Windows 10 Creators Update erhält Windows Holographic - mit moderaten Systemanforderungen

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maniacu22

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Nutzer der aktuellen Windows 10 Preview Build 14971, welche ja schon einen Einblick in das für kommendes Frühjahr erwartete Creators Update bietet, können im Startmenü unter Alle Apps die "Windows Holographic First Run App" finden, mit welcher der Rechner auf die Nutzung einer sogenannten Mixed Reality geprüft werden kann. Im Vergleich zu den VR-Alternativen durch Oculus Rift und HTC Vive halten sich die Systemanforderungen auch sehr stark in Grenzen. Mit diesen geringen Systemanforderungen sowie einem deutlich günstigeren Preis eines dafür benötigten Headsets könnte eine Verbreitung von VR deutlich schneller vonstatten gehen





Möchte man zum aktuellen Zeitpunkt die virtuelle Realität genießen, benötigt es nicht nur eines derzeit noch recht teuren VR-Headsets wie der HTC Vive oder auch der Oculus Rift, sondern zudem auch sehr potente Hardware, damit die Virtuelle Realität nicht zur Dia-Show wird.

Obwohl Windows Holographic erst mit dem für kommendes Frühjahr angekündigten Creators Update erscheinen soll, können Windows Insider unter der aktuellen Preview Build 14971 jetzt schon den eingesetzten PC auf Kompatibilität zum neuen Mixed Reality Standard von Microsoft prüfen. Unter Alle Apps lässt sich die Anwendung "Windows Holographic First Run App" finden, bei welcher sich ähnlich wie bei SteamVR herausfinden lässt, ob der dafür eingesetzte Rechner den Systemanforderungen genügt.

Wie Brad Sams von Thurrot.com schon bei seinem PC überprüft hat, fallen die Systemanforderungen im Vergleich zu Oculus Rift oder HTC Vive eher moderat aus, so dass diese wie folgt aussehen:

  • Quad-Core-CPU
  • 4 GB RAM
  • USB-3.0-Anschluss
  • Grafikkarte mit DirectX-12-Unterstützung
  • 1 GB freier Festplattenspeicherplatz
  • mindestens 1,5 x 2,0 Meter Freifläche für die Bewegung





Die Systemanforderungen lesen sich im Grunde wie die eines aktuellen Smartphones. Bedenkt man, dass Samsungs Gear VR ebenfalls über ein Smartphone realisiert wird, kann man davon ausgehen, dass diese Systemanforderungen realistisch sind und somit auch Mittelklasse-PCs sowie Notebooks in der Lage sein werden, Windows Holographic zu unterstützen. Wie im Screenshot zu sehen ist, soll der Nutzer selbst bei Nichteinhaltung der Spezifikationen (bis zu einem gewissen Grad) Windows Holographic nutzen können. Hier fehlt zum Beispiel die Unterstützung für USB-3.0 und dennoch soll dies laut der Holographic-App ausreichen, um die "meisten" Erfahrungen erleben zu können.

Der Vorteil in Windows Holographic besteht somit nicht nur darin, dass interessierte Nutzer nicht zwingend einen neuen PC benötigen, sondern auch darin, dass mit der HoloLens bereits ein entsprechendes Headset zur Verfügung stünde, welches aber aufgrund des Preises nicht als Referenz angesehen werden darf. Durch die neue Technik sollen allerdings Dritthersteller animiert werden, vergleichsweise günstige Headsets um die 300 US-Dollar anbieten zu können.

Unklar ist allerdings noch, um was es sich bei Windows Holographic genau handeln soll. Wenn als Referenz die HoloLens herangezogen wird, handelt es sich nicht explizit um virtuelle Reality, sondern vielmehr um die sogenannte "Mixed Reality". Sollte es sich tatsächlich um echte VR handeln, dürfte man die Qualität aufgrund der ähnlichen Hardwarevoraussetzungen mit der der Samsung Gear VR vergleichen können.

Wie genau Windows Holographic genau funktionieren wird, werden die Insider wohl in den kommenden Builds, und alle anderen mit dem für Frühjahr zu erwartenden Creators Update in Erfahrung bringen können.

Meinung des Autors: Der Test bzw. der Einsatz eines VR-Headsets in Form der HTC Vive oder Oculus Rift fiel bei mir bisher aufgrund des Preises sowie der damit einhergehenden Rechneraufrüstung aus. Was genau Windows Holographic zu leisten vermag, werden wir wohl erst zum Creators Update erfahren können. Und ob die Anwendungen für Rift oder Vive kompatibel zu Windows Holographic sein werden, wage ich zu bezweifeln.
 
Harald-RS

Harald-RS

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Ich habe aber diesen Menüpunkt "Alle Apps" im meinem Startmenü im Windows 10 Insider nicht.
 
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Harald_Pützing

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Hallo Harald,

das liegt wohl an unseren Vornamen. Ich habe die App auch nicht. Und eine Suche nach "Windows Holographic First Run App" auf meinem Rechner findet auch nur
Microsoft.Windows.HolographicFirstRun_<cryptic letters>
in C:\Users\haral\AppData\Local\Packages
Aber das sind 4 Dateien, 12 Ordner in 16kByte, also quasi nichts.

Gruß
HP

PS: in windows.old finde ich die Vorgängerversion mit 0 Dateien, 7 Ordnern und 0 Bytes.
 
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maniacu22

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hallo Harald & Harald,

wie ihr wisst, habe ich das Insider-Programm aus diversen Gründen leider verlassen, weshalb ich mich bei vielen Artikeln bezüglich der Insider-Versionen nur noch auf die besagten Quellen verlassen kann. Möglich, dass die Windows Holographic First Run App nur in der englischen Version vorhanden ist - was ich mir aber eigentlich auch nicht vorstellen kann.

Heinz nutzt doch die englische Insider-Version, vielleicht bekommt er es angezeigt?!

Ich habe mich mal im Netz ein wenig umgesehen und moinmoin von Deskmodder hat in seinem Artikel das mydigitallife-Forum als Quelle angegeben, wo ein Screenshot zeigt, wie es im Startmenü verankert ist. In diesem Fall ist es eine englische Windows-Insider-Version.

Das ist jetzt alles nur Spekulation von meiner Seite her. Ihr könnt aber davon ausgehen, dass es spätestens in der nächsten Insider-Build enthalten sein wird.

VG Daniel
 
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Harald_Pützing

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Hallo Daniel,

nur kein Stress. Die möglichen Kombinationen (Home-Pro, 32-64Bit, Sprache) machen es doch sowieso fast unmöglich vorherzusagen, welche Software auf welchem System angeboten wird.
Und mein Rechner kann "holographic" bestimmt nicht nutzen ;-) Ich bin vielmehr gespannt, wann diese Uralt-Hardware unter Win10 endgültig die Fahne streckt.

Gruß
HP
 
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Heinz

Bei mir beide Menüpunkte vorhanden in All Apps.
Hab die aktuelle Insider auf Windows 10 Home. Kickt mal oben den Hamburger,dann öffnen sich All Apps.
 

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Joern

Moin,
bei mir ist die App vorhanden.
Insider pro Version in Deutsch.
 
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Harald_Pützing

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Nix davon bei mir:
Screenshot (3).jpg
Insider 14971 pro 32Bit deutsch

Gruß
HP
 
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Heinz

Ja,vielleicht liegt es ja an den 32bit ? Genügt wohl nicht und darum bringt sie dir Windows gar nicht erst auf den Rechner.
Vielleicht ist 64bit die Minimalanforderung.

- - - Aktualisiert - - -

Hallo Daniel
Als Reaktion auf deine Post - Danke - kann ich nicht mehr viel zum Thema sagen.
Ich kann die App öffnen und erhalte dann fogende Mitteilung.
Mein Rechner ist also eh nicht tauglich.
Gruss Heinz
 

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Harald-RS

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So habe es jetzt bei mir gefunden nach dem ich einen Store Update gemacht hatte.

Nun sagt mir Windows 10 ganz frech das meine NVIDIA Grafikkarte GTX 750 TI kein DirectX 12 kann obwohl es bei mir installiert ist und läuft.

Und ich habe ein 64bit System und an der Sprache liegt es nicht.

whcr.JPG
 
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runit

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Da meldet Windows 10 richtig. Deine Graka kann nur Direct X 11.2 und kann dessen Features über Direct X12 nutzen. Daher siehst Du auch in der dxdiag-Anzeige Direct X12. Die expliziten 12er Features jedoch kann Deine Graka nicht nutzen.

direct.jpg
 
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Heinz

Abgesehen Davon,um dieses Feature nutzen zu können,benötigt man auch den "Kaby Lake" Prozessor
 
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