Unterschied Clone / Image

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eb24

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Guten Abend,

nachdem ich in den letzten Tagen Erfahrungen sammeln durfte und hier Anregungen bekam, dass das Clonen der Festplatte nicht der Weisheit letzter Schluss sei, habe ich versucht, mich etwas einzulesen. Für beide Optionen scheint es ein Für und Wider zu geben.
Der Nachteil im Netzwerk scheint u.a. zu sein, dass die SIDs beim Clone mitkopiert werden, was zu Chaos führen kann.
Für private Haushalte dürfte das weniger von Belang sein.

In beiden Fällen geht es doch darum, ein exaktes Abbild der Festplatte zu erzeugen, um es duplizieren zu können.

Wo liegen technisch die Unterschiede zwischen beiden Verfahren?

Allen schöne Feiertage,

Egbert
 
areiland

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Beim Klonen werden die eindeutigen und einmaligen Datenträgerinformationen (Signatur) des Datenträgers mit übertragen. Dadurch erkennt das geklonte System bei seinem Start den neuen Datenträger an der eindeutigen Signatur und ordnet ihm die Eigenschaften des alten Datenträgers zu. Eine SSD wird dadurch als Festplatte erkannt, einschliesslich nicht deaktivierter Defragmentierungsoption. Bei einer grösseren SSD kann dadurch oft nur die geringere Kapazität der vorherigen kleineren SSD genutzt werden. So ein Klon ist nämlich ein eineiiger Zwilling des Systems. Beim Abbild (Image) passiert das nicht, weil da nur die Partitionen gesichert und wiederhergestellt werden, es werden aber keine Verwaltungsinformationen des Systems mitgesichert.

Mit der SID (Security Identifier) von System und Benutzer hat das rein gar nichts zu tun.
 
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eb24

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Danke Alex.

Beim Klon auf eine größere SSD entsteht, wie du schreibst, ein nicht genutzter Raum. Den einer anderen Partition zuzufügen, dürfte aber doch nicht das größte Problem sein. Du weißt, ich taste mich da laienhaft ran, wenn ich falsch liege, bin ich für eine Korrektur dankbar.

Die SIDs hatte ich erwähnt, weil ich in einem Artikel las, dass das mehrfache Klonen auf verschiedene Rechner im Netzwerk zu Schwierigkeiten in der Zuordnung führen könnte.

Egbert
 
areiland

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Partitionen kann man anpassen und verschieben - jederzeit. So manches Backupprogramm lässt diese Anpassung sogar vor der Wiederherstellung zu. So, dass das direkt berücksichtigt werden kann. Und Images kann man auch generalisieren, damit eben keine SIDs dupliziert werden, sondern jeder Rechner wieder eine eigene erhält.
 
runit

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Beim Klon auf eine größere SSD entsteht, wie du schreibst, ein nicht genutzter Raum. Den einer anderen Partition zuzufügen, dürfte aber doch nicht das größte Problem sein. Du weißt, ich taste mich da laienhaft ran, wenn ich falsch liege, bin ich für eine Korrektur dankbar.
Ja eben u.U. nicht bei einem Klon. Denn wenn die geklonte Platteninformation sagt, die Platte hat z.B. 500 GB (die Größe der alten Platte), statt tatsächlich 1 TB (die Größe der neuen Platte), dann stehen Dir die freien 500 GB nicht zur Verfügung, da Win die Platte mit nur 500 GB verwaltet. Du hättest dann unter Win keinen Zugriff auf die restliche Größe. Im Gegensatz dazu bleibt bei dem Rückspielen eines Image die Platteninformation des Ziellaufwerkes unangetastet und die tatsächliche Kapazität kann immer voll genutzt werden.
 
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