SSD von Windows optimieren lassen?

Diskutiere SSD von Windows optimieren lassen? im Windows 10 Treiber & Hardware Forum im Bereich Windows 10 Foren; Danke euch beiden. Bin eben etwas skeptisch, was Windows 10 anbelangt und glaube nicht immer so alles was geschrieben wird. syntoh
syntoh

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Wolf.J

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Ich denke, auf gewisse Quellen muss man einfach vertrauen, ich glaube auch nicht jeden Satz, der in Computer-B*** und Co. geschrieben wird, und dass MS es hin bekommt, einen Befehl wie trim zu implementieren, davon gehe ich einfach mal aus. Es gibt ja so viele Funktionen, die im Hintergrund ablaufen und von denen man als normaler User nie etwas mitbekommen wird und die auch einfach funktionieren.
Ob die SSD trim unterstützt kann man auch einfach in den Eigenschaften mit CrystalDisk überprüfen.
 
areiland

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...Nein, ist es nicht. Was ich nicht verstehe ist, woher du dies Information her hast, dass W10 den Trim öfters sendet und wie kann man das nachkontrollieren dass es auch wirklich gemacht wird...
Bricht die Schreib-/Lese-Performance Deiner SSD mit der Zeit immer brutal ein und normalisiert sich dann schlagartig, wenn Du die manuelle Optimierung durchgeführt hast? Genau das wäre ein Indikator dafür, dass Windows kein automatisches TRIM sendet. Passieren diese Einbrüche nicht, dann ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass die SSD regelmässig mit TRIM versorgt wird. Und TRIM ist ein Befehl, der routinemässig zu grösseren Dateioperationen dazugehört, wenn eine SSD korrekt erkannt wurde. Du kannst also schon anhand der Performance der SSD erkennen, ob regelmässig getrimmt wird. Leichte stetige Einbrüche aber bitte nicht betrachten - denn die passieren auf jeder SSD, wenn der Füllstand steigt und haben nichts mit TRIM zu tun. Genau um das abzumildern, hat man ursprünglich einen unpartitionierten Bereich freigehalten, der für Over-Provisioning reserviert war und sicherstellen sollte, dass Garbage Collection und Wear Leveling immer funktionieren. Inzwischen sehen die SSD Hersteller diesen Bereich standardmässig vor und reservieren dafür per Firmware ~7% der Kapazität einer SSD. Mit ein Grund, warum eine 256 GB SSD nur 250 GB ausweist.

...(Denn Windows10 macht ja diverse Sachen nicht).
Was da wäre? Nur weil Du manches nicht siehst, ist es lange nicht so, als würde es nicht passieren.
 
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syntoh

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Was da wäre? Nur weil Du manches nicht siehst, ist es lange nicht so, als würde es nicht passieren.
Genau dieser Thread ist ja entstanden weil Windows etwas vorgaukelt was dann nicht gemacht wird.
Beim Defrag Dialog gehört ein anderer Text hin bei SSD's und das Trim Timing das man sogar ändern kann, funktioniert ja auch nicht. Das ist es, was ich meine. Sowas mindert einfach das Vertauen in Microsoft Software.

OT
Aber ich kenne die Art & Weise wie Amerikaner programmieren. Bei unseren 15Mio Dollar anlagen war es genau so, schluderig und nie altes aufgeräumt und alte Fehler wieder eingeschleppt etc. Das prominenteste Beispiel wie sie arbeiten ist die Software beim 737max.


syntoh
 
areiland

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...Genau dieser Thread ist ja entstanden weil Windows etwas vorgaukelt was dann nicht gemacht wird...
Weil es einfach gar keine Notwendigkeit gibt, eine regelmässige automatisch/manuelle Optimierung anzustossen, das hab ich doch jetzt schon etliche Male betont. Wenn das ohnehin alle Nase lang routinemässig passiert, muss es doch gar nicht zusätzlich automatisch angestossen werden. Die Angabe von DfrgUI ist einfach nur etwas verwirrend, so wie zeitweise auch die Anzeige der ausgeblendeten Volumes (Bootmanagerpartition, Wiederherstellungspartition) nur verwirrte.

Ich nenne nicht von ungefähr jedesmal das Stichwort DfrgUI! Denn dieser Dialog ist lediglich ein grafischer Aufsatz für die Kommandozeilenfunktion "Defrag" und mehr nicht, damit wird nur eine Hintergrundaufgabe konfiguriert, die regelmässig ausgeführt wird. Defrag bietet aber gar keine Funktion, explizit auf einer SSD eine Optimierung im Sinne eines manuellen TRIM anzustossen. Der bietet nämlich lediglich den Parameter "/O", mit dem auf dem Medium die dem Medientyp entsprechende Optimierung ausgeführt wird. Und das ist ein kleiner aber feiner Unterschied, weil Defrag dann erst ermittelt, um was für einen Medientyp es sich handelt. Und nur daraus folgt die etwas längere Ausführung der "Optimierung", denn das senden von TRIM an den SATA Controller dauert nur Sekundenbruchteile und den Rest erledigt die SSD völlig autark. DfrgUI ist schlicht und ergreifend veraltet, weil es eigentlich auf ein Tool aus dem letzten Jahrtausend aufgesetzt ist. Defrag wurde zwar angepasst, aber halt nur rudimentär.

Dieser Thread wäre schon lange erledigt gewesen, wenn nicht immer wieder nur auf Erkenntnissen aus der SSD Steinzeit und Windows Versionen von vor Windows 7 rumgeritten würde. Denn Windows handelt die SSDs seit Windows 7 völlig korrekt.
 
IT-SK

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Ich habe gerade einen Leihwagen,
da kann ich keinen Ölstand mehr prüfen ( kein Stab).
Er zeigt es nur digital im Cockpit an.

Da muss ich mich drauf verlassen, auch wenn ich zugebe, es fällt mir durchaus schwer keine manuelle Prüfmöglichkeit zu haben.
Das ist wohl eine ähnliche Situation,
mich befriedigt das nicht wirklich, funktioniert aber.
 
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