#DeleteFacebook, 50 Millionen bestohlene FB Nutzer und Klagen – Der Facebook Super-GAU!

Diskutiere #DeleteFacebook, 50 Millionen bestohlene FB Nutzer und Klagen – Der Facebook Super-GAU! im IT-News Forum im Bereich Community; Mark Zuckerberg scheint abgetaucht zu sein als die aktuellen Probleme aufgetaucht sind. Durch einen sogenannten Whistleblower wurde der Missbrauch...
Mark Zuckerberg scheint abgetaucht zu sein als die aktuellen Probleme aufgetaucht sind. Durch einen sogenannten Whistleblower wurde der Missbrauch von Daten von ca. 50 Millionen Facebook Nutzern bekannt. Da dieser scheinbar ganz leicht durch erlaubten Zugriff stattfinden konnte steht Facebook nun in heftiger Kritik und muss einem großen Shitstorm, Klagen und einer Welle von Account Löschungen unter dem Hashtag #DeleteFacebook entgegensehen.


In erster Linie muss natürlich jeder selber wissen ob und wie er Facebook nutzt, aber der aktuelle Fall zeigt, dass es egal ist wie gut man seine Informationen selber zu schützen glaubt, oder auch wie gut der Dienstanbieter Facebook diese vielleicht schützt, wenn dann andere Personen Zugriff quasi offiziell auf all diese sensiblen Daten bekommen.

Der Bericht dazu aus der New York Times ist ja bereits ein wenig älter und bei Interesse kann man diesen auch hier nachlesen wenn man will oder sich die Videos ansehen, aber kurz zusammengefasst hatte das Unternehmen Cambridge Analytica offiziell Zugriff auf all die entwendeten Nutzerdaten und dies dann eben auch ausgenutzt. Facebook selber steht hier vor allem in der Kritik da die Nutzer nicht über den Zugriff auf Ihre Daten durch Cambridge Analytica informiert wurden.


Laut diverse Medienberichten sieht sich Facebook hier selbst zwar als Opfer, aber man hat sich ja den Täter selbst ins Haus geholt. Dies hat auch die Aktien des Unternehmens stark ins Fallen gebracht und so fiel der Wert am 19.03.2018 um 7%, was stolzen 35 Milliarden Dollar entsprechen soll. Aktuell sieht es auch danach aus als falle er weiter. Als wäre dies nicht schlimm genug haben laut der SHZ auch viele große Aktionäre durch diese Vorgänge Klage gegen Facebook ein, wozu man sich Seitens FB aber noch nicht geäußert hat.

Bei den Nutzern macht sich ebenfalls Unmut breit und so zieht der Hashtag #DeleteFacebook! seine Runde und sogar der 2017 aus dem Unternehmen ausgestiegene WhatsApp Mitgründer Brian Acton fordert zur Lösung der Accounts auf. Auch viele treue Nutzer scheinen diesem Ruf folgen zu wollen und so bleibt es wohl abzuwarten wie das angeschlagene Schiff Facebook hier wieder auf Kurs kommen will.



Quelle: TechCrunch


Meinung des Autors: Meiner Meinung nach hat Facebook hier klar Schuld, denn man hat den Zugriff ja genehmigt und auch nicht mit den Nutzern kommuniziert, aber ob der Hashtag #DeleteFacebook wirklich so große Auswirkung haben wird wie manche hoffen wage ich zu Bezweifeln. Was haltet Ihr von diesem aktuellen Facebook / Cambridge Analytica Skandal? Würdet Ihr Euren Account nun löschen?
 
JochenPankow

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Ich habe keinen Account bei "Fratzenbuch" und das bleibt auch so. :)
 
TortyBerlin

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Auch ich habe KEINEN Account, UND DAS IST AUCH GUT SO!
 
areiland

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Ein Facebook Account ist ja nun nichts per se Schlechtes, wenn man seine Einstellungen bewusst anpasst und sie entsprechend wählt. Wenn man dann auch nicht jeden Pups direkt ins Netzwerk einspeist, kann eigentlich nicht viel passieren. Das Problem ist ja, dass viele ihre Einstellungen nicht anpassen, jeden Furz mitmachen und ständig neue Informationen über sich posten, die in ihrer Gesamtheit ein sehr schönes Bild ihrer Interessenlagen und ihrer Persönlichkeit ergeben können.

Durch das teilen oder posten von anderen Posts oder Artikeln kann man dann schon sehr schön darauf schliessen, welcher politischen Richtung der Einzelne zuzuordnen ist. Genauso kann man dann eben aus dem Profil ablesen, welcher Bildungsschicht man angehört und mit welchen Personen man verbandelt ist. Vermeidet man allzu genaue Angaben, schränkt sein Profil entsprechend ein und postet nicht jeden Furzer, dann kann man auch vermeiden, dass man allzu genau ausgewertet wird.

Es ist auch bei Facebook, wie überall im Internet, eine Gratwanderung zwischen der Preisgabe nötiger Informationen und dem Zurückhalten unnötiger Angaben. Die richtige Balance und der bedachte Umgang mit persönlichen Informationen macht es aus. Facebook kann auch nur das preisgeben, was man dort selbst und freiwillig gepostet oder geteilt hatte.
 
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IT-SK

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Ich denke auch es ist großteils der korrekten Einstellung geschuldet wie bei fast jedem "Forum" und auch Software.
Für Selbstständige ist Fazzebuk zwar kein Muss, aber durchaus hilfreich zum Netzwerken.
Auch hilft es zum Auffinden von Schulkollegen und ehemaligen Kommilitonen.
Was ich nicht " in der Welt" verteilt sehen will, poste ich dort auch nicht.
Trotzdem finde ich Teile der AGB höchst bedenklich und bin für ein Vorgehen gegen diese Datenschutzverstöße.

Edit: @areiland
Wir sind da völlig einer Meinung, ich wollte nur darstellen warum ich da trotzdem ein Konto habe. ;-)
Obwohl mir die AGB stinkt....
 
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areiland

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@IT-SK
Mein Kommentar sollte klarstellen, dass man sich erst dann beschweren darf - wenn man alles dafür getan hatte, dass die Fülle der eigenen Informationen kontrollier- und überschaubar war. Dass die AGB von Facebook, sagen wir mal, anpassungswürdig sind, das ist unbestritten. Allein, der Nutzer hat es selbst in der Hand und kann sich einfach abmelden. Meldet er sich an FB an, hat er eben die AGB akzeptiert und darf sich dann auch nicht mehr beschweren.

Jeder möchte immer als so mündig gelten, aber hier benehmen sich viele Nutzer wie unmündige Bürger und posten grossartige Statements, die sinnlos und nur dumm sind.
 
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Mediamann

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Habe immer gedacht, dass diese Agentur sowieso uneingeschränkten Zugang zu Facebook Profilen haben ! Also wenn z.B. die Chronik nur für Freunde lesbar ist, können diese Leute trotzdem deine Beiträge lesen und analysieren !
 
areiland

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Wer mit Daten handelt, der gewährt irgendwie auch den Zugang dazu. Also muss FB den beteiligten Firmen irgendwie (über seine APIs) den Zugang zur Datenbasis ermöglicht haben, wenn diese Profile in dieser Zahl abgreifen konnten. Da kann sich Zuckerberg noch so winden und das Gegenteil beteuern, seine Firma hat das möglich gemacht und es war Kalkül, dass massenhaft Daten abgegriffen werden konnten. Das Geschäftsmodell von Facebook ist nun mal, dass die Daten der Nutzer verhökert werden.
 
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Upgrader

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Ich hantiere bei FB mit zwei verschiedenen Accounts unter falschem Namen und verzichte bewusst und komplett auf diese Pseudo-Freundschaften.

Mittlerweile ist Facebook für mich weitgehend nur noch ein asoziales Netzwerk. Allein schon, wenn man sich anschaut, wie in industriemäßigem Maßstab Fake-News strategisch gestreut werden und social Bots zum Einsatz kommen, um die Massen zu manipulieren. Für viele Menschen, die sich fast ausschließlich in diesen Filterblasen und Echokammern aufhalten, verschwimmen doch Realität und Fiktion zusehends - aber sie sind sich dessen nicht bewusst. Insofern stellt Facebook mittlerweile sogar eine Gefahr für ganze Staaten dar.

Und Steuern auf die hier erwirtschafteten Milliarden-Gewinne zahlen diese Ganoven auch nicht. Es wird Zeit, vonseiten der EU ein deutliches Signal zu senden!
 
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chakkman

Ich kann die Aufregung, und den "Skandal" absolut nicht nachvollziehen. Dazu muss man sich nur mal anschauen, was "Cambridge Analytica" genau macht... das ist doch nichts anderes, als wenn 90 % der Webseiten im Netz Google Analytics verwenden (was der Fall ist). Wieder mal total heiße Luft um rein gar nichts?

Übrigens finde ich die Schlagzeile des Artikels fast schon Bild-Zeitungs-Niveau. "Der Facebook Super-GAU!".
 
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areiland

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@chakkman
Da bin ich durchaus bei Dir.
Denn FB ist nun mal der Datensammler schlechthin und der GAU besteht höchstens darin, dass in aller Deutlichkeit bekannt wurde, wie die Zuckerberg-Geldmaschine eigentlich funktioniert. Genauso wie alle anderen Internet-Geldmaschinen auch funktionieren. Die können alle nur dadurch bestehen, weil es welche gibt die ihnen die eigenen Daten bereitwillig übergeben, ohne die Konsequenzen zu bedenken Dazu auch dieser: http://www.tagesschau.de/kommentar/facebook-cambridge-analytica-105.html äusserst treffende Kommentar.

Ich habe übrigens auch ein FB-Profil, würde aber niemals persönliche Ereignisse oder Bilder dort posten.
 
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chakkman

Genau. Die Sache ist ja die, diese "sozialen" Netzwerke sind doch allesamt auf der Idee aufgebaut, mit der Datenverarbeitung Geld zu machen. Wie im Grunde ja fast alles im Internet ebenfalls. Aus diesem Grund sind diese Plattformen kostenlos zur Verfügung gestellt. Und, wer an einem öffentlichen Ort wie dem Internet seine Daten preis gibt, der muss sich auch nicht über die Konsequenzen beschweren.

Der Grund für mich, FB nicht zu verwenden ist allerdings schlichtweg der, dass ich keinen Sinn darin sehe. Ich bin mit meinen Bekannten und Verwandten auf die herkömmliche Art und Weise vernetzt, nämlich persönlich, telefonisch, oder per E-Mail. Ich brauche sowas wie FB schlichtweg nicht, und finde auch die Art und Weise, wie Leute sich dort präsentieren, ehrlich gesagt auch oft abstoßend. Genauso wie Twitter mit diesen dämliche One-Linern. Meinen Twitter-Account habe ich mir lediglich gemacht, um ein mal im halben Jahr etwas zu kommentieren. Und selbst dann gehen mir die maximal 160 Zeichen (oder so) auf den Nerv. Wie der Name schon sagt, Gezwitscher ohne Sinn und Tiefgang.

Möchte nur noch mal sagen, ohne die Datenauswertung wären all diese Dienste Bezahldienste. Denn niemand arbeitet umsonst, und diese Dienste sind allesamt teuer, und jemand muss es bezahlen, und, ich denke, das Gros der Leute ist da auch nicht abgeneigt, dass die tun, was sie nun mal tun. Ich sehe das gar nicht so eng, wenn sie sich an das halten, was die EULA besagt. Denn ich möchte ein Internet, was möglichst nichts kostet, anstatt bei jedem Seitenabruf 1 € zu löhnen.
 
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Gast10191

Ich hantiere bei FB mit zwei verschiedenen Accounts unter falschem Namen und verzichte bewusst und komplett auf diese Pseudo-Freundschaften.

Mittlerweile ist Facebook für mich weitgehend nur noch ein asoziales Netzwerk. Allein schon, wenn man sich anschaut, wie in industriemäßigem Maßstab Fake-News strategisch gestreut werden und social Bots zum Einsatz kommen, um die Massen zu manipulieren. Für viele Menschen, die sich fast ausschließlich in diesen Filterblasen und Echokammern aufhalten, verschwimmen doch Realität und Fiktion zusehends - aber sie sind sich dessen nicht bewusst. Insofern stellt Facebook mittlerweile sogar eine Gefahr für ganze Staaten dar.

Und Steuern auf die hier erwirtschafteten Milliarden-Gewinne zahlen diese Ganoven auch nicht. Es wird Zeit, vonseiten der EU ein deutliches Signal zu senden!

Hallo Upgrader
Das ist ja genau das Problem,dass Leute wie Du,nur Fake Accounts anlegen,also sogar bewusst mehreren falsche.erloge Identideten benutzen und offenbar nicht zu sich selbst stehen wollen..
Es ist doch nicht die EU oder andere Organisationen,die da handeln sollen und dehnen man gerne den schwarzen Peter zuschieben will,sondern es liegt an jedem einelnen Nutzer,sich mal zu überlegen,was er von solchen Vereinen denn erwartet.Entweder ich trete so einem Verein bei mit meinem echten Namen,oder ich lasse es lieber.
Sorry,wenn nich das mal wieder zu direkt dargestellt hab und wieder den Zorn einiger Foristen auf mich ziehe.

Heinz
 
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chakkman

Mich tut es maximal wundern, wenn man sich mit einem Fakenamen bei FB anmeldet. Ich meine, das widerspricht doch der ganzen Idee eines sozialen Netzwerks, oder? Was habe ich denn davon, wenn ich mich mit Martin Mustermann vernetze, wenn ich nicht einmal weiß, welche echte Person denn jetzt dahinter steckt? Das ist so ungefähr, als würde ich unter falschem Namen einen Personalausweis ausstellen lassen, und es ist keine Geburtsurkunde unter dem Namen zu finden, unter dem ich den Ausweis beantragt habe. Irgendwie sinnlos. :p
 
areiland

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@Heinz
Da musst Du keine Ängste haben. Jeder wird hier bei Dir sein, denn es gibt eigentlich nichts schlimmeres, als Leute die nicht zu sich stehen und im gleichen Netzwerk unter verschiedenen Pseudonymen posten. Ich plädiere schon lange für eine Klarnamenspflicht, damit man endlich in der Lage ist, einem Nutzer auch alle seine Verfehlungen zuzuordnen. Sowas würde sehr viele Fake News und Trollposts verhindern, weil es vor allem die scheinbare Anonymität des Internets ist, aus der heraus die Leute so unverschämt und hemmungslos ihre Lügen verbreiten. Könnte man jedes, in allen Netzwerken, verbreitete Posting immer eindeutig zuordnen - läge die Hemmschwelle, gefälschte Bilder, Nachrichten zu verbreiten oder andere Nutzer zu verleumden und zu beleidigen, deutlich höher.

Das Internet würde also alleine durch eine Klarnamensflicht zu einem etwas besseren Ort.
 
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chakkman

@areiland: sehe ich ganz genauso. Auch wenn ich aus eigene Erfahrung weiß, dass selbst das keine hundertprozentige Hemmschwelle darstellt, denn man sitzt seinem Gegenüber ja immer noch nicht physisch gegenüber. Zumindest kenne ich auch so einige Foren, in denen man sich mit Realnamen anmeldet, und trotzdem geht's dort hin und wieder drunter und drüber. Dennoch denke ich, dass das zumindest schon einen kleinen Schritt in Richtung "Benehmen wie im echten Leben" darstellt. Ein sehr schlimmes Beispiel sind hier die Kommentare auf Youtube. Da frage ich mich dann wirklich desöfteren, ob da nur Menschen, die gerade dem Säuglingsalter entwachsen sind, rumlaufen. Da habe ich schon allein aufgrund dieser Tatsache gar keine Lust mehr, da Videos zu kommentieren.

P.S.: Bin natürlich auch nicht immer ein Heiliger, was das angeht, das möchte ich hier gar nicht behaupten. ;)
 
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Müsst ihr jetzt hier unbedingt die deutschen Presseprecher von Facebook mimen? Die können ganz gut auf sich selbst aupassen.

Dass ich und mittlerweile die Mehrheit der Leute, die ich kenne, entweder weitgehend "tote" FB-Profile führen oder unter falschem Namen unterwegs sind, ist die schlichte Antwort auf das Geschäftsgebaren der großen Multis, die sich für sakrosankt halten und nationales Recht weltweit im großen Stil ignorieren. Außerdem erwarte ich über kurz oder lang das, was wir heute schon in China beobachten können, auch bei uns, wenn es schlecht läuft: die Verbindung aller staatlicherseits gesammelten Daten über die Bürger mit denen der Unternehmen. Im Reich der Mitte wird jedem Bürger ein social Score zugeordnet. Damit sollen die Menschen gelenkt werden. Totalüberwachung!

Die eigentlichen Probleme mit industriellen Fakes und Manipulationen nach ausgeklügelten Strategien rühren doch nicht von irgendwelchen Privatusern her, sondern von Staaten und milliardenschweren Unternehmen im Hintergrund. Russland allein beschäftigt ca. 4.000 menschliche Trolle - hauptsächlich von St. Petersburg aus. Die posten und kommentieren auch fleißig in deutschsprachigen Medien.

P. S.: Untereinander (im Freundes-/ Bekannten-/ Kollegenkreis) kennen wir uns trotz Pseudonyms natürlich, falls wir doch mal via FB kommunizieren.
 
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chakkman

Deine Daten werden so oder so verarbeitet, egal ob Real- oder Fake-Name. Warum meldest du dich nicht bei FB ab, wenn dir deren Geschäftsgebahren nicht zusagt? Ist doch total kontraproduktiv, den Dienst noch zu verwenden, wenn du solche Aversionen gegen ihn hast.

Übrigens finde ich das mit der Totalüberwachung eher was für Aluhutträger. Hinter FB steht eine Firma, und deren Hauptanliegen ist Geld, nichts anderes.
 
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Deine Daten werden so oder so verarbeitet, egal ob Real- oder Fake-Name. Warum meldest du dich nicht bei FB ab, wenn dir deren Geschäftsgebahren nicht zusagt? Ist doch total kontraproduktiv, den Dienst noch zu verwenden, wenn du solche Aversionen gegen ihn hast.

Übrigens finde ich das mit der Totalüberwachung eher was für Aluhutträger. Hinter FB steht eine Firma, und deren Hauptanliegen ist Geld, nichts anderes.
Sicher wird das, was ich dort angebe, verarbeitet. Nur: Das kann nicht mit mir in Verbindung gebracht werden, zumal ich mit zwei Accounts wechselseitig arbeite. Das untergräbt ein Stück weit das Geschäftsmodell von Facebook. Und das ist gut so.

Ja, sicher will FB Geld verdienen. Was sonst? Im Zusammenspiel mit einem autokratischen System oder einer Diktatur wird's dann aber schnell ungemütlich für den unbedarften Bürger, der heute noch tönt: "Ach, ich hab' ja nix zu verbergen."
 
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Wo mimen wir denn die Pressefritzen von Facebook? Indem wird den einzelnen Nutzer in die Pflicht nehmen, für seine Veröffentlichungen auch mit seinem Namen einzustehen, sicher nicht! Denn wäre es so, dann wäre solchen Trollfabriken, wie Du sie als Alibi anführst, die Grundlage entzogen. Denn die funktionieren nur darüber so gut, dass sich im Internet niemand zwingend identifizieren muss. So kann sich selbst ein mongolischer Bauer als Hans-Jürgen aus Bremen ausgeben und gegenüber den Nutzern Propaganda betreiben, die dann scheinbar von einem deutschen Nutzer kommt. Was selbstverständlich dann auch dazu führen kann, dass massenhaft gefakte Parolen verbreitet werden, die im Ausland auf eine politische Gesinnung schliessen lassen, die es in Deutschland so nicht gibt.

Wenn Du solche Verhältnisse für erstrebenswert hältst, in denen jeder jedem alles ungestraft unterschieben kann, dann tut mir das leid. Ich halte solche Verhältnisse nicht für erstrebenswert, denn das ist blanke Anarchie. Sondern ich bin dafür, dass jeder einzelne Post immer seinem Urheber zugeordnet werden kann, damit man jederzeit weiß woher ein Bild oder ein Statement stammt, damit sich der Urheber im Zweifel auch für Lügen und Verleumdungen verantworten können muss.
 
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