Große Datenmengen unter Windows schneller als mit dem Explorer kopieren - so geht´s

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maniacu22

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Windows 10 Pro 64 Bit - Build 1709
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Intel Core i5-3570K, 32 GB RAM, 500 GB Crucial MX200, HIS Radeon HD 5750 Passiv
In Privathaushalten trifft man immer mehr auf leistungsfähige Computer, die sich nicht nur für das Erstellen von E-Mails und das Surfen, sondern mittlerweile auch zum Bearbeiten und Schneiden von Filmen eignen. Mit letzterer Aufgabe können schon mal Datenmengen anfallen, die in die zwei- teilweise sogar dreistelligen Gigabytebereiche führen. Da solch große Datenmengen des Öfteren auch auf externe Datenträger ausgelagert werden, kann deren Kopie gefühlte Ewigkeiten dauern. Zum Glück gibt es Tools wie TeraCopy, die diese Arbeit deutlich schneller erledigen als der Windows Explorer. Wie das funktioniert, erkläre ich euch in diesem Praxis-Tipp




Wer oft und viel Filmmaterial rendert und auch schneidet, wird das Problem kennen, dass das Kopieren von größeren Datenmengen über den Windows Explorer zuweilen eine kleine Ewigkeit dauern kann. Ist der Kopiervorgang auch einmal angesetzt, muss entweder gewartet werden, bis der Vorgang beendet ist, oder der gesamte Vorgang abgebrochen werden. Anders sieht das mit Programmen von Drittanbietern wie etwa "TeraCopy" aus, welches auch im Downloadbereich unseres Partnerforums Winboard zu finden ist.




Während der Installation könnt beziehungsweise müsst ihr entscheiden, ob ihr das Programm als Vollprogramm, oder aber als mobile Version zum Beispiel auf einen USB-Stick installieren möchtet. Nach der Installation fragt euch das Programm schon beim ersten Kopiervorgang, ob ihr diesen mit TeraCopy oder wie bisher mit dem Windows Explorer durchführen möchtet. Wenn ihr das Programm noch testen möchtet, solltet ihr den Haken bei "Show this dialog next time" beibehalten, ansonsten könnt ihr diesen auch herausnehmen.

Alle anschließenden Kopier- und Verschiebevorgänge könnt ihr dann mittels Rechtsklick über TeraCopy oder auch den Explorer durchführen lassen.


Weitere Vorteile von TeraCopy:

TeryCopy ist nicht nur ein kleines Tool, was deutlich schneller und dadurch wesentlich effizienter als der Windows-eigene Explorer arbeitet, es lassen sich Kopiervorgänge auch unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. Zudem arbeitet TeraCopy auch nacheinander seine Kopieraufträge ab, was deutlich festplattenschonender als beim Explorer ist, welcher bei mehreren Aufträgen alle gleichzeitig abzuarbeiten versucht.

Nach dem Kopier- oder Verschiebevorgang lassen sich mittels TeryCopy bei Bedarf noch Quell- und Zieldatei miteinander vergleichen, wodurch ihr euch vergewissern könnt, dass der Auftrag wirklich fehlerfrei vonstatten ging.


Fazit:

Da TeraCopy die Kopierfunktion des Explorers nicht aus dem Kontext-Menü entfernt, könnt ihr gerne mal einen Vergleich anstellen, wie viel effizienter TeraCopy arbeitet. Nehmt euch einen Ordner oder eine relativ große Datei und Kopiert sie erst mit dem Explorer - stoppt dabei die Zeit. Im Anschluss wiederholt ihr den Kopiervorgang einfach mit TeraCopy und stoppt ebenfalls die Zeit. Ihr werdet verblüfft sein, wie ineffizient der Explorer arbeitet.

Meinung des Autors: TeraCopy stellt ein Tool eines Drittanbieters dar, welches durchaus auf jedem PC Anwendung finden sollte, da die Effizienz doch um einiges höher als mit Windows-Bordmitteln liegt. Zudem kommen noch nützliche Funktionen zum tragen, die Windows nicht bietet.
Wie kopiert ihr eure Datenmengen, wenn so etwas ansteht? Windows Explorer, TeraCopy oder ein anderes Programm wie RoboCopy
 
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G

Gast

mag ja sein das das unter Windows selbst mit 2 fest angeschlossenen Festplatten funktioniert, aber bei USB 2.0 ist halt ab einer vorgegeben MB Rate Schluss, meine Transfers laufen mit den üblichen Boardmitteln von MS mit 120mb/sec bei mechanischen Festplatten und 1200mb/sec bei den in PCIe installierten SSD's
 
G

Gast

Tera Copy ist paktisch, wenn man während eines Kopiervorgangs die nächste Datei schon kopieren möchte. Diese wandert dann in eine Warteschleife. Beim Explorer ist halt blöd, dass er erst alles durchgeht, um die Infos dann anzeigen zu können. Ja und halt, dass er mehrere Kopiervorgänge gleichzeitig macht.

TeraCopy hat ein Problem mit Dateien in Benutzung. Das schafft der Explorer hingegen wieder. Bei TeraCopy gibt es am Ende ein Zusammenfassung der Fehler. Diese muss man dann wegklicken. Selbst, wenn man einen Kopiervorgang selbst abgebrochen hat. Bissel nervig.

Existiert eine Datei schon, kann man diese umbenennen lassen. Macht man das Laufwerksintern, dann kopier TeraCopy die Datei statt zu verschieben. Das kann unter Umständen ewig dauern. Da wäre erst umbenennen und dann verschieben schlauer gewesen.
 
DaBear78

DaBear78

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Da TeraCopy die Kopierfunktion des Explorers nicht aus dem Kontext-Menü entfernt, könnt ihr gerne mal einen Vergleich anstellen, wie viel effizienter TeraCopy arbeitet. Nehmt euch einen Ordner oder eine relativ große Datei und Kopiert sie erst mit dem Explorer - stoppt dabei die Zeit. Im Anschluss wiederholt ihr den Kopiervorgang einfach mit TeraCopy und stoppt ebenfalls die Zeit. Ihr werdet verblüfft sein, wie ineffizient der Explorer arbeitet.
Hab ich mal getestet, genau so wie du es vorgeschlagen hast. Ein 14,8GB Ordner mit mehreren Dateien > 1 GB und aber auch vielen kleinen Dateien.

Ergebnis:

Windows 10 Explorer: 2:55 Minuten
TeraCopy: 6:42 Minuten

...

Was soll ich dazu sagen? Mich hat es nicht überzeugt ^^
 
Thema:

Große Datenmengen unter Windows schneller als mit dem Explorer kopieren - so geht´s

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