[Gelöst] Win10 Dualboot mit Linux: Win10 löscht efi-boot-Einträge

Diskutiere [Gelöst] Win10 Dualboot mit Linux: Win10 löscht efi-boot-Einträge im Windows 10 Installation & Upgrade Forum im Bereich Windows 10 Foren; HP Compaq Elite 8300 MT Windows 10 Pro 64-Bit Version: 19041.388 ist clean auf die SSD installiert worden. Eine HDD ist als zweite Festplatte für...
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boddin

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Windows 10 Pro 64-Bit Version: 19041.388 ist clean auf die SSD installiert worden.
Eine HDD ist als zweite Festplatte für Daten vorhanden.

Neben Win10 habe ich noch 3 Linux-Distros auf der SSD installiert.

Die Einrichtung des Grub verläuft fehlerfrei. Das System ist efi und alle notwendigen Einstellungen
wie "secure-boot" disabled, Schnellstart disabled, CSM disabled (damit nur efi-Installationen stattfinden können) sind gesetzt.

Wenn ich beim Hochfahren des PC aus dem Grub-Menü die Linux-Distros starte, ist alles gut.
Sobald ich aber Win10 starte, ist es vorbei mit dem Grub-Menü beim nächsten Hochfahren des PC, denn dann hat
Win10 sich als einzigen Bootmanager eingetragen und künftig startet nur noch Win10.

In den Linux-Foren werden Lösungen vorgeschlagen, die ich alle probiert habe, doch nichts hat gefruchtet.
Man soll den Win10 Eintrag im efi-boot an die erste Stelle setzen und deaktivieren.
Dann würde Win10 beim nächsten Start nicht mehr das NVRAM überschreiben.
EFI Problembehebung › Wiki › ubuntuusers.de
Sehr schön, doch auf meinem PC nützt es nichts. Win10 überschreibt trotzdem alles und weg ist das Grub-Start-Menü.


Eine provisorische Lösung habe ich mit dem kostenlosen grub2win Programm installiert.
Grub2win

Zwar überschreibt Win10 beim erstmaligen Boot sofort wieder alles, doch als Gegenmittel brauche ich nur grub2win einmal
starten, um nach dem nächsten Hochfahren wieder in das schöne grub2win-Startmenü zu kommen.

Eine Idee von mir ist die Umstellung von GPT auf MBR (das HP Bios erlaubt CSM).
Bisher hatte ich nur MBR-PC´s und dort hat Windows nur bei einer neuen Version alles überschrieben, also ein oder zweimal im Jahr.
War nicht schlimm, weil man das mit einer Linux-Live schnell repariert und dann wieder beim Hochfahren das Grub-Menü bekommt.
Was meinen die Experten dazu ?

Gibt es vielleicht doch eine Lösung, die ich bisher nicht finden konnte ?
 
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schorsch007

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Ich habe mir EasyBCD installiert und dort die Bootreihenfolgen eingetragen. Klappt hervorragend.
 
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@boddin evtl macht nur der Windows Schnellstart Probleme .... könntest mal testhalber in den Energieoptionen ausschalten
 
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Meine klare Empfehlung ist WSL2 unter Win10 ab 2004.
Ein echter Linux-Kernel mit den Vorteilen des Windows Dateimanagers und der Bearbeitung per notepad bzw. Nutzung der Win Powershell.
Das Ding hat noch kleine Macken, aber ich bin begeistert.
 
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boddin

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Ich habe mir EasyBCD installiert und dort die Bootreihenfolgen eingetragen. Klappt hervorragend.
@schorsch007, EasyBCD hört sich gut an, habe aber Angst, daß es mein Problem nicht lösen kann.
Habe dort im Forum geschaut, da wird für uefi-Systeme empfohlen, der efi-boot-partition einen Laufwerksbuchstaben zuzuteilen. Der fehlende Laufwerksbuchstabe sei eine häufige Fehlerursache.
Dabei geht es aber mehr um das Problem, daß bei manchen Usern Win10 überhaupt nicht bootet, was bei mir ja nicht der Fall ist.
Ich denke, das wird nichts bringen, werde es aber trotzdem machen.
@boddin evtl macht nur der Windows Schnellstart Probleme .... könntest mal testhalber in den Energieoptionen ausschalten
Danke @Teckler. Der Schnellstart ist ausgeschaltet. Bewirkt aber leider nicht, daß Win10 nicht alles überschreibt beim Starten.
@Argor, da muss ich passen. Mit WSL2 kann ich keine meiner Linux-Distros, die ich auf den 3 Partitionen auf der SSD installiert habe, starten.
Jedenfalls verstehe ich es so. Liege ich damit falsch ?

WSL2 ist für Entwickler gemacht. Das ist mir zu hoch, zu kompliziert. Ich brauche keine Linux-Bash in Windows.
Die Linux-Daten habe ich auf der Daten-Festplatte unter ext4 liegen und falls ich mal eine Datei in Windows benötige, habe ich eine NTSF-Partition dafür, wohin ich die Datei von Linux aus kopiere, dann kann ich von Windows darauf zugreifen.
Zusätzlich habe ich noch den kostenlosen LinuxReader, mit dem ich von Win10 aus die Linux-Dateien lesen und falls nötig, ins Windows importieren kann.

Bei all den Lösungsvorschlägen in diversen Foren fiel mir auf, daß nichts davon bei meinem PC funktioniert.
Win10 übernimmt immer die Kontrolle und läßt keinen Boot mehr von Linux zu.

Beim Installieren von Win10 auf der SSD (ist bei mir Laufwerk 1, Laufwerk 0 ist die 1TB große HDD) ging alles glatt und Windows startet normal.
Bei manchen Usern gelingt das nicht, dann wird empfohlen, alle Festplatten außer der SSD abzuklemmen und dann Win10 auf die SSD zu installieren.
Soll ich ins Blaue hinein diesen Weg probieren, obwohl ich das Problem ja gar nicht habe ?

Das BIOS auf meinem PC ist aktuell. Habe den HP Support Assistent installiert, der sofort meldet, wenn es ein Update gibt.
 
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Sabine

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Nur als Tipp zu verstehen, ich kann Dir bei Deinem Problem ansonsten nicht helfen. Bei EFI/UEFI-Systemen benutzt man, wenn überhaupt, EASYUEFI.

EasyUEFI - EFI/UEFI Boot-Einstellungen verwalten

Nachtrag:

Ein uralter Tipp fällt mir noch ein, den Du nicht beherzigt hast: Erst Windows, dann Linux!

Linux sollten Sie immer nach Windows installieren, weil Windows bei der Installation die Linux-Bootumgebung löscht. Das lässt sich dann nur umständlich wieder reparieren.
Quelle: So klappt der Multiboot mit Windows & Linux
 
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WSL 2 ist faktisch eine Verheiratung von Win und Linux. Sicher, es kommt immer drauf an, was machen machen will, aber ich finde die Funktionalität einfach genial, zudem man sich beim booten nicht schon für das Betriebssystem entscheiden muss.
Ich persönlich nutze jetzt ausschließlich die Ubuntu 20 LTS Disto und bin sehr zufrieden. Es ist aber auch kein Problem, einfach mehrere sogar parallel laufen zu lassen.
Dabei legt Win für jede Distro auch eine eigene dynamische ext4-Partition an.

Was ich jetzt allerdings noch nicht versucht habe ist, eine vorhande Linux Festplatte in dieses System einzubinden. Rein theoretisch würde ich aber meinen, dass das entweder schon machbar ist oder künftig sein wird. Das ist jedenfalls das strategische Ziel von Microsoft.

Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass eventuell sauber laufende fertige Systeme auch nicht so einfach auseinandernehmen würde ;-)




Achso, um mal noch effektiv bei Deinem akuten Problem mitzuwirken:

Googel mal nach: grub2 win10 partition
 
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Um gerade beim Dualboot mit Linux solche Probleme zu umgehen, empfehle ich immer wieder derartige BS in einer virtuellen Maschine (VMware oder VirtualBox) zu installieren, hat zudem noch den Vorteil mit Beidem parallel arbeiten zu können.
 
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Ein uralter Tipp fällt mir noch ein, den Du nicht beherzigt hast: Erst Windows, dann Linux!
@Sabine,
ich habe es berücksichtigt. Habe ein Win10 Clean Install auf die SSD gemacht.
Und erst danach die Linux-Distros installiert.

Liebe Grüße
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Um gerade beim Dualboot mit Linux solche Probleme zu umgehen, empfehle ich immer wieder derartige BS in einer virtuellen Maschine (VMware oder VirtualBox) zu installieren, hat zudem noch den Vorteil mit Beidem parallel arbeiten zu können.
Darf man zugeben, daß man Angst hat ?

Ich nutze seit vielen Jahren Linux und habe immer Dual-Boot mit Windows gehabt, allerdings immer in MBR Systemen.
Dieses uefi-System auf dem HP-PC ist neu für mich. (Nicht ganz, auf dem Laptop meiner Frau ist uefi, aber dort funktioniert der Dualboot mit dem Linux-Grub-Menü, da schnappt sich Win10 beim Starten nicht den Laptop und löscht die efi-boot-Einträge der Linux-Distros)

Vor VMware und Virtual Box hatte ich immer Angst, auch weil ich damals nur 4 GB RAM hatte. Beim HP jetzt habe ich 8 GB.
Ich hatte es auch ein paarmal installiert, konnte es aber nicht starten oder wie auch immer, ich habe es nie hinbekommen.

Dasselbe mit dem verfluchten WINE, auch davon lasse ich die Finger.

Also, es ist für mich Neuland und vermutlich würde es mein Problem umgehen.
Wenn nichts anderes mehr als Lösung auftaucht, werde ich den Schritt wagen.

Gruß,
Franz
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Ich persönlich nutze jetzt ausschließlich die Ubuntu 20 LTS Disto und bin sehr zufrieden. Es ist aber auch kein Problem, einfach mehrere sogar parallel laufen zu lassen.
Dabei legt Win für jede Distro auch eine eigene dynamische ext4-Partition an.
Also liege ich falsch.
In der Dokumentation von WSL2 finde ich davon nichts, oder verstehe es nicht.

Ich könnte also WSL2 im Windows installieren und dann eine Linux-Distro darin oder mit WSL2 installieren und diese nach dem Starten von Windows tatsächlich aufrufen und quasi neben dem bereits laufenden Windows alles mit meinem Linux machen ?

Die bereits installierten Linux-Distros auf der SSD sind kein Problem, die sind ruck-zuck gelöscht.
Für die Daten habe ich immer eine separate Daten-Partition, die ich mit fstab einbinde nach Bedarf. Im jetzigen HP-PC liegt die Daten-Partition auf der zweiten Festplatte.
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Nur als Tipp zu verstehen, ich kann Dir bei Deinem Problem ansonsten nicht helfen. Bei EFI/UEFI-Systemen benutzt man, wenn überhaupt, EASYUEFI.
Habe es installiert, zum Glück kann man es erstmal kostenlos testen.
Natürlich habe grub2win deinstalliert, so daß dann nur noch Windows gestartet werden kann.

Nach dem Erstellen eines neuen efi-boot-Eintrags für Linux, das ich an die oberste Position schob, startete der PC ins Grub-Start-Menü. Perfekt.
Die Linux-Distros lassen sich alle starten und nach dem nächsten Hochfahren kommt wie gewünscht das Grub-Start-Menü.

Doch einmal Win10 von dort ausgewählt und gestartet führt zum bekannten Ergebnis: Win10 löscht den schönen neuen efi-boot-Eintrag von easyuefi und setzt seinen eigenen boot-eintrag ganz oben in der Boot-Reihenfolge.
Danach kann nur noch Win10 gestartet werden.

@schorsch007,
ich hatte noch das letzte kostenlose EasyBCD auf einer Sicherung und habe es installiert. Da werden sofort viele Bearbeitungsmöglichkeiten ausgeblendet, weil es ein uefi-System ist.
Im Hilfe-Forum wird dann extra für uefi-Systeme darauf hingewiesen, daß EasyBCD nur auf MBR-Systemen funktioniert.
Bevor es also etwas nützt, müßte ich mit diskpart das System auf MBR umstellen. Da steigt gleich Angst in mir hoch, daß ich das nicht hinbekomme.
(Angst ? Ja, weil ich bereits seit mehreren Tagen nach Lösungen suche und immer wieder Linux neu installiert habe, dann traten andere Probleme auf, googeln, dann stundenlang die vorgeschlagenen Lösungen probieren, dann bei Manjaro nachforschen, doch deren Forum ist kompliziert, das kostet alles sehr viel Zeit und halbe oder ganze Nächte )

Momentan ist grub2win die beste Zwischenlösung. Win10 zerschießt mir zwar beim Starten den efi-Boot-Eintrag von grub2win, doch da reicht ein einmaliger Start von grub2win, um alles wieder herzustellen.

Momentan bleibt also die VirtualBox oder WSL2, wobei ich bei WSL2 nur Ubuntu20 als mögliche Linux-Distro finde. Klar, ich komme auch mit Ubuntu zurecht, aber LinuxMint, Peppermint und Manjaro gefallen mir besser. Da muß ich noch weiter googeln, ob das möglich ist.

Gruß,
Franz
 
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Du braucht für WSL2 noch ein update, das findest Du in der Doku von MS zu WSL2.
Dann kannste Dir bspw. die Ubuntu App runterladen und ggf. auch in mehreren Instanzen nutzen. So mache ich es.

Und das copy & paste mit der Powerschell ist genial. Auch die Win - Programme kannste dann direkt über Linux aufrufen.

Momentan unterstütze Distros sind


 
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Vor VMware und Virtual Box hatte ich immer Angst, auch weil ich damals nur 4 GB RAM hatte. Beim HP jetzt habe ich 8 GB.
... es gibt keinen Grund davor Angst zu haben. Diese Virtualisierungssoftware installieren und einfach dort ein Linux- oder weiteres Windowssystem darin installieren. Das geht fast genau so wie bei einer echten Hardware.
Momentan bleibt also die VirtualBox oder WSL2, wobei ich bei WSL2 nur Ubuntu20 als mögliche Linux-Distro finde.
... wenn du schon mit einer echten Virtualisierungssoftware "Angst" hast, ist WSL2 auf keinem Fall was für dich, da zu kompliziert und ersetzt m.M.n. auch keine Virtualisierungssoftware.
 
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@MSFreak

Ich muss Dir leider z.T. widersprechen. Ich habe 2 nicht gerade lahme PC's mit 32 und 64 GB RAM. Auf beiden kommt Linux auf einer VM nur schwer in dei Pötte, sobald man mehrere Anfragen gleichzeitig beantwortet.
WSL2 ist hier nach anfänglicher Erfahrung nicht nur etwas schneller. Dann lieber einen kleinen echten Server mit Linux.

Und mit WSL2 braucht man gar keine Angst mehr haben. das Update drauf, per Befehl die WSL Version auf 2 geswitcht und eine Linux App aus dem AppStore geholt. Fertig, mehr nicht. Kann man sofort loslegen.
 
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Danke für Eure Hilfe.
Ich habe mittlerweile VirtualBox installiert und 2 Linux-Distros darin installiert.
Klar, es gab Probleme und wie es halt so ist: googeln und hoffen und dann die Vorschläge probieren.
Kostet alles Zeit, aber ohne Fleiss kein Preis.

Momentan gelingt es noch nicht, den Brother-DCP195C in der VirtualBox-Linux zum Laufen zu bringen.
Obwohl ich auch da schon alle Tips auf wikiubuntuusers durchprobiert habe. Kommt Zeit, kommt Rat.

Ich werde jetzt doch mal noch WSL2 installieren, trotz der Angst.
Danke für die Hinweise und links.

Ich habe trotz allem noch nicht verstanden, weshalb mein PC so stur ist und trotz aller Lösungen alle Linux-Distro-Einträge in der uefi-boot-partition löscht ( nein, kann man auch nicht sagen, denn auf verwinkelten Wegen kann ich sehen, daß sie noch da sind.
Aber Win10 setzt seinen eigenen Bootloader eben an die oberste Stelle und wenn ich mit Esc beim Hochfahren mir das UEFI-Boot-Menü anschaue, ist da nur noch der Win10 Eintrag und nur der läßt sich starten.

Vielleicht mache ich am Ende dann doch noch reinen Tisch, indem ich die HDD abklemme, und Win10 ganz neu auf der SSD installiere.
In der Hoffnung, daß dieses Verhalten von Win10 nach der Installation von Linux daneben aufhört.
Das ist ein Tappen im Dunkeln.
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@Argor,
ich habe WSL2 installiert und Ubuntu 18.04 in WSL2.
Wenn ich es starte,kommt nur ein Terminal, kein Linux. Nicht einmal der Befehl "dir" macht etwas im Terminal. Wie kann ich jetzt Ubuntu starten ?

Ich sehe schon. Da gibt es massenweise Anleitungen für WSL2, aber nirgendwo finde ich auch nur den Hinweis darauf, wie ich nun Ubuntu wirklich darin starten könnte. Außer dem Terminalfenster kommt da nix und Befehle werden nicht erkannt.
In den Anleitungen stehen seitenweise Dinge, die ich nicht kenne und mit denen ich deshalb auch nichts anfangen kann.

Ich möchte einfach nur auf einen Linux-Button klicken (wie beim Grub-Menü) und dann startet Linux.
Mehr brauche ich nicht.

Bei WSL2 wird genau das versprochen: Klicken Sie auf den Ubuntu-Button im Start-Menü und schon läuft Ubuntu. Stimmt aber nicht, da kommt nur eine Konsole.
Ich gebe erstmal auf und bereite die Sicherung der Daten vor, damit ich Win10 mit abgeklemmter HDD auf der SSD installieren kann.
Wenn das nichts hilft, habe ich eben Pech gehabt.
 
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@boddin
Momentan gelingt es noch nicht, den Brother-DCP195C in der VirtualBox-Linux zum Laufen zu bringen.
... auch unter VMware habe ich Probleme meinem Drucker zum Laufen zu bekommen. Linux Mint hat den Host-Drucker zwar installiert, aber es wird nicht gedruckt.
Was sollst, zumindest läuft unter diversen Windowsversionen und macOS der Host-Drucker einwandfrei, für mich die Hauptsache, Linux ist eh nur mal zum Schauen da.
 
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@Teckler,
ich habe Ubuntu und Debian aus dem Appstore geholt und erfolgreich in WSL2 installiert.
Nützt aber nix, weil beim Starten nur ein Terminal erscheint und nicht die Linux-Distro.
Habe ich unter unbrauchbar abgehakt.

Im Moment ändert Partition Wizard die SSD von GPT auf MBR.
Habe es satt. Dauert allerdings wohl Stunden, obwohl die SSD nur 120 GB hat.
Hätte es vermutlich anders angehen sollen.
SSD ausbauen und mit USB-Adapter vom anderen PC aus mit Partition Wizard umstellen.
Nun ist es zu spät und einfach den Strom ausmachen ist wohl kein guter Rat, da könnte die SSD kaputtgehen oder ?
 
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Ähm, was erwartest Du denn, ausser ein CLI ? Jetzt bin ich verwirrt ..

und GPT zu MBR ? Geht das überhaupt ?
 
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boddin

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@Argor,
ich habe erwartet, daß ich Ubuntu starten kann, wie es in der VirtualBox möglich ist. Doch das geht nicht mit WSL2.
Deshalb ist es für mich unbrauchbar.

Es ist zwar möglich, eine Festplatte mittels diskpart von GPT auf MBR zu konvertieren. Noch einfacher unter Linux mit GParted.
Aber Win10 läßt sich dann nicht auf die MBR-Platte installieren, egal, was man probiert, denn es stellt fest, daß das BIOS ein UEFI-System ist.


Das Problem auf meinem PC ist nicht zu lösen, also gehe ich jetzt einen anderen Weg.
Win10 wird runtergeworfen und nur noch Linux-Distros installiert.

Und dann in Linux nehme ich die VirtualBox und installiere dort Win10.

Schade, daß ich erst jetzt darauf gekommen bin, nach so vielen Stunden.

Aber egal.
Ich danke Dir und allen anderen, die mir geantwortet haben.
Habe dadurch etwas Neues gelernt und das war es wert.

Gruß,
Franz
 
Sabine

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Hallo @boddin

Du hast einen
HP Compaq Elite 8300 MT
Ich habe mehrere HP Compaq Elite 8300 SFF (also die Desktop-Variante) im Einsatz. Selbstverständlich kannst Du im BIOS/UEFI (es ist ein sehr rudimentäres UEFI und über 6 Jahre alt) einstellen, dass nur von Legacy gebootet wird. Und dann werden die Festplatten auch nur im MBR-Modus partitioniert.

Mit ESC das Startmenü aufrufen, "Sprache ändern" auf "Deutsch", dann Computer-Einrichtung (F10), unter "Speicher" "Boot-Reihenfolge" aufrufen und "UEFI-Boot-Quellen" mit F5 deaktivieren, F10 speichern, unter "Sicherheit" "Secure Boot-Konfiguration" aufrufen, "Legacy-Unterstützung" "Aktiviert", "Secure Boot" "Deaktiviert", F10 speichern, über "Datei" "Änderungen speichern und schließen" raus aus BIOS/UEFI.

Danach ist vom Bootmedium nur noch Legacy Boot möglich.

Und es gibt die Firmware-Version 3.08 vom 26.04.2019, jedenfalls für meine Modelle.

HP Compaq Elite 8300 Small Form Factor-PC Basismodell Software- und Treiber-Downloads | HP® Kundensupport

Schau mal, ob es die Version auch für Dein Modell gibt. Geht aber nur über diese Seite mit Eingabe der Serien-Nr.:

Offizieller HP® Desktop-PC-Treiber- und Software- Download.

Solltest Du unbedingt flashen. Geht problemlos von Windows aus. Falls Deine Version unter V2.99 ist, erst V2.99 flashen, dann V3.08.
 
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