W10 Boot Problem, EVO 970 NVMe SSD auf PCe x4 Adapter (Clone von EVO 850 SSD SATA AHCI 6GB7sec.)

Diskutiere W10 Boot Problem, EVO 970 NVMe SSD auf PCe x4 Adapter (Clone von EVO 850 SSD SATA AHCI 6GB7sec.) im Windows 10 Installation & Upgrade Forum im Bereich Windows 10 Foren; Hallo zusammen, kann mir jemand eine fachlich kompetente Hilfestellung geben, bei folgendem Problem. (Kurzbeschreibung in Englisch, weil parallel...
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htruempler

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Hallo zusammen, kann mir jemand eine fachlich kompetente Hilfestellung geben, bei folgendem Problem. (Kurzbeschreibung in Englisch, weil parallel vorher ohne Erfolg im HP-Support Forum gepostet, dort hat man definitiv kein Interesse):
"

Short Description Problem Case:

1. OS W10 PRO 64 bit installed on SATA-SSD (Samsung EVO 850, SATA 6GB/Interface, AHCI Protocol. Huge Software-Installation, everything works 100% reliable. W10 new Installation from Scratch to much work/effort.

2. HP Z420 WS, AMI BIOS, Intel C600/X79 Chipset, 4 Core Xeon Processor E5-1603 @ 2.80GHZ

3. BIOS Flashing regularly procedure OK, latest BIOS: J61_0394 flashed. Mods BIOS Flashing (NVMe Insert) not possible for sure, because of HP/AMI integrated strong Checksum protection (Enterprise use of HP WS).

4. Bought an EVO 970 M.2 NVMe SSD, installed it on a DeLOCK M.2 NVMe PCIe x4 Apatper. Build in a free PCIe Slot x4. EVO 970 recognised at W10 OS level as a data storage device. Automatically Microsoft NVMe Driver installation, in addition manual installation of Samsung EVO NVMe Driver. Benchmark at Samsung MAGICIAN Controller-Software, seq. read speed EVO 850 app. 500 MB/sec., EVO 970 3.500 MB/sec. (!).

5. 1:1 Clone EVO 850 to EVO 970 NVMe OK via Samsung Data Migration Tool, or Acronis 2019 Clone solution.

6. Using an W10 USB installation Media (Setup via Microsoft Creation tool), new W!0 Installation works without any trouble.

7. Using the in the RAID-Forum mentioned great Clover methodology to boot an NVMe storage device without a mod BIOS Version, even the booting of the fresh installed W10 environment is functionally working, without any problems!

8. As described at “5.”, unfortunately I´m not able to come to the wished stage, to boot the NVMe EVO 970, after cloning the existing W10 on my 850 EVO to the EVO 970 NVMe. The Device is recognised in the Clover Shell, the booting starts with a Microsoft circle symbol, but it then stops, with a blue screen error and the message “can´t find a booting device”.

Although I tried to find a solution description for this case, I´m at the point now, of personally having no ideas know anymore what to do further to cover this final boot problem issue.
"
Wenn ich mit Acronis 2019 ein aktuelles Backup von meiner W10 OS-Partition mache, und diese dann mit Acronis Recovery Media (USB-Stick) via Restore auf die EVO 970 NVMe bringe, wird dort die abweichend von der MBR-Struktur (weil die NCMe wird als solche erkannt) eine GPT-Struktur
 
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Wenn der Einbau der Platten einwandfrei ist, d.h. sie werden im Bios erkannt, würde ich nicht klonen, sondern von der alten Platte ein Backup machen. Danach alle Platten außer die Installationsplatte abklemmen und das Backup aufspielen.

Wenn Du ein Uefi-Bios hast, wird eine neu angeschlossene nackte Platte automatisch im GPT Stil eingerichtet. Wenn Deine alte Platte aber den MBR Stil hat, kannst Du die Platte natürlich so einfach nicht klonen. Das löst Du mit dem Backup, weil Du da die alten Plattendaten nicht mit einbringst. Vom Backup-Programm musst Du natürlich einen bootbaren Datenträger erstellen (Notfall-Stick) und mit dem dann bootest und das Backup auf die neue leere Platte spielst. Dann sollte die neue Platte auch anschließend booten.

Also, die Evo 970 muss bei UEFI Bios nach dem Anstecken der Platte GPT haben. Was die alte Platte hatte, ist dann bei einem Backup der reinen Daten-Partitionen C, Wiederherstellung und Efi Partition wurscht. Wenn die alte Platte in MBR war und eine MBR-Bootpartition hatte, kannst Du nur C backuppen. Dann machst Du auf der Evo mit dem MCT eine Neuinstallation (gleichen Nutzer anmelden), damit die Wiederherstellung und die Efi Partition eingerichtet wird. Anschließend spielst Du das C Backup in das vorhandene C zurück.

Korrigiere mich, wenn ich falsch verstanden habe, welche der Platten jeweils in welchem Stil eingerichtet wurde und was für ein Bios Du hast. Ich habe es so verstanden, dass Du ein Uefi Bios hast. Im Bios muss AHCI aktiviert sein. Außerdem muss der Uefi-Mode aktiv sein. Wenn es ein UEFi Bios ist, stelle einfach alles auf Default. Das müsste automatisch die richtigen Einstellungen für das korrekte Einrichten der Platten und das Booten bringen.

Die vorläufige Neuinstallation auf die Evo bringt auch den Vorteil, dass MS gleich alle notwendigen Treiber mitinstalliert, z.B. eben auch den AHCI Controller. Wenn C zurückgespielt ist, guckst Du nochmal nach den Treibern im Gerätemanager, ob da ein gelbes Warnschild ist. Evtl. ist es ratsam, noch einmal das gesamte Treiberpaket der Geräte/Mainboardherstellers zu installieren, welches Du von deren Webseite lädst.
 
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Ottook-2

Hallo,

zuerst mal Dein "Verschen" mit Google übersetzt:

1. OS W10 PRO 64-Bit auf SATA-SSD installiert (Samsung EVO 850, SATA 6 GB / Schnittstelle, AHCI-Protokoll. Riesige Software-Installation, alles funktioniert 100% zuverlässig. W10-Neuinstallation von Grund auf zu viel Arbeit / Aufwand.

2. HP Z420 WS, AMI BIOS, Intel C600 / X79-Chipsatz, 4-Core-Xeon-Prozessor E5-1603 @ 2.80GHZ

3. BIOS-Flashing-Verfahren regelmäßig OK, aktuelles BIOS: J61_0394-Flash. Mods-BIOS-Flashing (NVMe-Insert) ist aufgrund des in HP / AMI integrierten, starken Checksum-Schutzes (Enterprise-Verwendung von HP WS) nicht sicher möglich.

4. Kaufte eine EVO 970 M.2 NVMe SSD und installierte sie auf einem DeLOCK M.2 NVMe PCIe x4 Apatper. Bauen Sie einen freien PCIe-Steckplatz x4 ein. EVO 970 wurde auf W10-Betriebssystemebene als Datenspeichergerät erkannt. Automatische Installation des Microsoft NVMe-Treibers sowie manuelle Installation des Samsung EVO NVMe-Treibers. Benchmark bei Samsung MAGICIAN Controller-Software, seq. Lesegeschwindigkeit EVO 850 App. 500 MB / Sek., EVO 970 3.500 MB / Sek. (!)

5. 1: 1 Klonen von EVO 850 auf EVO 970 NVMe OK über das Samsung Data Migration Tool oder die Acronis 2019 Clone-Lösung.

6. Mit einem W10 USB-Installationsmedium (Setup über Microsoft Creation Tool) funktioniert die neue W! 0-Installation problemlos.

7. Wenn Sie die im RAID-Forum erwähnte großartige Clover-Methode zum Booten eines NVMe-Speichergeräts ohne Mod-BIOS-Version verwenden, funktioniert selbst das Booten der neu installierten W10-Umgebung problemlos und ohne Probleme!

8. Wie unter Punkt 5. beschrieben, kann ich leider nicht in die gewünschte Phase gelangen, um den NVMe EVO 970 zu booten, nachdem ich den vorhandenen W10 meines 850 EVO auf den EVO 970 NVMe geklont habe. Das Gerät wird in der Clover Shell erkannt, das Booten beginnt mit einem Microsoft-Kreissymbol, stoppt dann aber mit einem Bluescreen-Fehler und der Meldung "Bootgerät kann nicht gefunden werden".

Obwohl ich versucht habe, eine Lösungsbeschreibung für diesen Fall zu finden, bin ich jetzt an dem Punkt, dass ich persönlich keine Ideen mehr habe, was zu tun ist, um dieses letzte Problem mit dem Boot zu lösen.

++++++++++++++++++++++

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich bin sicher kein absoluter Kenner der Materie. dennoch würde ich sagen, Dein System hat das AHCI Protokoll.

Da kannst Du "adaptern" wie Du willst, NVMe funktioniert da nicht!

"Es kann nur eines Geben". AHCI oder NVMe.

Davon mal abgesehen, das AHCI eine ganze Menge mehr kann wie 600. Theoretisch bis 2000.

Ist nur meine Meinung.

MfG
 
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htruempler

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Hallo "runit", vielen Dank. Im Netz gibt es ja durchaus auch "Perlen", so man sie findet. Ich denke ich habe die Lösung in einer Beschreibung eines wohl sehr erfahrenen und kompetenten Server-Sys-Admin gefunden, welche ich dem Forum nicht vorenthalten möchte (siehe Link). So wie ich es lese und verstehe, wird es mi der beschriebenen Methode wohl klappen, meine NVMe GPT formatierte EVO 970 (HP Z420 WS, non UEFI BIOS), mit "Umweg über einen bootfähigen USB-Stick mit ausgelagertem Bootloader auf demselbigen, zu Booten.
Lies doch mal bitte und sag mir Deine Meinung. Ich werde es jedenfalls "heute" noch ausprobieren (kann`s nicht lassen).

Windows OSHub
Booting Windows 7 / 10 from GPT Disk on BIOS (non-UEFI) systems

Booting Windows 7 / 10 from GPT Disk on BIOS (non-UEFI) systems | Windows OS Hub

- - - Aktualisiert - - -

Danke "Outlook-2", wenn ich den Benchmark der 970 NVMe mit 3.500 MB/sec. im sec. resd sehe, weiß ich nicht mehr was ich sagen soll. Meine EVO PRO (mit AHCI am SATA 6GB Port) kommt im Vergleich (gleiche Benchmark-Umgebung, Samsung Magician Benchmark) auf 500 MB/sec. seq. read. Installiere ich ein frisches W10 auf der EVO 970 und boote mit Hilfe USB-Stick mit Clover, ist W10 nach 2 Sekunde beim Login. Rufe ich z.B. Photoshop auf, zucke ich zusammen, denn es öffnet sich sofort. Ich gebe zu, das möchte ich gerne so nutzen mit meiner doch recht komplexen W10 Umgebung (VM´WXP, W7 Ultimate, Office 2016, Online-Banking, Steuersoftware, Faxlösung, ......). M.f.G. Heinz
 
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Ottook-2

wenn ich den Benchmark der 970 NVMe mit 3.500 MB/sec. im sec. resd sehe, weiß ich nicht mehr was ich sagen soll. z
Hallo,

ich kann Deine Euphorie durchaus verstehen. Wenn Du es nutzen willst/ kannst, brauchst Du ein neues PC-System!

Auch ich habe versucht "mein System" schneller zu machen, aber bei meinen minimalen Anforderungen, ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis jenseits von "Gut und Böse"!


Hallo htruempler, es ist bald Weihnachten. wünsch Dir was. vielleicht klappt es?

MfG

PS.

Was ein neues System kostet, das weißt Du selbst. Schau mal hier: https://geizhals.de/?cat=hdssd&xf=221_1500~4832_6~4836_10~5940_AHCI

Muß ja nicht gleich 20.000€ kosten.

Schau mal hier: https://www.hardwareschotte.de/magazin/alles-was-man-ueber-m-2-wissen-muss-a41637
 
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runit

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"Es kann nur eines Geben". AHCI oder NVMe.
Achso, das kommt davon... hatte selbst noch keine NVMe. Wie wird das dann im Bios eingestellt und wie der Treiber installiert? Ich entnehme Deinen weiteren Ausführungen, man benötigt ein Mainboard, welches den NVMe Modus explizit unterstützt und man dann statt AHCI NVMe einstellen kann? Oder ist es doch auch mit "normalen" AHCI-Boards machbar?

@htrümpler
ich habe es immer noch nicht intus, was für ein Bios, welche Platte was hat und was haben soll. Wenn ich das weiß, kann ich auch was zum Artikel sagen. Mein erster Eindruck ist, die Anweisungen sind korrekt und sollten funktionieren. Ich habe da gerade eine Idee aus dem Artikel aufgeschnappt. Hat die alte Platte MBR, kannst Du sie in GPT wandeln, so Du eine UEFI Bios hast. Kann man mit Bordmitteln über DISM (ist auch in dem Artikel angeführt, wie es geht, verlinke ich Dir sonst nochmal von MS) machen oder mit einem bootbaren Partionsmanager. Dann könntest Du anschließend ein komplettes Backup von der Platte machen und auf die neue spielen.
 
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Ottook-2

ich habe es immer noch nicht intus, was für ein Bios, welche Platte was hat und was haben soll. Wenn ich das weiß,................. .
Hallo,

Deine Fragen beginnen am falschen Ende. Besser: Kann der/ das "Intel C600/X79 Chipset" mit dem NVMe-Protokoll umgehen?

MfG
 
runit

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Genau das ist die Frage. Kann man denn eine NVMe-Platte auch im AHCI Mode betreiben? Das hatte ich Dich u.A. ja etwas umständlicher gefragt. Ich könnte das natürlich auch googlen und würde es tun, bevor ich mir so eine Platte kaufen würde. Aber da Du da Kenntnisse hast, frage ich Dich einfach. :)
 
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runit

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Danke, habe mich mal bissl schlaugelesen. Da es beim TE ausgehend ein Win7/8 Rechner ist, wäre vlt. dies zu beachten

Wenn das ältere Mainboard über einen freien PCIe-Steckplatz mit vier oder mehr Lanes verfügt, macht ein solcher M.2- zu PCIe-Adapter am meisten Sinn. Zu Bedenken gilt es nur, dass nicht alle dieser Adapter bootfähig sind. Wer also ein Betriebssystem auf einer M.2-SSD via PCIe-Adapter betreiben möchte, sollte sich vorher genau über den PCIe-Adapter informieren. Aber auch ein zu altes Bios kann einem einen Strich durch die Rechnung machen. Hier gibt es PCIe zu M.2 Adapter-Karten.
Ich glaube, ich steige an der Stelle mal aus. Das ist zu spezifisch und mir ist die Konfiguration nicht transparent. Mir ist nicht klar, ob die richtigen Adapter gewählt wurden, ob das technisch alles so überhaupt laufen kann. Anhand des Alters des Gerätes gehe ich jetzt auch davon aus, dass es noch ein altes nicht uefifähiges Bios ist. Warum sich die Evo 970 nun in GPT wandelt, ist mir auch nicht klar. Ich müsste mich jetzt sehr intensiv mit dem Gerät und seinen technischen Details beschäftigen, um da weiter zielführend helfen zu können. Das dauert Stunden. Die Zeit habe ich nicht.
 
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htruempler

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Dankesehr "runit", ich kann nun sagen, es funktioniert prima, habe es gestern noch komplett nachvollzogen und getestet. Bei mir ist es halt so, dass ich ein älteres BIOS mit nur rudimentärem UEFI (v.2.3.1) habe, welches kein NVMe basierendes boot devive unterstützt (egal ob on board M.2 NVMe PCIe x4, oder via PCIe-Adapter). Ob das Boot-OS auf einem MBR, oder GPT basierenden Filesystem installiert ist, spielt bei der beschriebenen Methode keine Rolle. Die beschriebene Methode (TOP professionell) nimmt zum Anlass dass man von einem OS-Datenträger grösser 2TB booten- und solche auch grösser 2TB, nutzen möchte. Es geht darum den die Bootumgebung/Bootloader der, - weil altes BIOS mangels UEFI dieses nicht untersützt -, auf einen als Bootstart-Device konfigurierten USB-Stick auszulagern, diesen als primäres boot device zu nutzen und somit letztlich das OS auf dem eigentlich physischen boot volume/device zu booten. Die Methote funktioniert universell, weil unabhängig ob GPT oder MBR. Habe nun quasi "on the fly", die technische Mächtigkeit von DISKPART nochmal realisiert, damit werde ich mich demnächst noch ein wenig tiefer beschäftigen. Du hast recht, um reinzukommen braucht es Zeit, jedoch als "human being" im Alter von demnächst 68., habe ich diese als Luxus zwischenzeitlich bei mir. Grüße an Dich und in`s Forum hier

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Grüß Dich "Ottok-2", glaub mir technisch bin ich im Thema zu SSD Technologie im allgemeinen, und M.2 (nur andere Bauform), und NVMe (M.2 Bauform basierend auf vier PCIe Lanes, direkte CPU Verbindung, nicht über Chipset, anderes Protokoll, nicht AHCI, ....) ganz gut im Bilde, es gibt sehr fundierte Unterlagen seitens beispielsweise Intel oder Samsung hierzu. Dennoch, wenn ich realisiere wohin der technische Wandel geht, wird mir ein wenig schwindlig. Vor ca. 45 Jahren habe ich Elekronik mit Schwerpunkt Digitaltechnik studiert, damals gab es noch keine Prozessoren, es gab digitale Schaltwerke und Schaltnetze mit damals TTL-Technik Bausteinen realisiert. Anfänglich habe ich "Rechnersysteme aus Californien (Calcomp) betreut, welche so groß wie n. Kühlschränke waren. Das war noch die Zeit der Rechenzentren, Lochkarten, Magnetbandstationen, Card-Reader, 5 1/4" Floppy, und Achtung ! 14" magnetischen Wechseldatenträger-laufwerken mit 5MB Speicherkapazität. Ich habe in Assembler erste Programme für erste Prozessoren Intel "4004" und den berühmten "6502" Prozessor "geschrieben. 35 Jahre später habe ich als Projektmanager Kliniken, und klinische Verbundorganistationen von 100% analog nach 100% digital in allen Anwendungen und Prozessen digitalisiert (basierend auf komplexen ausfallsicher virtualisierten Server-Infrastrukturen, etc.). Das erklärt ein wenig meine noch Affinität im Thema PC, OS, und Anwendungen. Vor 5, 6 Jahren war SSD-Technologie in der Praxis auf Enterprise-Ebene gerade so im Entstehen (99 plus X % Verfügbarkeit darum geht es in industriellen Anwendungen). Wenn ich nun realisere was eine 75 Euro 256GB EVO 970 NVMe SSD im Benchmark und hinsichtlich der zugesicherten "MTBF" leistet (3.500 MB/sec. seq. read), dann bleibt mir nur die Frage, wohin das wohl noch gehen wird. Ich habe nun meine Lösung und bin zufrieden. Grüße an Dich und in`s Forum hier.
 
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Moin @htruempler, schön, dass es funktioniert. Von der Methode, den Bootloader auszulagern auf einen Stick als Workaround, erfahre ich hier erstmalig. Da habe auch ich wieder was dazugelernt, was ja auch ein Grund ist, warum ich hier im Forum regelmäßig lese, mehr als dass ich schreibe. Das es funktioniert, bestätigt, dass Deine Konfiguration ansonsten ok ist. Da kann ich Dir nur noch viel Freude mit Deiner neuen Platte wünschen. :)
 
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htruempler

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Grüß Dich "Ottok-2", es gibt keinen vernünftigen Grund warum ich meine sowieso schon sehr performante (und fehlerfrei laufende HP Z420 WS, XEON Quad-Core, SATA 6GB SSD, etc.) mit einer 970 EVO NVMe und WS10 PRO 64 bit drauf, noch performanter machen will. Es reizt mich halt mit Hilfe der hierzu notwendigen Unterstützungen von Spezialisten (im Netz) es an`s funktionieren zu bringen. Die Herausforderung ist die, dass mein Mainboard keinen M.2 (NVMe) Slot hat (ist mittlereile auf aktuellen MB`s Standard), und vor allem das mein BIOS mit dem niedrigen UEFI-Level keinen NVMe Device Boot unterstützt. EVO 970 mithilfe eines PCIe x4 Adapter als superschnelle Datenplatte sozusagen noch auf WIN10 OS-Ebene mit einzubinden ist kein Problem. Das Klonen des OS auf dieselbige ebenfalls nicht, das Booten von derselbigen, seitens einer technischen Lösung hierzu die eigentliche Herausforderung.

Eine zweite alternative Lösung welche gut funktioniert ist hier beschrieben:

https://www.win-raid.com/t2375f50-Guide-NVMe-boot-without-modding-your-UEFI-BIOS-Clover-EFI-bootloader-method.html

Jedoch kriege ich das nur hin, wenn ich ein neues frisches W10, mit Hilfe eines via MS-Media-CreationTool bootfähigen USB-Stick auf der EVO 970 Installiere. Nutze ich danach die UEFI-Bootumgebung auf dem bootfähigen "Clover-Boot.Stick" (unkompliziert zu erstellen), so startet ein W10 auf der EVO 970 (75 Euro plus PCIe x4 Adapter, 23 Euro) in zwei Sekunden zum Login.

Ein PDF zur anderen Methode (der von mir berichteten):

Booting Windows 7 / 10 from GPT Disk on BIOS (non-UEFI) systems | Windows OS Hub

liegt hier bei mir in meiner Dropbox (zum Ausdrucken, in Ruhe lesen und nachvollziehen):

https://www.dropbox.com/s/2j2irpok4lvnzef/Booting Windows 7_10 from GPT Disk on BIOS.pdf?dl=0

Das Fazit in beiden Fällen ist jedoch, ich muss W10 frisch auf der EVO970 installieren, und will ich meine existierende komplexe W10-Installation mit allen Anwendungen, Daten und Kontenkonfigruationen nutzen, müsste ich eine Migrationslösung (Image erzeugen, und hiernach in frische Installation übertragen) wie z.B.:

https://www.easeus.com/free-pc-transfer-software/

Ich bin mir noch nicht schlüssig, ob ich das machen werde, oder ob ich mich nun damit zufrieden gebe zu wissen, was ich tun könnte um letztlich zum Ziel zu kommen.
Würde ich mir eine neue Maschine mit M.2 PCIe Slot auf dem Mainboard (! 4 PCHIe Lanes) zulegen, und mein bisheriges OS nutzen wollen, so wäre die Lösungsstrategie eine andere.

a. Backup der existierenden Maschine auf externe USB 3.X Platte mit aktuellem Acronis
b. Acronis Universal-Restore-Build (mit Linux-Environement, sowie NVMe Treber Microsoft und Samsung intergriert) aus Acronis auf USB-Stick erzeugen
c. Samsung (stehe ich drauf) EVO 9XX in "Mainboard M.2 NVMe-PCIe x4-Slot" einsetzen
d. im UEFI-BIOS alle Boot Devices ex. USB und NVMe dektivieren
e. Platte mit Acronis-Backup an USB 3.X Port anschliessen
f. Booten Acronis Universal USB Boot-Stick
g. Universal Restore Prozedur mit Backup-Sicherung auf EVO 9XX durchführen
h. Boot von EVO 9XX M.2 NVMe, Feintuning W10, Treber nach installieren, Lizenzupdate, etc. (unproblematisch)HP-Z420-Innenansicht.jpg

Meine wassergekühlte HP Z420 werde ich jedoch noch 2-3 "Jährchen" zufriedensttelnd nutzen wollen, makl schauen wie mein "Nerd-Porjekt" letztlich endet.

Gruß an Dich und hier in`s Forum, Heinz
 
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Ottook-2

Hallo htruempler,

danke für Deine Ausführungen. Diese "Art und Weise" ist sicher das sinnvollste. Somit haben auch andere die Gelegenheit sich den Traum von "Lesen 3500" zu erfüllen, ohne sich gleich ein neues PC-System zulegen zu müssen.

Ich als PC-Eleve werde wohl eine ganze Weile brauchen, bis ich mich durch den "Profi-Jargon" gekämpft habe (es liest sich leicht; die Umsetzung ist eine andere Liga für den Laien).
Ich habe einen "Piraten-Kumpel", der "softwaremäßig" mir meilenweit voraus ist. Er wird mir sicher helfen bei der Umsetzung.

Es ist schon erstaunlich, das die "Intel-Oldies" immer noch häufig genutzt werden, auch wenn es der Industrie gar nicht so gefällt (warum wohl)?

Auch möchte ich mein PC-System mit Deinem nicht vergleichen. Es ist unter ganz anderen Prämissen zusammengestellt worden.
Da ich aber auch einen PCIe x4 auf meinem Office-PC habe, werde ich es mal probieren. Es reizt schon sehr.

Danke nochmals.

MfG
 
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htruempler

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Hallo zusammen, abschliessend von mir noch zwei Info-Screenshots mit Anmerkuungen. Grüße in?s Forum. HeinzEVO 850 SSD 6GB AHCI EVO 970 NVMe Benchmarkvergleich.jpg

Infos zum Betrieb NVMe-Devices unter W10-OS.jpg
 
Thema:

W10 Boot Problem, EVO 970 NVMe SSD auf PCe x4 Adapter (Clone von EVO 850 SSD SATA AHCI 6GB7sec.)

Sucheingaben

Samsung Evo plus 970 bootfähig machen

,

970 evo m.2 boot probleme

,

fly bootens

,
970 evo ahci
, samsung 970 evo 500 gb win 10 installieren

W10 Boot Problem, EVO 970 NVMe SSD auf PCe x4 Adapter (Clone von EVO 850 SSD SATA AHCI 6GB7sec.) - Ähnliche Themen

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