Problem mit Systemwiederherstellung per Macrium Reflect

Diskutiere Problem mit Systemwiederherstellung per Macrium Reflect im Windows 10 Installation & Upgrade Forum im Bereich Windows 10 Foren; Hallo, ich mache seit Jahren täglich um 20:00 Uhr mit Macrium Reflect (MR) eine Systemsicherung, was mir in vielen Fällen schon sehr geholfen...
kodela

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Hallo,

ich mache seit Jahren täglich um 20:00 Uhr mit Macrium Reflect (MR) eine Systemsicherung, was mir in vielen Fällen schon sehr geholfen hat. Probleme gab es bisher keine.
Heute (31.07.2022) nach der täglichen Sicherung hatte ich den Verdacht, im Laufe des Tages an den Monitoreinstellungen etwas verbockt zu haben. Also stellte ich die Sicherung von gestern wieder her. Danach stellte ich fest, dass mein Verdacht nicht zutraf. Also entschloss ich mich wieder auf den Stand von heute zu gehen, also die Sicherung von heute wieder herzustellen. Damit begann das Malheur, MR begann mit der Wiederherstellung, blieb aber dann bei 34% hängen.

Nun wollte ich einige Tage zurück gehen und versuchte es mit der incrementalen Sicherung vom 27.07. - jetzt blieb MR bei 18% hängen. Danach probierte ich es noch mit der Vollsicherung vom 04.07. - blieb bei 16% hängen und zuletzt mit einer Vollsicherung vom 02.05. -mit ihr kam ich bis zu 11%.

Gibt es hier MR-Anwender, die mir raten können, wie ich mein System mit einer der Sicherungen wieder herstellen kann. Ich gehe davon aus, dass ich nach der Wiederherstellung mit der Sicherung von gestern anschließend nicht wieder die Sicherung von heute verwenden hätte dürfen. Jetzt ist wohl ein Teil von Windows gelöscht und MR kommt damit nicht zurecht.

Nach dem Start von Windows PE kann ich auf alle Laufwerke zugreifen und könnte zum Beispiel das Systemlaufwerk C: platt machen. Keine Ahnung, was das für Folgen haben könnte.

Welche Alternativen gibt es?

Danke schon einmal vorweg für jeden Rat.
 
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runit

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Macrium Reflect nutze ich nicht. Ich kann Dir nur Allgemeines dazu sagen. Eine Systemsicherung beinhaltet das Image aller 4 Systempartitionen (bei Dir hoffentlich auch). Das Image kannst Du auf einem beliebigen Datenträger wiederherstellen. Wenn es bei Dir nicht funktioniert, ist es vielleicht deswegen, weil mittlerweile nach Berechnung von MR nicht mehr ausreichend Speicherplatz zur Verfügung steht. Wenn ich wiederherstelle, lösche ich immer vorher alle Systempartitionen und lasse die Wiederherstellung in den freien Speicher machen. Mir ist das vom Gefühl her besser und sicherer, als wenn ich das alte System mit dem Image verschiedener Partionen überschreiben ließe.

Wenn Du platt machst, dann eben nicht nur C, sondern entferne auch die anderen Systempartitionen, damit das Image in einem zusammenhängenden freien Speicherbereich 1:1 wiederhergestellt werden kann.

Normalerweise kann man jede beliebige Version, unabhängig davon, welchen Zeitpunkt sie darstellt, wiederherstellen. Ich kenne jetzt nicht die Arbeitsweise von MR, wie das Programm genau wiederherstellt. Es würde mich wundern, wenn das vom Prinzip her nicht genauso wie mit jedem anderen Backup-Programm funktioniert. Aber da kannst Du ja auch nochmal die Anleitungen von MR lesen, ob es da Besonderheiten gibt.
 
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kodela

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Danke @runit!

Mittlerweile habe ich versucht, das vermutlich zerschossene Windows doch noch zu starten. Windows hat sich gemeldet und eine Systemanalyse durchgeführt. Danach erfolgte ein Neustart und seit über zwei Stunden habe ich die Meldung: "Datenträger werden repariert. Dieser Vorgang kann über eine Stunde dauern." Der "Aktivitätskreisel" läuft, mittlerweile über zwei Stunden. Wie lange macht es Sinn, zu warten?

Nun zu den Sicherungsdateien, die von MR erstellt werden. Eine Vollsicherung wird nur einmal im Monat gemacht. Jede Woche wird eine differentiale und ansonsten täglich eine incrementale Sicherung gemacht. Ein

Ein vollständiges Image kann dann aber doch nur die Datei mit der Vollsicherung enthalten? Die Sicherungsdateien haben Namen, wie zum Beispiel: "9B5421F4B27D8DDA-00-00.mrimg". Über die letzten vier Ziffern, hier jeweils zweimal eine Null, wird die Art der Sicherung definiert, in diesem Fall, eine Vollsicherung.

Die Namenserweiterung "mrimg" lässt vermuten, dass "mr" für Macrium Reflect steht und "img" für ein Image, also ein Abbild.

Im Programm wird diese Sicherung wie folgt beschrieben:
"Abbild der Partitionen, die für die Sicherung und Wiederherstellung von Windows erforderlich sind."

Wie muss ich vorgehen, dass aus einer solchen Image-Datei das System ohne Macrium Reflect wieder hergestellt werden kann? Über MR klappt es ja nicht, da MR sich irgend wie in einer Endlosschleife verliert.
 
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Zuerst würde ich Macrium das Image überprüfen lassen.
Wird es als gut befunden, die 4 zu Windows gehörenden Partitionen löschen.
Dann mit Macrium das erste (Voll-) Image wiederherstellen, geht am schnellsten um den Erfolg zu sehen. Hat das geklappt, alle benötigten Incrementellen auch noch dazu.

Ich verwende Macrium Reflect seit vielen Jahren und benutze es sehr ähnlich wie @kodela, schnell mal einen Step zurück. Alles funktionierte immer zuverlässig.

syntoh
 
runit

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@kodela

Der Sinn einer inkrimentellen oder differenziellen Sicherung ist ja, dass Du verschiedene Zeitpunkte wiederherstellen kannst. Bei einer inkrimentellen Sicherung darf allerdings kein Teil der Kette bis zu dem Teil, den Du wiederherstellen willst, einen Fehler haben. Andernfalls kannst Du nur die Vollsicherung aus der Kette nutzen. Bei der differenziellen Sicherung ist jeder Teil unabhängig von einem anderen Zeitpunkt aus der Kette nutzbar.

Zur Wiederherstellung wird immer die Vollsicherung einer jeweiligen Kette genutzt, und um den gewünschten Zeitpunkt wiederherstellen zu können, wird am Ende die Vollsicherung sozusagen mit dem ausgewählten Zeitpunkt der Kette upgedated. Die einzelnen Sicherungszeitpunkte einer Kette beinhalten immer nur die Abweichungen zur Vollsicherung, sodass ohne die Vollsicherung keine Wiederherstellung möglich wäre. Daher beginnt jede neue Kette mit einer Vollsicherung.

Ohne das Backup und ohne ein startbares Win kannst Du nix wiederherstellen. Du kannst ein Inplace Upgrade (mit dem Stick, erstellt per Media Creation Tool) versuchen, wenn sich Win zumindest im abgesicherten Modus starten ließe. Da sehe ich aber ehrlich gesagt schwarz, weil die MR-Wiederherstellung bereits angefangen hat, vorhandene Dateien zu löschen oder zu überschreiben. Du kannst ja mal noch ein paar Stunden warten, ob Win die Reparatur gelingt. Vielleicht hast Du das Glück. Bei schwerwiegenden Fällen kann Win da auch mal 6 oder 10 Stunden oder noch länger für brauchen.

Ich würde Dir empfehlen, mit einem bootbaren Partitionsmanager die System-Partitionen zu löschen und dann mit dem MR-Stick den gewünschten Zeitpunkt (vorzugsweise aus der differenziellen Sicherung, weil Du da eine mögliche Fehlerquelle weniger hast) in dem frei gewordenen Speicherbereich wiederherzustellen. Das sollte dann klappen. Wie man den Zeitpunkt bzw. den Teil einer Kette auswählt, weißt Du, da Du das zuvor ja bereits gemacht hast.
 
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Beim Wiederherstellen versucht Macrium, nur die geändrten Sektoren zu schreiben. Da Windows aber defekt ist, kommt Macrium ins Stolpern. Deshalb stop bei 34%.

So sind meine Vermutungen. Deshalb mein Vorschlag, alles erst zu löschen.

Zur Wiederherstellung wird vom Stick gestartet. Das Source Image ausgewählt. Als Destination wird dann das vorhandene Windows vorgeschlagen, graphisch dargestellt mit den 4 benötigten Partitionen. Man markiert diese der Reihe nach und wählt jeweils "löschen". Dann zieht man die 4 Source Partitonen in den freien Bereich und Marsch. So geht dsa am schnellsten

syntoh
 
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Danke für die Hinweise!

@runit:

Welches "Backup" meinst Du mit: "Ohne das Backup und ohne ein startbares Win kannst Du nix wiederherstellen.", die von MR erstellte Image-Datei? Die habe ich, sie ist knapp 35 GB groß und ich könnte sie auf einen US-Stick kopieren. Würde mir das helfen, wenn über den Stick gebootet werden könnte?

Die Sache mit der Reparatur funktioniert anscheinend nicht. Windows hat zwar bis jetzt noch nicht aufgegeben, aber nach 2,5 Stunden wurde die Reparatur abgebrochen, neu analysiert und wieder mit der Reperatur angefangen. Nach fünf Stunden habe ich nun aber den Reparaturversuch abgebrochen.

Zum "bootbaren Partitionsmanager" noch eine Frage: Wie wird ein solcher eingesetzt, ohne aktiven Windows?

@syntoh:

Ich habe jetzt die letzte inkrementelle Sicherung vom 31.07.2022, die letzte differentielle vom 25.07.2022 und die letzte Voll-Sicherung vom 07.07.2022 überprüft, alle erfolgreich.

Dazu muss ich aber feststellen, dass ich das auch letzte Nacht versucht habe. Dabei blieb MR aber genau so hängen, wie bei den Wiederherstellungsversuchen. Möglicherweise hat ja der Reparaturversuch von Windows etwas zum Positiven geändert.

Ich versuche daher die Wiederherstellung mit der letzten Sicherung. Sie läuft und ist gerade bei 45 %. Ich warte und beobachte gespannt die Fortschrittsanzeige, 65 %, 80 %, es sieht gut aus, 100 % und die Meldung: "Restore completed in 00:09:00". - Windows startet, wie wenn nichts gewesen wäre.

Nochmals vielen Dank für Eure Hilfe!
 
runit

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Welches "Backup" meinst Du mit: "Ohne das Backup und ohne ein startbares Win kannst Du nix wiederherstellen.", die von MR erstellte Image-Datei? Die habe ich, sie ist knapp 35 GB groß und ich könnte sie auf einen US-Stick kopieren. Würde mir das helfen, wenn über den Stick gebootet werden könnte?
Damit meinte ich diese Deine Frage
dass aus einer solchen Image-Datei das System ohne Macrium Reflect wieder hergestellt werden kann?
Eine Image von MR erstellt kannst Du nur mit MR wiederherstellen. Das mit dem Kopieren des Image auf einen USB-Stick wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Das Image ist eine komprimerte Datei in einem zumeist besonderen Container-Format und das Programm merkt sich oder sucht nur an den logischen Orten, wo sich das Image befinden sollte. Das habe ich allerdings nie ausprobiert. Versuch macht kluch, sagt man. ;)

Zum "bootbaren Partitionsmanager" noch eine Frage: Wie wird ein solcher eingesetzt, ohne aktiven Windows?
- genau. Man erstellt mit dem Programm unter Windows einen bootbaren Stick. Wie @syntoh schreibt, bietet die Funktion von MR die Möglichkeit, vor dem Wiederherstellen vorhandene Partitionen auf dem Zieldatenträger zu löschen. Das würde Dir dann die Methode mit dem Partitionsmanager ersparen.

Ich versuche daher die Wiederherstellung mit der letzten Sicherung. Sie läuft und ist gerade bei 45 %. Ich warte und beobachte gespannt die Fortschrittsanzeige, 65 %, 80 %, es sieht gut aus, 100 % und die Meldung: "Restore completed in 00:09:00". - Windows startet, wie wenn nichts gewesen wäre.

Nochmals vielen Dank für Eure Hilfe!
Supi. Glückwunsch. :)
 
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Eisbär

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Welche Alternativen gibt es?
Hallo,
ich benutze Macrium auf 4 Geräten in der 8. Pro-Version und es gab noch nie Probleme.
Das Mittel der Wahl ist das mit Macrium Reflect erstellte Boot-Medium vorzugsweise als Rettung-USB-Stick.
Von diesem Teil booten, zum Image deiner Wahl navigieren und das Image wieder herstellen, vorher alles alte löschen.

Edit:
Sorry, zu spät, hat sich wohl erledigt. Der Rettungs-USB-Stick mit Macrium Reflect erstellt, st jedenfalls das gelbe vom Ei.
 
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Hallo Eisbär,

ja, auch ich habe mir MR vor vielen Jahren gekauft (für 4 Geräte) und hatte bisher auch auf keinem der Geräte ein Problem damit und nochmal ja, der mit Macrium Reflect erstellte Rettungs-USB-Stick ist unverzichtbar und ich habe ihn bereits unzählige Male erfolgreich eingesetzt, auch diesmal, aber diesmal blieb MR eben bei der Wiederherstellung aus mir immer noch nicht erklärlichen Gründen einfach hängen und ich war gezwungen, das Programm "gewaltsam" zu beenden.
 
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Die aktuellen Updates hast du sicher gemacht und den Rettungs-Stick dann auch jedesmal aktualisiert, ebenso das Boot-Meü, mit dem man auch Macrium booten kann.

Sicher ein Problem mit der Festplatte. Defekte Sektoren können es auch gewesen sein, und auch anderes.
Mit CrystalDiskInfo 8.17.5 x64 mal die Festplatte/n im Auge behalten.
CrystalDiskInfo Download - Test-Tool für Festplatten
 
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Ein Problem mit der Festplatte, das wäre eine Möglichkeit für die Ursache. Ich kann mir auch andere vorstellen. Meine durch MR erstellten Daten (nicht alle, aber die wichtigsten) werden aber auch auf einer zweiten Festplatten noch einmal gesichert und Versuche der Wiederherstellung von dort endeten ebenfalls im Fiasko. Das wahre Problem sehe ich darin, darin, dass anscheinend niemand von den MR-Usern genau weiß, was zu tun ist, wenn eine Wiederherstellung abgebrochen wird, aus welchen Gründen auch immer, und ein Teil der Daten bereits durch die Sicherung überschrieben ist. So etwas kann vorkommen und dann ging bei mir nichts mehr. Erst nach dem Reparaturversuch von Windows, er lief fünf Stunden und wurde dann von mir abgebrochen, ging plötzlich mit MR wieder alles. Die Überprüfungen und auch die Wiederherstellung liefen glatt durch. Zuvor blieb MR bei jeder Überprüfung und jeder Wiederherstellung hängen. @syntoh schlägt vor, bei einer erfolgreichen Überprüfung die zu Windows gehörenden Partitionen zu löschen und dann die Wiederherstellung vorzunehmen. Das hätte bei mir nicht funktioniert, da es zunächst keine erfolgreiche Überprüfung gab. Hier fehlt mir einfach die Information, was in solchen Fällen zu tun ist.
 
Wolf.J

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Der Kernfrage ist doch, hast Du einen Boot-Stick mit MR erstellt?
Mit dem musst Du booten.
Den Rest hat @syntoh doch korrekt geschrieben.
Da musst Du unter Windows keine Überprüfung, Reparatur oder Ähnliches machen.
Die Partitionen sollte Du doch sowieso löschen.
Damit hast Du eine im Grunde initialisiert Festplatte, auf die die Sicherung zurückgespielt wird.
 
kodela

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Der Kernfrage ist doch, hast Du einen Boot-Stick mit MR erstellt?
Mit dem musst Du booten.
Den Rest hat @syntoh doch korrekt geschrieben.
Da musst Du unter Windows keine Überprüfung, Reparatur oder Ähnliches machen.
Die Partitionen sollte Du doch sowieso löschen.
Damit hast Du eine im Grunde initialisiert Festplatte, auf die die Sicherung zurückgespielt wird.

Diese "Kernfrage" überrascht mich. Seit fünf Jahren arbeite ich mit Macrion Reflect auf vier Geräten und habe viele viele Systemwiederherstellungen hinter mir, ausnahmslos alle über das Rettungsmedium. Wie soll man denn ohne ein bootfähiges Rettungsmedium eine Systemwiederherstellung machen. Das war für mich so selbstverständlich, dass ich es gar nicht erwähnt habe.

Soweit mir bekannt ist, gibt es gibt zwar die Möglichkeit, eine Wiederherstellung des Systemlaufwerks aus dem laufenden Betrieb heraus anzustoßen. Macrium rät aber davor ab und empfiehlt eindringlich, ein Rettungsmedium zu erstellen und zu verwenden. Dazu auszugsweise ein Beitrag (sinngemäß übersetzt) aus dem Macrium-Forum:

"Die Wiederherstellung über das Rettungsmedium funktioniert auch dann, wenn Ihre gesamte Festplatte beschädigt wurde, weil es von externen Medien bootet, nicht von Dateien, die sich auf Ihrer Festplatte befinden – Man sollte sich also UNBEDINGT Rettungsmedien erstellen." Das habe ich erst heute gefunden.
 
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Man sollte sich also UNBEDINGT Rettungsmedien erstellen." Das habe ich erst heute gefunden.
richtig ... wichtig ist aber auch, dass die Rettungsmedien aktuell gehalten werden. Die Aktualisierung muss immer dann erfolgen, wenn eine Macrium Softwareaktualisierung stattgefunden hat.

Um das auch paralell im Einklang zu haben, habe ich die Macrium Softwareaktualisierung auf manuell gestellt und checke dies selbst jede Woche.

Als Hinweis schnell noch meine Vorgehensweise:
Differenztielle bzw. inkrementelle Sicherungen gibt es bei mir nicht. Sie kommen bei mir prinzipiell nicht in Frage. Egal, wie lang es dauert, mache ich grundsätzlich Vollsicherungen. Diese werden immer 2x gemacht. Rettungsmedien (USB-Stick) gibt es ebenso in 2-facher Ausfertigung. Und das ganze schon seit ca. Ende 2016.

Nachtrag:
Die Vollsicherungen werden übrigens alle 2 Tage gemacht.
 
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... wichtig ist aber auch, dass die Rettungsmedien aktuell gehalten werden. Die Aktualisierung muss immer dann erfolgen, wenn eine Macrium Softwareaktualisierung stattgefunden hat.
Ich muss gestehen, daran habe ich mich nicht immer gehalten, denn ich ging davon aus, dass in den 278 MB an Daten auf dem Rettungsmedium (RM) Windows PE steckt und auf die ausführbare Datei von Reflect auf dem Systemlaufwerk aufgerufen wird. Das ist aber offensichtlich nicht so, denn im Ordner sources auf dem RM steckt die Datei boot.wim und in der wiederum in ..\Program Files\macrium\ die Datei reflect.exe (58 354 064 Byte) und dazu noch einige andere, die eindeutig zu Reflect gehören.
Dies spricht dafür, auch das RM genau so wie Reflect auf dem Systemlaufwerk immer auf dem aktuellen Stand zu halten.
 
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Ich muss gestehen, daran habe ich mich nicht immer gehalten, denn ich ging davon aus, dass in den 278 MB an Daten auf dem Rettungsmedium (RM) Windows PE steckt und auf die ausführbare Datei von Reflect auf dem Systemlaufwerk aufgerufen wird. Das ist aber offensichtlich nicht so,

Richtig, so kann es nicht sein. Denn so wäre eine Wiederherstellung auf eine leere Disk unmöglich.

Eine häufige Aktualisierung des Rettungsmediums ist sicher der einzige Weg um möglichst problemfrei zu bleiben.

syntoh
 
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So wie es aussieht, habe ich mittlerweile wieder ein stabiles Windows, ein funktionierendes MR und bin um einige Erfahrungen reicher, die ich hier allen Anwendern von MR nicht vorenthalten möchte.

Zur Ursache meines Problems: Das Laufwerk, auf dem bei mir die Sicherungen gelandet sind und auf das für die Wiederherstellungen zugegriffen werden musste, ist gewissermaßen extern. Es steckte in einem von drei Einschubfächern meines PCs. Aus welchen Gründen auch immer, dieses Laufwerk verlor nachweislich während einer Zugriffsperiode den Kontakt mit dem PC. Aus einem Verdacht heraus wollte ich testhalber ein anderes mit MR gesichertes Laufwerk aus dem laufenden Betrieb heraus wiederherstellen. Ich prüfte erst über den Explorer, ob auf dieses Laufwerk auch einwandfrei zugegriffen werden kann. Es gab keine Probleme. Danach startete ich die Wiederherstellung mit MR. Die Wiederherstellung lief zunächst gut an. Etwa in der Halbzeit stockte die Wiederherstellung und nach einiger Zeit kam die Meldung, dass auf ein Gerät nicht zugegriffen werden könne und tatsächlich konnte das Laufwerk mit den Sicherungen auch vom Explorer nicht mehr gefunden werden. Wieso und warum so etwas passiert, ist mir unerklärlich, es ist für mich aber auch nicht mehr von Bedeutung. Die drei Einschubschächte sind bei mir jetzt ausgemustert.

Dazu kam bei mir auch noch, dass MR abgeschossen wurde. Der Zuverlässigkeitsverlauf meldete zwei nicht mehr funktionierende Dateien. MR ließ sich aber reparieren.

Jetzt aber von meinen erwähnten Erfahrungen: Sollte irgend jemand einmal passieren, dass MR während der Wiederherstellung des Systems nicht zum Ende kommt, ist man ja gezwungen, den Stecker zu ziehen, das Gerät also brutal abzuschalten.

Jetzt darf man auf keinen Fall einen zweiten Versuch mit MR machen. Statt dessen muss versucht werden, das System neu zu starten. In drei von mir getesteten Fällen hat Windows eine Systemanalyse, anschließend eine Reparatur gemacht und dann Windows geöffnet. Das alles dauerte nur wenige Minuten.

Ganz anders erging es mir, als ich mehrfach hintereinander mit immer neuen Dateien die Wiederherstellung und erst danach einen normalen Start versuchte. Da mühte sich Windows fünf Stunden vergeblich damit ab, das System zu reparieren.

Zusammenfassend ganz kurz: Wenn bei einer Wiederherstellung des Systems mit MR wirklich einmal etwas schief laufen sollte, dann Finger weg von MR und Windows zu starten. Windows wird höchstwahrscheinlich erfolgreich reparieren.
 
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Hatte letzte Woche auch versucht ein altes Image mit MR zurückzuspielen, das hatte auch ohne Fehlermeldung geklappt, allerdings konnte ich den PC danach trotzdem nicht mehr starten, warum auch immer
 
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Wenn das einmal passiert, kannst du vom Rettungs-Medium booten und dort die Startreparatur durchführen.
Ich mache das mal gleich und poste dann die Einstellung als Foto, wenn es klappt.

Hier sind die beiden Aufnahmen vom Booten mittels USB-Stick:
01.jpg

02.jpg
 
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