IPv4 für Anfänger... was ist zu beachten beim Zugriff aufs Heimnetzwerk von extern

Diskutiere IPv4 für Anfänger... was ist zu beachten beim Zugriff aufs Heimnetzwerk von extern im Windows 10 Netzwerk & Internet Forum im Bereich Windows 10 Foren; Hallo zusammen, durch eine Tarifumstellung werde ich demnächst eine statische IPv4 Adresse bekommen. Bin bei unitymedia und hab (noch), laut...
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Hallo zusammen,

durch eine Tarifumstellung werde ich demnächst eine statische IPv4 Adresse bekommen.
Bin bei unitymedia und hab (noch), laut Fritzbox, einen DS-Lite-Tunnel.
Ein Zugriff von extern aufs Heimnetzwerk ist damit nicht möglich.
Durch einen Deal wird mir demnächst eine IPv4 Option freigeschaltet.

Was will ich damit:
  • hauptsächlich das genutzte onedrive durch eigenes, größeres und sicheres Laufwerk ersetzen
  • allgemein Erfahrung mit der Netzwerktechnik gewinnen
  • eigenen Webserver und homepage
  • Schritt für Schritt die Möglichkeiten erweitern
  • aber alles mit größtmöglicher Sicherheit angehen

Was für Geräte gibts im Heimnetzwerk:
  • Fritzbox 6590 Cable
  • QNAP NAS
  • Mini PC als ubuntu Server mit SAMBA (externe Festplatten) und MariaDB.. später gerne Webserver und homepage
  • Laptops
  • Enigma2 Receiver
  • diverse smarthone Geräte wie Thermostate und Schalter

Wie der Titel schon andeutet bin ich kein Netzwerkprofi und hätte gerne Tipps, Lesevorschläge, Hinweise auf Vor- und Nachteile usw.... damit ich schon mal Vorbereitungen treffen kann um den IPv4 Zugang dann auch richtig nutzen zu können.

Ich will auch möglichst unabhängig von anderen wie fritzbox und QNAP sein, habe aber noch keinen Plan was geht und was nicht.
Habe zwar schon versucht mich etwas einzulesen.. finde aber keine durchgängigen und alle Fragen beantwortende Anleitungen

Welche Vorschläge habt Ihr ?

Wäre als erster Versuch eine an der Fritzbox angestöpselte USB Festplatte als erste eigene Cloud denkbar und sinnvoll ?
Mein neuer Tarif hat eh nur 25 Mbit/s Upload .. da kann die Festplatte auch locker an dem lahmen Fritzbox USB Port hängen.


Freue mich schon auf die ersten Antworten und Hinweise
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Hier gleich noch ein Bsp wie es aktuell in der Fritzbox App aussieht und durch die kommende IPv4 Adresse hoffentlich dann auch läuft

1591794809702.png
 
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Was will ich damit:
  • hauptsächlich das genutzte onedrive durch eigenes, größeres und sicheres Laufwerk ersetzen

  • Dann mach Dir man schon mal Gedanken über eine wirksame Firewall. Mit einer festen IP hängst Du nämlich direkt im Internet und ich bin nicht sicher, ob die Fritz den Schutz leisten kann.
    [*]allgemein Erfahrung mit der Netzwerktechnik gewinnen
    Das ist aber was, was wir hier nur sehr eingeschränkt leisten können.
    [*]eigenen Webserver und homepage
    Das wäre Port 80, aber da liegt schon die Fritz. Die müsste dann auf einen anderen Port (z.B. 81, 8000 oder 8080) umgelegt werden.
    [*]Schritt für Schritt die Möglichkeiten erweitern
    [*]aber alles mit größtmöglicher Sicherheit angehen
Jetzt kommt ein neues Problem dazu. Wenn Du Deinen Webseitenbesuchern diese Sicherheit bieten willst, was heutzutage Standard ist, brauchst Du ein gültiges Zertifikat. Das kostet Geld und muss auch regelmäßig erneuert werden.
Was für Geräte gibts im Heimnetzwerk:
  • Fritzbox 6590 Cable
  • QNAP NAS
  • Mini PC als ubuntu Server mit SAMBA (externe Festplatten) und MariaDB.. später gerne Webserver und homepage
  • Laptops
  • Enigma2 Receiver
  • diverse smarthone Geräte wie Thermostate und Schalter
Du musst jedem Gerät einen eigenen Port zuweisen, sonst erreichst Du von aussen nur die Box auf Port 80.
Wie der Titel schon andeutet bin ich kein Netzwerkprofi und hätte gerne Tipps, Lesevorschläge, Hinweise auf Vor- und Nachteile usw.... damit ich schon mal Vorbereitungen treffen kann um den IPv4 Zugang dann auch richtig nutzen zu können.
Als Nicht-Profi würde ich mich an so eine komplexe Aufgabe nur gaaaaanz laaaangsaaaam herantasten. Mit so ein paar Tips aus einem Forum wirst Du nicht allzu weit kommen. Über sowas gibt es nicht umsonst dicke Bücher angefangen von den Netzwerkgrundlagen, bis hin zu komplexen Netzwerkstrukturen.
 
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@ungarnjoker Danke sehr für die ersten Antworten...
Würde sagen ich gehe langsam Schritt für Schritt vor
Über Port 80 und Firewall mach ich mir Gedanken wenn es soweit ist.
Ich hänge nämlich bereits schon bei der Vorbereitung.
Dachte ich gebe geschwind eine USB Festplatte die an der Fritzbox hängt als NAS Laufwerk im Heimnetz frei.
Pustekuchen.... Geht nicht so einfach.
Wenn ich es richtig versteh kann die Fritzbox nur SMB1 .. geschickterweise sei im Windows aber erst SMB ab V2 aktiviert.
Super gemacht AVM !!
Muss ich jetzt schon eine erste Sicherheitslücke aufmachen um die Fritzbox nutzen zu können ?
Da war die Samba Einrichtung auf dem kleinen ubuntu Server einfacher und es hat auch gleich die Verbindung zum Windows PC geklappt.
Zudem ist wohl in der Fritzbox eine Beschränkung auf 4GB drin.
Welchen Weg würdest Du am Anfang gehen ?
NAS mit externem Zugriff über unbuntu-Server oder Fritzbox ?
 
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Je nachdem, von wo die Geräte erreichbar sein sollen. Ich denke, das NAS soll nur intern erreichbar sein. Das kann dann über SMB1 oder SMB2 und ubuntu passieren. Das NAS würde ich jedenfalls nicht an die Box kemmen, wenn schon ein Linux-Rechner im Netz vorhanden ist. Die Box ist auch ziemlich lahm und bremst den Verkehr von und zum NAS aus.
Um den ubuntu-Server, auf dem vermutlich auch Deine HP liegt, von aussen erreichbar zu machen, mußt Du auf der Box den Port 80 auf diesen Rechner und das Webpräsenz-Verzeichnis umleiten. Ab dann ist es wenigstens schon mal unter der IP erreichbar, was aber riskant ist. Es gibt genug Banausen, die 24/7 einen Portschanner laufen lassen und Deinen Server ratzfatz übernehmen.
Im Übrigen musst Du sowieso zwischen internem (Intranet) und externem (Internet) Verkehr trennen und unterscheiden. Nur die Box hat eine öffentliche IP. Das ändert sich auch nicht mit einer festen IP. Alles, was danach nach aussen hin sichtbar sein soll, läuft über Portweiterleitungen. Wieviele davon in der Box eingetragen werden können, kann ich Dir allerdings nicht sagen. Da müsstest Du bei AVM nachfragen oder es steht im Handbuch.
 
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@ungarnjoker hab Deine Antwort gelesen..muss sie aber erst mal verstehen.. das wird nun ne Weile dauern :D
Falls auch jemand an der Fritzbox NAS scheitert
In der Systemsteuerung kann der SMB 1Client nachinstalliert werden.. dann klappts auch mit dem Windows Explorer Zugriff über \\fritz.nas
1591805616560.png

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Ich denke, das NAS soll nur intern erreichbar sein
Sorry.. habs erst jetzt gesehen
Das NAS soll von extern erreichbar sein.. das ist auch der Hauptgrund für die statische IPv4 Adresse.
Intern hab ich ja schon das ubuntu-NAS laufen..
Das läuft super zuverlässig auf einem Mini PC mit 2Watt Standby und bietet die volle Gigabit-LAN Geschwindigkeit beim Lesen und Kopieren von einer USB-Festplatte.
Zum ersten Test von extern werd ich wahrscheinlich das Fritz-NAS nehmen.
Muss mich noch mit Deinem Text beschäftigen ;)
 
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Das ist ja nur die Sicht nach innen. So greifst Du auf die Box zu. Von aussen sieht man erstmal nur die Box selbst und da fangen die Risiken an. Wenn da jemand Deinen Benutzernamen und das Passwort errät, kann er Deine Box steuern und dann auch z. B. per FTP (Port 21) auf ein angeschlossenen NAS zugreifen.
 
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@ungarnjoker sorry, aber Schweigen ist gelegentlich die bessere Wahl, auch wenn ich deine Beiträge sonst generell schätze ;-)

@Teckler wenn Du magst, dann helfe ich Dir bei den Dingen. die Du gern wissen willst, es ist alles relativ leicht machbar und auch mit sehr geringen Kosten verbunden, mal abgesehen vom Strom für die Hardware.

Ich habe faktisch dieselbe Anschluss-Situation und betreibe eine eigene Nextcloud und einen eigenen Mailserver. Kannst mich auch gern mal per Nachricht direkt anschreiben und ich hab auch nichts gegen ein Telefonat oder zwei ;-)
 
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Schweigen? Meine letzte Antwort war doch 'Gestern um 18:34'. Ich finde aber gut, dass Du denm TE ebenfalls helfen möchtest und wahrscheinlich bist Du sogar der Prädestiniertere, denn ich habe mir so eine Konstellation noch nicht aufgebaut, jedenfalls nicht nit fester IP.

Ach ja, danke für die Blumen.
 
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Du, das ist nicht wirklich böse gemeint, aber was Du hier schriftlich für die allgemeine Öffentlichkeit verzapfst, das istkeine gute Reputation für Dich selbst.

Da sind nur Dinge wie:

Port 80 für eigehende externe Verbindungen geht gar nicht !
Die Fritzboxeinstellungen selbst und der Zugriff auf einen Rechner im Heimnetz sind zwei Paar Schuhe.
Du hängst auch mit eine dynamischen IP direkt am Internet. Es ist nicht sicherer oder unsicherer. Der Punkt ist, was man treibt.
Was hat der Port 80 der Fritzbox mit einem Webserver zu tun ? Ich kann mehrere Webserver betreiben und alle mit http Port 80. (macht man aber nicht)
ein SSL-Zertifikat kann man mit openssl selbst erstellen. das ist kostenlos und stellt zumindest die Verschlüsselung sicher. Wenn es nur für Dich ist, dann wirst Du dem auch vertrauen.

nur mal so die wichtigsten Aussagen berichtigt.
 
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Port 80 für eigehende externe Verbindungen geht gar nicht !
Die Boxoberfläche wird aber von aussen über diesen Port erreicht.
Die Fritzboxeinstellungen selbst und der Zugriff auf einen Rechner im Heimnetz sind zwei Paar Schuhe.
Ich habe nicht Anderes behauptet.
Du hängst auch mit eine dynamischen IP direkt am Internet. Es ist nicht sicherer oder unsicherer. Der Punkt ist, was man treibt.
Natürlich, aber bei einer dynamischen IP ist es schon etwas schwieriger, gerade ein NAS oder Webserver dahinter zu scannen und zuzugreifen.
Was hat der Port 80 der Fritzbox mit einem Webserver zu tun ? Ich kann mehrere Webserver betreiben und alle mit http Port 80. (macht man aber nicht)
Wenn ich meine dezeitige IP eingebe, erreiche ich nur die Box, die sich auf Port 80 meldet. Erst wenn ich eine Portweiterleitung zu einem anderen Rechner einrichte, erreiche ich diese über diesen Port. Wie Duaber verschiedene Webserver ober den selben Port erreichst, erschließt sich mir gerade nicht.
ein SSL-Zertifikat kann man mit openssl selbst erstellen. das ist kostenlos und stellt zumindest die Verschlüsselung sicher. Wenn es nur für Dich ist, dann wirst Du dem auch vertrauen.
Es sollen aber die Websitebesucher diesem Zertifikat vertrauen. Ok, geht auch.
nur mal so die wichtigsten Aussagen berichtigt.
Erliches Danke
 
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Okay, aus Deiner Sicht kann ich die Denkweise nachvollziehen.

ABER:

1. wie schon gesagt, man machte den Port 80 nach aussen NIEMALS auf !
2. käme niemand mit Sicherheitsbedenken auf die Idee, die Fritzbox nach aussen hin zu öffnen, schon gar nicht über den Achziger.
3. Glaub mir, es ist wirklich absolut irrelevant, ob Du eine dyn. oder statische IP hast, jedenfalls für Angriffe von aussen. Erstens werden dei dyn. IP's auch nur noch alle Monate mal geändert und zweitens brauche ich keine 10 min, um in ein offenes System einzudringen wenn ich das will. Dazu kommt, dass Rechner "Fingerabdrücke" hinterlassen, dei man ggf. wieder findet. Und ein Hack geschieht seltenst von aussen, da ist immer ein Problem im Inneren dazu bereit, die Daten an ein definiertes Ziel zu senden.
4. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, wie man mehrere Webserver betreiben kann. Portmapping (Deine Lösung) und VirtualHost-Konfigurationen (mittels interner Nameserver oder einfach nur unterschiedlicher Links zu verschiedenen Directories) sind da z.B. zwei Möglichkeiten.

und um mal grundsätzlich etwas im Umgang mit Internetzugriffen auf eigene Rechner zu sagen:

1. VPN (geht mit Fritzbox wunderbar) ist für jegliche Zugriffe auf direkte Quellen im Heimnetz zu favorisieren.
2. Wenn ich wirklich etwas für ALLE im Internet aufmache, dann nur über mindestens 2 Firewalls und die NAT Translation der Box.
 
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1. wie schon gesagt, man machte den Port 80 nach aussen NIEMALS auf !
Webserver? Für den erwünschten NAS-Zugriff oder ander Zwecke natürlich nicht.
2. käme niemand mit Sicherheitsbedenken auf die Idee, die Fritzbox nach aussen hin zu öffnen, schon gar nicht über den Achziger.
Meine Box (keine Fritz) hängt voll über Port 80 im Netz und das lässt sich auch nicht wegkonfigurieren. Eine andere Box ist hier in HU nicht möglich. :(
3. Glaub mir, es ist wirklich absolut irrelevant, ob Du eine dyn. oder statische IP hast,
Ist mir klar
4. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, wie man mehrere Webserver betreiben kann. Portmapping (Deine Lösung) und VirtualHost-Konfigurationen (mittels interner Nameserver oder einfach nur unterschiedlicher Links zu verschiedenen Directories) sind da z.B. zwei Möglichkeiten.
Naja, wenn man den Aufwand treiben will .. Klar, dann geht es auch.
und um mal grundsätzlich etwas im Umgang mit Internetzugriffen auf eigene Rechner zu sagen:

1. VPN (geht mit Fritzbox wunderbar) ist für jegliche Zugriffe auf direkte Quellen im Heimnetz zu favorisieren.
2. Wenn ich wirklich etwas für ALLE im Internet aufmache, dann nur über mindestens 2 Firewalls und die NAT Translation der Box.
Da stimme ich zu. Hier kann ich es leider nicht nachbauen. Grund siehe oben. Unsere Telekom läßt nur eine bestimmte Box zu und meine alten Fritzen hängen dahinter als WLAN-Boxen.
 
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@ungarnjoker und @Argor
Vielen Dank für den reichlichen Input !
Ehrlicherweise muss ich zugeben nicht alles verstanden zu haben.
Wie gesagt.. ich will mich aber langsam Stück für Stück rantasten.
Meine erste Vorbereitung war das funktionierende Fritz-Box NAS weil ich dachte das wäre am einfachsten für den Anfang.
Wahrscheinlich brauche ich aber doch erst eine vernünftige, stabile und sichere Basis auf der dann alles weitere aufbaut wenn ich die Antworten hier so lese.
Mein Hauptanliegen ist ja der Zugriff aufs NAS von extern.
Die weiteren Schritte wären Zugriff auf die MariaDB, Erstellung eines Webservers und einer Homepage gedacht.
Der Webserver und die Homepage sollten aber erst einmal nur innerhalb des Heimnetzes funktionieren.
Es ist hier auch schon das Stichwort VPN gefallen...
Hätte nun ein paar Fragen dazu:
  • wäre VPN die richtige Basis für mein Anliegen und der erste Schritt der getan werden sollte ?
  • lässt sich auch übers Smartphone mit VPN aufs Heimnetz zugreifen ?
  • Lässt sich so ein VPN in Eingenregie aufbauen ohne wieder von fremden Diensten abhängig zu sein ?
  • wo läuft so ein VPN am besten.. Fritzbox oder dem ubuntu Server ?

Sollte ich wichtige Aspekte übersehen haben dann korrigiert mich bitte.. und Danke schon mal
 
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@ungarnjoker
Wenn es geht, dann mache den Port 80 dicht. Und wenn man wirklich einen Webserver betreiben will, dann sollte man entweder einen Hoster nutzen oder wenn doch selbst, dann nur https (SSL ab v2 verschlüsselt) über den Port 443 freigeben. Der Achziger hat nichts mehr in der modernen Internetlandschaft zu suchen ;-)

Und wenn die Konfiguration bei dir so ist, dann würde ich direkt hinter Deinem Router für den Internetzugang einen zweiten Router setzen und dort ein anderes Subnet konfigurieren. Einzelne Ports lassen sich dann immer noch routen, aber es ist zumindest mal sicherer ;-)

@Teckler die Fritz kann VPN. Und ja, Du kannst mit Handy rein. Lies einfach mal die Doku von AVM dazu, das langt schon.
 
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@Argor Hab 2 Fritz Anleitungen bzw downloads gefunden: "VPN an Fritzbox einrichten" und "VPN Client W10"
Damit leg ich dann los wenn IPv4 geschaltet ist in ca. 1.5 Wochen
Was mir noch unklar ist dabei:
  • läuft das VPN dann auch über einen externen Fritz Server ?
  • kann ich mit dem Fritz VPN dann auch aufs ubuntu-NAS und später auf MariaDB, Webserver etc zugreifen ?
 
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Wenn es geht, dann mache den Port 80 dicht. Und wenn man wirklich einen Webserver betreiben will, dann sollte man entweder einen Hoster nutzen oder wenn doch selbst, dann nur https (SSL ab v2 verschlüsselt) über den Port 443 freigeben. Der Achziger hat nichts mehr in der modernen Internetlandschaft zu suchen ;-)

Und wenn die Konfiguration bei dir so ist, dann würde ich direkt hinter Deinem Router für den Internetzugang einen zweiten Router setzen und dort ein anderes Subnet konfigurieren. Einzelne Ports lassen sich dann immer noch routen, aber es ist zumindest mal sicherer ;-)
Bei mir läuft der Router nur als Modem. Der eigentliche Router liegt dahinter. Auf dem ersten (Telekom-)Router (ZTE) lässt sich leider kein anderer Port einstellen. Ist halt ein Primitivrouter, der zwar VDSL und Portweiterleitung kann, aber sonst nichts und SSL schon gar nicht. Was solls, ich will ja nicht von aussen auf mein Netz zugreifen und meine kleine Webseite liegt auf einem managed Host beim Provider.
 
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Ich kann die Konfiguration nicht wirklich nachvollziehen, aber fortschrittlich ist was anderes :-) Hauptsache du bekommst das so sicher wie möglich

@Teckler

Lies Dich mal bei VPN ein. Da geht nichts über externe Router. Du baust durch das Internet einen Tunnel auf von einem Punkt zum anderen.
Das ist faktisch so, als wärst Du direkt im Heimnetz. Und dafür brauchts dann auch eine lokale IP um die ganzen Geräte zu erreichen.

Willst Du jetzt einen Datenspeiher nur für Dich allein, so ist das auch die sicherste Lösung.
 
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@Argor das hört sich gut an... Danke sehr
 
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Ich kann die Konfiguration nicht wirklich nachvollziehen, aber fortschrittlich ist was anderes :-) Hauptsache du bekommst das so sicher wie möglich
Ist hier in HU leider Standard. Es gibt keine frei erhältlichen Router, die das hier übliche Protokoll (G.993.2_Annex_K_PTM) können.
 
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