Virenschutz-Programme für Windows 10 im Test: zweimal volle Punktzahl, Microsoft steigert sich

Diskutiere Virenschutz-Programme für Windows 10 im Test: zweimal volle Punktzahl, Microsoft steigert sich im Windows 10 Sicherheit Forum im Bereich Windows 10 Foren; Kaum ein Computer-Thema wird so heftig diskutiert, wie die Nutzung von Antiviren-Software. Nicht wenige Nutzer sind der Meinung, dass die...
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geronimo

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Kaum ein Computer-Thema wird so heftig diskutiert, wie die Nutzung von Antiviren-Software. Nicht wenige Nutzer sind der Meinung, dass die Bordmittel von Windows 10 mit der integrierten Sicherheitssoftware Defender ausreichend sind, weshalb zusätzliche Programme schlicht überflüssig seien. Doch die Schutzlösung von Microsoft fiel in Tests auch immer wieder negativ auf. Jetzt allerdings scheint es eine Verbesserung zu geben


Regelmäßig untersucht die Prüforganisation AV-Test die Schutzwirkung von Virenschutz-Lösungen. Das schlechte Abschneiden der Schutzprogramme von Microsoft zieht sich bei diesen Untersuchungen durch wie der sprichwörtliche rote Faden. Und das sowohl beim älteren Security Essentials unter Windows 7, als auch beim Defender unter Windows 10. Der zuletzt genannte konnte in den vergangenen Tests im November 2015, im Mai 2016 sowie im November 2016 in der wichtigsten Kategorie "Schutzwirkung" nie mehr als 3,5 von 6 möglichen Punkten erreichen. In einem weiteren Test der Stiftung Warentest wurde dies Anfang dieses Jahres bestätigt.

Zuletzt aber gab es einen spürbaren Aufwärtstrend. Den Anfang machte im Januar der Defender von Windows 8.1, der immerhin 4,5 Punkte einfahren konnte, wie wir auf unserer Partnerseite berichtet haben. Noch besser machte es Security Essentials für Windows 7, das im März satte 5,5 Punkte erreicht hat. Im aktuellen Test für Windows 10 setzt sich das jetzt fort, denn hier kommt der Defender auf 4,5 Punkte. Das reicht zwar wieder nur für den geteilten letzten Platz, ist aber immerhin 1,0 bis 1,5 Punkte besser als in den vorausgegangenen Tests.








Wie es entsprechend der Prüfkriterien (deutlich) besser geht, beweisen immerhin 10 der 18 untersuchten Programme, die bei der Schutzwirkung allesamt den Bestwert von 6 Punkten erzielen. Dazu gehören die Programme von AhnLab, Avast, AVG, Avira, BitDefender, F-Secure, G Data, Kaspersky, Symantec und Trend Micro. Allerdings sorgen unter Windows 10 viele der Anwendungen für eine höhere Systembelastung, als dies bei Windows 7 der Fall ist. Die Bestnote in dieser Rubrik wird daher auch nur an die fünf Vertreter Avira, Bitdefender, Kaspersky, Symantec und Trend Micro vergeben. Diese fünf Programme bekommen dann insgesamt das Prädikat "Top Product" ausgezeichnet, weil sie auch bei der Benutzbarkeit nicht schwächeln und somit insgesamt mindestens 17,5 von 18 Punkten bekommen.

Fazit: Wer mit dem von Microsoft angebotenen Schutz von Windows 10 zufrieden ist, darf jetzt noch ein bisschen zufriedener sein. Wer jedoch lieber auf externe Lösungen vertraut, sollte darauf achten, dass das gewählte Programm gut schützt und gleichzeitig nur geringe Auswirkungen auf die Performance hat. Eine stimmige und einfache Bedienung ist dann die Kirsche auf der Sahne.

Meinung des Autors: Ist eine zusätzliche Antivirus-Software für Windows 10 sinnvoll oder nicht? Hierzu gehen die Meinungen weit auseinander, und die folgenden Diskussionen sind teilweise hitzig. Der aktuelle Test dürfte beiden Seiten Argumente liefern, zeigt er doch sowohl eine Verbesserung bei den Bordmitteln, als auch noch Luft nach oben.
 
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cybergost

Wenn ich eine funktionierende Firewall im Router habe, plus die Firewall des Betriebssystems, und noch den Defender: Weshalb sollte ich mir dann noch zusätzlich ein externes Programm auf dem Rechner installieren, das mir noch mehr Sicherheit vorgaukelt?
 
areiland

areiland

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Eben! Wenn man im Defender dann noch den Adwareschutz aktiviert, dann ist man eigentlich ganz gut gerüstet. Die ganzen AllInOneSupaDupaInternetSecuritySuiten gaukeln eigentlich nur einen Mehrwert vor und kopieren dabei doch nur das Windows Konzept - Firewall, Smartscreenfilter und Defender. Dummerweise hebeln sie dabei oft das System oder Windows Update aus - weil vieles, das sie einbringen, unausgegoren oder schlicht blödsinnig ist. Eine Security Suite muss man nicht mit "SpeedUp" Tools (Avira) oder "Tuning" Utilities (AVG) kombinieren. Beides zeigt, dass den Herstellern nicht viel an der Sicherheit ihrer Nutzer liegen kann, da gehts rein nur darum dem Nutzer auf irgendeine Weise das Geld aus der Tasche zu ziehen.
 
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chakkman

Beim Surfen im Internet, ober beim Downloaden, und Ausführen von Dateien hilft dir die Firewall relativ wenig... und Defender hat eine geringere Erkennungsrate als andere Antivirensoftware (deshalb landet es ja auch immer auf den letzten Plätzen). Ob das für dich relevant ist, und deinerseits eine Änderung erfordert, das musst du selbst entscheiden. Wenn du immer nur auf unproblematischen Seiten unterwegs bist, nicht andauernd auf E-Mail-Anhänge klickst, oder Cracks, oder sonst irgendwelches Schweinezeugs lädst, dann wohl eher nicht.
 
typo2708

typo2708

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Was soll der Quatsch mit der niedrigen Bewertung bei der Systembelastung? Ich kann überhaupt keine Systembelastung durch den Defender feststellen, er ist im laufenden Betrieb nicht wahrnehmbar. Kaum vorstellbar dass eine der zahlreichen Suiten noch unauffälliger arbeitet. Eher wird das Gegenteil der Fall sein.
 
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areiland

areiland

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Deshalb ja auch nur so wenige Punkte - denen ist die Defender Systembelastung nicht hoch genug - was keine Last erzeugt, kann eben nicht gut sein :-)
 
H

Heinz

Auf diese Punkte aus Magdeburg,hab ich noch nie Wert gelegt.
Was das Programm Wert ist erweist sich erst,wenn es mal beansprucht wird.Was hoffendlich nie der Fall ist. Ich hab seit mehreren Jahren mit dem Defender selbst noch nie einen ernsthaften Virus eingefangen und hab auch nie in den Foren oder sonst im Netz etwas darüber gelesen,dass ein Rechner infisziert wurde der nur mit dem Defender unterwegs war.
Andernseits sind die Foren voll von verzweifelten Nutzern,die wegen fremden AV Scannern laufend unlösbare Probleme mit dem System haben. Schmeissen sie das Programm auf anraten mal raus,läuft wider alles wie am Schnürchen und der Defender übernimmt wieder und stabilisiert das System auch wieder.
 
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chakkman

Was soll der Quatsch mit der niedrigen Bewertung bei der Systembelastung? Ich kann überhaupt keine Systembelastung durch den Defender feststellen, er ist im laufenden Betrieb nicht wahrnehmbar.
Da sowas eh eher im niedrigen Prozentbereich laufen wird, ist es kein Wunder, dass DU keine Systembelastung feststellst, Aber, ich vermute mal, mit irgendwelchen Tools gemessen, wie die bei AV-Test, hast du das jetzt aber auch nicht, oder?

Auf diese Punkte aus Magdeburg,hab ich noch nie Wert gelegt.
Was das Programm Wert ist erweist sich erst,wenn es mal beansprucht wird.
... und genau aus diesem Grund gibt es solche Tests, denn Privatanwender kann das nun mal herzlich schlecht beurteilen, und testen.
 
J

Joern

Und da geht sie wieder los, die Diskussion.
Das wird Lustig.

popcorn.png
 
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chakkman

So isses. :p Ich sehe das Problem allerdings eher, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, bei denen, die meinen es ohne das technische Grundwissen, oder die Möglichkeit einer Institution, die sowas als Hauptgeschäft betreibt, beurteilen zu können, und dauernd solche Tests anzweifeln. Ich bin zwar auch jemand, der immer Grund sieht, gesunde Zweifel anzumelden, aber, in diesem Fall ist es wirklich so, dass bei diesen Tests, egal woher sie kommen, in der Regel dasselbe Ergebnis "hinten" rauskommt. Und wenn man so etwas notorisch anzweifelt, dann hat das schon ein bisschen mit "alternativen Fakten" zu tun.

Bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen, was er/sie nutzt. Dennoch sollte man sich da nichts schön reden. Ich bin trotzdem der Auffassung, dass der beste Viren- und Malware-Schutz der Nutzer bleibt, und so eine Software lediglich die Schreben aufräumen kann. Wie gut oder schlecht diese das dann tut, ist halt die Frage, die hier gestellt, und beantwortet werden soll.
 
areiland

areiland

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@chakkman
Wenn sich die Systembelastungen des Defender nur im niedrigen (einstelligen) Prozentbereich äussern, ist es erst recht völliger Blödsinn sie so zu gewichten.
 
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chakkman

Naja, bei Tasks, die hohe Ansprüche an die Systemleistung stellen, wirst du da um jedes Prozent bemüht sein, das du mehr aus der Kiste rausholen kannst. Und eine Antivirensoftware sollte dann sicher nicht das sein, was da groß belasten sollte.

Generell sollte eine solche Software so wenig wie möglich das System belasten, und so unauffällig wie möglich werkeln, wie ein Systemprozess, sonst ist es doch sehr kontraproduktiv.
 
Lemmi1de

Lemmi1de

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Wenn ich das richtig verstehe, dann hätte der Defender noch besser abgeschnitten, wenn sie die Systemlast, die ja eigentlich fast nicht vorhanden ist, korrekter bewertet hätten.

Aktuell hab ich ja Kaspersky Internet Security am laufen. Überlege schon, ob ich wenn im September meine Lizenz abläuft nicht auf den Defender umsteige, wenn der wirklich langsam so gut wird.

Mal beobachen das ganze.
 
typo2708

typo2708

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"Generell sollte eine solche Software so wenig wie möglich das System belasten, und so unauffällig wie möglich werkeln, wie ein Systemprozess, sonst ist es doch sehr kontraproduktiv. "

Und genau das macht der Defender. Die Bewertung 4,5 von 6 ist daher völlig absurd, da hier suggeriert wird, der Defender würde das System merkbar belasten - was er definitiv nicht tut, er ist im laufenden Betrieb quasi nicht existent. Der Laie schaut doch nur hin, sieht 4,5 und denkt sich: Boah, wie schlecht. Und legt sich dann eine der tollen Suites mit voller Punktzahl zu, die das System garantiert mehr belasten. Ich hatte da schon Exemplare (Norton, Bitdefender) zum Vergleich - nie wieder.
 
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chakkman

@typo2708: Ich denke, dass eine Vielzahl der Nutzer genau das macht, und dafür werden solche Tests ja auch veröffentlicht. Aber, wie gesagt, die Systembelastung wirst du zu Hause kaum messen können. Das heißt aber nicht, dass du bei Spielen beispielsweise bei 40 Frames pro Sekunde nicht 2-3 Frames weniger hast, nur weil das doofe Antivirenprogramm meint, sich soviel Systemressourcen nehmen zu müssen. Und, wenn die Rechenleistung da der Falschenhals ist, dann ist es schon blöd, wenn so ein Programm da hindert. Vor allem, wenn das gar nicht nötig ist.

Das gilt so natürlich auch für alle anderen Prozesse, die auf dem Computer laufen.
 
H

Heinz

Hallo chakkman
Der Wert erweist sich,wenn es mal beansprucht wird. Dmit meine ich,wenn mal wirklich ein Virus das System angreift und eindringt,ohne dass es das AV Programm XYZ... merkt.
Aber der Nutzer wird das dann sicher merken, wenn langsam alles aufhört zu funktionieren.. :cool:
Wie gesagt,ich hoffe,dass es nie eintrifft.
Mit dem Defender fühle ich mich jedoch um ein mehrfaches sicherer als mit irgendeiner fremden Software,die nicht mit dem System harmonieren kann.
 
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Mediamann

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Vielleicht sollte man auch erforschen, wieviele Rechner mit welche AV Programm zuletzt infiziert wurden !!
 
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Oh oh, der "Kasper" ganz vorne.......bin ich ja "sicher" Moment.........

Weitermachen...... ;)
 
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Heinz

IT-SK
Ne,ne, den Gefallen tu ich dir nicht. Ich sag nun zu diesem Thema gar nix mehr.Du weisst ja,wo ich zu finden wäre...:cool:
 
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Virenschutz-Programme für Windows 10 im Test: zweimal volle Punktzahl, Microsoft steigert sich

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