Probleme mit Startmenu, Taskleiste, Einstellungen

Diskutiere Probleme mit Startmenu, Taskleiste, Einstellungen im Windows 10 Allgemeines Forum im Bereich Windows 10 Foren; Hallo Experten, ich habe Probleme mit einer Win 10 Installation: *Der Startknopf ist kaputt, weder ein linker noch ein rechter Mausklick bewirkt...

justanotheruser

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Hallo Experten,

ich habe Probleme mit einer Win 10 Installation:
*Der Startknopf ist kaputt, weder ein linker noch ein rechter Mausklick bewirkt irgendetwas.
*In das Suchfeld rechts daneben lässt sich nichts reinschreiben.
*Rechts in der Taskleiste wird angezeigt, dass es eine Benachrichtigung gibt, aber beim Linksklick passiert nichts.
*Die "neuen" Windows-Einstellungen lassen sich nicht öffnen. z.B auch nicht durch "Netzwerk- und Interneteinstellungen öffnen". Die klassische Systemsteuerung geht dagegen noch.
*Ich habe mehrere Programm-Icons in meiner Taskleiste, die meisten funktionieren auch. Aber nicht der Windows-Rechner. Da gibt es eine Fehlermeldung von explorer.exe: Klasse nicht registriert. (notepad geht).
*Einige Win-Tasten shortcuts gehen nicht (Win-x), andere gehen (win-r)
*taskmanager lässt sich über rechte maus in Taskleiste noch starten.

Historie:
Vor einem guten Monat, vielleicht zwei, wurde die Systemplatte geklont und in einen neuen Rechner gesetzt (alter Rechner stillgelegt). Da lief alles problemlos. Letzte Woche tauchte mindestens ein Teil der Probleme auf (startknopf funktionslos), nach dem Runterfahren ist Windows beim booten hängen geblieben. Das ließ sich durch wiederherstellen des Bootsektors reparieren, aber nicht alles wurde repariert.

Was ich bisher versucht habe:
*Zurück auf Wiederherstellungspunkt von vorletzter Woche: Kein Effekt.
*Booten im abgesicherten Modus: Probleme bleiben bestehen. Außerdem Fehlermeldung: explorer.exe - System Warnung unknown hard error.
*"sfc /scannow" zeigte Fehler, diese werden erstmal nicht durch "DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth" repariert. Nach wiederholtem Durchlauf werden jetzt aber keine Fehler mehr angezeigt: Der Windows-Ressourcenschutz hat keine Integritätsverletzungen gefunden.

Sonstiges über den Rechner:
*Windows 10 Home Version 1903 (build 18362.418); 64 bit
*Keine Antivir software o.ä, außer Defender

Windows-Updates würde ich ja auf normal durchführen, aber das ist in den Einstellungen, in die ich nicht komme.

Nun gehen mir die Ideen aus. Abgesehen von Radikalmaßnahmen (neu aufsetzen, Update auf Herbstversion über media creation tool) fällt mir nix mehr ein. Vielleicht hat hier jemand eine Idee, was das Problem sein könnte?


Liebe Grüße
 

runit

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Wenn Du eine geklonte Platte in einen anderen Rechner setzt, stimmen die Treiber und die Gerätekonfiguration ja nicht mehr. Ich würde mal als erste Maßnahme alle Treiber von der Herstellerseite des neuen Gerätes laden und installieren, begonnen mit dem Chipsatztreiber. Danach machst Du einen kompletten Neustart per Ausführen-Befehl
shutdown -r -t 0.

Wenn Du das gemacht hast, berichte dann bitte, ob das Problem noch weiter besteht.
 

justanotheruser

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Hallo runit,
danke für die Unterstützung. Die Treiber machen bei Windows 10 und Hardware-wechsel eigentlich keine Probleme mehr, da die beim Systemstart automatisch nachgeladen werden. Das hat bei anderen Systemen gut funktioniert und bei diesem eigentlich auch. Das System lief ja zunächst problemlos, von daher kann es eigentlich nicht an fehlenden Hardware Treibern liegen. Es muss ich also einige Wochen nach dem Umzug was verändert haben.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es im Gerätemanager keine Fragezeichen mehr gab, ich schaue heute Abend aber noch mal nach, speziell nach den Chipsatztreibern. Der 'neue' Rechner ist ein Selbstbau. Es war mal ein c't-Bauvorschlag, aber nachdem das motherboard abgeraucht war wurde es durch ein anderes ersetzt. Das motherboard ist ein "Gigabyte B450 Aorus m AM4/B450/DDR4/S-ATA 600/Micro ATX Sockel".

Liebe Grüße
 

runit

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Windows lädt Standard-Treiber aus seiner Datenbank und aktualisiert diese auch bei Updates. Die mögen nicht unbedingt optimal für Dein Board sein. Passten die eingangs noch einigermaßen, kann hier und da eine aktualisierte Version nicht mehr so gut passen, da zu abweichend von den Features des Boards. Darum würde ich mich eher an die Hersteller-Treiber halten, die ja speziell für das Board angeboten werden.

B450 AORUS M (rev. 1.0) | Mainboards - GIGABYTE Germany

Lade hier alle Treiber und installiere sie.

Auch das Bios würde ich aktualisieren, es gibt eine aktuelle Version aus 2019, welche die Kompatibilität einiger Komponenten verbessert.
 
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Sabine

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Zudem gibt es immer die Möglichkeit, ein Inplace Upgrade durchzuführen. Das behebt auch Windows-Fehler.
 

areiland

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Und vor allem zeigt Sfc /Scannow keine durch Dism behebbaren Fehlerstellungen auf. Sfc /scannow prüft die Systemdateien auf fehlerhafte und versionsfremde Dateien und ersetzt sie durch die Originale aus dem Komponentenstore. Dism hingegen überprüft den Komponentenstore und behebt dessen Inkonsistenzen, sollten sich dort welche zeigen. Zwei völlig unterschiedliche Reparaturoptionen, die sich ergänzen aber nicht aufeinander aufbauen.

Und Sfc und Dism sind hier ganz sicher nicht die Optionen der ersten Wahl!

Schon dieses unsägliche Klonen reicht aus um jeden Fehler im System zu provozieren. Wenn das geklonte System aus einem anderen Rechner stammt, dann sogar zweimal - selbst wenn der einigermassen baugleich war.
 

justanotheruser

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Danke für Eure Tipps, ich melde mich wieder, wenn ich einiges ausprobiert habe.
Die Sfc und Dism Kommandos habe ich gefunden, als ich nach 'Taskbar geht nicht' gegoogelt habe, daher habe ich die probiert.
Wg. Klonen: Das es bei neuer Hardware im Prinzip schon Sinn macht, das System komplett neu aufzusetzen ist mir klar. Hier war es eine Übergangslösung für ein paar Monate, bis der neue Rechner kommt. Eine komplette Neuinstallation mit allen Programmen und Tools dauert halt einige Tage (oder besser Abende). Und zunächst lief das System ja auch gut.
In-place Upgrade ist jedenfalls etwas, dass ich ausprobieren werde. Und die Motherboard-Treiber. Da fällt mir beim besten Willen nicht ein, was die mit der GUI zu tun haben, aber ich habe auch schon schrägeres gesehen, also wird es versucht.
 

areiland

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Du verstehst es nicht! Beim Klonen werden, anders als bei einem popligen Image, auch komplett systemspezifische Angaben dupliziert. Ein Klon ist ein eineiiger Zwilling des Ursprungssystems, der sogar normalerweise weltweit einmalige Informationen des Quellsystems enthält. Da wird dann abweichende Hardware als die Ursprungshardware angesprochen - was dazu führt, dass diese Hardware ganz anders angesteuert wird als sie angesteuert werden müsste. Windows kann dann für diese Hardware sogar die objektiv falschen Treiber verwenden, weil es den anderen Unterbau nicht eindeutig identifizieren kann. SSDs werden dadurch nach dem Klonen oft als die ursprünglichen Festplatten erkannt und angesprochen.

Alles nur, weil man aus purer Faulheit diese unsäglich dummen Klonprogramme verwendet, statt einfach ein Systemabbild zu ziehen und das wiederherzustellen - was in der Regel auch noch schneller geht als das klonen. Geklont werden Datenträger, wenn sie auf den gleichen Datenträgertyp umziehen, die Quelle ersetzen sollen und auf der gleichen Hardware bleiben.

Mit einem einfachen Abbild und seiner Wiederherstellung auf dem anderen Datenträger, hättest Du diese ganzen Probleme einfach vermeiden können, weil Windows die Hardware hätte sauber erkennen können. Mit anderen Worten völlig unnötige Probleme, die man hätte vermeiden können - indem man mal im Voraus die beste Strategie erfragt hätte.
 

Sabine

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Leider ist es aber so, dass alle "Fach"-Magazine das Klonen als das Non-Plus-Ultra beim Hardware-Tausch verbreiten. Habe ich vor kurzem sogar in der c't gelesen, aber die PC-Welt hat das im aktuellen Heft auch wieder verbreitet. Und natürlich werden "kostenlose" Programme angegeben, mit denen das Klonen am besten funktioniert.

Leider, leider, leider! :wut
 

justanotheruser

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Da verstehe ich jetzt tatsächlich was nicht: Ein Systemabbild herstellen und (auf einen anderen Datenträger) wieder herstellen, und klonen, unter beidem verstehe ich das selbe. Aber wenn ich Dich, areiland, richtig verstehe, dann siehst Du da einen Unterschied? Da verstehe ich die Terminologie anscheinend nicht richtig.

Tatsächlich hatte ich mit Acronis (von USB Stick gestartet) ein Backup erstellt und dieses dann auf einen anderen Datenträger restored. Unter Windows 7 oder früher hätte ich das nie im Leben versucht, aber bei Windows 10 hatte ich den Eindruck, dass das im Normalfall funktioniert, eben weil es beim Systemstart neue Hardware automatisch erkennt und dann die nötigen Treiber automatisch nachlädt. Das es dabei keine Erfolgsgarantie geben kann ist klar, aber wenn zum Beispiel die c't das so schreibt würde ich schon davon ausgehen, dass es zumindest meistens funktioniert. Bei einer Windows-Neuinstallation verlasse ich mich in der Regel ja auch darauf, dass die Hardware-Erkennung funktioniert. Bei Windows 10 hab ich bisher jedenfalls noch keine "Treiberdiskette" gebraucht um das System zum laufen zu bringen (auch wenn natürlich manchmal Fragezeichen im Dateimanager übrig bleiben.)

Ich lerne aber gerne was dazu.
 

IT-SK

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Moin,
hast du dann ja wenn du die obigen Erklärungen " verarbeitet" hast. ;-)
Eigentlich gar nicht so schwer und ja, ich habe früher auch liebend gerne Clone DVD benutzt.
 

justanotheruser

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Und das ist das Kopieren via Systemabbild und KEIN Clonen. Das ist ok soweit.
ok, danke. Gut zu wissen, dass ich das weiter so machen kann :-) Tut mir leid, dass ich das ich da die Begriffe falsch verwendet habe.

Jedenfalls habe ich gestern Abend noch das Inplace Upgrade durchlaufen lassen, das hat das Problem gelöst. Da hat sich die Frage hier doch sehr gelohnt. Vielen Dank allen, die geholfen haben.

Für den Fall, dass sich jemand das gleiche Problem hat und bei der Suche hier landet hier die Microsoft URL:
Windows 10 herunterladen
Da die Internetverbindung am Problem-Rechner nur so mittelschnell ist und ich woanders einen schnellen Anschluss habe, hab ich das Update mit Hilfe des Media Creation Tools und USB-Stick gemacht. Ansonsten sollte es von der Website direkt mit "jetzt aktualisieren" vermutlich genauso gut gehen. Wenn man es mit USB-Stick macht darf man NICHT vom USB-Stick starten, da würde wohl das alte System platt gemacht. Stattdessen den Problem-Rechner starten und aus dem laufenden Windows von der Platte das Programm auf dem Stick ausführen, um das Update zu starten.

Die motherboard-Treiber müssen wohl noch bis zum Wochenende warten, Das Update war doch recht langwierig, danach war es mir zu spät.

Liebe Grüße und noch mal Danke!
 

dau0815

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Ansonsten sollte es von der Website direkt mit "jetzt aktualisieren" vermutlich genauso gut gehen.
Nicht wirklich. Dieser Weg ist ein komplett anderer. So, wie Du es gemacht hast, ist es vollkommen richtig und auch erfolgversprechender.
Statt einen USB-Stick zu erstellen, kann man auch eine ISO-Datei auf dem Rechner, auf dem man das Inplace-Upgrade durchführen will, mit dem Tool erstellen lassen. Dann einfach die ISO im Explorer per Doppelklick öffnen und daraus direkt das Setup starten. So benötigt man keinen externen Datenträger.
 

Wolf.J

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Noch als Ergänzung, die Option "jetzt aktualisieren" läd den Upgrade-Assistenten herunter, der dann den weiteren Ablauf steuert.
Ich ziehe auch die Variante vor, per MCT die ISO auf Festplatte / SSD zu laden und von dort aus zu starten. Erstellung eines Sticks auf einem Fremdrechner ist aber manchmal sinnvoll oder notwendig.
 
Thema:

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