FileCoAuth.exe generiert leere aria-debug-*.log-Dateien in Endlosschlaufe

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Bei installiertem OneDrive Version 2020, Build 20.143.0716.0003 füllt sich mein temporäres Verzeichnis (%TEMP%) mit Hunderten, Tausenden, bis Zehntausenden von leeren Dateien mit Namen wie aria-debug-12345.log, wobei "12345" durch zufällig generierte Zahlen ersetzt wird.


Diese Dateien haben eine Grösse von 0 Bytes, es handelt sich also vermutlich nicht um denselben Bug wie derjenige, der online häufig und ausgiebig diskutiert wird, bei welchem diese Dateien zu vielen Gigabytes anwachsen.


Die leeren Protokolldateien werden vom Programm FileCoAuth.exe angelegt (ebenfalls Dateiversion 20.143.716.3), welches oft in kurzen Zeitabständen (aber scheinbar nicht regelmässig) gestartet wird. Bei jedem Start wird eine neue leere Logdatei angelegt, worauf der FileCoAuth-Prozess wieder beendet wird. Scheinbar (aber nicht zu 100% bestätigt) wird der Prozess durch einen Windows-Dienst namens OneSyncSvc_20c6f8 (nicht "OneSyncSvc") gestartet.


Die Datei FileCoAuth.exe gehört vermutlich zum Feature "Zusammenarbeit an Dateien". Der Bug tritt aber wohlgemerkt auch dann auf, wenn die entsprechende Option in den OneDrive-Einstellungen deaktiviert ist.


Das Phänomen tritt nicht immer auf. Manchmal habe ich stundenlang Ruhe, dann wird der Prozess wieder stundenlang alle 15-60 Sekunden (aber völlig unregelmässig, manchmal auch häufiger, manchmal seltener) gestartet und hinterlässt für jeden Start eine leere Logdatei.


Es gibt jeweils eine einzelne "aria-debug-*.log"-Datei im temporären Verzeichnis, welche nicht leer ist. Dies scheint die jeweils erste angelegte Datei zu sein, nachdem OneDrive gestartet wird. Ob es einen Zusammenhang mit der der Flut an leeren Logdateien hat, weiss ich nicht, aber auffallend ist dass diese einzige nicht-leere Protokolldatei scheinbar immer den folgenden Eintrag enthält:


C:\build\aria-cpp-v1\clienttelemetry\src\LogManagerImpl.cpp(626): class Microsoft::Applications::Telemetry::ILogger *__thiscall Microsoft::Applications::Telemetry::LogManagerImpl::Initialize(const class std::basic_string<char,struct std::char_traits<char>,class std::allocator<char> > &,const struct Microsoft::Applications::Telemetry::LogConfiguration &) WARNING: Invalid in-ram queue size (20971520), adjusted to max ram queue size


Ich habe bereits versucht OneDrive zu resetten, sowie komplett zu deinstallieren und neu zu installieren. Das Problem tritt sofort nach der Installation wieder auf. So füllt sich mein temporäres Verzeichnis mit Hunderten von Müll-Dateien pro Tag, selbst bei deaktiviertem Office-Co-Authoring und auch wenn ich gar nicht mit Dateien im OneDrive-Verzeichnis arbeite.


Da meine Reports dieses Bugs bei Microsoft scheinbar ins Leere laufen (ich versuche es schon seit fast einem Jahr), suche ich primär nach Möglichkeiten, das Erstellen dieser Dateien zu verhindern, ohne OneDrive gleich ganz deinstallieren zu müssen. Pflästerchen die ich versucht habe waren unter Anderem, die Datei FileCoAuth.exe zu löschen oder umzubenennen (da ich das Feature ohnehin nicht benutze), was von OneDrive aber früher oder später "bemerkt" wird – OneDrive installiert sich danach still und automatisch in einen anderen Ordner neu, wo die intakte FileCoAuth.exe dann wieder vorhanden ist und munter mit dem Spammen meiner SSD fortfährt. Gibt es vielleicht einen Weg wie ich den Service dazu zwingen kann, den Prozess unter einem anderen Benutzerkonto zu starten, welchem ich dann Schreibrechte auf das temporäre Verzeichnis wegnehmen kann?


Ich bin dankbar für jede Hilfe!




 
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