Sollten System und Daten noch getrennt werden?

Diskutiere Sollten System und Daten noch getrennt werden? im Windows 10 Allgemeines Forum im Bereich Windows 10 Foren; Hallo, früher war es für mich klar, dass ich Systempartition und Datenpartition getrennt gehalten habe (C:\ und D:\). Mit Windows 7 wurde das...
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OXO

Hallo,

früher war es für mich klar, dass ich Systempartition und Datenpartition getrennt gehalten habe (C:\ und D:\).

Mit Windows 7 wurde das Users-Verzeichnis schon fast fest unter C:\ verankert und es ließ sich nur recht mühsam auf eine neue Partition D:\ umbiegen.

Ich frage mich, was mit Windows 10 nun die Philosophie und beste Vorgehensweise ist?

Ich würde mich gerne vor dem Fall eines System-Crashs mit einem Image der System-Partition absichern. Die Daten kann ich auch extra sichern. Allerdings, wenn ich das Users-Verzeichnis auf C:\ belasse, dann wären die Daten im Rücksicherungsfall ja weg. Ebenfalls werden dort Daten gespeichert, die auf dem Desktop abgelegt wurden. Alles weg...

Würdet Ihr daher unter Win 10 wieder 2 Partitionen (unter einer SSD) einrichten und dirket bei der Installation schon das Users-Verzeichnis wieder auf eine extra Partition mappen, oder lässt man das heutzutage weil es Probleme macht (wenn ja, welche?)?

Was sagt Ihr, wie man das machen sollte?
 
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areiland

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Die eigenen Dateien auf eine eigene Partition verlegen und den Rest auf C: belassen. Vor allem nicht versuchen den gesamten Benutzerordner umzubiegen. Zumindest nicht über Eingriffe in die Registry - denn das mag Windows schon lange nicht mehr und quittiert das in den meisten Fällen durch fehlschlagende Updates.
 
MSFreak

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Da ich eine ausreichend große SSD habe, sind meine Eigenen Dateien (Bibliotheken) im Standard-User-Verzeichnis. Diese werden regelmäßig durch den Dateiversionsverlauf auf ein externes Laufwerk gesichert. Gilt auch für Windows 10: http://www.wintotal.de/dateiversionsverlauf-unter-windows-8/
Zudem mache ich regelmäßig (1x im Monat) eine Systemabbildsicherung. Sollte es mal zu einem Crash oder Infektion kommen, ist mein System innerhalb 30 Minuten wieder hergestellt.
Aber auch ich lagere große Dateien (Videos) auf ein anderes Laufwerk aus, denn 128GB SSD sind dann doch schnell voll. Bis Windows 8.x hatte ich aus Sicherheitsgründen auch meine Eigenen Dateien auf einem anderen Laufwerk. Aber dies ist Ansichtssache und sollte hier nicht zu einer großen Diskussion ausarten.
 
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EynSirMarc

Also ich habe offiziell über die Einstellungsdialog der Windows Systemordner alles erledigt, alles was mit Daten zu tun hat in meine Daten Partition umgelenkt(auch alles in Appdata), die Medien Dateien Ordner umgelenkt in meine Medien Partition 3 TB. Dokumenten ortner auch in den Daten Partition, das schöne ist an dem, ich kann einfach das C: neu beschreiben mit einer Clean Installation und den die Ordner wider verändern 10 min später kann ich wider arbeiten weil den die Einstellungen sofort wider da sind , und Programme und die spiele sind auch getrennt in je einer Partition das man den die meisten auch nicht wider installieren muss.

Ach 10 Windows Partitionen hab ich, 2 davon die Insider win 10 und einer der Server 2016 Insider. ^^

Und nein hab kein Problem mit den WinUpdate nur einmal im Windows rtm da ging kein hinzufügen über hinzufügen/installieren und Winupdate war auch nicht zur Arbeit zu bewegen.
Tja was war es ich hab den mein Norton Firewall deaktiviert und der von Windows aktiviert schon ging alles, war aber nur einmal so, trat den nie mehr auf. ??

@MSFreak
Ich sicher nicht mit einem Programm sondern von Hand auf eine externe HD, muss ja nur ein Partition sichern, mag das nicht wenn alls in einem Image/backupdatein ist und das Image/Backup den einen Fehler meldet und alles weg ist. ^^
 
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Curly

Curly

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Es ist ja nun überhaupt kein Problem, die Daten im User-Verzeichnis regelmäßig auf D: oder eine Externe mit einem simplen Robocopy-Batch zu sichern - nur ein Mausklick.
Und allen Unkenrufen über das Migrieren von Daten auf andere PCs zum Trotz: Nach dem Tod meiner Festplatte auf dem PC habe ich die User-Daten von meinem Vista Laptop einfach auf die neue Festplatte gezogen, alles war wieder da, inkl. E-Mails, Passwörter, LibreOffice Einstellungen und Datenbanken, etc.
Das gleiche mit dem neuen Win10 Laptop - alles vom Vista 1:1 rübergezogen, läuft einwandfrei. Allerdings sollte man streng darauf achten, daß man auf allen PCs die gleichen Partitionen (D, E, etc) und Ordner-/Dateistrukturen hat. Hilft dann auch beim Datenaustausch und Backup zwischen den PCs über die Externe, da kann man die gleiche Robocopy Routine verwenden.
Gruß, Curly
 
H

Heinz

Hallo Curly
Das ist der springende Punkt : Die Daten im Userverzeichnis und nur die Daten,nicht das ganze Verzeichnis. Nutzerordner "umbiegen"ist nie gut.
Ich habe auf C das System und all das was mit dem System laufen muss,( auch MS Office).'
Alles andere liegt auf der Partition D, auf welcher ich eigene Ordner angelegt habe, wie zb. "My Sound / my Photos / my Videos / My Toshibadrivers und auch / "Programs",in welchem ich Softwaresetups aufbewahre um sie nach einem Neuinstall schnell wieder auf C zu installieren.
So wird neue Musik,die im C Nutzerordner "Music"reinkommt,mit Drag &Drop immer gleich auf "My Sounds"verfrachtet und der C Ordner Music wird geleert.So auch bei allen anderen Ordnern und Bibliotheken.Diese lass ich alle "leben"sind aber stets leer und brauchen keinen Platz. Es sind nur temporäre Plätze für meine Daten.
Die Partition D bleibt bei einem Neuinstall immer unberührt.
Seit vielen Jahren,hab ich so,nie Probleme gehabt mit Ordnern. Kar ist eine Kopie von D auch nochmal auf einer Ex Harddisk gesichert.
Heinz
 
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EynSirMarc

Ich habe ein Ordner Namens Medien auf dem Desktop wo Verlinken ins H:\Medien\ Dort drin sind Verzeichnisse je nach Art der Daten /Bilder/Video/Filme/Musik.
Wenn ich von irgend wo Musik aufnehme geht das sofort in den Musik Ordner auf Partition H:
Downloads sind nicht im C: Sondern im G:/Downloades wo auch jeder der 8 Browser wo ich haben seine Downloads hinlegt, der Download ortner natürlich auf dem Desktop verlinkt, das ich sofort zugriff habe. Das einzige was auf das C: schreibt ist das C:/Temp ja ich mag es da und nicht irgend wo im User Verzeichnis, auch /Windows/Temp leitet sich ins C:/Temp auf der SSD. so muss ich nicht nach den Temp Dateien suchen sondern kann die in einem Verzeichnis alles Löschen.
Ach auch der Desktop scheint nicht so wie er ist. weil der ist auf die Datensave Partition verbogen und das sogar offiziell, weil auch der Desktop kann man offiziell durch Eigenschaften>Path umbiegen.
Die externen Hardware Treiber wo man angeben kann wohin sind kopiert werden sind unter C:/Driver verteilt.(amd treiber/soundblaster Treiber(mag kein interner Schrott Sound))

Wie gesagt ich kann das C: formatieren und ich habe 0 Daten Verloren, naja ich muss den schnell in allen Desktops unter C:\User, die Icons noch kopieren weil Windows kopiert nicht alle Icons in Mein Haut Desktop, weil ja Multiuser System.

Ich mag Setups nicht wo alles in das C: installieren und man keine Wahl hat das zu ändern, weil auf dem C: hat bei mir kein Programm was verloren, wo nicht schon Standardmäßig da ist. Oder wie skype das ich unter D: installiere aber nach einem Update auf einmal alles auf C: Liegt. Nervt.
Modern Schrott Apps haben ein Verbot auf meinem PC, die werden durch ein Utility sofort entfernt Plus der MSAppshop, in der Insider Version bleibt nur der edge und das melde app am leben auch unbrauchbare MS Tools wie AV Schutz wird gelöscht(über Linux) und deaktiviert per tool.

Ich habe 2 Konten eines wo ich beim ersten Anmelden nach der Windows Installation verwenden, wo ich den aber sofort das Admin Konto aktiviere und der Name des Admin Konto Ändere wo den mein Haut Konto ist, das andere Konto wird den nach einiger zeit gelöscht. Hab ein Microsoft Konto das ich aber nicht verwende und nur in der Insider Version aktiviert wird wenn ich was zu MS sende. Ich mag 100% über mein Windows Herrschen.

SSD 1 system SSD 2 Harddisk intensive Programme und Spiele(sims und co) und die Daten Partition(das auch die Daten schnell geladen/geschrieben werden.

@Curly
Ja man muss den aber wider alles ins /user Verzeichnis zurück kopieren, ich muss es nicht mal kopieren weil schon alles auf der Daten Partition von Windows lagert und geschrieben wird, muss nur die System Ordner wider verbiegen nach Windows neu installieren. ;-) Und jeden 3 Tag ein Backup auf externer HD, weil die Daten Partition ist eine SSD. ;-) das Appdata Verzeichnis ist auch auf der Daten Partition.
 
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Ronald BW

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Ich muss hier einfach unterscheiden was Sinn macht

Eine Partition ist vom Prinzip her nichts anderes als ein Ordner
Es macht also wenig Sinn einen Ordner mehr zu erstellen, soviel zur Theorie.

Um sicher zu gehen das Daten erhalten bleiben muss ich die mindestens einmal zusätzlich außerhalb der Festplatte haben auf welcher sich das BS befindet
wenn ich eigene Dateien auslagere ist es trotzdem Teil des Systems auch auf einer anderen Festplatte, also auch hier Zusatzsicherung der Daten

Für mich ist der einfachste Weg, 1 eigene Festplatte für jedes Betriebssystem + X Datenplatten zur gemeinsamen Nutzung
Je nach Bedarf, Lust und Laune, Sicherungsklonen der Betriebssysteme + 2 oder 3 Sicherungen der Datenplatten
ich partitioniere auch keine Datenplatten, ich regle das alles mit Ordnern
Fakt ist ich habe seltenst einen Verlust im Datenbereich, wenn dann durch Unachtsamkeit und ich sichere recht selten so im schnitt das ganz wichtige 1 mal im Monat
Die grossen Bestände im Abstand von 3, 6, oder 12 Monaten, aber wie gesagt das Zeug ist jeweils auf 3 bis 4 Platten, die neuesten sind immer die Arbeitsplatten.

Gruß Ronald
 
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EynSirMarc

Das wäher den ein Problem in meinem PC(8 Geräte haben Platz)/ für jedes BS eine Platte plus zweite für Daten das währen den
8 Platten Plus mein dvd und Bluray gerät also 10 sata steckplätze. Autsch
Windows 10 pro rtm, windows 10 Pro insider, Windos Server 2016 Insider T4, OpenSuSE Tumbleweed 2016.12.3 und nein ich teste kein Windows in einem VM das Bringt Microsoft nix.

Hab eine Daten Partition für alle Systeme, ein ThunderBird Profile für alle Systeme, weil meine eMail werden heruntergeladen und gelöscht per pop3.
Darum nur eine Partition Die Daten sichern auf Externe HD alles andere egal C: Formatieren neues System drauf, Ordner verbiegen 10 min Später weiterarbeiten.
brauche nicht mal ein Image.
 
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MaxMeier666

MaxMeier666

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Selbstverständlich haben eigene Daten auf der Systempartition nichts zu suchen! Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben, zumindest bei mir!
Es war noch nie sonderlich schwer, die eigenen Dateien in eine andere Partition oder auf eine andere Platte zu verschieben und daran hat sich auch mit Win10 überhaupt nichts geändert.
Auf den Desktop gehören i. d. R. gar keine eigenen Daten, denn der liegt auf der Systempartition.
Es macht absolut keinen Sinn irgendwelche Systemordner auszulagern, denn damit kann man außerhalb des Systems nichts anfangen.
Eigene Daten sind alle Daten, welche man selbst "erschaffen" hat, also: Bilder, Musik, Videos, Dokumente oder auch Spielstände usw.
("erschaffen" ist in diesem Sinne dann auch z. B herunterladen)

So halte ich das seit 30 Jahren und wüsste keinen Grund, das zu ändern.
 
E

EynSirMarc

Egal der Desktop liegt schon auf dem I: ;-) Ordner sind auf dem Desktop, aber nur für Programme und die Daten Ordner nur als Verlinkung. Musik und die restlichen Ordner in Mein PC sind alle real auf der Medien Partition umgesetzt worden, und der Documenten Ordner natürlich auch nicht mehr auf dem C:, weil dort werden die meisten spiele saves gespeichert. und die will ich ja nicht verlieren wenn dem C: mal was passiert.

Hab 10 Partitionen also ohne die uefi Partitionen wo win mit anlegt. ;-)
Bin da eigen, in dem, hatte ich immer so seit je unter 5 Partitionen war nie ein PC.
Oder früher das schönste, OS/2, winNT3.1, Suselinux, solaris, Nextstep 3.3 auf einer 1Gb scsi HD. ;-)
 
Curly

Curly

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@Heinz:
Wir haben ja erstmal nur über das Backup geredet - und da sollte man alles, besonders aus dem Roaming Ordner (oder am Besten den ganzen Benutzerordner), irgendwie sichern, mit welchem System und auf welche Art auch immer. Wie man das hinterher im Falle eines Falles wieder zurückzieht, ist ja dann auch egal, Hautsache, die Daten sind noch irgendwo vorhanden.
Umbiegen ist für mich einfach nur dumm. Diese unsinnigen "Bibliotheken" benutze ich sowieso nicht für meine Daten, da ich für die wichtigen Backups meistens DOS-Batches verwende (halt alte Schule, aber immer noch praktisch, ein Mausklick und alles läuft wie gewünscht...), und die kommen mit den Bibliotheken nicht so gut klar.

@RonaldBw:
Eine richtige Partition ist mehr als nur ein anderer Ordner - wenn du zwei primäre Partitionen hast, und in der 2. bei Bedarf ggf noch weitere Erweiterte angelegt hast, dann kann das Betriebssystem auf C: ruhig "abkacken", um dann neu installiert (oder von Sicherung wiederhergestellt zu werden), aber die Daten auf D: etc sind vollkommen unberührt und stehen nach der Neuinstallation auf C: immer noch komplett zur Verfügung. Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied ... aber wenn du natürlich auf C: nur eine oder mehrere einfache erweiterte Partition(en) anlegst, hast du dir das Ei selber ins Nest gelegt...
Wenn man übrigens bei Win10 (gerade nach einem "Clean Install") auf C: mal so richtig reinguckt, sind da etliche versteckte "Unterpartitionen" , die WIn10 angelegt hat, aber natürlich vor dem Auge des Benutzers verbirgt; das sind dann natürlich nichts anderes als "Ordner", die irgendwie auf C: existieren.

@MaxMeier:
Hätte ich nicht besser formulieren können! Mache ich auch fast seit 30 Jahren so - als meine damals ganz neue 20MB (! damals top of the line!) Harddisk dann endlich den Platz für eine 2. Partition zuließ ... aber das war vor Windows (wegen den nur 20 MB).

Zu dem eigentlichen Thema:
Jeder hat da seine eigene Philosophie wie man aus den Beiträgen sieht, jeder hat besondere Gründe, um seine Festplatte(n) in möglicherweise ganz viele oder ganz wenige Partitionen zu teilen - das muß ja nun jeder wissen und für seine persönlichen Bedürfnisse beurteilen, aber meine Meinung: mindestens 2, eine für Betriebssystem und Programme, und eine andere primäre für die eigenen Daten (und gespeicherte Installationsprogramme, Updates, Backups von C:, etc).
Gruß, Curly
 
Hans73

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Ich habe es auch immer so gehalten , und werde das auch weiter so machen , System und Daten mindestens auf getrennten Partitionen zu lagern , meistens jedoch auf getrenneten Platten (momentan besitze ich gerade kein System mit weniger als 2 Platten.
Programme kommen bei mir aber fast immer auf die Systempartition (Ausnahme Gaming PC , da hier jedes von den 3 installierten Games eine ganze Festplatte einnimmt).
Auf die Datenplatte/Partition kommen nur Daten und Benutzerprofile einiger Programme die von mehreren BS genutzt werden.
Die Windows Bibliotek (Eigene ....) bleibt bei mir aber immer dort wo sie ist , und dort auch vollkommen leer , die Daten kommen in eine komplett neu erstellte Ordnerstruktur , die meisten Programme merken sich diesen Ort nach der ersten Benutzung sowiso als Standardvorschlag , und denn anderen kann man es beibringen.
 
areiland

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Wenn man die Ordner mit den eigenen Dateien richtig umlegt: http://www.win-10-forum.de/windows-10-faq/668-benutzerordner-verlegen.html, hat man die Daten auch vom System getrennt, die Standardpfade beibehalten und jeder Öffnen/Speichern Dialog verweist auf sie. Die Bibliotheken sind ja lediglich eine Möglichkeit, mehrere Ordner unter einem Dach zusammen zu fassen, so dass man einfacheren Zugriff auf mehrere Quellordner mit dem gleichen Dateityp hat.

Was man nicht machen sollte, das ist das verlegen anderer Benutzerordner (Users, Profilordner oder AppData) mit Workarounds in der Registry. Das mag Windows nämlich gar nicht mehr und deshalb kann das im schlimmsten Fall zu Problemen bei der Installation von Updates führen. Aus diesem Grund sollte man den einzig richtigen Weg gehen - nämlich den Inhalt des zu verlegenden Ordners auf ein dafür vorgesehenes Laufwerk verschieben und dieses dann, statt ihm einen Laufwerksbuchstaben zu verpassen, im nun leeren Ordner bereitstellen lassen.

Laufwerk als Ordner bereitstellen.jpg

Das kann man auch auf die Programmordner anwenden, man könnte auf diese Weise z.B. Spiele gezielt auf eine andere Partition umlenken. So kann man gefahrlos, weil transparent, auf Dateisystemebene angesiedelt und deshalb von der Registry unabhängig, beliebige Ordner auf andere Laufwerke auslagern. Auch Windows Update stört sich nicht an dieser Vorgehensweise.

Die Trennung von Daten und System wird dann unsinnig, wenn man die Daten in eine Partition verschiebt, die sich auf dem gleichen physischen Laufwerk befindet. Denn man hat dadurch nichts gewonnen, aber für zusätzlichen Sicherungsaufwand gesorgt. Ausserdem sollte man Programmordner nicht auf ein deutlich langsameres Laufwerk umlenken - denn der einzig richtige Platz dafür ist immer das schnellste Laufwerk.
 
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Grufty

Naja, wenn aber z. B. C: und D: auf der gleichen Festplatte liegen und man sich C: komplett zerschießt und alles neu installieren muss, dann hat man die Daten auf D: immer noch.
 
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EynSirMarc

Die AppData Unterverzeichnisse sind genau so verschiebbar hat auch ein Pfad im tab nun sollt man das aber ganz am Anfang machen gleich nach Installation´s ende von Windows, den neu starten, es geht gut und schon seit ein paar Jahren mach ich das immer so und kein Probleme damit.
Es sind den hald immer noch ein paar standhafte Programme und Einträge darin, wenn Programm Pfad im Code des Programm ist.
Zum Beispiel mein Objektdesktop Objektdock er ist den leer und er herstellt den wider Einträge in AppData Pfade(darum auch alle 3 stehenlassen und nicht löschen, aber sind Einzelfälle.

Ach der einzige Nachteil einer SSD wenn man dort was löscht ist es weg oder besser den wenn der trim Befehl, der natürlich gleich nach dem nicht Löschen wollen darüber fährt. also auf SSD wo wichtige Daten kommen immer den Abfallkübel aktiveren.

@Grufty Aber du kennst doch Murpys edv Gesetz? wenn was zerschießt den immer gleich im ganzen, weil den steigt sicher gleich die ganze Platte aus und wenn man es auf eine 2te HD die Daten, stirbt sicher die Daten HD. ^^

Also wenn man so was macht mit Daten immer eine zweite HD für nur Daten aller Partitionen und HDs.
Und den aber immer noch Backup so pro 4-5 tage das erste mal ein Vollbackup den nur noch das wo geändert hat auf externe HD natürlich DIE nur angeschlossen wird wenn es Backup für in zum Essen gibt. ;-) und bitte USB 3 weil USB 2 ist ein Graus
 
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areiland

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Es gibt da noch was, das man Datensicherung nennt und diese wird durch eine Auftrennung niemals überflüssig. Wenn die Neuinstallation des Systems wegen eines Laufwerksschadens fällig wird, dann nutzen Dir die Daten auf D: auch nix mehr - denn die sind dann gleich mit den Bach runter gegangen.
 
G

Grufty

Trotzdem ist eine Trennung von System und Daten auch auf einem Datenträger besser, als keine Trennung.

Um eine Sicherung ging's mir nicht. Es gibt definitiv neben einem Festplattencrash auch noch einen "Absturz" von C:, was eine Neuinstallation notwendig macht.
 
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Ronald BW

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Die Daten können immer gezogen werden so lange die Platte nicht im Eimer ist, da ist es belanglos wo die liegen.
Meine Methodik hat sich aus der praktischen Übersicht entwickelt, das sieht natürlich jeder anders.
Die konsequente Umsetzung eine Platte, eine Partition, ein System hat sich aus der Praxis ergeben.
Ich habe früher mit Leidenschaft partitioniert.

Die Eigenschaften einer Partition sind mir natürlich bekannt, nur macht es eben für den Rechner keinen Unterschied was Er da anspricht
am konsequentesten ist das bei Linux da wird alles als Ordner angesprochen, Microsoft unterscheidet etwas, aber im Prinzip das gleiche in blau.

Natürlich habe ich jeweils drei oder vier Hauptrechner die im Normalfall mit sechs Platten laufen,
zwei davon mit einem Gesamtvolumen von 6-8 TB je Rechner, Daten sind dann zu 90% identisch, dazu dann noch die externen Sicherungen.
Die meisten meiner genutzten Boards geben zehn Sata Anschlüsse von Haus aus her, und die meisten meiner Gehäuse verkraften locker diese zehn Laufwerke
das einzige Problem ist das Gewicht, diese Rechner sind richtig schwer.
letztendlich geht es darum wie es gestaltet werden könnte, wer dann was wie macht ist auch Geschmackssache.

Gruß Ronald
 
areiland

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@Grufty
Das kannst Du ja handhaben wie Du möchtest. Ich halte es halt für unsinnig, System und Daten voneinander zu trennen, wenn die abgetrennten Ordner in einer Partition auf dem gleichen physischen Laufwerk landen. Da statte ich meinen Rechner lieber mit einem kleinen schnellen Systemlaufwerk, sowie einem grossen Datenlaufwerk aus und verlagere die eigenen Dateien dann auf das Datenlaufwerk. Aus meiner Sicht ist das bei mir die vernünftigste Lösung, weil sie meinen Sicherungsaufwand verringert und Datenverlusten durch Laufwerksdefekte vorbeugt. Wie gesagt, das ist meine eigene Philosophie - mit der ich aber schon immer gut gefahren bin.

Hat vor nicht allzulanger Zeit auch dafür gesorgt, dass sich der Wiederherstellungsaufwand in sehr engen Grenzen hielt. Denn bei meinem Junior passierte es, dass die SSD von jetzt auf nachher den Geist aufgab und ersetzt werden musste. Neue SSD rein, die Sicherung aufgespielt und ein oder zwei noch nicht mitgesicherte Programme installiert - fertig war die Chose. Hätten die Daten in einer Partition auf der gleichen Platte gelegen, dann wären Datenverluste kaum vermeidbar gewesen, denn er sichert seine Dateien auch nicht jeden Tag.

Solche Sachen bestätigen mir, dass meine Vorgehensweise die erhofften Effekte erbringt, nämlich den Aufwand für eine Wiederherstellung so niedrig als möglich zu halten. Für die reine Softwaregeschichte lag der Aufwand nämlich bei gerade mal 20 Minuten, um das Image wiederherzustellen und die noch nicht gesicherten Programme zu installieren. Wären die Daten auf einer Partition des gleichen Laufwerks gewesen, dann hätte ich sie dazu noch von der Sicherungsplatte wiederherstellen müssen und es hätte unvermeidbare Datenverluste gegeben.

Es muss aber jeder seine eigene Strategie entwicklen - den Königsweg gibt es nicht.

@Ronald BW
Wie ich oben gezeigt habe, kann man ja auch unter Windows beliebig Partitionen in den Verzeichnisbaum einhängen. Linux und Windows sind in der Hinsicht also gar nicht mehr so weit auseinander.
 
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Sollten System und Daten noch getrennt werden?

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