Windows 10 Creators Update kommt mit neuer Patchday-Strategie

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Nachdem Microsoft mit der Verteilung seines neuen Windows 10 Creators Update (Version 1703) begonnen hat, wurde in diesem Zuge auch die Patchday-Strategie erweitert. Die bisherigen, in der Regel auf jeden zweiten Dienstag im Monat festgelegten kumulativen Updates sollen ab der Windows-10-Version 1703 künftig mindestens ein, in besonderen Fällen auch mehrere zusätzliche Updates pro Monat erhalten. Unabhängig vom Dienstags-Patchday bleibt die Verteilung der zusätzlichen Updates aber weiterhin kumulativ





Als Microsoft im Juli 2015 mit dem Start von Windows 10 dazu übergegangen ist, jeden zweiten Dienstag im Monat die mit kleineren Updates, Bugfixes und Sicherheitspatches in Form des Patch-Days kumulativ zu verteilen, sollten sogenannte "Patch-Orgien" vermieden werden, wie sie noch aus Zeiten von Windows XP, Windows 7 und auch Windows 8 vermieden werden. Diese Umstellung vereinte den Vorteil, dass mit den kumulativen Updates nicht nur die Downloadgröße entsprechend geringer wurde, sondern sich die Nutzer auch darauf einstellen konnten, dass die Updates in der Regel auf jeden zweiten Dienstag im Monat terminiert gewesen sind.

Obwohl die bisherige Strategie beibehalten wird, ist diese mit der Version 1703 alias dem Creators Update erweitert worden. So soll es künftig mindestens ein, in besonderen Fällen aber auch mehrere zusätzliche Updates pro Monat geben. Zwischen den Windows-Versionen soll es aber teils gravierende Unterschiede hinsichtlich der Verteilung geben.

So sollen zum Beispiel sämtliche Windows-10-PCs, die nicht innerhalb einer Organisation von WSUS, dem Configuration Manager oder auch Windows Update for Business verwaltet werden, neben dem bisherigen Dienstags-Patchday künftig mindestens ein weiteres kumulatives Update pro Monat erhalten. Ob diese Updates auch nur an Dienstagen ausgerollt werden, ist in dieser Form nicht kommuniziert worden. Beim Update KB4016240, bei welchem es sich um das erste größere Update dieser Art handelte, stand zum Beispiel noch vergangenen Dienstagabend zur Verfügung.

Bei den Enterprise-Versionen in Unternehmens-Umgebungen schlägt Microsoft einen anderen Weg ein. Zusätzliche Updates sollen dort als separate, nicht kumulative Patches bereitgestellt werden, bei denen die Systemadministratoren selbst entscheiden können, ob diese ganz, teilweise oder auch gar nicht implementiert werden sollen. Jede Art des Rollouts bringt Vor- als auch Nachteile mit sich. Da aber die Änderungen in den darauf folgenden Patchday sowieso nochmalig enthalten sind, kann der Systemadmin für sich selbst und das Unternehmen entscheiden, ob die manuelle Implementierung der Updates notwendig ist oder nicht.




Meinung des Autors: Das Einzige, was mich an der erweiterten Update-Strategie stört, ist dass deren Rollout nicht wie bisher planbar zu sein scheint. Doch lassen wir das alles erstmal anlaufen und sehen dann, ob es Gründe für Kritiken geben wird. Bislang bin ich persönlich mit der Update-Strategie Microsofts recht zufrieden, ihr auch?
 
areiland

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Man sollte allerdings jetzt nicht sonderlich viel in das Anwachsen der kumulativen Updates reininterpretieren. Denn erstens, es werden immer auch etliche Dateien drin stecken, die schon in einem vorigen Update gepatcht wurden und nun in einer erneut fehlerbereinigten Version vorliegen. Die sind dann trotzdem nur einmal vorhanden. Dann wird dank UUP (Unified Update Platform) nur das heruntergeladen was wirklich neu auf das System muss (Delta Updates). Zu guter Letzt werden alle halbe Jahr Feature Updates veröffentlicht, die dann einen neuen Updatezyklus in Gang setzen. Die kumulativen Updates werden also nie ins unermessliche anwachsen können, weil in den Feature Updates natürlich alle Fehlerbereinigungen der vorangegangenen Builds stecken und deshalb der Zyklus der allmählich wachsenden kumulativen Updates von vorne beginnt.
 
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