Standardbenutzer hindern, sich selbst wieder zum Administrator zu machen

Diskutiere Standardbenutzer hindern, sich selbst wieder zum Administrator zu machen im Windows 10 Sicherheit Forum im Bereich Windows 10 Foren; Moin Leute! Mein Sohn (11) hat sich jetzt seinen ersten eigenen PC gekauft, endlich kann ich mein Notebook auch mal wieder selbst benutzen...
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bjoern_krueger

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Moin Leute!

Mein Sohn (11) hat sich jetzt seinen ersten eigenen PC gekauft, endlich kann ich mein Notebook auch mal wieder selbst benutzen...

Der Rechner ist neu, und es ist schon ein lokaler Benutzer darauf eingerichtet. Dieser ist als Administrator konfiguriert.
Nun möchte ich Monsieur gerne daran hindern, dass er sich jeden Mist installiert (als er noch meinen PC benutzt hat, hatte ich das einigermaßen im Blick).
Dazu habe ich mir einen eigenen lokalen Benutzer ("Papa") angelegt, und darin den Account von meinem Sohn als Standardbenutzer konfiguriert.

Aber es ist ja ein Leichtes, das wieder umzustellen. Das kann mein Sohn ganz einfach wieder zurück stellen, ohne auch nur nach einem Passwort gefragt zu werden.

Der kleine Racker kennt sich schon ziemlich gut aus mit den ganzen Windows-Funktionen, und was er nicht weiß, kriegt er nullkommanix per Youtube-Video und/oder Google-Suche heraus...

Es muss doch eine Möglichkeit geben, den Nutzer vor Veränderungen zu schützen. Beide Nutzer sind lokale Nutzer ohne MS-Konto.
Es gibt ja auch diese Familien-Funktion, bei der auch Schutzfunktionen enthalten sind. Ich finde das alles aber sehr intransparent, und verstehe es nicht so richtig.

Hat jemand eine Idee, wie ich meinen Racker daran hindern kann, auf seinem PC Dinge zu tun, die er nicht tun soll?

Danke und viele Grüße,

Björn
 
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bjoern_krueger

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Moin!

Ich hab mich da jetzt mal durchgefummelt, mannomann, das ist vielleicht kompliziert...
Die Family-Funktion geht nur mit einem Account, der mit einem Microsoft-Konto verbunden ist. Dann kann ich über mein Microsoft-Konto Einschränkungen vornehmen.

Dazu gehören Bildschirmzeiten, das Blockieren von unangemessenen Inhalten, Verhindern von Einkäufen im Store.

Ob der Nutzer daran gehindert werden kann, selbst Programme zu installieren, oder sich einfach einen neuen lokalen Nutzer anzulegen, der dann nicht eingeschränkt ist, ist dort nicht ersichtlich.

Werde ich heute Abend mal ausprobieren.

Auch wenn ich jetzt schon einiges selbst herausgefunden haben, freue ich mich trotzdem über Kommentare von Eltern, die Erfahrungen in diesem Bereich haben.

Viele Grüße,

Björn
 
Wolf.J

Wolf.J

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Mein Sohn (12 Jahre) hat auf seinem Rechner einen Account mit administrativen Rechten. (Auch eigenes MS-Konto)
Daher muss er die Verantwortung selbst zu übernehmen, das schult unheimlich.
Natürlich muss man als Vater schon mal nach dem Rechten sehen und auch kleinere Unfälle hat es auch gegeben, da muss man dann gegebenenfalls helfen.
Aber insgesamt klappt das wunderbar.
 
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bjoern_krueger

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Also meiner würde, wenn ich ihn lassen würde, von morgens bis abends ununterbrochen vor der Kiste hocken. Und er installiert sich alle möglichen Spiele (derzeit ist Fortnite ganz aktuell, davor war es Minecraft).
Und er hat es auch irgendwie geschafft, GTA5 (ein Spiel ab 18) sich irgendwoher zu besorgen und zu installieren. Auf meinem Notebook habe ich das noch bemerkt, weil plötzlich die Platte voll war, aber was er da in seinem Kämmerlein macht, bekomme ich ja so gar nicht mit. Und er weiß auch, wie man die Programmsymbole versteckt, sodass man die Programme nicht im Startmenü findet. Man muss dann schon gezielt auf die Suche gehen.
Insofern würde ich ihn schon irgendwie systemisch einschränken wollen, hilft nix...
 
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anold

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Aber es ist ja ein Leichtes, das wieder umzustellen. Das kann mein Sohn ganz einfach wieder zurück stellen, ohne auch nur nach einem Passwort gefragt zu werden.
Es gibt zwar Mittel und Wege das zu tun, aber als einfach würde ich die nicht unbedingt beschreiben. Das ganze Sicherheitskonzept wäre dann ja auch nutzlos. Und wenn er als Standardbenutzer sich administrative Rechte verschaffen möchte, muss ein Passwort eines Benutzers mit Admin Rechten eingegeben werden.

Kann es sein, dass er dein PW kennt? (Beim Eintippen abgeschaut?)

Ich persönlich habe für die Geräte der Kinder im Router Zeiten definiert, ab wann der Internetzugriff gesperrt wird, gewisse Ports für P2P geblockt und einen Standardbenutzer eingerichtet.

Und ansonsten mit Rat und Tat zur Seite stehen und Aufklärungsarbeit leisten.
Und ab und an wird auch mal der Rechner gewartet und geschaut, in welcher Richtung weiterer Aufklärungsbedarf besteht.
 
dau0815

dau0815

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Ich denke, dass er sich Zugang über den Administrator verschafft, der ja normalerweise gar nicht angezeigt wird. Fatalerweise hat der in den Standardeinstellungen kein Kennwort. Du solltest auf jeden Fall erst mal dem Adminstrator ein Kennwort verpassen.
 
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bjoern_krueger

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Also:
Ich habe mich auf dem PC mit dem Account meines Sohnes (mit Passwort) angemeldet und dann einen lokalen Administrator-Benutzer "Papa" angelegt und mit einem Passwort versehen.
Dann habe ich mich mit diesem neuen Nutzer angemeldet, und dann den Benutzer "Neo" (das ist mein Sohn) als Standardnutzer konfiguriert.

Dann habe ich mich mit dem Account "Neo" angemeldet, und dort konnte ich ganz einfach in der Benutzersteuerung den Account "Neo" wieder als Adminsitrator einstellen. Eine Passwortabfrage erfolgte nicht.

Merkwürdig...
 
IT-SK

IT-SK

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Moin,
als erstes solltest Du alle(!) Deine Kennwörter ändern.
Ich hatte schon mit "Kindern" zu tun, die haben mit Keylogger die Kennwörter der Eltern ausgelesen.
Natürlich sollte da alles auf Vertrauen basieren,
ich kann also Wolfs Ansatz durchaus begrüßen.

Allerdings hat Dein Sohn ja nicht nur mit einem Spiel >18 bewiesen wir er das "sieht".
Auch meine Jungs hatten als erste "Suchanfragen" im Browser "Kindersicherung knacken Vista"....:cheesy

Als sie dann aber beauftragt wurden von Mitschülern, die Kennwörter der Lehrer im Schulnetzwerk mit einer Oph...CD zu knacken war schluss mit Lustig.
Du kannst per Family Funktion einschränken.
Wirkungsvoller über Router, "Kindersicherung" von Drittanbietern ( Kaspersky, Bitdefender...).

Es steht und fällt mit guten Kennwörtern und Ahnung.
Natürlich bist Du nicht nur aus rechtlichen Gründen verantwortlich.

Eine gewisse Freiheit muss sein,
aber beide Seiten müssen sich da an Vereinbarungen halten.
Wir haben einen " Vertrag" geschlossen was sie wie lange dürfen.
Bis auf kleinere Unfälle klappte es auch.

Überkontrolle halte ich übrigens auch für kontraproduktiv.
Das die Jungs mit " Uhrzeit des PC zurückstellen, heimlich UMTS Stick kaufen und ähnlichem gearbeitet haben, finde ich eher clever. ;-)
 
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anold

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Die Änderung der Benutzerrechte greift erst richtig, wenn der geänderte Nutzer abgemeldet wird und sich nochmal komplett neu einloggt. Das ließt sich für mich so, als hättest du nur den Benutzer gewechselt. Und somit hatte der Benutzer noch Adminrechte und konnte somit auch die Umstellung auf einen Standardbenutzer wieder rückgängig machen.
 
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bjoern_krueger

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Moin!

Wie schon gesagt, ich habe das selbst gemacht, nicht mein Sohn.
Also einen neuen lokalen Admin-Account "Papa" angelegt, damit angemeldet, und "Neo" in Standardbenutzer umkonfiguriert.
Unmittelbar danach dann mit Neos Account und seinem Passwort (das ich kenne) angemeldet, und dort den Benutzer "Neo" wieder in Admin umkonfiguriert.
Ich habe Neos Account als Neo angemeldet wieder zurück konfiguriert.

Es gab also gar keine Gelegenheit bzw. Notwendigkeit für ihn, mein Kennwort auszuspionieren, oder mit irgendwelchen Keyloggern zu arbeiten. Soweit ist er dann auch wieder nicht.

Ich muss das die Tage nochmal checken. Kaspersky habe ich auf dem PC schon als Virenschutz drauf, und das beinhaltet auch eine Kindersicherung. Aber die funktioniert irgendwie nicht so wie sie soll, z.B. wird der Account plötzlich abgemeldet, ohne dass die voreingestellte Zeit ansatzweise verbraucht ist.

Über die Fritzbox lässt sich einstellen, in welchem Zeitraum er ins WLAN kann, aber Zeitkontingente sind damit nicht sinnvoll zu verwalten, weil die Zeit gilt, an der der PC mit der Fritzbox verbunden ist, egal ob er nun im Internet ist oder nicht. Das ist insbesondere bei Handys ziemlich dämlich, weil die ja immer an sind, und somit auch Zeit verbrauchen wenn sie nur rumliegen.

- - - Aktualisiert - - -

Da hat sich was überschnitten, muss ich nochmal ausprobieren. Werde berichten.

Auf jeden Fall schon mal Danke an alle beteiligten für Eure Tipps!!
 
IT-SK

IT-SK

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weil die ja immer an sind,...
Auch da solltest Du bei einem 11 Jährigem einschränken.
Sie machen praktisch alles mit dem SP was wir Oldies mit dem Laptop machten.
Je nach Fritzbox lässt sich schon sinnig beschränken ( finde ich).
Wie lange darf er was nutzen am Tag ( wenn die Frage nicht zu persönlich ist...)?
 
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anold

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Ja das sehe ich auch so.
Meine Fritzbox zählt die Onlinezeit von dem Zeitpunkt einer Internetanfrage bis 2 Minuten nach der letzten Internetaktivität, also nicht sobald das Gerät mit der Fritzbox verbunden ist. Für die Hintergrundaktivitäten kann man ja eine kleine Karrenzzeit draufrechnen.
Ich habe z.B. auch verschiedene Nutzerprofile für jedes Kind und für die unterschiedlichen Geräte. Aber ne halbe Stunde nach der reguläre Schlafenszeit ist das Intenet generell gekappt. Gerade das SP wird mal gerne mit ins Bett geschmuggelt.
 
Sabine

Sabine

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@bjoern_krueger

ich gestehe, ich wäre anders vorgegangen. :)

Vorab erstmal gefragt: Ist auf dem Laptop Deines Sohnes Win 10 Home oder Win 10 Pro?

Der zuerst eingerichtete User (bei Euch heißt er anscheinend "Neo") ist immer ein User mit Administrator-Rechten, dem man zwar die Admin-Rechte wieder entziehen kann, aber klappt anscheinend nicht richtig. Ich hätte als ersten Benutzer "Papa" eingerichtet, und der richtet den Benutzer "Neo" als Benutzer ohne Administrator-Rechte ein.

Wie das geht, steht hier:

https://support.microsoft.com/de-de/help/4026923/windows-10-create-a-local-user-or-administrator-account

https://www.giga.de/downloads/windows-10/tipps/windows-10-benutzerkonto-hinzufuegen-aendern-und-loeschen-so-gehts/

Grundvoraussetzung ist natürlich, dass beide Benutzer "Papa" und "Neo" ein Passwort haben.

Ich würde jetzt folgendes ausprobieren:

Mich mit dem Benutzer "Papa" anmelden (der hat ja Administrator-Rechte!) und den Benutzer "Neo" löschen. (Wie das geht, steht im 2. Link weiter unten.) Kompletter Neustart mit shutdown -g -t 0, dann im Verzeichnis C:\Benutzer bzw. C:\Users den Ordner "Neo" löschen (damit sind alle Profildaten des alten Accounts weg.) und dann den Benutzer "Neo" als Benutzer mit Standardrechten (wie das geht ohne Microsoft-Konto steht im 1. Link) neu anlegen.

Und zu guter letzt dem deaktivierten Benutzer "Administrator" ein Passwort verpassen:

Eine Eingabeaufforderung mit Administrator-Rechten öffnen und mit

net user Administrator „passwort“

wobei Du "passwort" durch ein von Dir gewähltes Kennwort ersetzt., Befehl mit Druck auf Enter-Taste abschicken (und bitte das gewählte Passwort merken!).

Jetzt hat der (deaktivierte) Benutzer "Administrator" ein Kennwort, der Benutzer "Papa" hat Admin-Rechte und der Benutzer "Neo" hat Standard-Rechte.

Viele Erfolg! Falls was unklar ist, einfach fragen.

Liebe Grüße

Sabine
 
areiland

areiland

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Und auch nicht vergessen, in den Einstellungen unter "Konten" bei "Anmeldeoptionen" den Punkt "Meine Anmeldeinfos verwenden, um die Geräteeinrichtung nach einem Update oder Neustart abzuschliessen..." zu dekativieren. Das muss für alle Konten nach ihrer Anmeldung separat duchgeführt werden, damit es vollständig aus ist.
 
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bjoern_krueger

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Moin allerseits!

Wow, danke für die vielen Tipps!!
Das werde ich am Wochenende ausprobieren.

Noch zur Fritzbox (ich hab die 7490 mit aktueller Firmware) und deren Möglichkeiten, Zeitkontingente zuzuweisen:
anold hat geschrieben:
Meine Fritzbox zählt die Onlinezeit von dem Zeitpunkt einer Internetanfrage bis 2 Minuten nach der letzten Internetaktivität, also nicht sobald das Gerät mit der Fritzbox verbunden ist.
Ich habe da andere Erfahrungen gemacht (allerdings ist das schon ca. 1 Jahr her).
Ich hatte für Neo ein Zugangsprofil eingerichtet, und darin zunächst einmal generell festgelegt, in welcher Zeit er überhaupt ins Internet darf. Das funktioniert auch soweit sehr gut.
Wenn ich jetzt aber zusätzlich noch ein Zeitbudget einrichte, z.B. 2h pro Tag, gibt es, jedenfalls beim Smartphone ein Problem. Denn das Smartphone ist ja auch im Standby-Betrieb mit der Fritzbox und damit auch mit dem Internet verbunden. Und daher tickt die Uhr auch dann, wenn das Handy auf dem Tisch liegt, und er gar nichts damit macht. Das sieht man auch an dem Fortschrittsbalken, der die verbrauchte Zeit anzeigt (in irgendeiner Übersicht). Der vergrößert sich, egal, ob das Handy benutzt wird oder nicht.
Und vor und nach jeder Benutzung das WLAN ein- bzw. auszuschalten, kann ja auch nicht der Sinn der Sache sein.
Mag sein, dass es inzwischen durch updates anders/besser geworden ist. Muss ich nochmal ausprobieren. Wäre ja eine tolle Sache, denn an die Fritzbox kommt er definitiv nicht dran.
Aber selbst wenn sich das so wie von anold beschrieben verhält: Sobald irgendeine Push-Nachricht kommt, z.B. von seinem Instagram-Account oder von seinen youtube-Abos, würde doch eine Internetanfrage gestartet, und die Uhr tickt.

Ist schon alles recht kompliziert, wie ich finde...

Viele Grüße,

Björn

- - - Aktualisiert - - -

Moin!

Ich habe das hier auf einer Fitz-Hilfeseiten gefunden:
Wie wird die Online-Zeit bei der Kindersicherung gemessen?
Die Online-Zeit bei der Kindersicherungsfunktion der FRITZ!Box wird ab dem Aufruf der ersten Internetseite gemessen. Entsteht eine Pause von zwei Minuten, in der keine Internetseite neu aufgerufen wird, stoppt der Online-Zähler und beginnt erst in dem Moment wieder zu zählen, wenn der nächste Aufruf einer Internetseite stattfindet. Dabei muss es sich um eine Internetseite handeln, die nicht aus dem temporären Speicher von Windows aufgerufen wird.

Der Online-Zähler der Kindersicherung startet nicht beim Einschalten des Computers, nicht mit dem Aufbau der WLAN-Verbindung zwischen dem Computer und der FRITZ!Box und auch nicht mit dem Start des Internetbrowsers.
Es kann Datenverkehr mit dem Internet existieren, auch wenn Sie nicht aktiv eine Internetseite aufgerufen haben. Das kann verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel führt Windows automatische Updates durch, wenn Sie das zuvor gewünscht haben. Shareware-Programme, Viren oder Ähnliches können ebenso ohne Ihr Zutun Datenverkehr mit dem Internet verursachen. In allen genannten Fällen läuft der Online-Zähler der Kindersicherung, wenn der Verursacher im Zeitabschnitt der erlaubten Internetnutzung aktiv wird.
Insbesondere der unterstrichene Abschnitt könnte Probleme verursachen, eben genau dann, wenn irgendwelche Programme im Hintergrund "Nach Hause telefonieren". Vermutlich reicht auch schon eine Push-Meldung vom Mail-Programm oder eine Schlagzeite von Spiegel-Online (Ok, das mit Spiegel-Online ist für meinen Sohn jetzt nicht relevant, aber Ihr wisst schon, was ich meine...)

Viele Grüße,

Björn
 
Sabine

Sabine

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Hallo Björn,

ich verstehe nicht so ganz, warum Du Dir die Bedienungsanleitung der FB nicht mal genau anschaust. Man kann in der FB sehr genau den Internet-Zugang für Geräte einschränken.

Jedes Geräte, dass über die FB mit dem I-Net verbunden ist, wird von der FB anhand der MAC-Adresse erkannt. (Okay, ganz helle Köpfe ändern die MAC-Adresse des Geräts.) Und diesen Geräten kannst Du ein Profil zuweisen. In dem Profil regelst Du sowohl den gesammten Zeitrahmen pro Tag als auch die Zeiten, in denen das Gerät Zugang zum I-Net bekommt.

Ich habe das jetzt einfach mal beispielhaft in meiner FB 6360 Cable nachgestellt:

FB Profil einrichten.jpg

Und da ich das selber auch schon gemacht habe, kann ich Dir sagen: Es funktioniert. Pushnachrichten außerhalb der I-Net-Zeiten kommen nicht über das WLAN rein, aber wenn das Schmartfone des Jungen über Nacht an ist, kommen die über die Einwahl beim Telefonprovider rein. Da hilft nur: Schmartfone aus oder einziehen.

Liebe Grüße

Sabine
 
runit

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Ich hätte als ersten Benutzer "Papa" eingerichtet, und der richtet den Benutzer "Neo" als Benutzer ohne Administrator-Rechte ein.
Das ist der springende Punkt. Genau so muss es gemacht werden. So kannst Du auch wirkungsvoll anschließend, nachdem Benutzer Neo (als Familienmitglied) ohne Adminrechte angelegt wurde, für diesen die Family-Safty-Optionen nutzen. So eingerichtet hat Dein Sohn regulär keine Handhabe, das eigenständig zu ändern.
 
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Sabine

Sabine

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@runit

Family-Safety funktioniert in Win 10 m.W.n. nur, wenn man mit einem MS-Konto angemeldet ist. Das war in Win 7 und Win 8.1 anders.

Liebe Grüße

Sabine
 
runit

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Das ist wohl richtig Sabine. Als Admin sollte man sich eh mit MS Konto anmelden, alleine schon deswegen, um die Lizenz mit dem Konto verknüpfen zu können, falls man sie mal auf einem anderen/neuen Gerät nutzen möchte. Man kann anschließend im System ja wieder das MS Konto in ein lokales wandeln, hat aber eben den Zugang und die Verknüpfung. Aber zum Wandeln, wenn man es nur zur Verwaltung Dritter eingerichtet hat, besteht eigentlich gar kein Grund.
 
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Fen

Hallo,

ohne alles gelesen zu haben:

Für den Vater ein lokales Admin Konto einrichten und mit Password sichern.
Für den Nachwuchs ein lokales Konto mit Standard-Rechten.

Falls der Nachwuch sich Admin - Rechte verschaffen kann, bitte hier berichten, ich kann es nämlich nicht.

mfg

(der Nachwuchs darf zu KEINEM Zeitpunkt Admin-Rechte haben, sonst kann er einen Zweiteingang setzen)
 
Thema:

Standardbenutzer hindern, sich selbst wieder zum Administrator zu machen

Sucheingaben

nutzer Papa-PC

,

standardbenutzer fritzbox

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