Virtuelle Realität - endlich der Durchbruch?

Diskutiere Virtuelle Realität - endlich der Durchbruch? im Smalltalk Forum im Bereich Community; Hallo Zusammen, ich bin von VR - virtuelle Realität - sehr begeistert. Ausdrücklich will ich auch die Augmented Reality einbeziehen. Doch was ist...
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Hallo Zusammen,
ich bin von VR - virtuelle Realität - sehr begeistert. Ausdrücklich will ich auch die Augmented Reality einbeziehen. Doch was ist das eigentlich? Die Augmented Reality ist die erweiterte Realität. Hier verschmilzt Realität mit digitalen Inhalten welche mit Hilfe von Hardware, z. B. Brillen, quasi zur Realität zugefügt werden. Ein Beispiel aus der Praxis wäre der Mechatroniker welcher einen zerlegten Motor neu aufbaut und sich über einem Display in seiner Brille, gesteuert durch einen Datenhandschuh, den er nutzt, Schritt für Schritt Anweisungen in die Brille einblenden lässt um so eine Unterstützung bei seiner Tätigkeit zu haben. Die Brille lässt aber die Realität, wie eine Sonnenbrille, durch. So verschmilzt also Realität mit zusätzlichen digitalen Inhalten.

Die VR-Brillen gehen eher einen anderen Weg. Sie ersetzen die Realität komplett durch eine virtuellen Welt. Für "Hören" und "Sehen" wird die Realität durch etwas Künstliches ausgetauscht. Inzwischen gehen aber die Bemühungen weiter um das Erlebnis noch realer zu gestalten. Man spricht dabei auch von der Immersion. Je stärker diese ist, desto größer ist das Gefühl in diese künstliche Welt abzutauchen. Man will weitere Sinne, wie z. B. den Tast- und Geruchssinn einbeziehen.

Aktuell geht es aber primär um das Sehen und damit verbunden auch das Hören. Für Endverbraucher gibt es Brillen bereits ab einem Preis von unter 200 Euro. Man kann natürlich auch, dann sind es sogar nur wenige Euro, erste Versuche mit seinem Smartphone, die sind i. d. R. leistungsstark genug, durchführen. Bei den eigentlichen VR Brillen muss man zwischen Brillen unterschieden, die ganz ohne weitere Hardware genutzt werden können oder jene, die nur in Verbindung mit Hardware, z. B. einem PC, genutzt werden können. Da unterscheidet man dann wieder zwischen drahtloser und Kabelverbindung zur zusätzlichen Hardware, also z. B. einem PC.

Auffällig ist übrigens, dass die zunächst flach verlaufende Kurve, seit vielen Jahren wird VR schon beobachtet und ausgewertet wie groß das Interesse an dieser Technik ist, inzwischen sehr ansteigend ist. Es sind auch hier Unternehmen aufmerksam geworden. Autohersteller bieten inzwischen ihren Kunden nicht nur den Konfigurator für ihren individuellen PKW an sondern man kann einen virtuellen Rundgang seines zuvor individuell konfigurierten Autos machen.

Softwarehersteller, wie z. B. Cyberlink mit Power DVD, unterstützen VR. Ganz weit vorne ist natürlich die inzwischen sehr große Palette an VR Spielen und die stets wachsende Anzahl von VR Anwendungen. Glücklicherweise sind viele der Anwendungen und Spiele kostenlos oder aber maximal im Preis vergleichbar mit ihren 2D Pendants.

Neben der Begeisterung, die VR bei Menschen auslöst, die das zuvor noch nie probiert haben, darf man aber auch die Nachteile nicht verschweigen. Die Immersion, obwohl das sehr oft ein sehr intensives Gefühl ist, ist natürlich nicht perfekt. Es ist ja nicht so als könne man nicht mehr zwischen Realität und virtueller Realität unterscheiden. Nein ganz im Gegenteil haben viele Menschen durchaus auch Probleme mit der VR. Ihnen wird schlecht. Man nennt das hier Motion Sickness. In der VR gibt es genügend Anwendungen bei welchen man in der Anwendung Bewegungen durchführt, die dann der Körper real nicht macht. Das Signal von den Augen ans Gehirn und die Signale des Körpers an das Gehirn passen nicht und dann entsteht quasi so etwas wie eine "Seekrankheit". Verschiedene Tricks sorgen aber dafür dieses Gefühl komplett abzustellen bzw. zu lindern.

Die Immersion wird auch durch den eingeschränkten Sehbereich eingeschränkt. Da gibt es das FOV, das FIELD OF VIEW. Damit ist gemeint was man alles sieht wenn man in einer Richtung schaut. Es gibt Tiere, die haben die Möglichkeit nahezu 360 Grad wahr zunehmen. Der Mensch kann mehr als 180 Grad wahrnehmen (also alles was noch aus den Augenwinkel erfasst). Die VR-Brillen, bis auf eine oder zwei Ausnahmen, sind zur Zeit bei einem FOV von 110 bis 140. Der andere Aspekt ist die Schärfe. Das nennt man in der VR den Sweet Spot. Das ist also der Bereich in welchem alles scharf gesehen wird, man also z. B. Texte lesen kann. Dieser Sweet Spot ist eben deutlich kleiner als in der realen Welt. Das bedeutet man bewegt in der VR viel häufiger den Kopf wenn man etwas lesen soll / muss.

Beim Hauptzweck im privaten Umfeld, also das Eintauchen in virtuelle Spielwelten kann man aber die Punkte FOV und SWEET SPOT erst einmal vernachlässigen. Das klappt mit den Brillen am Markt schon sehr gut.

Die Faszination ist letztlich:
Man schaut nicht nur zu, man steuert nicht nur einen Avatar in einem Spiel auf einem zweidimensionalen Monitor (z. B. Counterstrike) sondern man ist eben selber dieser Avatar man ist IM Geschehen.

Was meint Ihr?
Wie steht Ihr dazu?
Habt Ihr selber schon Erfahrungen in der VR gemacht?
 
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Gast10191

Ich kann dazu nur sagen,dass ich deine Begeisterung nicht teilen kann.
Ich lebe mein Leben lieber in einer realen,echten Welt mit ihren realen,echten Herausforderungen,als mit diesem "Brett",also diesem Ding auf den Augen,bei dem man nicht mehr sieht,was da um einem herum vorgeht. Wie ein Blinder also !
Das ist natürlich nur meine Meinung auf die von dir gestellte Fragen "Was meint ihr ? Wie steht ihr dazu ?".
Ach,ja,ich bin halt kein Gamer und ersteh nichts daon,was da so toll ist dabei.
Meine Gegenfrage lautet daher. Sind solche VR Spiele nicht Flucht vor der Realität ?
 
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Gabriela

Gabriela

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Wie steht Ihr dazu?
Außer für spezielle Anwendung - wie das erwähnte Beispiel Training/Ausbildung/Unterstützung bei schwierigen Fummeleien usw. - sehe ich das so negativ, wie man das nur sehen kann.

Der Trend, sich weniger bis gar nicht mit der Realität um sich herum zu beschäftigen, sondern mit fließenden Grenzen Realität mit virtuellem Gespinne zu vermischen, zu verwechseln und sich schlussendlich eigen zu machen (ohne es zu realisieren), ist wohl nicht mehr aufzuhalten. Ich bin sehr froh, dass ich das an mit vorbei gehen lassen kann.
 
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Jede Technik kann man ganz unterschiedlich bewerten. Früher soll es Menschen gegeben haben, die zum Fliegen sagten: "Wenn Gott gewollt hätte, dass der Mensch fliegt, dann hätte er ihm Flügel gemacht". Heute ist das Flugzeug als Verkehrsmittel, aus verschiedenen Gründen, so günstig geworden, dass Menschen ohne Not zum puren Vergnügen überall hinfliegen, in Deutschland steigt sogar die Zahl der Kurzstreckenflüge (weniger als 150 Kilometer) und niemand macht sich über die Folgen, die das für die Umwelt hat, Gedanken. Aber nein, ich will jetzt gar nicht einen zweiten Thread dazu aufmachen.

In meinem Startposting wollte ich erst einmal nur ein wenig die zu Grunde liegende Technik beschreiben und wie einfach der Zugang zu dieser Technik ist. Ich persönlich bin dem sehr positiv gegenüber aufgeschlossen. Es bereichert meine Freizeitakivitäten ungemein. Neben der deutlich engeren Interaktion mit der Technik werden auch längst bekannte und gern genutzte Aspekte des Lebens durch VR intensiviert.

Die heutige Gesellschaft ist bekanntlich dadurch gekennzeichnet, dass die ganze Welt ein Dorf ist und man angeblich jeden jederzeit kennenlernen kann. Doch in der Realität kennen sich Nachbarn so gut wie überhaupt nicht mehr. Auch die nachbarschaftliche HIlfe ist im Vergleich zum letzten Jahrtausend deutlich rückläufig. Man kümmert sich lieber um sich selbst, ist aber auch vielleicht durch seine eigene kleine soziale Wolke so eingeengt, ohne das man es merkt, dass solche Aspekte verloren gehen.

Nun, wieso komme ich denn nun jetzt darauf?

Na ganz einfach :-) Heute werden sehr stark soziale Medien bzw. Plattformen wie Twitter, Facebook und Co genutzt. Die in einigen Medien mögliche Annonymität bringt ganz neue Verhaltensweisen hervor. Wenn man jetzt aber noch die VR dazu schaltet, dann kann man jeder Zeit und sofort mit anderen Menschen interagieren. Bestehende Medien, wie z. B. Skype, kann man ebenso einbeziehen. Man kann aber z. B. auch ganz individuelle soziale Räume schaffen und eben statt sich nur zu schreiben oder zu telefonieren eben auch virtuell begegnen. Man kann dann gemeinsam virtuelle Dinge erschaffen, aber auch natürlich Dinge, die in die reale Welt übernommen werden.

Ich sehe im Gegensatz zu Dir keinen Konflikt und eine sich abgrenzende Menge von Realität und virtuelle Realität sondern es ist für mich eher eine Ergänzung bzw. Erweiterung an Erfahrung mit Möglichkeiten welche ohne VR überhaupt nicht vorhanden wären.
 
Gabriela

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Ich sehe im Gegensatz zu Dir keinen Konflikt und eine sich abgrenzende Menge von Realität und virtuelle Realität sondern es ist für mich eher eine Ergänzung bzw. Erweiterung an Erfahrung mit Möglichkeiten welche ohne VR überhaupt nicht möglich wären.
Mir ist klar, das so manche andere das anders sehen. Sonst würden sich dieses Entwicklungen ja nicht so durchsetzten. Die Blüten der Anonymität im Netz sind tatsächlich nicht zu übersehen.

Du hattest ja nach den Meinungen ANDERER gefragt.
 
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Hören und Sehen als Sinne ergänzend für Erfahrungswerte aufzunehmen schafft Raum für ganz neue Möglichkeiten. Ein Beispiel wäre die Nutzung der virtuellen Realität um Orte zu erfahren welche man sonst aus verschiedenen Gründen nie erreichen könnte. Der SWR hat z. B. eine kostenlose virtuelle Erfahrung "Blautopf das Geheimnis der Lau" Release: SWR Adventure Game „Blautopf VR – Geheimnis der Lau“ geschaffen. Das Höhlensystem hätte ich niemals selber erleben können. Eine andere Möglichkeit ist den Kölner Dom zu besichtigen u. z. B. den Bereich des Dombaumeisters zu besuchen. Der ist grundsätzlich für die Öffentlichkeit gesperrt. Oder wie wäre es an Bord der ISS zu gehen oder man kann auch Felix Baumgartner bei seinem Sprung aus dem All hautnah begleiten. Davon ist nämlich ein 3D-Video erstellt worden. Es gibt aber auch eben der Interaktion. Zum Beispiel das setzen einer Infusion bei einem Patienten. Eine komplizierte OP kann vorher virtuell durchgeführt werden und Vieles mehr ist möglich.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Mir ist klar, das so manche andere das anders sehen. Sonst würden sich dieses Entwicklungen ja nicht so durchsetzten. Die Blüten der Anonymität im Netz sind tatsächlich nicht zu übersehen.

Du hattest ja nach den Meinungen ANDERER gefragt.
Richtig und daher finde ich das auch sehr schön verschiedene Meinungen zu hören.
 
runit

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Ich habe neulich einen Bericht über ein Startup-Unternehmen gesehen, welches komplexe Geräte für die VR-Welt entwickelt. Das sind bewegliche Gerüste mit angebrachten Sensoren, auf die sich die Anwender vertikal begeben. Je nachdem, wie sich die Person auf dem Gerüst bewegt, reagiert die Aktion in der VR-Brille. Es wurden für 2 Kunden-Gruppen jeweils auf ihre speziellen Anforderungen hin 2 unterschiedliche Geräte entwickelt. Äußerlich sehen sie fast identisch aus. Jedoch unterscheiden sie sich von den Bewegungen her. Die eine Kunden-Gruppe stammt aus dem sportmedizinischen Bereich. Die Bewgungen sind darauf ausgelegt, durch in der VR Brille gesehene Vorgänge bestimmte Bewgungen auszulösen. Z.B. fährt die Person virtuell Ski und bewegt sich entsprechend. Dadurch werden entsprechende Körperfunktionen oder -Partien trainiert. Die andere Kundengruppe ist der Gaming-Bereich. Hier kann die Person virtuell fliegen, kämpfen, was man sich halt so alles im Gaming-Bereich vorstellen kann. Die beweglichen Gerüste durch die in der Brille angeregten Bewegungen machen das Spielerlebnis noch um ein Vielfaches erlebnisreicher. Das Unternehmen, welches diese Gerüste in einigen Jahren bis zum jetzigen Stand entwickelt hat, verkauft diese Gerüste verhältnismäßig erfolgreich und arbeitet an der Weiterentwicklung, nun auch nach beauftragter Anforderung der Kunden.

Ich selber kann der VR-Brille nicht soviel abgewinnen. Rein technisch ist sie für mich wegen eines Augenfehlers nicht geeignet. Ich kann nicht mal mit einer 3D-Brille richtig 3D sehen. Aber davon ab bin ich wohl auch nicht mehr die Generation, die das so fazinierend findet, genauso wie die Sprachassistenten und den ganzen Smarthome-"Kram". Für mich ist das alles so spät gekommen, dass ich lieber an Gewohntem festhalte und mich in gewohntem Terrain bewege. Ich meine für mich festgestellt zu haben, auch durch das vermehrte Wegsterben der Menschen im direkten Umfeld, wenn man älter wird, lernt man das wahre Leben, die real erlebten Momente und die Natur mehr schätzen und versucht, diese verstärkt mitzunehmen. Man weiß eben, dass man nur noch einen absehbar begrenzten Zeitraum hat, das erleben zu dürfen. So ist bei mir das Interesse für virtuelle Erlebniswelten kaum vorhanden. Ich beobachte mehr mit Interesse, was im VR-Bereich entwickelt wird, was alles möglich wird, wie ich ja auch sonstigen technischen Fortschritt interessiert beobachte, weil mich interessiert, wohin die Menschheit steuert.
 
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Pergamon

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Diese Möglichkeiten, die hier gegeben sind, ich will sie nicht schlecht reden. Nur, sollten sich Menschen, und gerade die Nachfolgegeneration, eben die Jungen heutzutage, immer mehr in diese VR - virtuelle Realität einleben und mit ihr den Versuch starten, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen, dann endet dies meiner Meinung nach in einem Desaster und Chaos. Wie jeder heute schon sehen kann, hat die derzeitige Generation eher ein Realitätsproblem, als dass sie damit - VR - gut umzugehen scheint. Sie leben nicht im Jetzt und Hier, sondern viel mehr und viel öfter in einer VR. Und damit kann man alltägliche Problme - reale! - nicht so einfach lösen.
 
Wolf.J

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Sorry, @Pergamon. ich kann diese platte Verallgemeinerung nicht mehr hören!
Musst Du aus jedem Thread ein Politikum machen?
Hier geht es um eine interessante technische Möglichkeit, die ich im Übrigen seit Erscheinen der Mixed Reality, also Ende 2017, gerne einsetze.
Und Deine unausgegorenen gesellschaftspolitischen Ansichten verbreite doch bitte in einem angemessenen Forum, wenn Du es schon nicht lassen kannst.
Danke.
 
Pergamon

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Sorry, @Pergamon
Musst Du aus jedem Thread ein Politikum machen?

Hallo @Wolf.J - darf ich dich fragen wo hier dein Problem liegt? Ich habe auf den Eingangsbeitrag von @WinSearch geantwortet; weder dich angesprochen, noch ein Wort über oder von Politik geschrieben oder gesagt. Wenn du den Text nicht verstehst, dann lies ihn bitte erneut.
Und BTW:
Deine unausgegorenen gesellschaftspolitischen Ansichten
Das kannst du vielleicht nicht beurteilen, weder kennst du mich, noch kannst du meine politischen Präferenzen einschätzen. Lass das bitte, mir Dinge zu unterstellen Nun komm mal wieder runter, bevor du anderen schlecht nachredest, oder Artikel falsch interpretierst.
 
Wolf.J

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@Pergamon,
seltsam, Du gibst hier Deinen Senf dazu, obwohl Du von @WinSearch, genau so wie auch ich, nicht persönlich aufgefordert wurdest.
Mir willst Du das Recht aber absprechen?
Du hast sicher nicht mich persönlich angesprochen, aber mit Deinen unqualifizierten Aussagen bezüglich der "Nachfolgegeneration" triffst Du mich persönlich, nicht als zu dieser Gruppe gehörig, aber sehr wohl als Vater.
Lies Dir doch Deinen Erguss noch einmal durch.

Ich möchte diesen Aussagen wegen besseren Wissens widersprechen und bitte Dich, dich mit derart verallgemeinernden Äußerungen, die ich sehr wohl verstehe, zurückzuhalten.
Sonst gilt für mich inhaltlich die Aussage in diesem Post Lügenpresse -Beispiel, die ich natürlich mit einem Like versehen habe.
Du kennst sicher das technische Instrument der "Unterhaltung" früher PN? Nur ein Hinweis, das kann auch für den Austausch von Informationen unter Foren-Usern genutzt werden. Und da wird dann sogar eine Antwort zugelassen und die ist auch erwünscht. Wie gesagt man tauscht sich aus.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

@WinSearch,
entschuldige den Ausflug ins Off, eigentlich geht es ja um VR, und da bin ich bei Dir, und erwarte da auch noch einiges an Verbesserung der Technik und der Anwendungen.
Man muss es einfach mal selbst ausprobieren, um sich ein Bild zu machen.
 
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Pergamon

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@Pergamon,
seltsam, Du gibst hier Deinen Senf dazu, obwohl Du von @WinSearch, genau so wie auch ich, nicht persönlich aufgefordert wurdest.
Mir willst Du das Recht aber absprechen?

Dass dieser Satz daneben ist, das ist dir aufgefallen? Ich habe nicht den Beitrag von @WinSearch kritisiert, sondern eben "meinen Senf" hinzu gegeben, da er im Eingangsbeitrag um die Meinung Anderer gebeten hatte. Du hast nicht Stellung zu meinem Beitrag genommen, sondern mich als mit
unausgegorenen gesellschaftspolitischen Ansichten
betitelt. Und das nehme ich persönlich, denn du kennst mich nicht. Sagte ich schon. Und wenn du auf
Austausch von Informationen unter Foren-Usern
aus bist, weshalb schreibst du es mir nicht, in einer "PN"?
 
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Wolf.J

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@Pergamon. lesen und schreiben kannst Du ja, aber verstehen? Oder verdrehst Du grundsätzlich jede Aussage?
Lass es gut sein, wir kommen auf keinen gemeinsamen Nenner.
Und noch mal, obwohl Du mich sehr gut verstanden hat, "PNs" tausche ich hier mit Leuten aus, die auch etwas sinnvolles zu sagen haben.
 
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Gast10191

Auf was ich eigentlich nur hinweisen wollte ist,auf die Gefahr,die von solchen neuen Technologien ausgeht.Es "entmenschlicht" Diese und erzeugt disoziale Defizzite,also die Unmóglichkeit noch normal mit Mitmenschen von Angesicht zu Angesicht kommunizieren zu können.
Und wenn dann schon Jugentliche und Kinder damit anfangen,sich hinter diesen Brillen zu verstecken,werden sie es auch gar nie erst lernen,wie man sich normal in einer Gemeinschaft bewegt.Die Folgen werden sehr mannigfaltig sein,aber wohl in den seltesten Fällen,positiv
Vorallem willensschwache Menschen mit eingeschränktem und unterentwickeltem Selbstbewusstsein,können schnell in die Abhängigkeit geraten,sprich Spielsucht.
 
Wolf.J

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Mit Verlaub Heinz, das ist ein Bildschirm, den man sich über die Rübe stülpt.
Aber alles was Du beschreibst, erreichst Du mit einer Playstation, XBox, PC oder was es so alles noch gibt.
VR ist faszinierend, ebenso kann ich Dir versichern, dass jeder, der das nutzt, das nur eine begrenzte Zeit tun wird.
 
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Gast10191

Hallo Wolf.J
Dein letzter Satz ist beruhigend
In der Tat,merke ich,dass ich alles in die gleiche Waagschale werfe,ob X Box,Playstation und dem Bildschirm,den man sich über die Rübe stülpt.
Was VR anbelangt : Sicher hat das für mündige Nutzer auch interessante Aspekte.Etwa in den Röhren der ISS lang zu schweben oder in den Räumen des Louvre rum zu schlurfen. Es bleibt jedoch trotzdem irreal und man hat im Endeffekt doch nichts davon.
Im eigenen Gehirn kann man auch virtuell reisen,in Träumen und Sehnsüchten.Die eigene Phanasie verkümmert jedoch bei Anwendung on VR.
Andere,weniger mündige Nutzer,kónnen die Technologie auch anwenden und missbrauchen,um "jemand zu sein,den sie nicht sind". Etwa als Krieger und Einer,der Andere niedermetzelt um Aggresion abzubauen und dem verzweifelten Versuch,so ihr mangeldes Selbstbewusstsein zu puschen, mit diesen Barbarengames.
 
runit

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@Heinz, so negativ hatte ich bei der Betrachtung des Themas nicht gedacht. Das trifft ja auf alle Gamer zu, deren Spielen in eine Sucht ausufert, die versuchen, reale Defizite über das Spiel zu kompensieren. Solche Spieler erlebe ich dann und wann in "meiner" Gamer-Welt. Da ist es eigentlich egal, ob sie das mit oder ohne VR-Brille tun. Das kann dann echte krankhafte Züge annehmen. Aber muss es ja nicht. Ich spiele auch täglich und denke, Realität und Spiel trennen zu können, das Spielen so zu nutzen, wie es gedacht ist, ein netter Zeitvertreib mit Spaßfaktor. Ich bin hier von der Grafik und der extrem guten Simulation faziniert, die moderne Spiele beinhaltet. Die VR-Brille bringt das einfach auf ein neues fast unvergleichbar höheres Level. Warum soll man Jemandem den Spaß daran nicht gönnen und nehmen, nur weil Manche damit nicht richtig umgehen können? So würde ich auch erstmal den Gebrauch einer VR-Brille sehen, also vom "normalen" Gebrauch ausgehen und nicht gleich das mögliche Negative sehen, was es bewirken kann, wenn der Nutzer quasi missbräuchlich damit umgeht.

Im ersten Absatz meines Vorbeitrages hatte ich es schon angedeutet: Diese Technologie, kann auch praktisch real sehr nützlich sein, etwa in der Medizin. Denke mal an Ultraschall- - Röntgen-, CRT-Untersuchungen und OPs, wenn da VR-Technologie eingesetzt wird. Das eröffnet fortschrittlichere Möglichkeiten, Menschen besser helfen zu können. In dem Fall des Startup-Unternehmens, welches das Gerät für den sportmedizinischen Bereich entwickelt hat, wurde das ganz gut erklärt und sichtbar, was die Technologie sinnvoll möglich macht. Leider kann ich den Bericht bzw. die Sendung nicht verlinken. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gesehen habe - ich glaube, das war auf n-tv. Vlt. findet man die Sendung dort im Archiv.

Ich kann es verstehen, dass viele Menschen von der VR-Welt faziniert sind. Es ist eben ein besonderes Erlebnis, welches man mittles einer solchen Brille haben kann, das den meisten Menschen in der realen Welt versagt bleibt. Ich denke da an Flugsimulation, die mich schon von jeher faziniert hat. Ich wollte mal Pilot werden.^^ Aber meine schlechten Augen ließen das nicht zu. Nun kann ich das am PC simulativ erleben. Finde ich klasse. Und Leute, die ihre Agressionen in einem PC-Spiel abbauen, sind mir allemal lieber, als wenn sie irgendwann stattdessen in der realen Welt Amok laufen und es da tun. Und sicher, ich weiß, es gibt auch Menschen, die werden erst durch bestimmte Spiele animiert, die Hemmschwelle wird dabei abgebaut, was Gewaltempfinden angeht und transportieren das dann in die Realität. Das kann aber auch passieren, wenn man täglich Nachrichten schaut, wo permanent von irgendwelchen Verbrechen und Gewalttaten berichtet wird. Man spricht da von Nachahmungstätern.

Aber zusammenfassend meine Sicht noch einmal. Jede neue Technologie bietet Chancen und Risiken. Die Risiken sollte man nicht ausblenden., aber doch eher die Chance sehen, die sie bietet. Die Chance für einen "normalen Nutzer" ist für mich ganz klar ein neuer Spaßfaktor.

Wir werden die Entwicklung von Technologie nicht aufhalten können - und wohl auch nicht wirklich wollen. Wir müssen nur immer wieder lernen, mit den Errungenschaften richtig umzugehen.

Die VR-Brille wird voraussichtlich zunehmend ein verbreiteter Gebrauchsgegenstand.

27874

Quelle: Virtual Reality - Prognose zum Headset-Absatz weltweit 2023 | Statista
 
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Gast10191

Dem bleibt kaum noch was anzufügen,runit.
Aufhalten werden wir die neuen Technologien nicht kónnen.Und wie immer haben solche Sachen zwei Seiten, brauchen und missbrauchen.
Wichtig ist,dass wir den Überblick behalten und verantwortungsvoll damit umgehen lernen.
All die faszinierenden Möglichkeiten,die sich in Medizin und Wissenschaft auftun berechtigen dazu,zu sagen, weiter so.
Andere Menschen widerum, werden Opfer sein und in eine furchtbare Isolation stürzen,doch die hatten von Anfang schon irgend wo ein psychologisches Manko und erhalten durch Playstation und VR die Instrumente in die Hand,das noch weiter zu nähren. Disziplin und Selbstverantwortung ist notwenig um sich mit diesen neuen Medien zu beschäftigen.
 
Zeiram

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Persönlich brauche ich VR auch nicht und kann auch die Faszination für manche Gamer nur schwer verstehen. Allerdings hatten wir früher eines der ersten Cybercafes in unserer Ecke, was ja nun schon EINIGE Jahre ist, in denen man eben auch in die VR Welt eintauchen konnte, wenn auch auf keinen Fall mit der Grafik von heute.

Für das Gaming muss, meiner Meinung nach, der schwierige Knoten platzen damit es bei den Massen ankommt, und das wäre eine günstige VR Brille die man sich vielleicht "einfach so" mal kaufen würde. Es gibt ja auch genug die sagen es verkaufen sich so wenige VR Brillen, weil es so wenige Spiele gibt, ander sagen es werden eben wegen zu wenig VR Brillen so wenige Spiele gemacht... Ein Teufelskreis... ^^

Den Einsatz für diverse Gebiete wie Technik und Medizin hingegen finde ich sehr interessant, auch wenn ich ihn selbst kaum benötige werden, aber er kann eben Dinge leichter zugänglich bzw. sichtbar machen.
 
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Für das Gaming muss, meiner Meinung nach, der schwierige Knoten platzen damit es bei den Massen ankommt, und das wäre eine günstige VR Brille die man sich vielleicht "einfach so" mal kaufen würde. Es gibt ja auch genug die sagen es verkaufen sich so wenige VR Brillen, weil es so wenige Spiele gibt, ander sagen es werden eben wegen zu wenig VR Brillen so wenige Spiele gemacht... Ein Teufelskreis... ^^

Den Einsatz für diverse Gebiete wie Technik und Medizin hingegen finde ich sehr interessant, auch wenn ich ihn selbst kaum benötige werden, aber er kann eben Dinge leichter zugänglich bzw. sichtbar machen.
Wachsendes Interesse Gaming:
SteamVR-Nutzerstatistik Januar 2019: VR-Nutzer wachsen kontinuierlich weiter - VR∙Nerds
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Andere Menschen widerum, werden Opfer sein und in eine furchtbare Isolation stürzen,doch die hatten von Anfang schon irgend wo ein psychologisches Manko und erhalten durch Playstation und VR die Instrumente in die Hand,das noch weiter zu nähren. Disziplin und Selbstverantwortung ist notwenig um sich mit diesen neuen Medien zu beschäftigen.
Man darf den Begriff "virtuelle Realität" in diesem Kontext nicht überbewerten. Ja na klar ist das auch eine weitere Möglichkeit der Realität zu entfliehen. Es mag Menschen geben welche diese Möglichkeit nutzen werden. Das ist aber, ohne einen neuen Thread eröffnen zu wollen, mit der Volksdroge Alkohol, die kaum Sanktionen unterliegt (im Vergleich zu Zigaretten), nicht anders.

Die Konfrontation mit dieser Technik kann die eigene Meinung sicherlich ändern. Ich persönlich hatte ja bereits erwähnt, dass sie für mich eine Erweiterung meiner Freizeitaktivitäten ist. Ich habe auch in meinem Bekanntenkreis erlebt, dass große Ablehnung nach der ersten Benutzung in Faszination umgeschwenkt ist. Ich habe aber auch erlebt, dass zwar Faszination bei der erstmaligen Benutzung ausgelöst wurde aber es nicht dazu führte sich mit dem Thema weiter zu beschäftigen.

Allerdings, wenn ich daran denke wie alt die Technologie bereits ist, wie lange sie kaum Erwähnung in den Medien fand, ist inzwischen ein Zeitpunkt erreicht das diese Technik nicht mehr wegzudenken ist. Aber das es in den nächsten 5 Jahren ein Massenphänomen wird glaube ich auch nicht.

Der ganz große entscheidene Nachteil ist das mangelhafte Handling, dass die Technik nicht massentauglich macht. Sich eine Brille aufzusetzen, die das Format eines Ziegels hat, die auch noch irgendwo zwischen 350 und 800 Gramm wiegt, die dazu führt, dass man nach kurzer Zeit ziemlich schwitzt (man muss sich das wie eine Taucherbrille vorstellen) ist einfach nicht massentauglich.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass man etwa 60 Minuten ganz gut so eine Brille nutzen kann. Danach wird es auf Grund der steigenden Hitze und fehlenden Möglichkeit vernünftig zu transpieren unangenehm.

Aber, wie ich schon sagte, es gibt ja auch noch die andere Alternative. Die Augemented Reality mit Brillen, die kaum anders als Sonnenbrillen sind, können hier eventuell eine größere Verbreitung bekommen. Wobei einer der ersten Ansätze, GOOGLE GLAS, ja ziemlich in die Hose gegangen ist. Aber man stelle sich vor das alles was man mit seinem Smartphone heute macht einmal so einfach und so perfekt umgesetzt wird, dass man es direkt ins Auge eingeblendet bekommt?

Oder denkt doch mal an Oberklasse-PKWs bei welchen heute Informationen in die Windschutzscheibe eingeblendet werden und gleichzeitig die Möglichkeit besteht per Sprachbefehl das Verhalten zu ändern.

Das sind schon recht interessante Ansätze.
 
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