Paypal: zu lange und unverständliche AGB zwingen Verbraucherschutz zum Handeln

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maniacu22

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Von der Verbraucherzentrale (des) Bundesverbands hat der Bezahldienst Paypal eine Abmahnung erhalten, da dessen neue AGB mit einer Seitenlänge von 80 DIN A4-Seiten und über 20.000 Wörtern dermaßen lang ausgefallen sind, dass nicht nur das Lesen besonders viel Zeit benötigt, sondern auch das Verständnis extrem leidet. Als Höhepunkt wird ein einziger Satz, welcher aus insgesamt...

Zum Artikel: Paypal: zu lange und unverständliche AGB zwingen Verbraucherschutz zum Handeln
 
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chakkman

Paypal: zu lange und unverständliche AGBs zwingen Verbraucherschutz zum Handeln

Schon paradox. Deutschland bekommt immer mehr Gesetze, die die Verbraucher schützen sollen, und die AGB's werden immer länger, und Unternehmen werden dann vom Verbraucherschutz abgemahnt, weil diese so lang sind. Ein Hoch auf die bürokratische Bananenrepublik.

Der Verbraucherschutz sollte sich lieber mal hinsetzen, und wirklich etwas für die Bürger tun. Zum Beispiel mal den dauernden Werbe- und Umfrage-Telefon-Terror unterbinden, oder es Telekommunikationsunternehmen verbieten, im ersten Vertragsjahr weniger als die Hälfte des Preises vorzugaukeln, als in den darauf folgenden Jahren. Oder sich um die Verbreiter von Spam-Mails kümmern, und die Weitergabe von E-Mail-Daten an Dritte unter strengere Strafen stellen. Für mich ist der Verbraucherschutz wirklich mittlerweile zur politischen Sabbel-Institution geworden, anstatt mal bei wirklich wichtigem anzusetzen.
 
areiland

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Paypal: zu lange und unverständliche AGBs zwingen Verbraucherschutz zum Handeln

Die AGB (bitte ohne dieses Deppen-"s" - denn AGB ist schon die Mehrzahl) sollten einfach immer so abgefasst sein, dass man sie auch als juristischer Laie erfassen und beurteilen kann. Eine Abfassung in 20.000 Worten, 1000 Sätzen und in einem Umfang von 80 Seiten DIN-A4 ist dazu ganz sicher nicht geeignet. Es geht hierbei um online geschlossene Verträge, bei denen keiner der privaten Vertragspartner von PayPal jemals vorher die gesamten Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis nehmen, beurteilen und sich der Tragweite ihrer Auswirkungen auf seine Geschäfte bewusst werden wird. Genau deshalb haben die AGB auf maximal zwei DIN-A4 Seiten zu stehen und in einem verständlichen Deutsch abgefasst zu sein, das auch der versteht - der kein Studium der Rechtswissenschaften absolviert hat.

Alles andere ist Kundentäuschung und Übervorteilung!

Die AGB sind übrigens keine Gesetze, die irgendein Staat erlässt! Es sind die vom Unternehmen festgelegten Rahmenbedingungen, die Gültigkeit erlangen, wenn man mit einem Unternehmen eine Geschäftsbeziehung eingeht.
 
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chakkman

Paypal: zu lange und unverständliche AGBs zwingen Verbraucherschutz zum Handeln

Alles andere ist Kundentäuschung und Übervorteilung!
Das sehe ich anders. Bei einer so komplexen Gesetzgebung wie in Deutschland würde ich als Firma auch sicher gehen, dass ich jegliche Eventualität in meinen AGB (ja, ohne s) abdecke. Dein unbegründeter Vorwurf der Kundentäuschung und Übervorteilung zeigt doch im Grunde nur die Vorurteile gegenüber Banken- und Zahlungsdienstleistern hierzulande. Selbst durchgelesen hast du dir die sicher nicht, und, selbst wenn, dann müsstest du schon einiges an rechtlichem Know-How mitbringen, um wirklich beurteilen zu können, dass es sich hier um sowas wie Kundentäuschung handelt. Bringt mich ehrlich gesagt auch etwas zum Schmunzeln, denn, Kundentäuschung würde ja implizieren, dass sich irgendjemand die AGB (komplett, oder auch nur zum Teil) durchgelesen hätte.

D
Die AGB sind übrigens keine Gesetze, die irgendein Staat erlässt! Es sind die vom Unternehmen festgelegten Rahmenbedingungen, die Gültigkeit erlangen, wenn man mit einem Unternehmen eine Geschäftsbeziehung eingeht.
Das ist mir bekannt, aber, wie relevant ist das für diesen Fall? Wenn dann müsstest du vor einem Gericht prüfen lassen, ob die eine oder andere Bedingung oder Formulierung rechtsgültig ist oder nicht. Und in der Regel sind die AGB schon von Anwälten aufgesetzt, und entsprechen den hiesigen Gesetzen.
 
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areiland

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Das ist es doch! Die AGB werden absichtlich so abgefasst, dass man sie als Kunde in ihrer Tragweite gar nicht mehr beurteilen kann. Und darin liegt auch die Kundentäuschung - wenn ich meine AGB so formuliere und verklausuliere, dass meine Geschäftspartner ein Jurastudium benötigen um sie zu verstehen, dann lege ich keinen Wert auf ein Privatkundengeschäft. Bloss, PayPal will doch auch ein möglichst umfangreiches Privatkundengeschäft, darin liegt doch deren eigentliche Intention.

Sollen sie ihre AGB doch einfach so abfassen, dass Michael Schmitt und Egon Schulze sie auch ohne Studium lesen und beurteilen können. Dann ist PayPal auf der sicheren Seite. Denn die deutsche Rechtsprechung ist im Fall von zum Kundennachteil missverständlich verfassten AGB in den meisten Fällen auf der Kundenseite.
 
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chakkman

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Sollen sie ihre AGB doch einfach so abfassen, dass Michael Schmitt und Egon Schulze sie auch ohne Studium lesen und beurteilen können. Dann ist PayPal auf der sicheren Seite.
Wie soll das deiner Meinung nach gehen? Insbesondere da die AGB doch in der Regel rechtliche Aspekte ansprechen, die halt kompliziert sind, und bei denen es auch hierzulande eine Unmenge von Gesetzen für alle erdenklichen Fälle gibt.

Nochmal, Hand auf's Herz, wer liest denn wirklich die AGB? Wenn du mir die Leute zeigen kannst, die die AGB lesen, dann können wir darüber diskutieren. Aber, das sehe ich einfach nicht. Von daher ist das auch kein Verbraucherschutz, sondern einfach politischer Unfug. Bin mir sicher, andere Zahlungsdienstleister haben ähnliche AGB, wird halt nur nicht draufgeprügelt, weil sie nicht so groß sind wie Paypal.
 
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ihr habt natürlich Recht....das Deppen-S kommt weg....danke für den Hinweis - wurde korrigiert ;-)
 
areiland

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Ja wer will schon 80 Seiten lesen, wenn er online einen Vertrag eingeht? Das tut keine Sau, nicht mal im real Life tut das jemand und deshalb müssen die AGB endlich mal so abgefasst werden, dass auch einem Hauptschüler auf wenigen Seiten verständlich nahegebracht wird, auf was er sich einlässt. Die sichern sich ab, nicht ihre Kunden, denn die sind denen völlig wurscht. Hauptsache den Reibach gemacht, aber sich selbst mit unverständlich und extra verklausulierten AGB abgesichert.

Das gilt für jeden der seine AGB so abfasst, dass der normale Kunde sie nicht mehr verstehen kann. Völlig egal ob Zahlungsdienstleister oder anderes Unternehmen, die AGB gehören so geschrieben, dass auch Lieschen Müller sie verstehen kann. Die Unternehmen sind doch ohnehin immer rechtlich abgesichert, auch ohne aufwendig formulierte AGB. Wer einen Vertrag eingeht, der muss ihn halten - steht schon so im BGB und dem kann keiner entgehen.
 
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chakkman

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Ja wer will schon 80 Seiten lesen, wenn er online einen Vertrag eingeht? Das tut keine Sau, nicht mal im real Life tut das jemand und deshalb müssen die AGB endlich mal so abgefasst werden, dass auch einem Hauptschüler auf wenigen Seiten verständlich nahegebracht wird, auf was er sich einlässt. Die sichern sich ab, nicht ihre Kunden, denn die sind denen völlig wurscht. Hauptsache den Reibach gemacht, aber sich selbst mit unverständlich und extra verklausulierten AGB abgesichert.
Wenn ihre Kunden ihnen egal wären, dann hätten sie keine. :) Bin mir sicher, du machst deinen Job auch nicht aus reiner Menschenfreude, sondern, weil du dafür bezahlt wirst.

Im übrigen halte ich es für absolut unmöglich, eine AGB, die auf Gesetzen, oder Rechtlichem aufbaut, so zu gestalten, dass selbst "ein Hauptschüler sie ohne Probleme versteht", vor allem, wenn es um Finanzen geht. Darum geht's auch gar nicht, genausowenig muss man sich als Kunde jeden einzelnen Satz in den AGB durchlesen müssen. Die meisten Dinge sind doch auch absolut klar. Wenn ich eine Software nutze, dann sollte schon klar sein, dass ich nicht, es sei denn es ist mir explizit erlaubt, den Source-Code hacken kann, diesen modifizieren kann, und das ganze als mein eigenes ausgeben, und damit auch noch Geld machen kann. Manche Sachen braucht man nicht vorher zu erklären, und für alles unklare gibt es die ABG, gesetz den Fall es kommt zu Unklarheiten, die geregelt werden müssen, auf welche Weise auch immer.

Lange Rede, kurzer Sinn: Man sollte immer beide Seiten betrachten, und nicht alles immer aus der Sicht des ach so armen Konsumenten. Denn auch der hat nichts davon, wenn eine Firma kaputtreglementiert wird, und die Geschäftsbasis entzogen bekommt (am Ende wird das nämlich einiges an Kohle kosten, die AGB neu aufzusetzen). Und, am Ende machen solche Sachen auch nur einen wirklich reich: Anwälte, die sich mit solchen Fällen wie in dem Artikel oben beschrieben, beschäftigen.

Ich bin jetzt übrigens seit 8 Jahren Kunde bei Paypal, und hatte noch keinen einzigen Fall, in dem ich in de AGB nachschlagen musste, um eine Unklarheit zu beseitigen, nur so am Rande. Verbraucherschutz? Nicht wirklich. Stattdessen kommen täglich Anrufe von Werbeagenturen, und Meinungsforschungsunternehmen, und ich bekomme täglich 10 Spam-Emails. Wo ist der Verbraucherschutz denn bei sowas?
 
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areiland

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Was haben die AGB von PayPal mit Software zu tun? PayPal ist ein reiner Dienstleister, der mit Kundengeldern umgeht, völlig unabhängig von der Softwarebasis.

Kann mir auch egal sein! Ich war und werde niemals Kunde von PayPal sein, oder jemals bei Ebay Geschäfte tätigen. Ebay war schon immer eine Betrügerplattform und PayPal der Erfüllungsgehilfe beim Betrug. So meine Meinung!

Ich gehe zumeist immer noch in Geschäfte, wähle aus und kaufe dort.
 
runit

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Diese 80-Seiten AGB sind meiner Meinung nach völlig zu Recht (aus nachvollziehbaren Gründen) abgemahnt worden. Wenn man ein Geschäft als Kunde eingeht, sollte man doch die Möglichkeit haben, die AGB zu lesen und zu verstehen, wenn man denn will. Denn das Unternehmen beruft sich schließlich darauf, darauf fußt der Vetragsabschluss. Mit Vertragsabschluss erklärt man sich gemeinhin einverstanden mit den AGB, was insbesondere für den Kunden eine rechtliche Konsequenz darstellt, weitestgehend zu seinen Lasten. Denn wie schon in Beiträgen zuvor angemerkt, ist der Inhalt der AGB in der Regel, juristisch nach Gesetzeslage korrekt, primär im Interesse des Unternehmens, von Spezial-Anwälten verfasst worden.

Eine 80-Seiten-AGB mit dann noch verschachtelten Sätzen ist dabei eine völlig unzumutbare Überforderung an den Kunden. Der Kunde hat dabei keine Möglichkeit, die Vetragsbedingungen auch nur halbwegs zu erfassen. Darum geht es doch im Kern, nicht darum, dass das Unternehmen meint, nur in 80 Seiten seine Bedingungen ausführen zu können.

Selbst wenn hier argumentiert wird, es liest eh keiner die AGB - aber eine echte Chance, sie lesen und verstehen zu können, sollte ein Unternehmen einem Privatkunden schon in einem zumutbaren Rahmen bieten. Und das tut es eben defacto mit einer 80-Seiten-AGB nicht. Daher muss der Verbraucher davor geschützt werden - für mich sonnenklar.
 
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raptor49

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Verbraucherschutz? Nicht wirklich. Stattdessen kommen täglich Anrufe von Werbeagenturen, und Meinungsforschungsunternehmen, und ich bekomme täglich 10 Spam-Emails. Wo ist der Verbraucherschutz denn bei sowas?
Dann machst du irgendwas falsch. :D Evtl bist du selbst die Datenschleuder. Von irgendwoher müssen die ja deine Daten haben. Paypal kanns nicht sein, hab ich auch und mich ruft niemand ständig an und will was.
 
Ulrich

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Ich denke,

daß einerseits AGB rechtlich sicher abgefasst sein müssen, um rechtlich überhaupt eine Wirkung zu haben. Die Lesbarkeit für den rechtlichen Laien steht da im Zweifelsfall hintenan.
Andererseits muss der rechtliche Laie aber auch wissen, worauf er sich einlässt, wenn er Geschäfte eingeht.
Dem steht wiederum gegenüber, daß Unwissenheit nicht vor dem Gesetz schützt.
Der Spagat ist also zweifelsohne ziemlich groß.
Vom gesunden Menschenverstand her dürfte allerdings klar sein, daß es Pay Pal nicht daran gelegen sein kann, seine Klienten zu vergraulen, sondern sich selbst vor ungerechtfertigten Regressen, Abmahnungen und dergleichen schützen möchte.
Schließlich ist Pay Pal in erster Linie Vermittler von Bankgeschäften.
Ich kann mir schon vorstellen, daß für das Unternehmen Pay Pal die rechtlichen Konsequenzen daraus enorm kompliziert sind.

Ich persönlich arbeite sehr viel mit Pay Pal zusammen und hatte - bis jetzt - noch nie Schwierigkeiten.

Grüsse von Ulrich
 
maniacu22

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Fakt ist doch, dass es sich bei PayPal nicht um ein einfaches Online-Portal wie unser Forum hier handelt, sondern um einen Bezahldienst, welcher zwischen dem eigenen Kreditistitut und den Händlern vermittelt und den Nutzern diverse Sicherheiten bieten soll, die von Kreditinstituten nicht in dieser Form geboten werden können. Da es sich hierbei auch um größere Geldbeträge handeln kann, ist es schon wichtig, dass die AGBs aufzeigen, wie in diversen Fallbeispielen wie Verzug, Nichteinhaltung der Regeln etc. vorgegangen wird, bzw. mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist. Die AGB eines Kreditinstitutes, insbesondere bei Beantragung einer Kreditkarte fallen da mit Sicherheit nicht minder umfangreich aus. Das soll aber in keinster Weise die hier erwähnten 80 Seiten in Paragraphen-Deutsch rechtfertigen, zu deren Verstehen die wenigsten Nutzer fähig sind bzw. auch die Zeit haben, dies umfassend verstehen zu können. Hier muss endlich mal etwas passieren und PayPal ist mit seinen neuen AGB zu weit gegangen, so dass gerade hier ein Exempel statuiert werden muss.


@Ulrich,

für mich ist PayPal ein nutzloses Unternehmen mit wiederum nutzlosen und inkompetenten Mitarbeitern. Ich selbst habe auch ein PayPal-Mitglieds-Konto, welches ich zu Beginn der 2000er (2004 rum) aufgrund von ebay-Einkäufen errichtet habe. Da ich aber schnell festgestellt habe, dass es sich bei ebay um eine Verkaufsplattform handelt, auf der sich auch viele, wirklich viele Betrüger tummeln (wie Alex schon sagte), sind die Einkäufe weniger geworden und ich habe irgendwann 2008 die Login-Daten von PayPal inklusive PW verlegt (Gründe sind jetzt mal egal). Eine Passwort-Wiederherstellung hat nicht funktioniert, selbst als ich dies mehrmals persönlich mit der Hotline versucht habe zu klären. Trotz Beteuerungen der PayPal-Mitarbeiter, dass das PayPal-Konto wieder "freigeschaltet" sein sollte, war dem nicht so. Ergo gehören für meine Begriffe nicht nur ein Mitarbeiter, sondern gleich eine ganze Latte (die mit denen ich telefoniert habe), zur Kategorie Inkompetent oder Lügner.

Wer jetzt denkt, dass man dann einfach einen neuen Account anlegen kann, der hat sich geschnitten. Da PayPal-Konten zwingend mit der Kontonummer des eigenen Kreditinstitutes verknüpft sein müssen, ist ein Wechsel des PayPal-Kontos ohne gleichzeitigen Wechsel des Kreditinstitutes oder dortiger Neueröffnung eines Kontos schlichtweg nicht möglich.

Quintessenz aus dieser Geschichte ist, dass ich schon seit Jahren nichts mehr bei ebay kaufe und gelernt habe, statt PayPal eine ebenso international einsetzbare Kreditkarte zu verwenden. Die Händler, die mir das nicht bieten können oder wollen, werden ebenfalls gemieden. Bisher klappt auch darüber wirklich ALLES absolut reibungslos und ohne Probleme. Ich bin auch ohne ebay, paypal & co. ein glücklicher Mensch :-)
 
Ulrich

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@Ulrich,

für mich ist PayPal ein nutzloses Unternehmen mit wiederum nutzlosen und inkompetenten Mitarbeitern. Ich selbst habe auch ein PayPal-Mitglieds-Konto, welches ich zu Beginn der 2000er (2004 rum) aufgrund von ebay-Einkäufen errichtet habe. Da ich aber schnell festgestellt habe, dass es sich bei ebay um eine Verkaufsplattform handelt, auf der sich auch viele, wirklich viele Betrüger tummeln (wie Alex schon sagte), sind die Einkäufe weniger geworden und ich habe irgendwann 2008 die Login-Daten von PayPal inklusive PW verlegt (Gründe sind jetzt mal egal). Eine Passwort-Wiederherstellung hat nicht funktioniert, selbst als ich dies mehrmals persönlich mit der Hotline versucht habe zu klären. Trotz Beteuerungen der PayPal-Mitarbeiter, dass das PayPal-Konto wieder "freigeschaltet" sein sollte, war dem nicht so. Ergo gehören für meine Begriffe nicht nur ein Mitarbeiter, sondern gleich eine ganze Latte (die mit denen ich telefoniert habe), zur Kategorie Inkompetent oder Lügner.

Wer jetzt denkt, dass man dann einfach einen neuen Account anlegen kann, der hat sich geschnitten. Da PayPal-Konten zwingend mit der Kontonummer des eigenen Kreditinstitutes verknüpft sein müssen, ist ein Wechsel des PayPal-Kontos ohne gleichzeitigen Wechsel des Kreditinstitutes oder dortiger Neueröffnung eines Kontos schlichtweg nicht möglich.

Quintessenz aus dieser Geschichte ist, dass ich schon seit Jahren nichts mehr bei ebay kaufe und gelernt habe, statt PayPal eine ebenso international einsetzbare Kreditkarte zu verwenden. Die Händler, die mir das nicht bieten können oder wollen, werden ebenfalls gemieden. Bisher klappt auch darüber wirklich ALLES absolut reibungslos und ohne Probleme. Ich bin auch ohne ebay, paypal & co. ein glücklicher Mensch :-)
Wenn ich Pay Pal nicht hätte, wären meine Internet Geschäfte / Käufe wesentlich aufwändiger abzuwickeln. Ich finde es äußerst bequem, dieses über Pay Pal abwickeln zu können.
Eine Hot Line, die quasi von PC zu PC rechtlich sicher ein Konto wieder freischalten soll, bzw. ein neues Passwort vergeben soll, befindet sich auf dünnem Eis, denn der Schurken gibt es viele.
Da sind die Mitarbeiter - auch im Sinne des Kunden- sicher eher zurückhaltend. Du kennst die Situation doch hier aus dem Forum heraus, daß es eben auch schwierig ist, wenn man nicht vor einem PC sitzt, die Lösung für das Problem zu finden. Es gibt sicher von Seitens Pay Pal Verhaltensmaßregeln für die Mitarbeiter, um das Unternehmen zu schützen.

Ich bin nur gespannt, wie die Verbraucherschützer denn argumentieren wollen und wie das rechtlich umsetzbar sein soll - das wird sicherlich noch komplizierter.
Das ist genauso, als wolltest Du einen " Waschzettel " für ein Antibiotikum ohne Fremdwörter verfassen, der wäre dann nämlich sicher nicht einfacher zu lesen !
Manches lässt sich eben nicht übersetzen und verlangt wirklich einen gewissen Sachverstand - oder Vertrauen.....

Grüsse von Ulrich
 
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Eine Hot Line, die quasi von PC zu PC rechtlich sicher ein Konto wieder freischalten soll, bzw. ein neues Passwort vergeben soll, befindet sich auf dünnem Eis, denn der Schurken gibt es viele.
Da sind die Mitarbeiter - auch im Sinne des Kunden- sicher eher zurückhaltend.
Das mag alles sein, doch wenn ich als Anrufer dann verlange, mich zur nächsthöheren Instanz durchzustellen oder auch anbiete, das bestehende Konto aus Sicherheitsgründen inklusive Abgleich der personellen Daten zu löschen, so dass ich ein neues Konto anlegen kann, und das eben abgewiesen wird, zeugt das einfach von Inkompetenz, ganz ehrlich. Außerdem können die mir nicht erzählen, dass höherstehende Instanzen mit gewissen Sicherheitsfreigaben keine Möglichkeiten hätten, zumindest Kontobewegungen nachzuvollziehen. Denn spätestens dann hätte denen auffallen müssen, dass dort mehrere Jahre lang nichts passiert ist und das Konto als "TOT" deklariert werden kann, Schurken hin oder her. Für mich ist dieser Verein jedenfalls gestorben, da weder meine Hilfegesuche Früchte getragen haben, noch von denen irgendwelche Lösungsansätze zu erkennen gewesen sind.
 
Ulrich

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OK, das ist Deine persönliche Erfahrung, gegen die und Deine Konsequenzen daraus ist Nichts einzuwenden.

Ganz allgemein bin ich jedoch nicht sicher, ob Pay Pal überhaupt dazu berechtigt ist, Kontobewegungen zu löschen, oder ob sich das mit dem Datenhaltegesetz für Banken nicht beißt.
Ich meine gehört zu haben, daß die Haltezeit für diese Daten 10 Jahre beträgt.
 
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chakkman

Paypal: zu lange und unverständliche AGBs zwingen Verbraucherschutz zum Handeln

Dann machst du irgendwas falsch. :D Evtl bist du selbst die Datenschleuder. Von irgendwoher müssen die ja deine Daten haben. P
Das einzige, dem ich mich schuldig gemacht habe, ist wohl, dass ich mich auf vielen Seiten und in Foren angenemeldet habe. Da gibt's wohl immer irgendwelche schwarzen Schafe, die zu Werbezwecken deine Anmeldedaten weitergeben. Meine E-Mail-Adressen, die ich nicht zum Anmelden verwende, sind nämlich alle völlig sauber... kann natürlich auch sein, dass es in den AGB's entsprechenden Seiten drin stand, dass sie die Daten weiter geben. Wie gesagt, wer liest sich das schon genau durch. :unsure

@maniacu: Ganz ehrlich, so wie du das jetzt schilderst, drängt sich mir der Verdacht auf, dass das mit ein wenig Ruhe, und Relaxtheit durchaus zu regeln gewesen wäre. Warum kannst du denn dein PW nicht wiederherstellen, du richtest doch die Fragen zur Wiederherstellung beim Einrichten des Accounts ein? Oder hast du den Namen deines ersten Haustiers vergessen? :p Ich sehe da echt kein Problem... ist genauso, als würdest du deinen Microsoft- oder Google-Account wiederherstellen. Auch, dass du das nicht mit einem Telefonat beim Paypal-Support regeln konntest, wundert mich.

Mit eBay gebe ich dir aber absolut recht. Ich bin bei eBay seit 2002 (glaube ich) angemeldet, und, in den letzten 10 Jahren, oder so, ist das einfach nur ein absolutes Moloch von Abzockern und Betrügern geworden. Apropos Verbraucherschutz. Wer räumt da bitte mal auf? Abgezockt zu werden ist um einiges schlimmer, als die 80-seitigen AGB nicht lesen zu können. Wir brauchen da in Deutschland einfach bessere Mittel zur Strafverfolgung, und stärkere Strafen, dann hört sowas auch auf, sich zu lohnen.
 
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