Temperatur im Idle zu hoch, Taskmanager öffnen kühlt sie ab

Diskutiere Temperatur im Idle zu hoch, Taskmanager öffnen kühlt sie ab im Windows 10 Treiber & Hardware Forum im Bereich Windows 10 Foren; Hallo Leute, Ich habe folgendes Problem welches Ich mir nicht erklären kann. Wenn Ich mein Sytem starte dann geht nach 2 Min. die CPU Temperatur...

Hauskater

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Hallo Leute, Ich habe folgendes Problem welches Ich mir nicht erklären kann.

Wenn Ich mein Sytem starte dann geht nach 2 Min. die CPU Temperatur auf~70 Grad hoch, ohne das Ich irgendwas mache,
Im Taskmanager ist nichts zu sehen.
Das für mich unerklärliche ist aber das, sobald Ich den Taskmanager öffne sinkt die CPU Temperatur sofort auf ~ 35-40 Grad ab.
Mache Ich den Taskmanger komplett zu steigt sie wieder.
Kann mir jemand sagen was das sein kann?
Die Temperatur habe Ich mit Aida64 extrem und mit Systemmonitor (moojo oder so) ausgelesen.
Ich betreibe also seit 2 Wochen mein System nur mit geöffnetem Taskmanager in der Taskleiste.
Das System ist Nagelneu (2 Wochen eben) und Ich habe die folgenden Komponenten verbaut.

Mein System:
Windows 10 Professional mit 20H2 (Clean Install)
Netzteil: Corsair RM650X
Mainboard: MSI X470 Gaming Pro
CPU: Ryzen 7 2700X Boxed Kühler (Wraith Prism)
Grafikkarte: MSI Radeon RX 5500 XT 8GB DDR6
RAM: 16GB Kingston Fury 3200 (eingestellt auf 2866 mhz)
Festplatte: 1TB Samsung Evo 970 M2 + 2TB HDD WD Blue

Vorab Danke für eure Hilfe.
Markus
 

areiland

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Der Taskmanager nimmt sich den Systemfokus, also wandern andere Prozesse in den Hintergrund und werden erst mal mit geringerer Last betrieben. Lass Dir halt mal die CPU Last der einzelnen Prozesse anzeigen.
 

Hauskater

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Danke schonmal für die Antwort. Ich habe gerade direkt beim öffnen des Taskmanagers einen Prozess gesehen der sofort verschwand, warum er Verschwand hast du mir gerade erklärt. Danke nochmal, Ich habe es geschafft einen Screenshot davon zu machen.
 

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areiland

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Wenn der Prozess "Systemunterbrechungen" eine deutlich erhöhte Last produziert, dann hast Du einen oder mehrere veraltete oder unpassende Treiber im System, die Windows dazu zwingen, jeden ihrer Fehler abzufangen und zu kompensieren. Genau das tut dieser Prozess nämlich, er fängt die von Treibern verursachten Fehler ab und versucht sie zu kompensieren. Ohne diesen Prozess, würde Dein Rechner alle Nase lang mit einem Bluescreen abstürzen.

Also installiere die aktuellen Treiber, die MSI für Dein Board anbietet und schau gegebenenfalls auch nach, ob MSI ein aktuelleres BIOS/UEFI bereitstellt.
 

Hauskater

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Das Bios ist bereits auf dem neusten Stand, Du hast natürlich recht das es wohl mit irgendeinem Treiber (oder mehreren) zusammenhängt. Ich bin bereits dabei rauszufinden um welchen es sich Handelt. Im Gerätemanager wird mir angezeigt das alles i.o. ist. Immerhin bin Ich schonmal weiter als vorher, wo Ich nichtmal den Prozess kannte der die CPU Temperatur erhöht.
 

areiland

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Der Gerätemanager ist völlig uninteressant, denn der sucht immer nur auf Windows Update nach aktuelleren Treibern und die sind mit Sicherheit ohnehin installiert - weil automatisch erneuert. Schau auf der Supportseite Deines Mainboards nach und installiere die dort angebotenen aktuellsten Treiber.
 

Hauskater

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Ich gucke mal ob Ich was finde, aber wie Ich bereits schrieb ist das Bios aktuell, das habe Ich selbst gemacht.

EDIT:
Bios und Treiber zu unterscheiden fällt manchmal schwer ;-)
Sorry
 

runit

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Das "riecht" sehr nach unpassenden Treibern. Gerade wenn der PC neu ist, sollte man zu Beginn der Inbetriebnahme die Treiber prüfen.
 

Ulrich

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Hallo,

schau hier nach: MSI Deutschland

Überprüfe die BIOS Version. Ist die aktuell, dann die Chip Satz Version. Es gibt einen neuen Chip Satz Treiber vom
11.12.2020. Der sollte installiert sein. Danach noch die anderen Treiber aktualisieren, falls nötig.

Grüsse von Ulrich
 

Hauskater

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Update:
Ich habe nochmal nachgeguckt. Das Bios ist das neueste was angeboten wird. Den Chipsatztreiber habe Ich jetzt auch erneuert, das Problem besteht leider immer noch. Ich werde mich nun nach und nach mal von den Programmen trennen die Ich installiert habe. Sachen wie MSI Dragon Center, MSI After Burner, CPU Z, Mojoo Hardware Monitor, Speed Fan. Eventuell liegt ja da irgendwo ein Problem vor.
Da fällt mir ein, Ich habe auch DonNotSpy10 Installiert und einiges damit ausgeschaltet. Gibt es da bekannte Probleme mit?
 
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runit

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Mir sind Probleme bekannt, wenn man MSI After Burner nutzt. Den hatte ich früher mal und eben dadurch Probleme. Es ist schon lange her (noch unter XP od. Win7), sodass ich nicht mehr erinnere, welches Problem das war. Ehöhte Temperatur kann ich mir durchaus vorstellen.

CPU Z verursacht keine Probleme, schon gar nicht ein Temperatur-Problem. Das ist ein kleines Programm, welches nur Daten ausliest und anzeigt.

Speed-Fan kann natürlich Temperatur-Probleme auslösen, wenn man hier unsachgerechte Einstellungen getätigt hat. Manche stört ein lauter Lüfter und drosseln ihn. Das kann durchaus kontraproduktiv sein.

DoNotSpy habe ich zwar noch nicht ausprobiert, kann mir aber nicht vorstellen, wenn man diesbezogene Funktionen abstellt, wie dadurch ein Temperatur-Problem entstehen sollte.

Monitoring verursacht immer mehr CPU-Last, was u.U. auch zu einer erhöhten Temperatur führen kann. Das benannte Tool kenne ich jedoch nicht und weiß daher nicht, wie ressourcenschonend das arbeitet.

MSI Dragon Center kenne ich nicht und kann dann dazu auch keine Einschätzung geben.
 

Hauskater

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Das allgemeine Problem ist ja nicht die CPU Last von den Programmen, es gibt irgendwo Probleme welche den Prozess "Systemunterbrechungen" von WIndows selbst die CPU beanspruchen lassen. Die Last liegt hier bei knapp 65-70 %.

Speedfan habe Ich jetzt deinstalliert, da konnte Ich sowieso nichts einstellen da das Programm so gut wie keine Lüfter erkannt hat.

Afterburner ist jetzt auch deinstalliert.

Das Problem besteht leider weiterhin.

Das Dragon Center ist von MSI . Es ist zum einstellen der Lüfter ,des RGB und auch Monitoring geht damit. Einschliesslich der Spannungen die anliegen auf den einzelnen Schienen 5V 12V CPU und Ram.

Das fliegt als nächstes runter.
 

runit

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Teckler

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@Hauskater hast Du einen oder mehrere Monitore angeschlossen ?
Ich hatte auch mal genau die hohe Auslastung durch Systemunterbrechungen mit mehreren Monitoren.
Bei mir hatte das System die Displayport Schnittstelle nicht gemocht (war Nvidia, aber vielleicht ist es hier gleich?) ... Bei Wechsel auf HDMI war es weg.
Kannst ja den zusätzlichen Monitor, falls vorhanden, einfach mal abstöpseln und schauen.
GraKa Treiber aktuell?
Ist das eigentlich ein neuer PC, oder lief der vorher schon mal richtig.. und falls ja ab welchem Ereignis gabs das Problem?
 
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cardisch

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Mahlzeit,
will den Teufel nicht an die Wand malen, aber es gibt Schadsoftware, die sich ähnlich verhält.

Gruß,

Carsten
 

areiland

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Das ist natürlich richtig, Mining Scripte würden sich beispielsweise auch so verhalten. Allerdings würden die dann eher die Grafikkarte auslasten und der Prozess "Systemunterbrechungen" wäre auch nicht mit solchen Auslastungen zu sehen. Denn der kommt nur dann zum Tragen, wenn unpassende oder veraltete Treiber Kompatibilitätseinstellungen benötigen oder fehlerhaft arbeiten. Das wird dann vom Prozess "Systemunterbrechungen" abgefangen und kompensiert.
 

Mediamann

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Würde auch mal die Grafikkarten Treiber erneuern ! Da gibt es aktuelle vom Dezember.
 

Hauskater

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Es gibt 2 Monitore und einen Sony TV die angeschlossen sind. 2 mal über DisplayPort und 1 mal HDMI. Ich werde das mal testen.
Das System wurde im November in Einzelteilen neu gekauft und lief vorher noch nicht.
Ab wann das Problem aufgetaucht ist nach der Installation von diversen Treibern und Programmen kann Ich leider nicht sagen, da Ich alles was Ich Installiert habe recht zügig hintereinander gemacht habe

Bei MSI finde Ich gar keine Treiber für die Grafikkarte und bei AMD ist der letzte den Ich finde von November.
Die AMD Software Adrenalin zeigt mir auch an das Ich den neuesten Treiber drauf habe.

Ich werde nun die nächsten Tage nicht weiter an dem Problem arbeiten können da Ich verreisen muss.
Ich verspreche aber das Ich mich hier wieder melde sobald die Fehlersuche weitergeht.
Ich finde das nämlich immer blöd wenn jemand dann letztendlich das Problem gelöst hat aber die Lösung nicht Postet und sich nicht mehr meldet.
Vor Mitte nächster Woche wird das allerdings nichts.
Ich wünsche euch allen ein Frohes Fest.

Markus
 

Hauskater

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Wie versprochen hier ein Update:
Eigentlich hatte Ich heute Morgen gar keine Lust mich mit dem Problem zu beschäftigen, der Zufall wollte es das Ich das Problem nun gefunden habe.
Ich benutze einen W-Lan stick von TP-Link den Ich mir im Zuge des PC Aufbaus auch neu gekauft habe.

Heute morgen hatte Ich keine Verbindung mehr zum Netzwerk, da dachte Ich mir das könnte ja schon mein Problem sein. Und siehe da, sobald Ich den Adapter Deaktiviert habe ging die CPU Temperatur runter.

Also Kurzerhand alles deinstalliert und den alten W-lan Stick eingebaut, funktioniert sofort und ist nicht von TP link. Jedoch wurde der TP link Treiber wieder mitinstalliert, obwohl er nicht angeschlossen ist.

Diesen habe Ich nun wieder deinstalliert, leider besteht das Problem der warmen CPU auch mit dem alten Stick. Das war auf dem alten PC nicht der Fall. Auch hier ist es so, das nach Deaktivierung des Adapters das Problem sofort weg ist.

Fazit: Problem gefunden aber noch nicht gelöst

Markus
 

areiland

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Dann würde ich mal in Richtung USB-Treiber schauen, denn wenns bei verschiedenen USB Sticks auftritt, könnte nicht der beste Treiber für den USB installiert sein. Und das könnte bedeuten, dass Windows viel Rechenzeit aufwenden muss, um die durch den fehlerhaften Treiber verursachten Probleme zu kompensieren. Sowas sieht man schön im Taskmanager, wenn der Prozess "Systemunterbrechungen" deutliche Lasten erzeugt. Denn normalerweise dümpelt der bei 0,1 - 0,2% CPU Auslastung und 0,0 MB Speicherbedarf rum. Wenn da also höhere Lasten zu sehen sind, dann hat irgend ein Treiber Probleme, die Windows abfangen muss, um das System stabil zu halten.
 
Thema:

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