Hohe Arb.-Speicher Auslastung durch dynamische Speicherverwaltung von WIN bei Security/Viren_Software ?

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Karl100

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Hallo Forum,

Systemdaten: WIN 10 Pro 64, Vers. 21H2, 32 GB Arbeitsspeicher


Der recht große Arbeitspeicher (32 GB) wird bei mir regelmäßig schon nach dem PC-Start unter WIN-Prozesse von der Security/Viren_Software (GDATA Filesystem Monitor Service) mit ca. 500 MB ausgelastet (Bild-Anhang), auch wenn sonst keinerlei Anwendungen laufen. Diese Arbeitsspeicher-Auslastung erhöht sich z. B. auf ca. 1.000 MB (und höher je nach Nutzung) wenn Firefox mit ca. 21 geöffneten Tabs läuft.

Diese hohe Belastung des Arb-Speichers durch die Security/Viren_Software (GDATA Filesystem Monitor Service) in diesen beiden Konstellationen schien mir aber fraglich bzw. relativ hoch zu sein.
Deshalb fragte ich in dieser Angelegenheit per mail direkt bei GDATA an und bekamt folgende Antwort:

„Der Arbeitsspeicher wird durch das Betriebssystem dynamisch verwaltet, d.h. Windows entscheidet, wie viel Arbeitsspeicher es den einzelnen Prozessen jeweils zur Verfügung stellt. Je größer der installierte Arbeitsspeicher ist, umso mehr Arbeitsspeicher stellt Windows den einzelnen Prozessen zur Verfügung. Genau dieser Umstand sorgt ja auch für den Performancegewinn durch einen größeren Arbeitsspeicher“

Klingt plausibel - da ich aber kein WIN- oder EDV-Experte bin, würde ich gern erfahren/bestätigt bekommen, ob – wie o. g. – die dyn. Speicherverwaltung von WIN wie beschrieben funktioniert und in diesem Fall für die recht hohe Auslastung des Arbeitsspeichers ursächlich ist.

Besten Dank.

Gruß
Karl
 

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Wolf.J

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Da scheinen die GDATA-Leute nicht so ganz verstanden zu haben, was das Konzept von dynamischem Speicher überhaupt ist.
Und Windows teilt den Prozessen keinen Arbeitsspeicher zu, den fordern die Programme an, zusätzlich zu dem Arbeitsspeicher, den sie ohnehin benötigen, um sich selbst in den Speicher zu laden.
Ein großzügiger Speicher-Ausbau bringt erst dann Vorteile, wenn so viele Prozesse parallel im Speicher gehalten werden, dass sie den vorhandenen physischen RAM auslasten.
Dann fängt das System an auszulagern, und zwar auf Plattenspeicher.
Mit anderen Worten, wer sein System ständig an der oberen Grenze der Auslastung betreibt, sollte sich über mehr RAM Gedanken machen.
Und, wie im Screenshot zu sehen, 12 % Auslastung sind nun eher Grundrauschen als eine hohe Auslastung.
 
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Karl100

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@Wolf.J ok ,damit wäre meine erste Frage beantwortet: d. h. GDATA (Security-Software) fordert also diese 500 MB Arbeitsspeicher schon nach dem PC-Start an, wenn noch keine Anwendungen laufen und dieser Arb-Speicher wird nicht von der dyn.Speicherverwaltung von WIN zugeteilt.

Bleibt noch die Frage, ob diese Speicher-Anforderung durch GDATA in der Größenordnung 500 MB bei PC-Start und ca. 1.000 MB bei z.B. Firefox-Anwendung mit einigen geöffneten TABs in Ordnung bzw. berechtigt ist ?
 
Wolf.J

Wolf.J

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Aber natürlich sind diese Speicheranforderungen berechtigt.
Mag sein, dass es Browser gibt, die mit 25 Byte weniger auskommen, aber im Grunde bestimmen das im Wesentlichen die Inhalte der Websites.
Ich sehe jetzt nicht wirklich das Problem, an Speicherknappheit leidest Du ja nicht.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Noch eine Bemerkung zu GDATA, es ist ja der Job eines Viren-Wächters, als erste Instanz aktiv zu sein.
Da braucht der natürlich auch seine Ressourcen.
 
IT-SK

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Hallo Karl100,
der GDATA schützt ja auch vor Keyloggern,
Bootsektor Viren usw.
Folglich muss er das alles überprüfen beim Bootvorgang,
gleichzeitig überprüft er " sich selbst" ( kompromittiert?),
schützt mit der Firewall die Netzwerkverbindungen,
sucht nach Updates, überprüft jeden geöffneten Browsertab( angezeigte Webseite) auf Virenfreiheit, stellt Passwort-Manager zur Verfügung,
kontrolliert den Netzwerk Verkehr aller laufenden Anwendungen
usw.
Das meiste geschieht unsichtbar für den Nutzer.
Auffallend ist bei einigen Systemen, das der Bootvorgang bis alles bereit ist,
durch eine IS etwas verzögert sein kann.

Über Sinn oder Unsinnig der IS lässt sich trefflich streiten,
ich bevorzuge reine AV Lösungen,
der Defender muss es bei mir auch nicht sein.
Aber das ist eben eine Frage des persönlichen Geschmacks,
gut ist auch der.
 
areiland

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Ein Betriebssystem mit dynamischer Speicherverwaltung und 32 GB verfügbarem Speicher! Da wird jedes System den Speicher äusserst grosszügig dem zuteilen, der ihn anfordert und dieses Kontingent erst später einschränken. Wenn das System mit den 32 GB Speicher nicht permanent ausgelastet ist, ist es doch logisch, dass jeder anfordernde Prozess den so überreichlich zur Verfügung stehenden Speicher äusserst grosszügig zugeteilt bekommt.

Und das weist für mich darauf hin, dass dieser Rechner überdimensioniert und eigentlich nicht ausgelastet ist. Hätte man also deutlich kleiner machen können.
 
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