Multiboot-System einrichten mit UEFI und GPT-Festplatte

Diskutiere Multiboot-System einrichten mit UEFI und GPT-Festplatte im PC Fragen / Probleme Forum im Bereich Sonstiges; Ich habe auf der 1. Festplatte mit SSD drei verschiedene Windows installiert und mittlerweile funktioniert es nicht mehr tadellos. Ich kann z.B...
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Notker

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Ich habe auf der 1. Festplatte mit SSD drei verschiedene Windows installiert und mittlerweile funktioniert es nicht mehr tadellos. Ich kann z.B. kein neues Betriebssystem installieren oder eine Wiederherstellung mit Acronis ist nachher nicht mehr lauffähig.

In der Datenträgerverwaltung sehe Ich jede Menge Hilfspartitionen zwischen den Windows-Partitionen, auch mehrere EFI-Systempartitionen, was sicher nicht schlau ist (nicht von mir platziert). Nun möchte ich das Ganze neu installieren, weiss aber nicht, wie ich vorgehen soll, um nicht wieder so einen Wildwuchs zu bekommen.

Wenn ich google, finde ich nirgends ein Schema der Partitionen mit mehreren OS, mit UEFI-BIOS und GPT-Festplatte. Kann mir jemand einen Tipp geben?
 
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Sabine

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Immer folgenden Ratschlag im Auge behalten: Never change a running system!

Gibt's Probleme mit einem der installierten Windows'se? Wenn ja, dann schildere sie bitte. Z.B.: Was sicherst Du mit Acronis?

Wenn Dich nur die Optik der Datenträgerverwaltung stört, dann schau da nicht rein - und laß die Windows'se ihren Job machen, nämlich funktionieren.

Screenshot der Datenträgerverwaltung wäre auch hilfreich. Hier gibt's genug Leute, die den Screenshot "lesen" können und evtl. Fehler sehen. :)

Liebe Grüße

Sabine
 
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Ronald BW

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Tag Notker,

ich bin von dem aufteilen und mehrere OS auf einer platte ganz weg
jedes OS seine eigene Platte und eigener MBR
ganz am Schluss fasse ich dann manchmal alle zusammen in einen Bootloader
das gibt mir die Möglichkeit wirklich flexibel zu bleiben
und gerade bei uefi ist das flexible handhaben des bootens nun gar kein Problem auch ohne zentralen Bootloader

Gruß Ronald BW
 
areiland

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Entweder so, oder das neueste System auf den Rechner und die älteren Systeme als VM realisieren. Das sind einfach die stressfreieren Varianten.
 
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Notker

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My system is'n running so well anymore...

Ich habe eben eine Win7 Pro-Lizenz gekauft und möchte damit Win7 Pro und Win10 Pro installieren. Darum will ich nicht mehr lange am Bestehenden herumbasteln. Meine Erfahrung ist sowieso, dass es längerfristig besser ist, einen "sauberen" Neuanfang zu wagen.

Aber ich kann schon noch von den jetzigen Problemen berichten:

Der Screenshot zeigt die Partitionen, ohne den Typ zu kennzeichnen. Die 100 MB-Partitionen sind EFI-Systempartitionen, die andern kleinen sind Systemwiederherstellungs-Partitionen.
In der Partition C2C war mal Windows 10 installiert. Als ich mit Acronis TI 16 das System wiederherstellte, brachte ich es anschliessend nicht mehr zum Laufen, mit der Meldung, dass eine Boot-Datei nicht vorhanden oder beschädigt sei.

In C-C läuft Windows 10, in C4C läuft Windows 8.1, beide klaglos.
Aber wenn ich in 3C3 oder 5C5 ein Windows installieren will, gibt es immer irgendwann einen Abbruch mit der Meldung "Stellen Sie sicher, dass auf die Installationsquellen zugegriffen werden kann." oder ähnlich. Am Beginn der Installation meldet Microsoft jeweils, dass es nicht dem GPT-Partitionsschema entspricht. (Wahrscheinlich hätte ich das "vordere" System mit Paragon FM verstecken sollen.) Ich vermute, dass so die vielen Hilfspartitionen entstanden sind.

Zurück zu meiner Frage, wie ich ein Multiboot-System aufsetzen soll. Hier mein Vorschlag:

Am Anfang der Platte lasse ich etwa 700 MB frei für EFI, MSR und Windows RE-Tools.
Dann erstelle ich die erste Windows-Partition (C-C) und installiere darin Windows. Windows wird dazu selbständig die Hilfspartitionen erstellen (auch Windows RE-Tools? Die fehlen nämlich auf meiner jetzigen Platte.)
Dann schliesse ich mit der nächsten Windows-Partition an (C2C, ohne Zwischenraum), verstecke C-C mit Paragon und installiere das nächste Windows. Und so weiter, bis ich alle habe.

Die Partition für das Wiederherstellungs-Image brauche ich nicht, da ich mit Acronis die Systeme sichere.

(Uebrigens: Mit Win7 und Win8.1 neben Win 10 arbeite ich nicht aus Nostalgie, ich brauche sie für Support und PC-Treffs, wo ich diese Systeme wieder antreffe.)

Liebe Grüsse Notker
Multiboot-System.jpg
 
areiland

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...Uebrigens: Mit Win7 und Win8.1 neben Win 10 arbeite ich nicht aus Nostalgie, ich brauche sie für Support und PC-Treffs, wo ich diese Systeme wieder antreffe...
Gerade dann würde ich die beiden Systeme als VM aufsetzen. Denn was ist einfacher, als im Falle eines Falles einfach eine virtuelle Maschine zu starten um mal eben im betreffenden System einen Weg nachzuvollziehen?

Dann kann man die Systeme ohne Reue auf der gleichen SSD haben, auf der das laufende System liegt. Die virtuellen Maschinen profitieren davon auch enorm.

Ansonsten würde ich einen klaren Schnitt machen, komplett neu aufsetzen und jedes System auf eine eigene Festplatte installieren. Dabei aber immer nur die Platte drin lassen, auf der das System installiert werden soll und die anderen jeweils entfernen - indem Du die Datenkabel abziehst. Hinterher kannst Du dann die Systeme in den Bootlader des neuesten Systems integrieren, so dass der auf diese Systeme verzweigt.

Vor allem, besser nicht mehr mit logischen Laufwerken in erweiterten Partitionen arbeiten. Zumindest dann nicht, wenn es sich bei den Partitionen um Systemlaufwerke handelt.
 
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Ronald BW

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Wenn keine Spitzenleistung im Grafik Bereich gebraucht wird ist virtuell immer besser, schon wegen dem dynamischen Platzverbrauch.

ausserdem kann ich virtuell das mit dem Neustart abhaken und einfach da weitermachen wo es vorher war, so ich das möchte.
was die 3D Leistung angeht bewegen wir uns heute da im Bereich einer Gforce 2 oder 3. da werde ich noch Tests machen müssen.
es ist nicht ganz gleich ob der Gast in einem Linux oder Microsoft läuft.

Gruss Ronald BW
 
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areiland

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Kommt auch drauf an, wie virtualisiert wurde. HyperV kann für die Clients eine recht gute Hardwareumgebung bereitstellen, weil der auf die Virtualisierung der Hardwareebene aufsetzt und selbst diese inzwischen durchreichen kann. So wäre auch eine Virtualisierung in der virtuellen Maschine machbar. Ist nur nicht für jedes System machbar, weil es da Einschränkungen gibt. Windows 7 und 8.1 sind in HyperV aber auf jeden Fall als Gast machbar. Die Performance der Systeme hebt sich auch recht deutlich von anderen Virtualisierungsumgebungen ab.

Wenn es denn nur um das nachvollziehen von Pfaden und Vorgehensweisen geht, dann reicht auch was in der Form Vbox oder VMware.
 
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Notker

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Gerade dann würde ich die beiden Systeme als VM aufsetzen. Denn was ist einfacher, als im Falle eines Falles einfach eine virtuelle Maschine zu starten um mal eben im betreffenden System einen Weg nachzuvollziehen?
Natürlich habem die Virtuellen Maschinen auch ihre Vorteile. Ich arbeite auch damit, mit Win 10 und Win 7.
Aber sie haben auch Nachteile in der Leistung und weil sie andere Hardware vorgaukeln oder weil ich es nie schaffte, auf alle Laufwerke und Festplatten Zugriff zu haben. Daneben arbeite ich schon seit etwa 15 Jahren mit einem Multiboot-System und irgendwie will es mir nicht in den Kopf, dass es nicht mehr gehen soll.

Ich werde es mir übers Wochenende überlegen und vielleicht auf jeder Festplatte ein Betriebssystem installieren. Andererseits habe ich heute auf einer zugeschalteten leeren Festplatte (statt der SSD) zweimal Win7 nebeneinander installiert, und bis jetzt laufen sie klaglos.

Gruss und Dank Notker
 
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Ronald BW

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Gehen tut das was du vorhast Notker bestimmt und ich finde so etwas auch spannend und du fragst nicht aus dem hohlen Bauch,
da steht ja eine Idee und Erfahrung dahinter und da stehe ich drauf.
nur wir haben jetzt das Problem mit den zusätzlichen Partitionen die Windows erzeugt und noch uefi dazu.
meine Meinung ist eben das es wenig Sinn macht auf einer Platte und im regulären Betrieb,
als Machbarkeitsstudie jederzeit und immer gern genommen. da darfst du gern noch mehr darüber schreiben.
ich mache gern so Experimente, aber heute etwas vereinfachter.

ich meine ist ja auch spannender als die frage, mein Rechner hängt: soll ich den Aus Knopf drücken

Gruss Ronald
 
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Harald_Pützing

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Ich hatte das Problem in ähnlicher Art bei Rechner meines Sohnes. Win10 war schon auf einer GPT-Partition (wegen UEFI-BIOS). Dann sollte noch ein Win7 auf die Platte, das aber kommt mit GPT nicht klar. Nach einigen Versuchen bin ich dann auch bei separaten Platten gelandet. Denn selbst, wenn ich den DualBoot Win7/10 irgendwie installiert bekommen hätte, hätte ich mich bei jedem folgenden Problem immer fragen müssen, ob das vielleicht an der etwas kruden Konstellation mit unterschiedlichen Partitionsverfahren hängt.

Ich glaube, der Schwenk von MBR zu GPT bedingt getrennte Platten, wenn man ohne Seiteneffekte mehrere Betriebssysteme booten können möchte.

Gruß
HP
 
areiland

areiland

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Der Schwenk "BIOS" und "UEFI" bedingt auch ein UEFI das CMS zusätzlich zu UEFI bereitstellen kann. Denn eigentlich schliessen sich beide per Definition sogar aus. Nur wenn das UEFI es erlaubt, dass Du auch im MBR Modus starten darfst, dann geht das. Normal ist das per definitionem nämlich nicht, bei UEFI herrscht der Sicherheitsgedanke vor und der sagt "ein eingestelltes System", nicht mehrere. Der Wechsel geschieht dann über den Bootlader des ersten Systems, der auf die zusätzlichen Systeme verzweigen muss.
 
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Notker

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Übers Wochenende habe ich meine "Chaos-Festplatte" aufgeräumt und nur noch das erste Betriebssystem stehen gelassen, samt EFI- und Wiederherstellungs-Partition davor. Dann installierte ich drei weitere Windows-Systeme und auf dem verbleibenden Platz noch Ubuntu. Bis jetzt läuft alles klaglos, und ich habe einiges gelernt dabei.

werk14 nach Neubau mit Ubuntu_2016-01-25.jpg

Meine Tipps dazu, wie man ein Multiboot-System auf einer GPT-Festplatte mit UEFI-BIOS installieren kann:

- Nur 64-bit-Systeme verwenden, von Vista mit SP1 bis Win10. Mehrmals das gleiche System zu installieren braucht keinen neue Lizenz. Bei Win10 braucht man nicht mal den Schlüssel einzugeben. Die Reihenfolge der Systeme ist unwichtig. Einzig Linux würde ich erst am Schluss einfügen.

- Im BIOS folgende Einstellungen vornehmen (hier passend zum Motherboard ASUS Z97 Pro)
. Advanced Modus >Boot >CMS >Automatisch (oder Deaktiviert)
. Advanced Modus >Boot >Anderes Betriebssystem (statt Secure Boot)

- Alle Medien, die man im Live-Modus starten will, müssen im Bootmenu fogende Einträge zeigen: UEFI: (FAT) usw. oder UEFI: (NTFS) usw. (EFI statt UEFI ist auch gut.) Ist das nicht der Fall, braucht man eine ISO-Datei von den Installationsdaten (also von Windows oder dem Partitions-Manager usw.). Nun präpariert man mit der Freeware Rufus einen USB-Stick. Zuerst verlinkt man Rufus mit der ISO-Datei und stellt bei "Partitionsschema und Typ des Zielsystems" auf "GPT Partitionierungsschema für UEFI".

- Ab Installation des zweiten Betriebssystems ist es entscheidend, dass die schon bestehenden Windows-Partitionen während der Installation versteckt werden. Problemlos geht das mit dem Paragon Festplatten Manager (nur Bezahlversionen). Mit Acronis Disk Director geht das nicht. Mit der Freeware Mini Tool Partition Wizard lassen sich im Live-Modus keine Windows-Partitionen verstecken, nur im Windows, auch das laufende. Das finde ich etwas riskant: Wenn die Installation nicht gelingen sollte, sind alle funktionsfähigen Systeme versteckt. Jedenfalls sollte man nicht vergessen, nach der Installation die versteckten Systeme gleich wieder sichtbar zu machen, sonst gibt es Probleme, wenn man diese versehentlich starten will. (Ich konnte es nach Sichtbarmachen mit abgesichertem Modus wieder ausbügeln.)

- Eventuell genügt es, wenn man im Live-Modus den Laufwerksbuchstaben zu den andern Windows-Partitionen entfernt. Das habe ich aber nicht ausprobiert.

- Kommt von Windows am Beginn einer Installation die Meldung, "... entspricht nicht dem GPT-Partitionsschema", dann keinesfalls weitermachen, sonst ist Chaos angesagt. Wahrscheinlich sind dann nicht alle Systeme versteckt.

- In allen Windows-Systemen ab Win8 sollte man den Schnellstart-Modus (rasches Herunterfahren) deaktivieren (in den Energieoptionen der Systemsteuerung versteckt). Sonst rotiert CHKDSK vor jedem Neustart, manchmal eine halbe Stunde lang.

- Nach einer Installation sollte in der Datenträgerverwaltung kontrolliert werden, ob hinter der letzten Windows-Partition noch eine neue Wiederherstellungs-Partition entstanden ist. Dann schiebt man diese mit Vorteil ans Ende der Platte.

- Um genug Übersicht über die vielen Partitionen zu haben, bezeichne ich die Windows-Partitionen mit C-C, C2C usw. Auf die Laufwerksbuchstaben kann man im Live-Modus sowieso nicht zählen.

- Linux-Bootloader und Windows-Bootloader: Das Linux-System wird im Windows-Bootmenu nicht angezeigt. Will ich ins Linux, schiebe ich im BIOS im Bootmenu den Linux-Eintrag ganz nach oben. Vom Linux-Bootmenu kann man zum Windows-Bootmenu, aber das braucht Zeit. Also schiebe ich lieber wieder im BIOS den Windows-Booteintrag nach oben, da ich vor allem mit Windows arbeite.

Notker
 
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flying_andre

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Ansonsten würde ich einen klaren Schnitt machen, komplett neu aufsetzen und jedes System auf eine eigene Festplatte installieren. Dabei aber immer nur die Platte drin lassen, auf der das System installiert werden soll und die anderen jeweils entfernen - indem Du die Datenkabel abziehst. Hinterher kannst Du dann die Systeme in den Bootlader des neuesten Systems integrieren, so dass der auf diese Systeme verzweigt.
Hallo und guten Tag zusammen...
ich habe das genau so gemacht. Ich habe 2 SSD´s und drei Hard-Disks im Rechner.

Auf jeder SSD habe ich eine Windows10 Lizenz installiert (beim installieren alle anderen Laufwerke abgezogen).
Ich wollte eine Windows10 SSD mit allen HD´s als Produktivsystem und eine Windows10 SSD, die ohne alle anderen Laufwerke startet zum probieren, experimentieren, bei der ich auch das Risiko eingehen kann, das die Installation neu gemacht werden muss, weil ich sie zerschossen habe.

Beide sind über UEFI installiert.

Bis dato habe ich immer alle Platten abgeklemmt die nicht benötigt werden (über einen externen Ein/Aus Schalter für SATA-Laufwerke ) und dann im UEFI die SSD als Bootplatte angegeben, die ich haben wollte.
Das ist für mich aber einfach umständlich. Ich möchte den Rechner starten, Bootmenü-Auswahl, nach 10 Sekunden die Standard-SSD booten, oder eben die andere auswählen und alles andere verstecken. Ich habe das früher zu WindowsXP Zeiten mit mehreren Systemen auf verschiedenen Partitionen einer Festplatte immer sehr gut hinbekommen. Aber bei 2 unabhängigen Festplatten & UEFI steige ich nicht mehr durch...

Ich suche nun aber schon lange nach einer Möglichkeit, das System über einen Bootmanager zu händeln, der mir über ein Bootmenü die Möglichkeit bietet, eine SSD zu booten & 3 HD´s (SSD2 versteckt) oder die andere SSD zu booten, bei der SSD1 & die 3 HD´s versteckt werden.

Aber ich scheitere schon bei dem Satz, Systeme in den Bootloader des neuesten Systems zu integrieren. gibt es dafür eine Anleitung, bzw. ist mein Vorhaben so überhaupt zu realisieren?

Danke für hilfreiche Tipps.
 
H

Harald_Pützing

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Ich habe es nicht ausprobiert, aber ich würde versuchen, z.B. auf einer der Datenplatten, ein kleines Linux zu installieren und dem dortigen Bootloader alle Betriebssysteme überlassen.

Gruß
HP
 
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flying_andre

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Die Datenplatten sollten bei der Nutzung von SSD2 komplett versteckt sein.
Zumal ich auch nicht wüsste, wie ich da ein kleines Linux installieren könnte, damit habe ich mich noch nie befasst. Ich hatte mir mal Ubuntu angeschaut, bin aber ein Windows-User seit Win95.

Wie kann ich denn die Systeme in den Bootloader des neuesten Systems integrieren, wie es in diesem Post angedeutet, aber leider nicht erklärt wurde?
 
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Ronald BW

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Vorsicht mit Grub und Konsorten wenn ihr das noch nie gemacht habt, mit versuchen ist das nicht getan, ich sag nachher noch was dazu.
ich gebe nur Tipps von dem was ich kenne und selber getestet oder erfahren habe, es sei denn der TE ist experimentierfreudig und möchte nur den weg,
oder ausdrücklich einen unausgegorenen Tipp,
wobei Harald ja warnt, was sinnvoll ist.
bootloader auf USB Stick würde ich in Erwägung ziehen, ich probiere es mal die Tage mit Grub oder Grub 2
sonst einen käuflichen bootloader .

Gruß Ronald
 
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flying_andre

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Würde Boot-US in meinem Fall den funktionieren?

Die 18,-€ finde ich angemessen.

Leider kann ich vorher die Funktionen, auf die es mir ankommt (Laufwerke verstecken, Booten von 2ter, 3ter Festplatte) nicht testen, da sie in der nicht-lizensierten Version deaktiviert sind.

An einen Bootloader auf USB habe ich auch schon gedacht, für die Umsetzung fehlt es mir aber leider an Fachwissen.

Ich habe grade gesehen, bei Boot-US gibt es ja die Möglichkeit, das Programm auf CD oder Diskette zu installieren um den vollen Funktionsumfang auch ohne Lizenz zu testen. Ich versuche später mal, ob das auch auf USB-Sticks möglich ist.
 
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Harald_Pützing

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Die Datenplatten sollten bei der Nutzung von SSD2 komplett versteckt sein.
Der Bootloader meines DEBIAN hat das Win10 auch als Auswahloption. Allerdings weiß ich nicht, ob er mit 2-mal Win10 zurecht käme, deswegen könnte ich das auch nur probieren/testen. Die Datenplatten komplett zu verstecken wird das größere Problem sein. Solange sie strom- und datenmäßig angeschlossen sind, sollte zumindest die Datenträgerverwaltung sie erkennen und was GEFÄHRLICHER ist, eine Formatierung zulassen.

Gruß
HP
 
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flying_andre

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Die Datenplatten könnte ich zur Not auch per Knopfdruck vom Strom nehmen, das macht mir keine Sorge.

Ich habe eine Anfrage an BootUS geschickt, ob das Programm bei meiner Konstellation Sinn macht, dem ist leider nicht so.

Hallo Herr J,

da Sie anscheinend Windows 10 ueber das UEFI booten ist Boot-US fuer Ihre Zwecke nicht geeigent.
Boot-US unterstuetzt nur Booten ueber das BIOS.

MfG
Ulrich Straub
 
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