Mitschnitte in Skype von Microsoft oder bei anderen Anbietern verhindern - So klappt es (oder nicht) Update!

Diskutiere Mitschnitte in Skype von Microsoft oder bei anderen Anbietern verhindern - So klappt es (oder nicht) Update! im Windows 10 FAQ Forum im Bereich Windows 10 Foren; Durch die aktuellen News überall fragen sich immer mehr Nutzer wie man das Mitschneiden von Sprachaufnahmen in Diensten von Microsoft, aber auch...
Durch die aktuellen News überall fragen sich immer mehr Nutzer wie man das Mitschneiden von Sprachaufnahmen in Diensten von Microsoft, aber auch bei Amazon, Apple oder Google verhindern kann. In diesem Kurztipp sammeln wir die offiziellen Lösungen um Mitschnitte bei Skype, Siri, Cortana oder dem Google Assistent zu sperren, aber auch trotz Neuerungen gibt es (noch?) nicht bei allen eine Lösung die zufriedenstellt und Microsoft scheint im Moment nach wie vor am wenigstens kooperativ zu sein.

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Amazon / Alexa
Hier hat man eine Möglichkeit zum Opt-Out, also zum Abmelden von diesen Mitschnitten. Öffnet dazu die Alexa App, geht oben links auf die drei Striche, oder wischt einmal von links nach rechts, und geht dann auf die Einstellungen. Hier kann man dann im Bereich für den Alexa Datenschutz über den Menüpunkt Legen Sie fest, wie Ihre Daten Alexa verbessern sollen den Schieberegler bei der Option Bei der Verwendung von Amazon Services und beim Entwickeln neuer Funktionen mithelfen deaktivieren.

Apple / Siri
Eine Opt-Out Funktion gibt es hier noch nicht, aber im Moment hat Apple versichert, dass man die Mitschnitte vorläufig aussetzen wird. Allerdings soll das Ganze nach einer Überprüfung und auch mit Überarbeitungen wieder genutzt werden, aber dann wird es vermutlich auch eine Option geben über die man sich abmelden kann. Diese reichen wir dann nach.

Google / Google Assistant
Auch Google setzt seine Überprüfung der Sprachaufnahme zumindest in der EU vorerst aus. Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) hat dafür gesorgt, dass Google dies im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zumindest für 3 Monate, also bis Ende Oktober, machen muss. Danach hofft man ebenfalls auf eine Opt-Out Lösung.

Microsoft / Cortana / Skype
Hier sieht es laut Venturebeat aktuell scheinbar ganz anders aus, da Microsoft die Daten ja über die Übersetzerfunktion offiziell sammeln würde, auch wenn das mancher sicher anders sieht, und dabei nicht wichtig wäre ob man die Daten selbst oder durch Dritte machen lässt. Man würde dabei weder Namen noch IDs der User nutzen und europäisches Recht einhalten. Hier scheint aktuell eine Änderung der Handhabung unwahrscheinlicher zu sein.

Diese Vermutung hat sich nun durch eine Aktualisierung der Datenschutzerklärung von Microsoft bestätigt. Dort wird nun mehrfach darauf hingewiesen, dass Daten erhoben werden und auch, dass diese Daten von Drittanbietern gesammelt werden können. Es wird auch erklärt, dass die Daten geteilt werden, wie man diesem Zitat entnehmen kann:
"Wir teilen Daten auch mit von Microsoft kontrollierten Tochtergesellschaften und mit Lieferanten, die für uns arbeiten. Wir teilen Daten, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist oder um auf rechtliche Verfahren zu reagieren; um unsere Kunden zu schützen; um Leben zu schützen; um die Sicherheit unserer Produkte zu gewährleisten und um die Rechte und das Eigentum von Microsoft und seinen Kunden zu schützen."
Es wird nun auch direkt darauf hingewiesen, dass Daten bei der Nutzung von Sprache aufgezeichnet werden. Man erklärt aber auch, dass man dies unter über die Einstellungen im Bereich Datenschutz und dort im Untermenü Sprache ausschalten kann indem man den Schieberegler für die Online-Spracherkennung auf Aus stellt. Allerdings wird auch erwähnt, dass Daten für manche Dienste, wie eben für die App „Übersetzer“ trotzdem gesammelt werden.

Will man die Dienste nutzen muss man also nach wie vor zum Teil der Sammlung der Daten zustimmen. Eine Möglichkeit sich per Opt-Out abzumelden gibt es nach wie vor nicht!

Meinung des Autors: Immerhin hat Amazon schon eine Opt-Out Möglichkeit am Start, aber hoffentlich ziehen Apple, Google und vor allem Microsoft nach anstatt nach anderen Wegen zu suchen… Bei Microsoft sieht es aktuell eher schlechter aus, da man in der Tat einen anderen Weg gehen will...
 
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Gast10191

Na ,ja und was ist da so dramatisch dabei wenn MS mithört ? Kann mir einfach nicht vorstellen,was die damit anfangen können.
Ist ja nicht Google/Facebook/Amazon und Co,die was verkaufen wollen. Dient allein fur technische Statistiken.
 
Zeiram

Zeiram

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Den Punkt sehen viele sicher anders... Die einen denken bestimmt so wie du, den anderen geht es um ihre Daten, wieder anderen eher ums Prinzip...
 
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Gast10191

Ja,du hast sicher recht. Wichtig erscheint mir,dass man es - bei allen Ansichten - einfach nicht zu sehr überbewerten sollte.
Wir wollen doch auch noch ein bisschen Spass und Freude an unseren Komputern haben.
 
runit

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@Heinz, Du unterstellst Google &Co. tatsächlich andere Motive als Microsoft? Ist Microsoft denn kein kommerzielles Unternehmen wie die anderen auch? Und drückt Microsoft in seiner Erklärung nicht auch ausdrücklich aus, dass seine Daten eben nicht nur für technische Auswertungen dienen? Ich lese das jedenfalls so. Für mich macht es absolut keinen Unterschied, welches der Unternehmen Daten sammelt. Sie verwenden meiner Annahme nach diese Daten alle gleichermaßen. - und vergiss dabei bitte nicht die Partnerschaft von Microsoft mit Facebook - schlimmer geht es doch wohl nimmer? - oder die zueletzt eingegangene Kooperation mit Amazon - meinst Du, Amazon wie auch Facebook machen das zum Nulltarif? Meinst Du, da werden keine Daten geteilt?
 
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Gast10971

jeder soll doch so viele Daten wie er möchte sammeln lassen.
Eine kurze Frage ob ich das möchte oder eben nicht wäre doch wohl angebracht. Dieses Klammheimliche nervt mich gewaltig. Erst wenn es rauskommt wird es auch "Kommuniziert". Wahrscheinlich steht es sogar irgendwo in den Tiefen einer Datenschutz Erklärung.
Es sollte aber,dick in Rot, direkt zu finden sein.
 
runit

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Darauf haben alle Unternehmen ja reagiert. Sie ändern ihr Verfahren nicht. Aber künftig muss der Nutzer ausdrücklich zustimmen. Damit ist der Vorhalt des Klammheimlichen ausgehebelt. Ich gestehe den Untrnehmen da sogar eine gewisse Notwendigkeit zu, wollen sie die Qualität ihrer Sprachassistenten verbessern. Denn das ist der Anlass, warum Mitschnitte von Mitarbeitern in Textform getippt werden. Die Unternehmen wollen primär akribisch vergleichen und auswerten, was von dem Gesprochenen von der KI verstanden wurde. Ist die Technik ausgereift, könnte man darauf verzichten.
 
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Gast10191

Ich sehe zwischen Microsoft und Google schon einen Unterschied und finde,der ist entscheidend.
Google ist eine Firma,die auf Werbung angewiesen ist um zu überleben.Daher sammelt man dort Nutzerdaten und E -Mail Adressen,weil man noch mehr und noch besser verkaufen will.
Aber Microsoft ? Was verkaufen die denn? Microsoft hat die finanzielle Basis um das nicht notwendigerweise praktizieren zu müssen.
Klar,MS sammelt Daten ebenso wie Google und fertigt Statistiken an und Nutzerprofile.Nur,was man dann mit den Daten macht ist unterschiedlich.
Ok,einverstanden,runit, mag sein ich seh das alles etwas zu naiv . Konnte theoretisch auch sein,dass MS Nutzerdaten an Werbetreibende verkauft. Doch ich hab da bei mir noch nie irgendeine negative Folge festgestellt.
Ich meine,ich erhalte keine Werbung im Browser und keine Phishing Mails in der Mail. und solange das so bleibt,ist es mir relativ egal,was MS von mir weiss.
 
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runit

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@Heinz, wenn Microsoft seine Daten an Facebook und Amazon, um nur die Größten zu nennen, weiterreicht, läuft es doch auf das Selbe heraus. Außerdem ist eine Partnerschaft mit Sony im Gaming-Bereich geplant. Auch da werden Nutzerdaten geteilt.

Und überdies ist in Arbeit oder schon realisiert,dass Microsoft mit den von Dir verteufelten Firmen eng vernetzt an direkter Server-Datenübertragung arbeitet. D.h., den beteiligten Unternehmen sind die Nutzer-Daten gegenseitig verfügbar.

Microsoft, Google, Facebook und Twitter starten Daten-Partnerschaft - derStandard.at

Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, warum Du Deine Daten sicherer bei Microsoft wähnst, als bei Google & Co. Ich habe nur grob die Spitze des Eisberges skizziert. Microsoft verkauft die Daten nicht wie Google. Aber Microsoft teilt sie, und das seit Jahren im wachsenden Umfang. Das macht doch im Ergebnis keinen Unterschied. Deine Daten landen bei externen Firmen. Welche das im Detail sind, ist nicht transparent. Was diese Firmen mit den Daten machen, weiß man nicht.
 
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Wolf.J

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@runit, ist doch klar, Google ist böse, Microsoft ist gut.
Deshalb muss Google zerschlagen werden und Microsoft wird geehrt.
So einfach kann die Welt sein.
Aber damit kommen wir fast schon in den Bereich Religion, da zählen Fakten dann nicht mehr.
 
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Gast10191

Ich geb mich geschlagen.... :huhu Alles ganz normal. Das ist der Werdegang und der ist nicht aufzuhalten.
Ich nehme es halt wie,s kommt,aber ein bisschen schimpfen kann ich mir nicht verkneifen.
Es sind ja nicht die Menschen,die das Internet formen,sondern es ist das Internet,das die Menschen formt.
 
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