Systempartition vergrößern

Diskutiere Systempartition vergrößern im Windows 10 Allgemeines Forum im Bereich Windows 10 Foren; Hallo, ich will einem Bekannten dabei helfen, sein 60 GB Kingston SSD-Laufwerk, mSATA (gehäuselos), durch ein größeres (120 oder 240 GB)...
kodela

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Hallo,

ich will einem Bekannten dabei helfen, sein 60 GB Kingston SSD-Laufwerk, mSATA (gehäuselos), durch ein größeres (120 oder 240 GB) ersetzen.

Das neue Laufwerk muss ebenfalls mit mSATA sein. Mit Macrium Reflect soll ein Systemimage erstellt werden, das dach dem Austausch der beiden Laufwerke auf das neue übertragen wird.

Nun gibt es allerdings ein Problem. Auf dem jetzigen Laufwerk sind neben der C:\ Partition noch drei weitere Partitionen, die laut Macrium Reflect alle für die Wiederherstellung des Systems benötigt werden. Zwei dieser drei zusätzlichen Partitionen liegen vor der C:\ Partition, die dritte jedoch nach dieser. Damit kann ich meines Wissens mit Windows Bordmitteln die C:\ Partition nicht vergrößern. Man benötigt ein Tool, mit dem man die Parition nach der C:\ Partition nach vorne bringen kann, so dass nach der C:\ Partition alles frei ist.

Meine Fragen:

1. Sollte man diese "Umschichtung" noch auf dem alten oder erst auf dem neuen Laufwerk vornehmen?

2. Ist der freie MiniTool Partition Wizard ein geeignetes und verlässliches Werkzeug für unser Vorhaben oder gibt es etwas besseres?

Schon einmal im Voraus Danke für jede Antwort.

MfG, kodela
 
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BlueNinja2017

Hallo, ich schlage folgendes vor.
Daten sichern und Windows 10 Build 1709 clean installieren.
Anleitung gibt es hier im Forum genügend.
Bei der Neuinstallation werden die Partitionen neu erstellt.
Die Aktivierung von Windows 10 erfolgt automatisch digital vom Microsoft Server.

Schöne Grüße!

Nachtrag: Bei System clonen oder durch Image Übertragung werden alle Fehler vom alten System mit übernommen.
Neu ist neu!
 
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Sabine

Sabine

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@kodela

damit das System nicht komplett neu aufgebaut werden muss, würde ich folgendermaßen vorgehen:

- Image der alten SSD erstellen und z.B. auf USB-Stick ziehen
- Neue SSD einbauen
- Win 10 darauf neu installieren (wie von @BlueNinja2017 vorgeschlagen) Damit sind alle von Win 10 benötigten Partitionen angelegt.
- Ich hoffe, Macrium Reflect kann von einem Bootdatenträger gestartet werden (ich nutze und kenne es nicht!) Also:
- Macrium Reflect booten und aus dem Systemimage nur (!) die Partition C: in die neue Win 10-Installation zurückspielen. (Ein BackUp Programm paßt normalerweise eine Sicherung an die Größe der vorhandenen Partition beim Zurückspielen an.)

Danach sollte die bisherige Win 10 -Installation auf der neuen SSD booten.

Und später mal kann man auch ein "Neu ist neu!" ins Auge fassen. :)

Liebe Grüße

Sabine

PS: Habe den Beitrag von Windows 10 Insider nach Windows 10 Allgemeines verschoben!
 
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kodela

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@BlueNinja2017

Danke für Deine Empfehlung. Mit den "genügend" Anleitungen für "Windows 10 Build 1709 clean installieren" habe ich so meine Probleme. Ich bin mir sicher, dass zumindes Alex eine solche geschrieben hat, sonst gäbe es ja auch keinen "Erfahrungsbericht". wäre aber froh, wenn ich wenigstens eine finden würde.

@Sabine

Ja, Deine Vorschläge finde ich sehr gut, danke dafür. Macrium Reflect, in meinen Augen ein ausgezeichnetes empfehlenswertes Programm, kann selbstverständlich von einem Bootdatenträger gestartet werden. Offen ist für mich allerdings noch die Frage, wie der volle freie Speicherbereich der neuen SSD für die Partition C: genutzt werden kann.

Ich hänge einmal zwei Screenshots an, einmal was die Datenträgerverwaltung von Windows zeigt und eines von Macrium Reflect.

Systemlaufwerk-M-Windows.PNG

Systemlaufwerk-M-Reflect.PNG

Warum zeigt Macrium Reflect für die Bootplatte eine Partition mehr?

Gruß,

kodela
 
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areiland

areiland

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Vergiss die Anzeige von Macrium, denn es ist immer alleine die Windows Anzeige massgebend! Öffne eine Eingabeaufforderung mit Adminrechten und führ die Befehlszeile: Reagentc -info aus, dessen Ausgabe sagt Dir welche der beiden Wiederherstellungspartitionen die von Windows tatsächlich genutzte ist. Und daran muss sich die Vorgehensweise orientieren. Wenn Reagentc -info die Partition 1 als WinRE Ort nennt, dann könnte nämlich die hintere Wiederherstellungspartition entfallen und so wäre es dann problemlos möglich Laufwerk C: nach der Übertragung auf die neue Disk zu erweitern. Andernfalls müsste diese Partition erst nach hinten verschoben werden, damit der Platz zur Erweiterung frei wird.
 
kodela

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Hallo Alex,

Hier das Ergebnis der Abfrage mit Reagentc -info:
Code:
PS C:\WINDOWS\system32> Reagentc -info
Konfigurationsinformationen zur Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) und
zur Systemwiederherstellung:

    WinRE-Status:                          Enabled
    WinRE-Ort:                             \\?\GLOBALROOT\device\harddisk0\partition5\Recovery\WindowsRE
    Startkonfigurationsdaten-ID:           e7695283-f96d-11e3-b438-448a5b9792a9
    Ort des Wiederherstellungsimages:      \\?\GLOBALROOT\device\harddisk1\partition5\RecoveryImage
    Index des Wiederherstellungsimages:    2
    Ort des benutzerdefinierten Images:
    Index des benutzerdefinierten Images:  0

REAGENTC.EXE: Vorgang erfolgreich.

PS C:\WINDOWS\system32>
Wenn ich es richtig interpretiere, liegt Macrium Reflect mit den 5 angezeigten Partitionen gar nicht so falsch und was noch schlechter ist, die Wiederherstellungspartition liegt aufgesplittet an erster und primär an letzter Stelle.

Was sollte jetzt getan werden, die letzte Partition nach vorne oder die Partition mit C: nach hinten verschoben werden?

Egal was zu tun ist, eignet sich dafür der MiniTool Partition Wizard oder gibt es etwas besseres, ohne dass wegen dieser einen Schiebeoperation ein eigenes Programm gekauft werden muss?

MfG, kodela

- - - Aktualisiert - - -

Hallo,

noch eine Frage. Kann man auf die Wiederherstellungspartition nicht, wenigstens vorübergehend, verzichten und damit die letzte Partition auch entfernen?

Bei mir ist es so, ich habe keine Wiederherstellungspartition. Hier das Ergebnis der Abfrage mit Reagentc -info bei mir:
Code:
C:\WINDOWS\system32>Reagentc -info
Konfigurationsinformationen zur Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) und
zur Systemwiederherstellung:

    WinRE-Status:                          Disabled
    WinRE-Ort:
    Startkonfigurationsdaten-ID:           fbfd7c6b-ced0-11e7-be2d-f3f51eda1309
    Ort des Wiederherstellungsimages:
    Index des Wiederherstellungsimages:    0
    Ort des benutzerdefinierten Images:
    Index des benutzerdefinierten Images:  0

REAGENTC.EXE: Vorgang erfolgreich.

C:\WINDOWS\system32>
Welche Nachteile hat dieser Zustand, wenn man wie ich täglich mit Macrium Reflect ein Systemimage erstellt? Ich habe schon mehrfach bei mir eine Systemwiederherstellung mit M-Reflect durchgeführt und hatte nie ein Problem.

Dass bei mir eine Wiederherstellungspartition fehlt, ist mir erst heute bewusst geworden. Und ich erinnere mich auch nicht, wie der WinRE-Status überhaupt deaktiviert wurde.

Noch eine Frage, wie könnte man den WinRE-Status wieder aktivieren?

MfG, kodela

PS: Da ist mein letzter Beitrag ungewollt an den vorletzten angehängt worden.
 
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MaxMeier666

MaxMeier666

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Wenn ich es richtig interpretiere, liegt Macrium Reflect mit den 5 angezeigten Partitionen gar nicht so falsch und was noch schlechter ist, die Wiederherstellungspartition liegt aufgesplittet an erster und primär an letzter Stelle.
Wie kommst du denn darauf?

WinRE-Ort: \\?\GLOBALROOT\device\harddisk0\partition5\Recovery\WindowsRE
Ort des Wiederherstellungsimages: \\?\GLOBALROOT\device\harddisk1\partition5\RecoveryImage
Die Partition 5 ist die Wiederherstellungspartition
 
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BlueNinja2017

Ich würde ein Clean Install empfehlen.
In 2 Stunden ist alles zur Zufriedenheit installiert.
Warum ewig rundoktern?
Für Profis und Fortgeschrittene ist das eine Kleinigkeit.
Für Laien ist Clean Installation der beste Weg.

Schöne Grüße!
 
kodela

kodela

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Hallo und danke für die Antworten!

@MaxMeier666:

Auf welchen Teil meiner Aussage bezieht sich Deine Frage: "Wie kommst du denn darauf?"

Wenn gemeint ist, dass Macrium Reflect mit den 5 angezeigten Partitionen gar nicht so falsch liege, dann schließe ich das aus der Tatsache, dass von Windows als Ort für die WinRE ja "partition5" nennt. Du siehst dies offensichtlich auch so, wenn Du schreibst: "Die Partition 5 ist die Wiederherstellungspartition". Der Anlass für meine Aussage ergab sich aus der Anzeige der Datenträgerverwaltung, die im Gegensatz von Macrium Reflect nur vier Partitionen zeigt. Siehe dazu meinen Beitrag #4.

@areiland meinte dazu im Beitrag #5, ich solle die Anzeige von Macrium vergessen, denn es sei immer alleine die Windows Anzeige massgebend!

Meinst Du jedoch mmeine Aussage, die Wiederherstellungspartition liege aufgesplittet an erster und primär an letzter Stelle, dann schließe ich dies aus der Darstellung der Datenträgerverwaltung, wieder im Beitrag #4, wo für die erste und letzte Partition angezeigt wird, es seien Wiederherstellungspartitionen.

Ich habe mir das so erklärt, dass eventuell der Einsprung für die Wiederherstellung in der Partition 5 liegt und ein Teil der benötigten Daten in Partition 1. daher habe ich ja auch davon gesprochen, die Wiederherstellungspartition sei primär die Partition 5.

@BlueNinja2017:

Du schreibst nun ganz allgemein von ein einer "Clean Install". Im Beitrag #2 hast Du empfohlen, Windows 10 Build 1709 clean zu installieren, wozu es genügend Anleitungen hier im Forum gäbe. Ich habe leider immer noch keine gefunden.

Aktuelle Problemlage:

Wie genau ich vorgehe, ist noch nicht entschieden. Fakt ist, dass die Wiederherstellungspartition hinter der Systempartition ein Hindernis für eine Erweiterung der Systempartition darstellt. Eine Option wäre meiner Meinung nach, die Wiederherstellung zu deaktivieren und die letzte Partition, eventuell auch die erste (beide von werden von Windows als Wiederherstellungspartitionen bezeichnet) zu löschen. Da auch bei meinem Bekannten regelmäßig über Macrium Reflect Systemsicherungen erstellt werden, würde ich ein Löschen der Wiederherstellung nicht als ein besonderes Risiko einschätzen.

Meine Fragen:

  1. Wie kann die Wiederherstellung deaktiviert werden?
  2. Kann eine deaktivierte Wiederherstellung für künftige Sicherungen wieder aktiviert werden und wenn ja, wie?


MfG, kodela
 
RedFlag

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Servus,
ich gehe jetzt mal absichtlich auf deine Fragen nicht ein und würde dir eine Neuinstallation des Systems empfehlen.

Also alte mSATA raus (das wäre eine Fallback Variante)
Neue mSATA rein und installieren.

Wozu benötigst du eine Anleitung oder Erfahrungsberichte?
Mit der alten Installation erstellst du dir einen USB Stick mit dem Media Creation Tool von MS - damit bootest du dann und installierst Win10 neu.
Danach alle Treiber drauf (möglicherweise schon vor der Instzallation heruntergeladen) und fertig ist alles!
An welchem dieser Schritte können wir helfen?
Warum ich das so vorschlage? Weil alles andere Zeitverschwendung wäre und vielleicht nicht zu dem erwünschten Ergebnis führt.
 
areiland

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Wenn Reagentc die Partition #5 als aktive Wiederherstellungspartition angibt, dann ist auch nur diese eine Partition die gültige Wiederherstellungspartition. Da kann nichts gesplittet sein. Denn die Wiederherstellungsumgebung liegt dort im Ordner "Recovery\WindowsRe" als das Image "WinRe.wim" vor, das beim Start der Wiederherstellungsumgebung vollständig in eine Ramdisk geladen wird.

Dass Windows und andere Programme für beide Partitionen jeweils "Wiederherstellung" angeben, das ergibt sich einfach nur aus dem Namen den diese Partition erhalten hat.

Bei einer Neuinstallation startet man die Instalation von einem Installationsdatenträger, löscht bei der Wahl der Zielpartition zunächst alle Partitionen und lässt Windows in den unzugeordneten Platz installieren. Das hätte schon den Vorteil, dass Windows dann die Wiederherstellungspartition am Anfang des Systemlaufwerks plaziert, dahinter seine EFI Partition anlegt und daran dann die Windows Partition anschliesst. Zwischen der EFI Partition und der Systempartition wird auf GPT Datenträgern ausserdem immer eine 16 - 128 MB grosse MSR Partition angelegt, die von Windows nur per Diskpart aufgelistet wird. Diese Aufteilung wird bei zukünftigen Upgrades auch nicht mehr verändert und erleichtert es ungemein, das Systemlaufwerk später auf einen grösseren Datenträger umzuziehen und zu erweitern.

Ergänzung: Theoretisch kann man die Wiederherstellungspartition auch wechseln! Dazu müsste man dann zunächst die Daten aus der aktiven Wiederherstellungspartition in die Zukünftige kopieren, nachdem man beide gemountet hat. Dann ändert man mit Diskpart die PartitionsID der zukünftigen Wiederherstellungspartition auf 0x027. Nun deaktiviert man WinRE mit dem Befehl: ReagentC -disable und ändert dann mit dem Befehl: ReagentC -setreimage -path R:\Recovery\WindowsRE die Zuordnung ab (hier ist natürlich der korrekte Pfad auf der gemounteten Partition anzugeben). Anschliessend WinRE mit dem Befehl ReagentC -enable wieder aktivieren. Dann die Partitionen unmounten. Nun sollte ReagentC -info den Pfad zur neu festgelegten Wiederherstellungspartition ausweisen. Eine Nachkontrolle mit dem Befehl: Bcdedit -enum all, in einer Eingabeaufforderung mit Adminrechten, sollte dann in diesem:

Code:
Windows-Startladeprogramm
-------------------------
Bezeichner              {d7e380bf-bfed-11e7-a899-ff1a0d05c19a}
device                  ramdisk=[B][\Device\HarddiskVolume1][/B]\Recovery\WindowsRE\Winre.wim,{d7e380c0-bfed-11e7-a899-ff1a0d05c19a}
path                    \windows\system32\winload.efi
description             Windows Recovery Environment
locale                  de-DE
inherit                 {bootloadersettings}
displaymessage          Recovery
osdevice                ramdisk=[\Device\HarddiskVolume1]\Recovery\WindowsRE\Winre.wim,{d7e380c0-bfed-11e7-a899-ff1a0d05c19a}
systemroot              \windows
nx                      OptIn
bootmenupolicy          Standard
winpe                   Yes
Abschnitt der Ausgabe die neue Wiederherstellungspartition ausweisen. Ich hab sowas aber noch nicht praktisch durchgespielt, von daher kann ich da auch keine Erfahrungswerte über die reibungslose Machbarkeit liefern.
 
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Danke Alex für Deine sehr detaillierten Ausführungen. Damit ist mir sehr geholfen.

Eine Bitte hätte ich noch. Wie wichtig ist nach Deiner Einschätzung die Windows Wiederherstellung, wenn man sich zum Beispiel wie ich täglich ein Systemimage erstellt?

MfG, kodela
 
areiland

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Die Wiederherstellungspartition enthält nur die Wiederherstellungsumgebung, stellt also praktisch einen Windows Startdatenträger dar, der eben schon auf der Festplatte hinterlegt ist. Die enthält eben alles was zur Reparatur von Wndows benötigt wird. Entfernt man die Wiederherstellungspartition, fehlen halt die erweiterten Möglichkeiten und z.B. Defender offline wird nicht gehen. An der Funktion von Windows selbst, ändert eine fehlende Wiederherstellungspartition nichts.
 
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Danke Alex,

ich habe mir das fast gedacht, aber wenn Du dies bestätigst, dann ist es doch beruhigend, wenn man zumindest vorübergehend einmal ohne der Wiederherstellungspartition auskommen will. Man kann ja sicher später mit einem größeren Systemlaufwerk die Wiederherstellungspartition erneut einrichten. Wie, das werde ich dann schon herausfinden.

MfG, kodela
 
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Wie man das mit der Wiederherstellungspartition angeht, das hab ich ja oben beschrieben. Du kannst die also immer und zu jeder Zeit selbst definieren und in Betrieb nehmen. Diese Sache hat allerdings einen Haken, anders als noch bei Windows 7 legt das Setup bei Windows 10 die passende WinRE.wim nicht mehr in der Systempartition ab, so dass Du die jetzt schon bestehende aus der jetzigen Wiederherstellungspartition sichern müsstest. Die wäre dann verwendbar. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die zukünftige Wiederherstellungspartition, wenn sie am Anfang des Datenträgers liegt, in NTFS formatiert und mit der Partitions ID 0x27 (WinRE Partition) versehen sein muss. Windows erwartet für am Anfang liegende Wiederherstellungspartitionen genau diese ID! Das sorgt dann allerdings auch dafür, dass Windows immer diese Partition für diesen Zweck nutzt und nicht wieder zusätzliche erstellt, die am Ende der Partition entstehen.
 
kodela

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Hallo Alex,

vielen Dank für Deine wertvollen Hinweise, welche natürlich gleich neue Fragen aufwerfen. Wie kann man die Datei WinRE.wim sichern, oder anders gefragt, wie kann man den Inhalt der Wiederherstellungspartition sehen. Geht dies, indem man ihr einen Laufwerksbuchstaben zuordnet? Und wie kann man einer Partition eine ID, also die ID 0x27 zuweisen?

Gruß, kodela
 
areiland

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Du kannst ganz einfach mit einem geeigneten Backupprogramm die Wiederherstellungspartition sichern, dann hast Du WinRE zur Verfügung. Die zukünftige Wiederherstellungspartition kannst Du dann mit Hilfe von Diskpart bearbeiten und ihr die Partitions ID 0x27 geben. Ausserdem kannst Du ihr, nachdem Du sie in Diskpart in den Fokus genommen hast, mit dem Befehl: assign letter=S: (hier S) einen Laufwerksbuchstaben zuordnen. Jetzt kannst Du den Inhalt der gesicherten Wiederherstellungspartition auf die zukünftige Wiederherstellungspartition kopieren und diese dann mit ReagentC zur aktiven Wiederherstellungspartition machen.

Hab ich ja auch oben schon alles eingehend beschrieben.
 
kodela

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Hallo Alex,

danke für Deine Hilfe. Tut mir leid, dass Du Dich wiederholen musstest. Meine Verwirrung und der fehlende Durchblick hatten wohl auch etwas damit zu tun, dass einerseits die Datenträgerverwaltung von Windows im Gegensatz zu Macrium Reflect nur 4 Partitionen anzeigte, zwei davon bezeichnet als Wiederherstellungspartition und dann sagte mir Windows per Reagentc, die Partition 5 sei die Wiederherstellungspartition. Und alles, was Windows sagt, soll richtig sein - für mich schwer zu verstehen.

MfG, kodela
 
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BlueNinja2017

@kodela
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Ich verstehe dein Vorhaben nicht und die Zeit die du dafür investierst.
Was Alex schreibt ist für dich als Laie viel zu kompliziert.
 
runit

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.............20H2 Pro 64 bit Build 19042.572
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Desktop HP 290 G2, CPU i5 8500, Ram 8 GB DDR4-2666, M2 NVMe 256 GB, Intel Graphic UHD 630
Und was spricht dagegen. einfach die ganze Platte auf die neue umzuziehen?

Mini Tool Partition Wizard z.B. kann das, benötigt dafür allerdings einen bootbaren Datenträger, der hier nur in der kostenpflichtigen Version erstellt werden kann.

ssd umzug.jpg

Es gibt aber auch wahrscheinlich kostenlose Programmalternativen. Und soweit ich weiß, liegt einer gekauften SSD auch solche Software bei.

Um anschließend C zu vergrößern, muss man halt etwas "basteln" anschließend, sollte aber doch machbar sein.

Bevor man so vorgehen würde, würde ich zuerst die Platte sichern, damit, falls was schiefläuft, man die Originalversion immer zurückspielen und einen erneuten Versuch starten kann. Du kannst Dir auch vorher die Wiederherstellungspartition kopieren, auf der neuen SSD dann löschen und dann vor C wieder einfügen. Nur, wie @Alex schon schrieb, muss die ID anschließend stimmen. Du kannst die Win Re auch so belassen und sie weiter nach hinten schieben, sodass Du dann Platz für die Vergrößerung hast. Es gibt da halt mehrere Möglichkeiten, wie man das machen kann. - ist halt etwas Bastelarbeit, wie ich schon schrieb.
 
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