Microsoft Surface Hub - Konferenzsystem kann ab 1. Juli bereits vorbestellt werden

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Schon im Januar diesen Jahres hat Microsoft im Rahmen des Windows-10-Events erstmals sein All-in-One-Konferenz-System namens "Surface-Hub" vorgestellt. Das sowohl als Whiteboard, Presenter oder auch als Videokonferenzlösung nutzbare Gerät besteht im Grunde aus einem All-in-One-Computer, welcher mit dem neuen Windows 10 und einem 55- oder 84-Zoll großem Touch-Display ausgestattet sein wird und bereits ab 1. Juli diesen Jahres vorbestellbar sein wird. Mit einer Auslieferung ist allerdings erst ab September zu rechnen





Als Microsoft im Januar diesen Jahres im Rahmen des Windows 10 Events erstmals das neue Surface Hub vorgestellt hat, hätte man es durchaus für Zukunftsmusik halten können, so modern und innovativ war diese Technik. Jetzt, nachdem fast ein halbes Jahr vergangen ist, soll man es schon bald - am 1. Juli 2015 - bestellen können. Wie Microsoft auf seiner deutschsprachigen Blog-Seite berichtet, sollen zwei verschieden Versionen angeboten werden, von denen eine 55 Zoll, die andere 84 Zoll messen wird.

Die "kleine" 55-Zoll-Version des Surface Hub stellt das Bild in Full-HD (1.920 x 1.080) dar und soll eine Bildwiederholrate von 120 Herz aufweisen. Das Display soll zudem bis zu 100 Touch-Eingaben gleichzeitig erkennen können, wodurch theoretisch bis zu zehn Personen mit allen zehn Fingern gleichzeitige Eingaben vornehmen können. Selbst Eingaben von den aus den Surface-Geräten bekannten Pens sollen für die Eingabe verwendet werden können, wobei Microsoft hier allerdings eine Beschränkung für drei Stück gleichzeitig festgelegt hat.





Mit einem Preis von 7.896 Euro ist das 55-Zoll große Surface Hub allerdings auch nicht ganz billig. Um den Preis wenigstens einigermaßen rechtfertigen zu können, verbaut Microsoft in dem Gerät einen Intel Core i5 der vierten Generation (Haswell) der mit seiner integrierten Intel HD 4600 Grafikeinheit auch für den Bildaufbau zu sorgen hat. Insgesamt sind vier Element Array-Mikrofone verbaut, die bis zu vier Stimmen gleichzeitig erkennen und denen auch folgen können. Für die Videotelefonie mit Geschäftspartnern sollen gleich zwei 1.080p-Webcams installiert sein, die ein horizontales Sichtfeld von 100 Grad abdecken können - praktisch, so hat der Chef alle Kollegen im Blickfeld.

Das größere der beiden Modelle misst dann stolze 84 Zoll und ist mit noch mehr Technik voll gestopft, welche dann ganze 127 Kilogramm auf die Waage bringt. Das hier verwendete Display löst dann allerdings auch in Ultra-HD auf, was 3.840 x 2.160 Bildpunkten entspricht. Der hierfür benötigte Antrieb wird allerdings nicht mehr von einem Intel Core i5, sondern dem stärkeren Intel Core i7 gestellt, der ebenfalls aus der Haswell-Generation stammt. Da die integrierte Grafikeinheit hier deutlich zu schwach wäre, liefert Microsoft kurzerhand Verstärkung durch einen Nvidia Quadro K2200 Grafikchip, der dann auch mit der Ultra-HD-Auflösung zurecht kommt. Für dieses technologische Meisterwerk veranschlagt Microsoft auch einen meisterlichen Preis. Überaus ambitionierte 22.449 Euro soll das 84-Zoll große Surface Hub den Kunden kosten.




Beide Geräte sind zudem mit einer 128 Gigabyte fassenden SSD sowie acht Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet, was angesichts des hohen Preises recht dürftig erscheint. Zur weiteren Ausstattung zählen USB-3.0, Gigabit-Ethernet, DisplayPort, HDMI, VGA, WLAN (802.11 a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0, NFC sowie Miracast. Neben dem Betriebssystem Windows 10 soll auch ein vollwertiges Office-Paket inkludiert sein.





Im Einzelhandel wird man das Surface Hub nicht finden können, da die Geräte ausschließlich für Firmenkunden gedacht sind. Diese können die Geräte ab 1. Juli 2015 über lokale, autorisierte Vertriebspartner von Microsoft wie Bechtle, Datavision, Glück & Kanja oder Global Media Services (GMS) bestellen.

Meinung des Autors: Ein Konferenzsystem, welches 100 Eingaben gleichzeitig verarbeiten kann, dürfte bei hitzigen Diskussionen im Büroalltag gerade recht kommen. Dennoch ist die darin verbaute Technik nicht unbedingt das modernste, was es derzeit auf dem Markt gibt, hier hätte Microsoft deutlich zukunftssichere Hardware verbauen können, vor allem bei dem Preis.
 
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