Mindestvoraussetzungen Hardware für den Einsatz der aktuellen WIN 10 Version

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frank.burger1965

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Guten Tag ins Forum,
gibt es eine Aussage zur folgenden Frage?

Mindestvoraussetzungen Hardware für den Einsatz der aktuellen WIN 10 Version.

Mein Notebook ist inzwischen so langsam, dass ich nach einer Ursache forschen muss.
 
Sabine

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frank.burger1965

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Da gibt's nichts Neues.

Microsoft definiert die so:

So überprüfen Sie die Systemspezifikationen und Anforderungen eines Windows 10-Computers – Microsoft

Erzähl mal lieber was zu Deiner Hardware, Deiner Software, Deiner Windows-Version, Update-Stand, Treibersituation, Programme im Autostart, Anzeigen in der Zuverlässigkeitsüberwachung, ...
ok, hätte ich selbst drauf kommen können, dass eine Einschätzung ohne weitere Angaben nicht möglich ist.....:satisfied

Da das Gerät meine Schwägerin (anderer Haushalt) betreibt, hat die Info-Beschaffung etwas gedauert.

Es handelt sich um ein HP-15"-Notebook mit
  • amd a4-9125 radeon r3, 4 compute cores 2c+2g 4,0 gb ram
  • Windows 10 (64 bit) Version 20H2 Build 19042-110
Es läuft ein Virenscanner von Norton
Das Gerät wird zum surfen, Mail-Verkehr, Schriftverkehr benutzt.

Es ist knapp 2 Jahre alt und arbeitet inzwischen unzumutbar langsam. Ich habe den CCleaner installiert um damit den Müll vom Notebook zu entfernen, hat aber hinsichtlich Arbeitstempo nichts bewirkt.

Gibt es eine Methode, das Problem einzukreisen?

Grüße vom Niederrhein.
 
runit

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Der Prozesssor, obwohl ja noch gar nicht so alt, steht leider nicht in der Kompatibilitätsliste. Knackpunkt ist vielleicht, dass es ein Prozessor der 7. Generation ist. Kompatibel sind allgemein Prozessoren ab der 8. Generation.

Ob das Läppi TPM hat und unterstützt, kann ich nur sagen, wenn Du das genaue Modell benennst.

Du kannst es aber auch selber nachgucken, und zwar hier

00 00 01.jpg




Der Prozessor ist 3 Jahre alt und ist ein 2-Kerner mit 2 Threads. Da darfst Du natürlich keine große Geschwindigkeit erwarten.

Eine Datenträgerbereinigung mit der Windows-Funktion der Systemplatte würde genügen, um unnötge Last vom Rechner zu entfernen.

Systembremsen sind ja häufig installierte Programme. Der Norton oder jeder andere insbesondere externe Virenscanner kann natürlich auch eine Geschwindigkeitsbremse sein. Unpassende Treiber sind ebenso häufig Ursache für eine Performance-Einbuße.

Nicht zuletzt verbaut HP auch nicht eine Top-SSD od. Festplatte. Ich habe einen älteren HP-Läppi aus Win 8.1-Zeiten. Da war noch eine HDD verbaut und ich habe eine gute SSD nachgerüstet, was einen ordentlichen Geschwindigkeits-Schub gebracht hat.

Mein Läppi hat auch 4 GB Ram - ist nicht der Hit und kann je nach Anwendungen auch zu Lags führen - aber geht eigentlich trotzdem einigermaßen gut, wenn keine grafik-intensiven Sachen laufen. Bei dem Prozessor und dem Ram ist es eine Überlegung wert, ein 32 bit-System am Laufen zu haben. Das ist nicht ganz so speicherhungrig und läuft vermutlich etwas geschmeidiger auf dem Gerät.

Grüße von der Waterkant
 
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dau0815

dau0815

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Ich würde erst mal den NORTON komplett mit dem Removal-Tool des Herstellers entfernen.

Bei W10 braucht es keine "externe" Lösung, da sich bereits von Haus aus eine mittlerweile sehr gute eingebaute Lösung namens "Defender" an Board befindet.

Prozessor als Bremse schließe ich vollkommen aus. Auch der Punkt "TPM" spielt keine Rolle. @runit meinst Du vielleicht die Voraussetzungen von W11?
Ich selber habe einen PC mit einer SandyLake-i5-2xxx-CPU. Also weit vor der "8. Generation" und habe keinerlei Performance-Probleme.

"Tuning-Tools" ala CCleaner und Co. bitte NIE verwenden, wenn man nicht genau weiß, was man tut. Insbesondere FINGER WEG von der Registry.

Knackpunkt ist oft eher, dass noch mechanische Festplatten verbaut sind. Diese durch eine SSD zu ersetzen bewirkt garantiert Wunder. Gerade bei HP-Notebooks habe ich im Bekanntenkreis oft die Erfahrung gemacht, dass dieser Performanceverlust meist auf eine langsam sterbende HDD zurückzuführen war.

Fazit: Ich würde eine SSD einbauen und W10 clean neu installieren. Als Treiber bitte NUR die verwenden, die HP für Deinen Notebook zur Verfügung stellt. Tuning- und Security-Software von vorneherein weglassen. Sind unnötig und initiieren oft erst Probleme.

Benötigte Daten können dann per Adapter von der ausgebauten HDD wieder auf den NB kopiert werden.
 
runit

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Moin @dau0815

Ja, dem Thema nach dachte ich, @frank.burger1965 hatte das nachgefragt. Angehängt hatte er dann die Frage wegen mäßiger Geschwindigkeit. Da hatte ich ein paar Punkte benannt, die Einfluss darauf haben. Deinem Fazit stimme ich zu.

Bei 64-bit-Systemen würde ich mindestens einen Quad-Core-Prozessor verwenden. Die Duo-Prozessoren waren doch eher zu Win XP 32-bit-System-Zeiten aktuell. ;)
Ok - wenn man nur ein bisschen Office auf dem Gerät macht und ein bisschen surft, tut es auch heute noch ein Duo-Prozessor. Programme sind heute in der Lage, mehrere Kerne zu nutzen und laufen abgesehen vom System auch etwas flotter.
 
BellaK

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Knackpunkt ist vielleicht, dass es ein Prozessor der 7. Generation ist. Kompatibel sind allgemein Prozessoren ab der 8. Generation.
Wobei die Aussage für Intel Core I* richtig ist, für AMD eher nicht.
Im Gegensatz zu @dau0815 halte ich den Prozessor für die absolute Spaßbremse, der ist das untere Ende vom Einsteigerbereich.
Ob überhaupt eine SSD drin ist, wissen wir ja nicht, die könnte ja wirklich helfen.
An der Geschwindigkeit wird Windows 11 wohl auch nichts ändern.
 
runit

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Wobei die Aussage für Intel Core I* richtig ist, für AMD eher nicht.
Und was denkst Du, warum er nicht gelistet ist? Zu alt kann er ja mit Baujahr 2018 eigentlich nicht sein.
 
BellaK

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Gegenfrage, was hat die Generationen-Bezeichnung von Intel mit AMD zu tun?
Warum der nicht gelistet ist, kann ich nicht sagen, vielleicht weil dem neben der Dual-Channel-Fähigkeit und Multithteading noch andere Dinge fehlen?
Das Design ist ja auch noch das uralte mit 28nm.
 
runit

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Na wenn bei AMD steht, dass es eine CPU der 7. Generation ist, dann muss ich wiederum gegenfragen, warum AMD das angibt und in welchem Verhältnis die AMD-Generationen zu den Intel-Generationen stehen.

Da fehlt sonst nix. 2 Kerne und 64 bit fähig ist ansonsten gefordert. Das hat er. Da kann es doch nur an der Architektur liegen, die sich wiederum in der Generation wiederspiegelt? Ist jedenfalls meine Schlussfolgerung.
 
BellaK

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Ich habe doch nur geschrieben, dass man die Generation-Bezeichnung von Intel und AMD nicht vergleichen kann.....
Aber Du diskutiert ja gerne um Kaisers Bart.
 
runit

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Und wo nimmst Du es her, dass man die nicht vergleichen kann? Das habe ich Dich zurückgefragt und das würde mich interessieren.

Ich habe mal was rausgesucht:

AMD nummeriert seine Ryzen-Generationen in 1000er-Schritten. Deshalb trugen Modelle der ersten Generation Namen wie "Ryzen 3 1200" und "Ryzen 7 1700", während CPUs der dritten Generation zum Beispiel "Ryzen 3 3200" und "Ryzen 7 3700" heißen. 4000 hat AMD auf dem Desktop-Markt übersprungen und im Oktober 2020 gleich Ryzen 5000 vorgestellt.
  • Ryzen 1000: "Summer Ridge"
  • Ryzen Threadripper 1000: "Whitehaven"
  • Ryzen 2000 APUs: "Raven Ridge"
  • Ryzen 2000: "Pinnacle Ridge"
  • Ryzen Threadripper 2000: "Colfax"
  • Ryzen 3000 APUs: "Picasso"
  • Ryzen 3000: "Matisse"
  • Ryzen Threadripper 3000: "Castle Peak"
  • Ryzen 4000 APUs: "Renoir"
  • Ryzen 5000: "Vermeer"

CPU-Generationen nummeriert Intel einfach durch und ist zuletzt bei Generation 11 angekommen. So ergibt sich ein aktueller CPU-Name wie Core i5-11600, bei dem die "11" nach dem Bindestrich die Generation angibt. Intel hat seinen Desktop-CPU-Generationen zuletzt die folgenden Namen verpasst:

  • Generation 9: Coffee Lake-S Refresh
  • Generation 10: Comet Lake-S
  • Generation 11: Rocket Lake-S

Man kann zum Beispiel einen Ryzen 5 der 3. Generation mit einer bestimmten Intel der der 10. oder 11. Generation vergleichen.

Um jetzt zur CPU des TE zurückzukommen - da wird es dann eine CPU sein, welche zwar der 7. Generation ist, aber eine erforderliche Architektur nicht aufweist.

Du hast schon recht und ich hatte das auch so angenommen, dass man die AMD u. Intel Generationen nicht 1:1 vergleichen kann. Drum war mein Hinweis auf die 8. Generation zwar irreführend, aber auch wieder nicht, weil bei Intel die 8. Generation eine bestimmte Architektur wiederspiegelt, bei AMD es etwas anders aufgefächert ist und man erst den Prozessor Typ nimmt und dazu dann die Generation.
 
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Ein AMD Ryzen der dritten Generation ist beispielsweisen geeignet für Windows 11.
Nur weil Intel inzwischen bei der 11 Generation von Core I-Prozessoren ist, hat das doch nichts mit der Generationen-Zählung bei AMD zu tun.
 
runit

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Ja, siehe mein edit. Das habe ich jetzt genauer wissen wollen.
 
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Ja, sehr geschickt editiert.
Und damit bin ich endgültig raus.
Du hast es ja jetzt auch verstanden.
 
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@Sabine,
wo Du Recht hast, hast Du Recht.
 
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Ja, mir ist das leider entgangen. :o

Den Link hattest Du ja schon ganz oben gegeben.

Zur Geschwindigkeit hatten @dau0815 und ich ja was Allgemeingültiges geschrieben. Das kann der TE dann trotzdem gebrauchen. Den Rest hätte ich mir schenken können.
 
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