Restore mit EaseUS klappt nicht.

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Odysseus99

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Habe ein Backup mit EaseUS erstellt und wollte es jetzt zur Sicherheit und zum Experimentieren auf eine andere SSD kopieren.
Dazu habe ich Wechseleinschübe, in die ich die gewünschte Platte einlege. Außerdem habe ich noch 2 SSD als Datenspeicher.
Das Board hat Anschlüsse für SATA und sSATA, an letzterem ist der DVD-Leser (sSATA Po) und die Systemplatte angeschlossen (sSATA P1).
Der Systemstart hat nach einer Sicherung immer funktioniert. Dann habe ich die DVD von EaseUS eingelegt und eine leere SSD in das Laufwerk
wo vorher die SystemmSSD war gelegt. Dann den Restore gestartet. Darauf hin bootete der PC nicht mehr (Bild-2). Das Bios sah dann so aus: Bild-1.
Mit F12 konnte ich Windows starten, sowohl über "Windows Boot Manager" als auch "UEFI OS(P1:INTENSO)".
Dann habe noch die alte SSD, von der ich das Backup gemacht habe wieder eingelegt und hatte plötzlich den gleichen Fehler: Boote nur über F12 möglich.
Das Menue über F12 sieht so aus: Bild-3
Scheinbar hat das Restore das BIOS verändert.
 

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Odysseus99

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Noch eine Info:
bei der Wiederherstellung wird der 100MB-Teil am Anfang der Platte nicht als MBR sondern als EFI eingerichtet.
Kann das die Ursache sein? Und wie ändere ich das zurück auf MBR?
 

runit

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Da hast Du was durcheinander bekommen. sSata ist bei Dir offenbar für den MBR-Boot eingerichtet, die SATA-Ports offenbar für den Uefi-Boot eingerichtet. Wenn Du zuvor unlogischerweise Deine Systemplatte an sSATA angeschlossen hattest, wird die im MBR-Stil eingerichtet gewesen sein. Ein Image (mit Deinem Easus als Backup erstellt) schreibt den Daten-Inhalt der Platte 1:1 zurück. Nun ist aber die neue Platte offenbar automatisch richtig im GPT-Stil eingerichtet, weil sie am SATA-Port hängt und will folgerichtig im Uefi-Mode gebootet werden. Der Bootmanager findet das System an dem Port, kann es aber nicht booten, weil das keine Efi-Installation ist. Daher bekommst Du die Meldung: Please select a propper Device. In Deiner Boot-Auswahl und Konfiguration wird gegenwärtig eine efi-eingerichte bootfähige Platte gesucht. Von welcher Wiederherstellung Du sprichst, die versuchst, eine MBR-Boot-Partition in eine Efi-Bootpartition umzuschreiben, durchschaue ich leider nicht. Das klingt für mich suboptimal und könnte Update- und Upgrade-Fehler zur Folge haben. Jetzt verrate mir doch mal, warum Du unbedingt eine MBR-Installation haben willst, wenn Du ein UEFI-Bios hast, während die anderen Platten, die automatisch im GPT-Stil laufen, die eher im MBR-Stil eingerichtet sein könnten. weil die (so habe ich Dich verstanden) nicht gebootet werden müssen, im GPT-Stil laufen. Der Logik halber sollte gerade die System-Installation eine Efi-Installation sein, damit Du den Vorteil des Uefi-Bios voll nutzen kannst.

Ich würde an Deiner Stelle sämtliche Platten im GPT-Stil einrichten und betreiben. USB-Sticks und DVDs werden automatisch im Legacy-Mode (MBR-Stil) gebootet, es sei denn, ein Stick hat eine GPT-Partition, in der ein bootfähiges Programm liegt. Das müsste manuell so eingerichtet worden sein. Von Haus aus ist ein fabrikneuer Stick im MBR-Stil eingerichtet und wird so auch beschrieben. Sticks oder DVDs wählt man im Normalfall selektiv zum Booten über das erweiterte Uefi-Start-Menü bei Bedarf zum Booten aus. Der Bootmanager sollte primär für Uefi-Boot konfiguriert sein und dabei Win 10 finden und booten können. Das setzt voraus, dass die Systemplatte im GPT-Stil eingerichtet ist und Win 10 eine Efi-Installation ist.

Also - wenn das System eine MBR-Installation ist, musst Du sie wie vor gesteckt wieder an den sSata-Port bringen und im Bios MBR-Boot priorisieren. Ich habe allerdings keine Erfahrung mit Wechselrahmen. Mindestens die System-Platte sollte meines Erachtens eine interne Platte im GPT-Stil sein. Wie das mit Wechselrahmen im Bios richtig verwaltet wird, weiß ich nicht, abgesehen von den Grundvoraussetzungen MBR/GPT, entsprechend den Ports richtig im Bios zum Suchen und Booten eingerichtet.

Hier ein bisschen Kunde zum wechseln der Partitonsstile
Windows Setup: Installing using the MBR or GPT partition style

- und hier noch etwas grunsätzliche Kunde zu GPT/MBR
Alles über GPT-Partitionen
 
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Argor

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das "secure boot" ist ganz sicher im legacy mode ? (ist oftmals das Problem bei der Sache ;-))
 

Odysseus99

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Vielen Dank runit für die umfangreiche Antwort. Ich habe jetzt mal folgendes gemacht:
von einer alten DVD W10/64 Vers. 1703 installiert :(.Das ging dann alles gut und ich bin jetzt bei Vers. 1909. Alles wurde schön eingerichtet mit MBR und ist ohne Tricks bootbar. Dann habe ich mal mit EaseUS Part.Manager den MBR in GPT umgewandelt. und prompt ging nichts mehr. Plötzlich erschienen die in Bild 3 oben mit P1:INTENSO bezeichneten Einträge. SATA0 P1 und SATA0 P5 sind 2 4TB große Platten(GPT) auf denen ich meine Daten habe. Dann habe ich die INTENSO wieder zurück in MBR geändert und prompt ging das Booten wieder. Scheinbar verträgt mein PC bzw. das Motherboard kein UEFI als System(gekauft 2016). Das mit den Wechselplatten ist sehr praktisch: wenn ich eine 2. SSD als Kopie der ersten erstellen möchte um dann die 2. als System zu starten.
 

runit

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Scheinbar verträgt mein PC bzw. das Motherboard kein UEFI als System(gekauft 2016).
Das kann ich nicht glauben. Da passt etwas mit den Anschlüssen in Verbindung mit den Bios-Einstellungen nicht. Wenn Win automatisch in MBR installiert, dann sind zuvor Platte und Bios für MBR-Betrieb konfiguriert. Logisch, wenn Du die Platte nachträglich in GPT wandelst, kann das Bios nicht mehr booten, weil Bios-Konfiguration und Platten-Konfiguration nicht mehr zusammenpassen. Die Bios-Konfiguration und die Plattenkonfiguration muss immer identisch sein. Also entweder Platte und Bios für den MBR-Betrieb konfiguriert, wie das offenbar bei Dir eingerichtet ist, oder Platte und Bios für den Uefi (GPT)-Betrieb konfiguriert. Änderst Du die Platte, muss das Bios ebenfalls geändert werden. Das bezieht sich natürlich nur auf die Platte, die booten soll, weil eine MBR-BootPartition anders aufgebaut ist, als eine Efi-Partition. Daher sind auf einem Microsoft-Installations-Datenträger immer beide Installationsmöglichkeiten enthalten. Win wählt automatisch den passenden Stil. Bei Deinen Datenplatten spielt es keine Rolle, weil die eben nicht booten müssen. Die hast Du richtigerweise ob der Größe der Platten in GPT eingerichtet.
 
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Odysseus99

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Wie kann ich denn im BIOS die Einstellungen auf EFI ändern?
 

runit

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Das kann ich Dir leider aus der Ferne nicht sagen, da ich das Bios nicht kenne. Studiere dazu mal Dein Handbuch. Da müsste das eigentlich erklärt sein. Ansonsten fragst Du mal den Support des Mainboard-Herstellers.
 
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Odysseus99

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Ich habe jetzt mal von allen Screen's eine Kopie gemacht. Soll ich die hier anhängen? Es sind 12 Dateien zwischen 100 und 200 kByte.
 

Elleafar

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Odysseus99

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Also hier sind die Bilder als Anhang
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Noch ein Phänomen:
Habe mit EaseUS Part-Manager ein KLON der Systempartition erstellt. Nur die Festplatte 0 ist maßgebend.
Das Originaz sieht so aus:
1604226861731.jpeg



Nach dem Klonen sieht die geklonte Platte so aus:
1604226985041.jpeg


Ist doch irgendwie seltsam. Beide platten passen sich aber booten!
Langsam ist mein Latein am Ende
 

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Sabine

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Habe mit EaseUS Part-Manager ein KLON der Systempartition erstellt. Nur die Festplatte 0 ist maßgebend.
Du musst kein BackUp der Systempartition erstellen, sondern ein BackUp der ganzen Platte. Dann sind auch die weiteren Partitionen im BackUp enthalten. Und die brauchst Du zum Booten. So wird die 2. Platte nie eine 1:1 Kopie!

Gute BackUp-Programme (und dazu zähle ich auch EaseUS) können Partitionen an veränderte Plattengrößen beim Rückspielen anpassen.

Mein BackUp-Programm Paragon BackUp & Recovery erkennt beim Vorbereiten der Sicherung schon, dass an der Systempartion weitere Partionen "dranhängen" und sichert die einfach mit. Kann ich nicht mal verhindern.
 

Odysseus99

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Hallo Sabine,
was mich aber wundert ist, daß die Klone-Platte ganz normal bootbar ist. Ohne die 500MB und 539MB-Partitionen.
 

Thomas62

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Klemm doch mal alles ab was nicht geklont werden soll.

Bedeutet die SATA-Kabel für die Dauer der Aktion von den platten abziehen.
 

Odysseus99

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:freu Hurra ich habs gefunden:
die Lösung ist: das DVD-Laufwerk war immer an erster Stelle im Boot_menue. Das hab ich jetzt auf die 2. Stelle geschoben und es läuft alles wie es soll. Gott sei Dank. Der PartitionMaster (EaseUS) zeigt jetzt eine kleine 298MB Partition FAT32 an, dann die normale C: Partition und als BASIS GPT.
Die Datenträgerverwaltung zeigt eine 298MB Partition als EFI-Systempartition und die normale C: Partition.
Bisher hatte das mit dem DVD-Laufwerk immer geklappt.
Allen, die versucht haben mir zu helfen vielen Dank :danke
 
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