Microsofts Virtual- und Mixed-Reality- Headsets sollen noch vor Jahresende ab 400 US-Dollar verfügbar sein - UPDATE Systemanforderungen

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Das Redmonder Unternehmen hat in seinem Blog neue Informationen zu den kommenden Virtual- beziehungsweise auch Mixed-Reality-Headsets bekannt gegeben, welche mit passenden Controllern noch rechtzeitig vor beziehungsweise zum Weihnachtsgeschäft erscheinen sollen. Interessant ist die angekündigte enge Zusammenarbeit mit Valves Spieleplattform Steam, so dass geeignete Inhalte nicht nur aktuell, sondern auch zukünftig eine hohe Kompatibilität aufweisen sollen





UPDATE vom 30.08.2017 - 14:39 Uhr

Im Microsoft Developer-Forum via mpsu sind jetzt auch die Systemanforderungen für die Mixed Reality-Brillen bekannt gegeben worden, welche ehrlich gesagt mehr als moderat ausfallen.





Zudem unterscheidet Microsoft zwischen zwei Darstellungs-Kategorien, die wiederum davon abhängig sind, ob eine integrierte Grafikeinheit oder eine dedizierte im jeweiligen PC verbaut sind. Ist im PC eine integrierte Intel HD Grafikkarte vom Typ Intel HD Graphics 620 oder höher verbaut, welche DirectX 12 unterstützt, sollen die daran angeschlossenen Mixed Reality Brillen die Inhalte mit bis zu 60 Hz darstellen können.

Möchte man allerdings mit 90 Hz unterwegs sein, sollte schon eine dedizierte Grafikkarte vom Typ Nvidia GeForce GTX 965M oder einer AMD Radeon RX 460 verbaut sein, die mindestens in einem PCI-Express-Slot 3.0 x4 oder höherwertig stecken müssen.

Auch wenn die Systemanforderungen die minimale Ausstattung beschreiben, lesen sich diese doch recht moderat, da eine CPU mit 4 physischen Kernen und 8 Gigabyte RAM verbaut sein müssen. Wichtigstes Utensil wird allerdings das kommende Windows 10 (RS3) Fall Creators Update sein, welches demnächst zur Verfügung stehen wird.

Um genau abprüfen zu können, ob der eigene PC für die kommenden Mixed Reality Headsets gewappnet ist oder wo es noch mögliche Engpässe bezüglich der Hardware gibt, plant Microsoft noch eine entsprechende App zu veröffentlichen


Original-Artikel vom 29.08.2017 - 13:05 Uhr

Seit Microsoft im Januar 2015 damit begonnen hat, sein eigenes Mixed Reality-Headset in Form der HoloLens an Entwickler zu vertreiben, hat sich die Sparte rund um Mixed Reality (MR) und Virtual Reality (VR) rasant weiterentwickelt. Wie Microsoft in seinem aktuellen Blog schreibt, sollen die Früchte aus der Zusammenarbeit mit verschiedensten Partnerfirmen in Form von VR- sowie auch MR-Headset-Bundles noch Ende diesen Jahres geerntet werden können, bestenfalls sogar pünktlich zum Weihnachtsgeschäft.

Obwohl Microsoft im Blog noch nicht weiter auf Details zu den Bundles eingeht, welche in Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern wie Acer, Dell, HP oder auch Lenovo entstehen, sollen diese im Rahmen der kommenden Internationalen Funkausstellung folgen, die vom 1. bis 6. September in Berlin ihre Pforten öffnen wird.

Die Headset-Bundles, welche es mit und ohne zusätzliche Controller zu Preisen ab 400 US-Dollar geben soll, sollen hinsichtlich ihrer Einrichtung so einfach und intuitiv sein, dass selbst unerfahrene Nutzer schnell damit zurecht kommen sollen.




Der wohl für die meisten potentiellen Nutzer wichtigste Punkt stellt die Kompatibilität zu diversen Anwendungen dar, ohne diese solch ein Headset nutzlos wäre. Hier schreibt Microsoft, dass eine enge Zusammenarbeit mit Valves Spieleplattform Steam entstanden ist, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, dass die Steam-Inhalte nicht nur wie bisher über Virtual-Reality-Headsets, sondern ausgesuchte Inhalte auch auf Mixed Reality Headsets dargestellt werden können.




Meinung des Autors: Voraussetzung für die Nutzung der neuen VR- und MR- Headsets dürfte allerdings das kommende Fall Creators Update sein, von dem ich hoffe, dass es rechtzeitig den Großteil aller Windows-10-Nutzer erreichen wird. Bezüglich der Headsets würde ich mir ein Modell wünschen, welches nicht nur pro Auge 1080p @60 Hz unterstützt, sondern beide Welten in sich vereint - also auf Wunsch MR oder auch VR ermöglicht. Da bin ich mal gespannt auf die diesjährige IFA, ihr auch?
 
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