Windows 10 auf Austausch-Festplatte macht erhebliche Probleme

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PeterWiegel

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Ich habe in meinem Produktiv-Rechner einen SATA-Wechselrahmen eingebaut, und habe schon über längere Zeit verschiedene Festplatten mit verschiedenen Betriebssystemen, um darauf Tests laufen zu lassen, so eine Festplatte mit Win7 32bit, eine mit Win7 64bit, eine noch mit XP, eine mit Linux, und wenn ich die Systemplatte wechsele, verhält sich der Rechner, als hätte ich mehrere unabhängige Systeme. Zusätzlich habe ich zwecks Datenaustausch zwischen den unterschiedlichen Systemen eine Datenplatte fest eingebaut. All dies funktionierte immer völlig einwandfrei

Jetzt wollte ich natürlich auch das jüngste Kind vom Microsoft ausprobieren, aber natürlich mein Produktiv.System nicht aufs Spiel setzen, also setzte eich als Systemplatte eine leere Festplatte ein, und installierte darauf die Windows10 Preview. So weit, so gut.

Das erste, was diese Preview dann unternahm, war ein Chkdsk-Durchlauf auf meiner Datenplatte. Da dies bisher immer problemlos verliuef, hab ich mir dabei gar nichts gedacht, und diesen durchlaufen lassen...

Nasch einigen Systemeinstellungen auf dem neu installierten Win10 wollte ich jetzt wieder zu meinem Produktiv-System zurückkehren, also Win10 herunter fahren, festplatte wechseln und... Mein Windows7 startete nicht, sondern zeigte dieses Bild:

DSCF2181.jpg

Auch beim Wechsel auf andere meiner Systemplatten wurde dieses Bild angezeigt und ich kam nicht mehr in eines meiner Windows hinein - PANIK!!!:mad:

Es hat mir dann einige Zeit gekostet, bis endlich mein Windows7 wieder normal startete - wenn auch mit der 2. Überraschung, denn beiom nächsten Neustart verlangte es wieder eine Datenträgerüberprüfung auf meiner Datenplatte D, die dann gut 4 Stunden brauchte, und damit endete, das ich keinen Zugriff auf das Laufwerk mehr hatte. In den 4 Stunden sagte mir Chkdsk "Ungültige Sicherheitskennung für Datei **** wird durch standardmäßigen Sicherheitsbezeichner ersetzt." - danach hatte ich keine Rechte mehr, auf meine Festplatte zuzugreifen. :(Mir blieb letztlich nur, die Festplatte zu formatieren, um sie wieder nutzen zu können, und anschließend die Daten mit einem gutenb Datenrecovery-Tool zu retten, was dann auch wieder Stunden dauerte.

Jetzt hatte ich mein System also wieder am laufen, und so dachte ich, ich könne wohl gefahrlos den Test von Windows10 wieder aufnehmen. Als ich dann heute die Win10 Festplatte in mein System einsetzte, überraschte mich mein Rechner erneut mit einer Fehlermeldung:

DSCF2187.jpg

Jetzt frage ich natürlich, wo zum Teufel speichert Microsoft die Daten, welches OS in den Rechner gehört? Was machen die blos? Ehrlich gesagt, so entwickelt sich Win10 bei mir nicht zum meistgeliebten Windows, wenn es mir derart Knüppel zwischen die Beine wirft.
 
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areiland

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Du darfst auf keinem der verwendeten System den Ruhezustand verwenden, unter Windows 10 ausserdem auch den Schnellstart nicht. Denn bei diesen Zuständen wird das Dateisystem der verwendeten Platten nicht abgeschlossen und die anderen Systeme erkennen das als Zeichen, dass ein Absturz passierte. Deshalb der prompte Checkdisk als Du von Windows 10 zu einem der anderen System gewechselt bist.

Ausserdem hat jedes Windows für Deinen Benutzer eine andere interne Kennung (SID), die sorgt für die nötigen Rechte im Dateisystem. Der stete Wechsel und die Zugriffe auf die Daten sorgen dafür, dass auf NTFS formatierten Platten ständig andere Benutzer auf die Daten zugreifen. Um da Abhilfe zu schaffen, solltest Du die Zugriffsrechte auf solchen Platten idealerweise auf "Jeder" setzen, damit Windows nicht ständig mit den Kennungen spielen muss.

Wegen des Bootmanagerproblems - es ist aber sichergestellt, dass die Bootlader der einzelnen Installationen ausschliesslich auf den Wechselplatten liegen und nicht zufällig auf einer der internen Platten installiert wurden?
 
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PeterWiegel

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Du darfst auf keinem der verwendeten System den Ruhezustand verwenden, unter Windows 10 ausserdem auch den Schnellstart nicht. Denn bei diesen Zuständen wird das Dateisystem der verwendeten Platten nicht abgeschlossen und die anderen Systeme erkennen das als Zeichen, dass ein Absturz passierte.
Aber woran erkennt der Rechner das dann noch, wenn die betreffende Plate gar nicht im Rechner ist? Bei meinen anderen Systemen klappte es auch mit einem Wechsel in den Ruhezustand immer ???

solltest Du die Zugriffsrechte auf solchen Platten idealerweise auf "Jeder" setzen,
Was genau muss ich dazu unternehmen?

Wegen des Bootmanagerproblems - es ist aber sichergestellt, dass die Bootlader der einzelnen Installationen ausschliesslich auf den Wechselplatten liegen und nicht zufällig auf einer der internen Platten installiert wurden?
Zumindest hate ich als Instalklations-Laufwerk auch die wechselbare Platte eingestellt. Hätte ich die andere wohlmöglich ausbauen sollen? Sucht sich Windoof aus, wo der Bootmanager drauf kommt?
 
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areiland

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Windows setzt auf jedem Datenträger ein Bit, das sogenannte Dirty-Bit. Daran erkennt es, ob das Dateisystem abgeschlossen wurde oder ob dies nicht passierte. Fehlt dieser definierte Zustand, dann geht es von einem Absturz aus und überprüft das Dateisystem auf Konsistenz. Fährst Du Windows in den Ruhezustand, oder im Falle von Windows 8/8.1 und 10 wird der Schnellstart (ein Zustand zwischen herunterfahren und Ruhezustand) genutzt, dann wird das Dateisystem nicht vollständig abgeschlossen. Andere Systeme, die den abgeschlossenen Zustand erwarten, führen also automatisch eine Datenträgerprüfung durch. Ausserdem erkennen die Systeme auch, dass sie selbst zwar aus dem Ruhezustand kommen, dazwischen aber ein anderes System den Datenträger angefasst hat.

Du musst also vermeiden, dass es zu solchen Überschneidungen kommt. Dazu in allen Windows Versionen den Ruhezustand deaktivieren, das geht in einer Eingabeaufforderung mit Adminrechten mit der Befehlszeile: Powercfg -h off. Bei Windows 10 muss ausserdem der Schnellstart deaktiviert werden, dazu gehst Du in die Energieoptionen (unter Windows 8/8.1 und 10 WIN+X drücken und den entsprechenden Menüpunkt auswählen) dort auf der linken Seite den Link "Kennwort bei Reaktivierung anfordern" anklicken. Hier klickst Du oben zunächst auf den Link "Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar" um Dir die Rechte zum Ändern der Einstellungen zu holen. Dann entfernst Du unten das Häkchen bei "Schnellstart aktivieren".

Schnellstart.jpg

Jetzt sollten alle Windows Versionen ausnahmslos immer herunterfahren und die Dateisysteme sind immer sauber abgeschlossen. Eine Dateisystemprüfung wird auf diese Weise nicht mehr vorkommen können.

Um einer Festplatte für den gesamten Inhalt (ausser den Systemordnern "$Recycle.bin" und "System Volume Information") die Rechte von "Jeder" zuzuordnen, klickst Du rechts auf die Festplatte und wählst "Eigenschaften". Im Dialog gehst Du nun auf den Tab: "Sicherheit", hier auf "Bearbeiten" klicken um den Dialog zum Hinzufügen von Benutzergruppen zur Liste der zugelassenen Benutzer zu erhalten. In diesem Dialog dann auf "Hinzufügen", dann trägst Du ins untere Feld Jeder ein nach dem Klick auf "OK" kommst Du zurück zum vorangegangenen Dialog in dem "Jeder" nun ebenfalls in der Liste der zugelassenen Benutzer steht. "Jeder" wird nun markiert. Darunter klickst Du dann ins oberste Kästchen "Vollzugriff" um "Jeder" vollen Zugriff auf alle Ordner zu gewähren.

Zugriffsrechte1.jpg

Jetzt auf "OK" klicken, damit Windows diese Änderung der Rechtesituation durchführen kann. Windows wendet diese Rechte jetzt an, wird aber bei $Recycle.bin und System Volume Information meckern, weil Du diese Ordner nicht ändern kannst. Das bestätigen der Meldungen übergeht aber einfach diese Ordner, die anderen Rechte werden entsprechend angepasst. Nun sieht jedes Windows, dass "Jeder" die vollen Rechte an den Daten erhält und wird keine Änderungen an den Sicherheitsbeschreibungen mehr vornehmen.

Ob der Bootmanager auf der internen Platte ist, die Datenträgerverwaltung öffnen (WIN+X bei 8/8.1 und 10 um den Schnellzugriff zu haben) und mir dann einen Screenshot des unteren Feldes mit allen Partitionen der eingelegten Festplatten anfertigen. Den hier dann an Deinen nächsten Post anhängen.
 
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PeterWiegel

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Erst mal Danke für die Rechte-Sache.

Was die Datenträgerverwaltung angeht, kann ich grad nur Win7 zeigen, Win10 bekomm ich grad nicht zum laufen, und habe derzeit auch nicht wirklich lust, mich erneut in die Gefahr zu begeben, Win7 wieder nicht gestartet zu bekommen, repariere ich desen Start.

Datentraeger.PNG
 
areiland

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Auf Datenträger 1, der 1 TB Platte, liegt der Bootmanager des laufenden Systems. Die anderen Platten sehen, denke ich wohl, genauso aus und das sind dann auch die Wechselplatten. Die Platte mit Laufwerk D: und E: ist die Platte, die immer im System verbleibt. Hier sehe ich schon mal ein Problem, denn die Platte ist aktiv. Wenn es dumm gelaufen ist, dann hast Du auf der irgendwann einen Bootmanager installiert. Das müsstest Du sehen wenn Du Dir den Inhalt des Laufwerks ansiehst. Wenn es so ist, dann musst Du das ändern - damit es nicht mehr zu solchen Problemen kommt.
 
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Legrand

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Guten Abend, super Erklärung, aber die Einstellungen gibt es bei Windows 10 so nicht... jedenfalls bei mir nicht.Energie.jpg
 
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Der Ruhezustand ist schon abgeschaltet?
 
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Windows 10 auf Austausch-Festplatte macht erhebliche Probleme

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