötige), was W7 nicht kann?!
Weshalb sollte ich ein gut funktionierendes System updaten, damit ich dann einige Programme gezwungener Maßen ebenfalls ersetzen darf (natürlich sind die dann nicht gratis)?
Erst wenn mit W7 und den darauf laufenden Programmen wirklich nichts mehr geht, ist ein "upgrade" imho notwendig / unvermeidbar. Dann würde ich aber auch gleich einen neuen PC anschaffen und ein "clean install" von W10 machen und bis zur vollendeten Datenmigration parallel auf beiden Rechnern arbeiten.
Nur von W2k auf XP und von Vista auf W7 bin ich freiwillig umgestiegen - von XP auf Vista/W7 nur aufgrund eines defekten PCs ... und von W7 auf W10 (oder später) werde ich es ebenso halten.
 
Rosika

Rosika

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Bei mir hat das Upgrade auf WIN10 gleich 2 mal ncht geklappt.
Für meinen Laptop (WIN7) gibt´s bzgl. Grafikkarte keine WIN10-Treiber. Folge: die Dartsellung am Bildschirm war komplett verzerrt.
Bei meinen PC (WIN8.1) gab´s Kompatibilitätsprobleme mit einigen bestehenden Programmen. Etliche liefen nicht mehr, darunter auch Microsofts EMET.
Durch vorheriges System-Backup konnte ich wieder die alten OS zurückspielen.
WIN10 scheint für mich nicht in Frage zu kommen. Meine Alternative für die Zeit nach dem Support-Ende:
Linux Ubuntu. Damit habe ich schon als virtuelle Maschine beste Erfahrungen gemacht.
 
G

Gast

"Meine Alternative für die Zeit nach dem Support-Ende:
Linux Ubuntu."
Das Problem dabei ist, dass man ganz ohne Windows leider nicht auskommt. Weil es eben SW / HW gibt, die ausschließlich nur unter Windows funktionieren und es dafür keine vernünftige Entsprechung unter Linux gibt ...
Und Windows in einer VM nutzen - dann kann ich gleich Windows nativ nutzen ... da habe ich mehr Performance.
 
G

Gast

Ich habe in den letzten Tagen unsere beiden Windows-Maschinen umgestellt. Bei unserem Samsung klappte es erst, nachdem ich eine Karte ausgetauscht hatte (http://www.win-10-forum.de/windows-...dows-10-fuer-samsung-rf710-s07.html#post47491). Ich bereue den Wechsel von W7 auf W10 aber nicht. Die Benutzeroberfläche von W8 war für mich ein Grund bei W7 zu bleiben.
Ansonsten fühle ich mich in der Umgebung von W10 wohl. Die Benutzeroberfläche ähnelt der von W7 - man fühlt sich "zu Hause". Einige wenige Programme fehlen, aber ich vermisse sie nicht. Die meisten Programme laufen (einige wenige im Kompatibilitätsmodus, aber sie laufen). Insbesondere die "verlustfreie" Übernahme der Microsoftsoftware war für mich ein Wechselgrund. Ansonsten wage ich zu behaupten, dass es etwas schneller ist. Es sind neue Elemente bei, die man erst hkennenlernen muß. Die ganze Problematik der Konfigurationselemente ist übersichtlich strukturiert. Man findet sich sofort zurecht.
Ich habe im Verlauf von fast 30 Jahren (mein erster BS war sw und danach bernsteinfarben) alles mitgemacht. Windows begann für mich mit W3.0. Ich habe mich zwei Jahre lang gesperrt und krampfhaft an meinem DOS festgehalten. Irgendwann ging es nicht mehr. Die nächsten Wechsel gingen etwas zügiger. Immer etwas warten, bis die Kinderkrankheiten beseitigt sind.
Man kann sich nicht auf Dauer sperren. Irgendwann kommt der Punkt, wo man dann auf einer einsamen Insel ist - ausgegrenzt und zum Zuschauen verurteilt. Bei W10 habe ich einen guten Zeitpunkt zum wechseln erwischt.
 
H

Heinz

Hallo Gast-OZ
Deine Frage ,was kann Win 10,was ich mit W7 nicht kann,musst du dir schon selbst beantworten,indem du W 10 installierst und es dir mal genau anschaust.:cool::cool:
ich weiss,es ist scheinbar noch etwas zu früh,zu erwähnen,dass W 7 ab Januar 2020 nicht mehr unterstützt wird und es ja schon seit einer Zeit auch nur noch im verlängerten Support,nur noch die notwendigen Sicherheitsupdates bekommt.
Aber man muss es offensichtlich sehr früh zu sagen beginnen,damit sich das Drama um XP nicht wiederholt.So wie ich dich verstehe,gehörst du auch zu den Leuten,die immer bis zum letzten Moment warten,bevor sie eine notwendige Änderung in Angriff nehmen.So etwa im November 2019 !
 
Zuletzt bearbeitet:
Sabine

Sabine

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Für meinen Laptop (WIN7) gibt´s bzgl. Grafikkarte keine WIN10-Treiber. Folge: die Dartsellung am Bildschirm war komplett verzerrt.
Bei einem Laptop funktionieren in den meisten Fällen nur die vom Hersteller bereitgestellten Treiber. Außerdem gibt es Grafikkarten-Chips, die treibermäßig nur bis zu einem bestimmten Betriebssystem unterstützt werden. Folgerichtig ist kein Umstieg auf Win 10 möglich.

Bei meinen PC (WIN8.1) gab´s Kompatibilitätsprobleme mit einigen bestehenden Programmen. Etliche liefen nicht mehr, darunter auch Microsofts EMET.
Was sind das für Programme? EMET 5.5 läuft jetzt auch unter Windows 10.

EMET 5.5 ist da: Microsofts Anti-Hacker-Tool unterstützt Windows 10 - CHIP

Meine Alternative für die Zeit nach dem Support-Ende:
Linux Ubuntu.
Hast Du bei Support-Ende von Win 8.1 immer noch denselben PC im Einsatz? Halte ich aus persönlicher Erfahrung für sehr unwahrscheinlich.

Wobei: Linux Ubuntu ist okay, aber die Normal-Versionen (nicht LTS) haben m.W.n. "nur" eine Support-Dauer von ca. 9 Monaten.

Liebe Grüße

Sabine
 
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Gast

Ich hatte meine Erfahrungen bereits als Gast (drei Beiträge back, 02.02., 19:53) dargelegt. Für mich gibt es definitiv kein zurück. Leider ist es nach einem halben Jahr vereinzelt vereinzelt immer noch so, dass bestimmte Hardwarekomponenten ein Upgrade verhindern. Auch ich mußte eine WLAN-Karte austauschen (Link ist oben eingestell), was sicherlich viele abschreckt.
Was Linux anbelangt stellt es für mich in vielen Fälle eine sinnvolle Rückfallebene dar. Ich habe seit Jahren über BCD einen Dualboot (W7 und Wiki-Ubuntu) eingerichtet. W10 hat sogar den Dualboot übernommen und sauber neu eingerichtet, womit ich nicht gerechnet hatte. Linux steht also weiterhin auf dieser Maschine zur Verfügung.
Linux wird aufgrund seiner systemnahen Arbeitsweise auch bei Wartungstools eingesetzt. Ich verwendete z.B. seit Jahren Paragon. In Fragen Imageerstellung und -wiederherstellung bzw. Festplattenverwaltung leistet es unersetzliche (!!!) Dienste. Mein erster Schritt nach den zwei Upgrades auf W10 und der Erstkonfiguration nach meinen Wünschen sowie dem Abschluss aller aktuellen Updates war deshalb auch eine komplette Imageerstellung.
Trotzdem bleibt für mich Windows das Hauptbetriebssystem.
Wo meiner Meinung nach allerdings noch Nachbesserungsbedarf besteht ist der Explorer. Hier fehlen im minimierten Menüband Elemente (z.B. Kopieren/Einfügen) und die Ansicht ist ganz einfach zu fummelig. Wenn man mal auf das Touchpanel angewiesen ist (z.B. unterwegs, wo man dann i.d.R. auch noch kleinere Bildschirme hat) muß man erst das Menüband voll öffnen, was aber wiederum Arbeitsfläche kostet.
Ich denke, dass eine Verlängerung sinnvoll ist. Man sollte aber an der Beseitigung von "Wechselängsten" arbeiten. Gegenwärtig werden sie durch Upgradeprobleme (meistens durch inkompatible Treiber) genährt. Wenn etwas nicht auf Anhieb klappt resignieren die meisten. Ist leider so.
 
Athalor

Athalor

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haben m.W.n. "nur" eine Support-Dauer von ca. 9 Monaten.
Kann man fast mit Windows "Insider" vergleichen, und ist m.M. auch okay so. So kann man aus den Bugs und Fehlern lernen, und die LTS damit stabil machen.
 
Thema:

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