Windows 10 Fall Creators Update - Microsoft verspricht schnellere Verteilung mit differentiellem Download

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Nachdem Microsoft über die langsame Verteilung seines vorherigen Creators Update (Versionsnummer 1703) entsprechend viel Kritik einstecken musste, soll das neue Fall Creators Update (Versionsnummer 1709) deutlich schneller als als dieses verteilt werden. Zudem wird das Fall Creators Update als erstes Update überhaupt als differentieller Download angeboten, was soviel bedeutet, dass die Serverauslastung einhergehend mit der Downloadgröße um bis zu 25 Prozent minimiert, da nur noch die Dateien heruntergeladen werden müssen, welche sich auch tatsächlich geändert habennn

Nach dem Rollout des Creators Update (Versionsnummer 1703) im Frühjahr diesen Jahres hat sich Microsoft zurecht immer und immer wieder Kritiken zur schleppenden Verteilung gefallen lassen müssen, die selbst zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht als abgeschlossen bezeichnet werden kann.

Nachdem Microsoft vor knapp einer Woche (17.10.2017) damit begonnen hat, das Fall Creators Update für Windows 10 auszurollen, zieht John Cable, Director of Program Management Windows Servicing and Delivery im Microsoft Blog ein erstes Zwischen-Fazit und erklärt, dass die schnellere Verteilung von einer verbesserten Vorbereitungsphase profitieren soll. Schon im Vorfeld habe man in den Insider- und Business-Insider-Versionen Informationen und Feedback gesammelt, welche Geräte und Rechnerkonfigurationen problemlos und somit möglichst schnell mit dem Fall Creators Update ausgestattet werden können. So sollen sämtliche Geräte, die von Microsoft , seinen Partnern oder auch Insidern getestet worden sind, das Fall Creators Update deutlich schneller als bisher erhalten. Auf einer extra Webseite hat Microsoft eine Liste mit allen, derzeit als sicher unterstützten Geräten veröffentlicht, wobei hier nicht nur die Microsoft-eigenen, sondern auch zahlreiche Modelle von OEM-Partnerherstellern gelistet sind. Auch wenn es derzeit an Informationen mangelt, welche Geräte als nächstes in diese Liste aufgenommen werden, so ist sicher, dass diese nach und nach erweitert werden soll.

Da mit dem Fall Creators Update auch die Sicherheit im Fokus steht, befindet sich Microsoft auch in der Lage, dieses schneller an Business-Kunden verteilen zu können. Hier werden allerdings die bereits getesteten Geräte in Wellen beliefert, wodurch die Verteilung weiterhin in Wellen stattfindet.

Vielen Nutzern kommt zudem der Umstand entgegen, dass das Fall Creators Update als erstes größeres Windows 10 Feature Update überhaupt von einem differentiellen Download profitiert. Das bedeutet, dass nur noch die Dateien heruntergeladen werden, die sich verändert und somit auch tatsächlich benötigt werden. Alle anderen Dateien, die unverändert bleiben, werden demnach nicht noch einmal mit heruntergeladen. Durch diese Technik kann die Größe des Downloads um bis zu 25 Prozent reduziert werden, was nicht nur die Downloadzeit sowie mögliche Download-Fehler reduziert, sondern auch die Download-Server von Microsoft entlastet.

Entgegen der Wünsche vieler Windows-Nutzer wird Microsoft allerdings an seinen halbjährlichen Update-Zyklen festhalten, womit das nächste große Feature-Update, welches intern unter dem Code-Namen Redstone 4 entwickelt wird, schon im Frühjahr 2018 ausgerollt werden soll. Das nachfolgende Update ist dann wieder für Herbst 2018 geplant.

Meinung des Autors: Microsofts Ambitionen, immer ein aktuelles Windows 10 mit neuesten Features und Sicherheitsfunktionen anbieten zu können, sind zwar irgendwo löblich, aber irgendwie scheinen sie nicht ernsthaft auf die Nutzer im Privat- sowie Business-Bereich hören zu wollen, denen zwei größere Updates pro Jahr einfach zu viel sind. Persönlich finde ich die Updates auch wichtig, nur sollten sie dann auch funktionieren und nicht so einen Stress wie mit dem aktuellen FCU machen. Letzteres ist auch das erste größere Windows-Update, welches mich persönlich dazu gezwungen hat, das System komplett neu installieren zu müssen, und das obwohl mir das FCU offiziell über den Windows-Update-Assistenten angeboten wurde und ich keine Virenscanner o.ä. von Drittanbietern nutze, die ja oft als Verursacher von Problemen betitelt werden. Letztenendes sollte die Verteilung eines Feature-Updates spätestens zwei Monate vor Veröffentlichung des nächsten Feature-Updates als abgeschlossen gelten, damit noch genügend Zeit bleibt, entsprechende Fehler des "alten" Updates zu beheben, bevor diese in das neue Update übernommen werden. Oder wie seht ihr das?
 
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