Umzug Office 2007 auf Office 2016

Diskutiere Umzug Office 2007 auf Office 2016 im Windows 10 Software Forum im Bereich Windows 10 Foren; Hallo. Ich bin leider gezwungen, meinen HomeServer komplett neu aufzusetzen. Eigentlich ist besagtes Vorhaben absolut kein Problem, wäre da...
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DerDima

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Hallo.

Ich bin leider gezwungen, meinen HomeServer komplett neu aufzusetzen.

Eigentlich ist besagtes Vorhaben absolut kein Problem, wäre da nicht das von mir am meisten genutzte, geschäftliche Outlook.

Es handelt sich um mehrere E-Mail Konten, sauber mit Ordnern und Regeln strukturiert.

Das Problem ist, dass sämtliche Konten im POP3 Modus laufen. Wenn ich also ein neues Outlook einbinde, werden sämtliche Mails neu geladen.

Wie kann ich dieses Problem vermeiden?

Wie kann ich am saubersten und sichersten sämtliche Mails ohne Duplikate wieder in das neue Office einbinden, nachdem das Sytsem neu aufgesetzt wurde?

Hat jemand bereits ähnliches gemacht und kann mir hier einige wertvolle Tipps geben?
 
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areiland

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Du exportierst die Datendateien der Konten und importierst sie im neu aufgesetzten Outlook. Dabei kannst Du auch festlegen, dass Duplikate vermieden werden sollen. Die Konteneinstellungen selbst müssen aber separat aus der Registry exportiert werden, damit man diese dann in den neuen Outlook importieren kann. Die Regeln sind in der .pst gespeichert, sollten also nach deren Import wieder zur Verfügung stehen. Du kannst sie aber zur Sicherheit auch separat exportieren, um sie notfalls so zur Hand zu haben.
 
Sabine

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Du musst die Outlook-Datendatei mit der Endung *.pst sichern. Die Verzeichnisse kannst Du in der Systemsteuerung (!) unter "Mail (Microsoft Outlook xxx)" nachschauen. Da ich ein MS Office 365 einsetze, steht bei mir "Mail (Microsoft Outlook 2016) (32-Bit)".

Außerdem musst Du in der Registry folgenden Zweig exportieren:

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\16.0\Outlook\Profiles\Outlook]

Anstelle "16.0" wird bei Dir etwas anderes stehen, da Du anscheinend z.Z. Office 2007 einsetzt.

Nach der Office-Neuinstallation kopierst Du VOR dem ersten Start von Outlook die Outlook-Datendateien wieder in den ausgelesenen Pfad und importierst die reg-Datei per Doppelklick in die Registry. Aber (!): Vor dem Import der reg-Datei bitte anstelle des alten Wertes in "16.0" ändern!

So sollte beim ersten Start von Outlook alles wieder so aussehen wie vorher. Neu gespeichert werden müssen die Passwörter der Konten. Die werden nicht mitgesichert.

Viel Erfolg!

Liebe Grüße

Sabine
 
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Vielen Dank für eure schnellen und hilfreichen Beiträge.

Dazu habe ich nur noch eine Frage:

Wenn ich dann das frisch aufgesetzte Outlook das erste Mal starte, nachdem ich eure Schritte durchgeführt habe, wird es doch sämtliche Mails wieder neu herunterladen, oder? Somit habe ich dann unzählige Duplikate und Spam, bzw. gelöschte Nachrichten der letzten Jahre wieder drauf. Wie kann ich das verhindern?
 
areiland

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Bei POP3 Konten ist die übliche Einstellung "Nach Abruf vom Server löschen", wenn Du diese nicht angepasst hattest, dann dürften nur wenige Mails nach dem Import doppelt sein. Ausserdem hatte ich ja auch darauf hingewiesen, dass man den Import von Duplikate verhindern kann.
 
Sabine

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Wenn ich dann das frisch aufgesetzte Outlook das erste Mal starte, nachdem ich eure Schritte durchgeführt habe, wird es doch sämtliche Mails wieder neu herunterladen, oder?
Wenn Du Dich genau an die Anweisungen hälst und die Outlook-Dateien VOR dem 1. Start von Outlook an den von Outlook erwarteten Ort kopierst, wird nichts neu heruntergeladen. Die Daten sind doch schon da!

Aber: Bitte sehr sorgfältig die Anweisungen durchführen, sonst produzierst Du da ein großes Durcheinander. Microsoft geht schon seit Jahren anscheinend davon aus, dass Neuinstallationen von Office/Mitnahme alter Daten nicht vorkommen. Deshalb ist das Übertragen von Daten so schlecht konzipiert.

Ich habe hier noch eine Anleitung gefunden, weil Outlook 2007 anscheinend die Mailkonto-Einstellungen in der Registry woanders ablegt:

https://www.pctipp.ch/tipps-tricks/kummerkasten/office/artikel/outlook-kontoeinstellungen-uebertragen-48483/

Da ist also die reg-Datei von Dir vor dem Neuimport sorgfältig nachzubearbeiten. Das kann Dir niemand abnehmen. Und bitte immer mit Kopien arbeiten, niemals mit den Originalen!!!

Liebe Grüße

Sabine
 
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Er soll einfach nicht gleich loslegen! Denn ich bastle gerade ein Script, mit dem man die Konteneinstellungen nach Eingabe der Office Version exportieren und dann, nach Angabe der aktuellen Version, an den richtigen Platz importieren lassen kann.
 
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DerDima

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OK, dann warte ich gerne noch ein wenig :-)
 
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Wenn Du Dich genau an die Anweisungen hälst und die Outlook-Dateien VOR dem 1. Start von Outlook an den von Outlook erwarteten Ort kopierst, wird nichts neu heruntergeladen. Die Daten sind doch schon da!

Aber: Bitte sehr sorgfältig die Anweisungen durchführen, sonst produzierst Du da ein großes Durcheinander. Microsoft geht schon seit Jahren anscheinend davon aus, dass Neuinstallationen von Office/Mitnahme alter Daten nicht vorkommen. Deshalb ist das Übertragen von Daten so schlecht konzipiert.

Ich habe hier noch eine Anleitung gefunden, weil Outlook 2007 anscheinend die Mailkonto-Einstellungen in der Registry woanders ablegt:

https://www.pctipp.ch/tipps-tricks/kummerkasten/office/artikel/outlook-kontoeinstellungen-uebertragen-48483/

Da ist also die reg-Datei von Dir vor dem Neuimport sorgfältig nachzubearbeiten. Das kann Dir niemand abnehmen. Und bitte immer mit Kopien arbeiten, niemals mit den Originalen!!!

Liebe Grüße

Sabine
Hallo zusammen.

Ich habe mich heute mal "simuliert" auf den Umzug / die Neuinstallation vorbereitet und bin eure Schritte und die Schritte in der verlinkten Anleitung komplett durchgegangen.

Hierbei haben sich für mich weitere Fragen ergeben:

1. Das aktuelle Outlook 2007 führt insgesamt 7 E-Mail Konten. Verstehe ich es richtig, dass ich einzig durch die Sicherung der Outlook.pst Datei (eine einzige Datei), bei mir im Verzeichnis: C:\Users\...\AppData\Local\Microsoft\Outlook

alle E-Mails für alle 7 Konten in allen Posteingangs- und Ausgangsordnern mitnehme?

2. Weiterhin habe ich auf einem anderen Rechner bei mir zu Hause Outlook 2019 installiert (diese Version ist aber nicht gut, deshalb kommt bei der Neuinstallation des anderen PC´s auch die 2016er Version drauf) mal geschaut, dass ich alles wieder finde, da sich ja der Registry-Pfad zB. unterscheidet.

Hierbei habe ich festgestellt, dass die Datendatei in der 2019er Version nicht die Endung .pst, sondern . ost hat.

Nun mache ich mir sorgen, dass ein Outlook 2016 die .pst Datei gar nicht erkennt, bzw. nicht akzeptiert. Oder ist die Ändung .ost erst mit 2019er Version eingeführt worden?

3. Die aus der Registry exportierte Datei "HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion \Windows Messaging Subsystem\Profiles\Outlook \9375CFF0413111d3B88A00104B2A6676" muss laut Anleitung auf dem neuen PC einfach nur "doppelklickt" werden.

Findet sie nach dem Doppelklick automatisch in den neuen, richtigen Pfad? Dieser ist ja bei Outlook 2016 ein anderer - "HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Outlook
\Profiles\Outlook\9375CFF0413111d3B88A00104B2A6676" (komische Randnotiz: auch bei 2019 ist es exakt der selbe Pfad, also selbst mit dem Ordner "16.0")
 
Sabine

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Hallo DerDima,

ich steh hier gerade vor einem ganz großen Berg und weiß nicht, wie und wo ich zuerst anfangen soll.

Hier ist erstmal ein Text von Microsoft bezüglich der Outlook-Datendateien *.pst und *.ost:

https://support.office.com/de-de/article/einführung-in-outlook-datendateien-pst-und-ost-222eaf92-a995-45d9-bde2-f331f60e2790

Geh einfach mal davon aus, dass sich seit Outlook 2007 vieles, wirklich vieles (!) geändert hat. Also lies bitte die Microsoft-Seite.

Und: Ja, 1. Satz:

Eine Outlook-Datendatei (PST) enthält Ihre Nachrichten und andere Outlook-Elemente und wird auf Ihrem Computer gespeichert.
Und jetzt wird's richtig schwierig, denn hier müßte jetzt eine Abhandlung Unterschiede POP3-/IMAP-Konto erfolgen.

Nur soviel: *.pst sind Outlook-Datendateien, die bis Outlook 2010 sowohl POP3- als auch IMAP-Konten beinhalteten. Ab Outlook 2013 werden POP3-Konten in *.pst-Dateien und IMAP-Konten in *.ost-Dateien (Outlook Offline Dateien) gespeichert.

Schlußfolgerung: In Outlook 2019 ist ein IMAP-Konto eingerichtet, deshalb *.ost.

Du willst in Outlook 2016 ein POP3-Konto übernehmen aus Outlook 2007. Also nimm die Outlook 2007-pst und kopier die dahin, wo Outlook 2016 sie erwartet. Pfade stehen alle in den Links. Und natürlich musst Du den Registry-Pfad in der reg-Datei auf "16.0" ändern.

Und warum Outlook 2019 auch die "16.0" in der Registry führt? Frag Microsoft!

Und bitte lies die Links! Das ist keine ganz einfache Sache, die Du da vorhast.

Vielleicht kommt Alex auch noch mit einem Script "um die Ecke". Ist m.M.n. aber nicht "mal eben" zu machen.

Letzte Frage: Der Rechner, auf dem Outlook 2016 laufen soll, ist das ein neuer Rechner oder der Rechner, auf dem bisher Outlook 2007 läuft? Wenn das ein neuer Rechner ist und die alte Installation erhalten bleibt, kannst Du doch in Ruhe "rumbasteln" bis alles funktioniert.

Liebe Grüße

Sabine
 
Gnaeus

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Hallo DerDima, ich empfehle dir dringend, den Hinweis aus #7 sehr ernst zu nehmen. Grundsätzlich kann man sagen, dass Outlook für jedes Mailkonto eine ost-Datei anlegt. Dass alle diese Inhalte auch in der pst-Datei vorliegen ist äußerst unwahrscheinlich, es sei denn, du hast entsprechende Archivierungsverfügungen getroffen. Du musst dir zunächst Klarheit verschaffen, wie und wo Outlook Mails, Kontakte, Termine usw. verwaltet. Hier wirst du um ein kleines Selbststudium wohl nicht herumkommen. Im nächsten Schritt solltest du die wichtigen Mails deiner 7 Konten in einer gesonderten Datendatei (könnte die pst sein) zusammenführen. Dann hast Du Ordnung und kannst relativ risikofrei umziehen.
 
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DerDima

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Hallo Sabine.

Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Ich habe mir sämtliches von dir zur Verfügung gestelltes, als auch eigens im Netz recherchiertes Matrial durchgelesen.

Wie du richtig geschlussfolgert hast, handelt es sich bei meinem E-Mail Konto auf der 2019er Version um ein IMAP Konto, was die Problemathik mit .pst und .ost erklärt. Da auf dem neuen System wieder ein POP Konto verwendet werden soll, besteht hier kein weiterer Handlungsbedarf.

Der Rechner, auf dem aktuell Outlook 2007 installiert ist (Home-WorkStation) muss formatiert und neu aufgesetzt werden. Dieses verbinde ich gleich mit dem Update der Outlook Version. Daher habe ich leider keine Möglichkeit, das Vorhaben zunächst zu "testen".

Einzig meine oben genannte, dritte Frage bleibt mir bisher ein kleines "Risiko". Aus vielen User-Kommentaren im Netz lässt sich schließen, dass das ein "Stolperstein" ist. Bei mir kommt erschwerend hinzu, dass aus einer sehr alten Version exportiert werden soll.

Überall wird beschrieben, dass ich den kompletten Reg-Ordner mit all seinen Unterordnern exortieren soll.

Auf dem frischen System habe ich dann die exortierte Reg-Datei. Nun starte ich zunächst Outlook, breche ab und schließe es. Dann doppelklicke ich auf die Reg-Datei. Mehr kann man nicht machen. Ich habe keine Möglichkeit, auszuwählen, wohin die Datei mit seinen Unterorndern nun hinzugefügt wird. Hier muss ich mich nun darauf verlassen, dass Win 10 erkennt, dass es sich um Outlook handelt und sie in den von Outlook 2016 entsprechenden Pfad kopiert und nicht in den, der vorher ausgewählt war, denn dieser war bei Outlook 2007 ja komplett anders.

Wie genau kann ich also "den Registry-Pfad in der reg-Datei auf "16.0" ändern", wie von dir oben kurz erwähnt. Dieses Vorgehen wird nirgens beschrieben.

Liebe Grüße
Dima
 
Sabine

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Hallo Dima,

Wie genau kann ich also "den Registry-Pfad in der reg-Datei auf "16.0" ändern", wie von dir oben kurz erwähnt. Dieses Vorgehen wird nirgens beschrieben.
das ist relativ einfach. Eigentlich ist eine *.reg-Datei eine Textdatei. Entweder Du benenennst die Endung von "reg" in "txt" um und öffnest (und speicherst) sie mit dem Windows Editor. Oder Du öffnest die reg-Datei direkt mit dem Windows Editor.

Nach meinen Erfahrungen soll man das neue Outlook 2016 nicht (!!!) öffnen und dann wieder zu schließen. Bitte erst eine Kopie der alten *.pst-Datei in den von Outlook erwarteten Pfad speichern, dann die geänderte *.reg-Datei in die Registry "schießen", dann Outlook öffnen. (Ich habe immer zusätzlich vorher in der Registry in den Pfad [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\16.0\Outlook\Profiles\Outlook] geschaut, ob in dem Pfad schon was steht und das komplett gelöscht.)

Win erkennt übrigens gar nichts. Das muss Outlook schon allein regeln.

Wenn das schief geht, ist der importierte Zweig [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\16.0\Outlook\Profiles\Outlook] in der Registry komplett zu löschen. Danach das ganze Prozedere nochmal.

Das es geklappt haben könnte (ich drücke mich bewußt ungenau aus *grins*), siehst Du daran, dass beim Öffnen von Outlook die Passwörter der Konten abgefragt werden. U.U. musst Du das Outlook-Profil noch zusätzlich als "Standard" festlegen.

Und nicht bange machen lassen: Outlook 2016 kann sowohl mit *.pst-Dateien als auch mit POP3-Konten umgehen.

Viel Erfolg!

Liebe Grüße

Sabine
 
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Guten Morgen zusammen.

Das System ist nun komplett neu aufgesetzt, alle Updates und Office 2016 installiert. Die Office Programme und erst recht Outlook habe ich aber nicht angerührt. So weit, so gut.

Vor dem Formatieren habe ich alles zig mal gesichert. Ich habe sogar jeden Ausgangs- und Eingangsordner aller 7 E-Mail Konten manuell noch einmal zusätzlich in .pst exportiert. Wenn also alle Stricke reißen, kann ich nach erneuter Einrichtung aller Konten und Regeln (worauf ich echt gar keine Lust habe), alle Mails manuell importieren.

Nun hat Sabine ja mehrfach betont, dass vor dem Kopieren der Daten Outlook nicht gestartet werden soll.

Ich habe sämtliche Daten noch einmal auf den Desktop kopiert, um mit den Kopien zu arbeiten. Mein kleines Problem ist nun folgendes:

Auf dem frisch installierten Windows sind die Ordnerstrukturen weder für die .pst Datei, noch für die Regesty angelegt.

Nun habe ich 2 Möglichkeiten:

Entweder ich gehe so vor, wie der von Sabine gepostete Link dies beschreibt (https://www.pctipp.ch/tipps-tricks/kummerkasten/office/artikel/outlook-kontoeinstellungen-uebertragen-48483/) und öffne Outlook einmal kurz, um es wieder zu beenden,

oder ich lege die Ordnerstruktur selbst an, wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob dies in der Regestry geht.

Was denkt ihr?
 
Sabine

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Mmmh, was ist jetzt so schwierig daran, die *.pst-Datei in den Pfad

C:\Users\[Dein Benutzername]\AppData\Local\Microsoft\Outlook

zu kopieren,

in der *.reg-Datei

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows Messaging Subsystem\Profiles\Outlook]

in

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\16.0\Outlook\Profiles\Outlook]

zu ändern und die *.reg-Datei per Doppelklick in die Registry zu importieren?

Liebe Grüße

Sabine
 
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Hallo.

Zunächst möchte ich mich bei euch allen, insbesondere bei Sabine für die tolle Unterstützung bedanken :-)

Zu dem letzten Post: Es ging mir darum, dass es die Ordnerstruktur vor einem Erststart von Outlook nicht gibt, also für .pst den Ordner Outlook z.B.

Ich habe sämtliche Schritte exakt so ausgeführt, wie von euch und im Netz beschrieben. Die Registry habe ich penibel genau abgeändert.

Leider hat es nicht ganz funktioniert. Die E-Mail Konten wurden zwar tatsächlich alle angelegt, aber nicht im Outlook angezeigt. Weiterhin konnte ich die Funktion Regeln nicht verwenden. Hier hat sich nach einem Klick nichts getan.

Also alles wieder rückgängig gemacht, Reg-Daten wieder entfernt, Otlook komplett neu installiert und alle Konten, sowie Regeln selbst neu angelegt. Durch die penible Sicherung der einzelnen Eingangs- und Ausgangsordner vor dem Vorhaben konnte ich recht beruhigt alle E-Mails wieder herstellen.

Es war nur sehr, sehr viel Arbeit.

Ich denke, dass es einen solchen Umzug von 2007 zu 2016 mit Regel-, Ordnerstruktur und so vielen Konten nicht wirklich gegeben hat, weshalb es noch keiner wirklich versucht hat. Es funktioniert auf dem beschriebenen Weg auf jeden Fall nicht.

Ich werde meine Konten nun in IMAP umstellen, damit ich mir zumindest über die Mail Sicherungen keine Gedanken mehr machen muss und hoffen, dass ich mit dem System wieder min. 6 Jahre arbeiten kann.

Viele Grüße
Dima
 
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