Covid19 - Gedanken dazu

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Noch etwas von Precht, was direkter auf unser Thema eingeht:

 
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Wieder einmal jemand, der genau meine Sprache spricht. Schon von 2012, aber so aktuell wie nie zuvor.
Ich wusste nicht, in welchem Thread ich das plazieren konnte, deshalb musste wieder einmal der COVID Thread dafür herhalten.
Ich kann jedem nur empfehlen, den Ausführungen von Noam Chomsky genau zuzuhören. Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, einen neuen Thread aufzumachen, etwa: Politik und Medien - eine gefährliche Kombination. :)
Aber das WIN10 Forum ist ja längst nicht mehr so stark frequentiert, wie das früher einmal war. Nun ja....

 
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Gast17914

Bald ist es ein Jahr her,seit man global das Impfprogramm begonnen hat.
Im Rückblick gesehen: Hat sich eigentlich an der Situation der Pandemie etwas verbessert, drehen wir noch immer in einer ewigen Scheilfe oder gibt es Anzeichen, dass die Gesamtsituation sich eher noch verschlechtern wird?
Ist die Menschheit überhaupt je in der Position gewesen das "Problem" lösen zu können ?
Ein "Problem" welches aus anderer,universeller Position aus betrachtet,gar Keins ist, sondern eher einer normalen Kausalität entspricht ?
Nur der Mensch macht daraus ein Problem, weil es im ans Fett geht,er aber stur sein Verhalten nicht ändern will !

Die vierte Welle ist in Europa angerollt und aus Russland hört man von einer neuen Variante von Delta, die wieder etwas gefährlicher werden könnte.
Man muss sich ja nur die Infektions- und Todeszahlen dort - und nun auch in der Ukraine - betrachten, dass man sich fragen kann,ob da was dran ist. Denkbar und vorstellbar ist es auf jeden Fall schon, dass eine neue Deltavariante die Alte langsam ersetzt und sogar ,dass sie die bisherigen Impfungen unwirksam macht. Doch ich warte lieber auf den Bericht von WHO , bevor ich konkreter darüber nachdenken will.
Werded ihr zum zweiten mal Weihnachten in der guten Stube feiern ?
So - genug Provokation.
Wünsche geruhsames Wochenende
Heinz
 
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Die Infektionszahlen in Europa nähern sich einem neuen Höchststand und Spahn spricht vom Ende der epidemischen Lage in Deutschland ?
Es war doch schon lange bekannt, daß die Zahlen zum Ende des Jahres wieder steigen würden. Ich sag mal vorsichtig: Was soll ich davon halten ?

In den Medien spricht man davon, daß die deutsche Wirtschaft " sich gerade erhohlt " - schlecht fürs Klima. Die Meere sind voll mit Containerschiffen.
Ein großer, deutscher Hersteller von Plastikspielzeug warnt, daß er vor Weihnachten nicht liefern kann. Und warum ? Weil seine Ware auf Containerschiffen festhängt.
Er stellt das Spielzeug zwar in Deutschland her, lässt es aber dann nach China karren, damit es dort " von Hand bemalt " wird !
In meinen Augen pure Dekadenz. Als wenn es nichts Wichtigeres für unsere Kinder gäbe, als handbemaltes Plastikspielzeug unter einem Plastiktannenbaum.
Das ist Nahrung für die Affen D.
 
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Gast17914

Hinzu kommt, das globale Versorgundengpässe entstehen die die Wirtschaft drücken.
Für Gas ,Oel, Benzin und Strom zahlt ihr ja in der EU bereits Rekordpreise und es wird weiter steigen, so dass sich Manche nicht mehr leisten können, im Winter die Wohnung angenem zu heizen.
Das alles sind Folgeerscheinungen, nicht nur seit der Pandemie,sondern von Fehler die schon seit 50 Jahren gemacht werden,und billigend in Kauf genommen wurden!
The Show must go on !
Das Kima hat bereits begonnen zu kippen. Ist also nicht mehr "nur"eine Krise.
Die Politiker schwelgen mit Vorschlägen die nicht umgesetzt werden können.
Schliesslich wollen ja die Unternehmer weiter ihre Millionen scheffeln, im Namen der Wirtschaft und auf Kosten der allgemeinen Bevölkrung,die ärmer und ärmer wird.
Wie schon geschrieben,Greta hat den passendsten Kommentar schon abgegeben : Bla,blah,bla !
 
crumb1

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Was soll ich davon halten ?
Abgewählt und nun noch Scherben hinterlassen! Das macht er........
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Die Politiker schwelgen mit Vorschlägen die nicht umgesetzt werden können.
Die Vorschläge liegen auf dem Tisch...nur die Menschen in den reicheren Industriestaaten wollen nicht auf Wohlstand verzichten. Die ärmeren sind noch nicht so weit, streben aber dahin. Und lassen sich nicht sagen "Verzichtet wegen der Klimakrisa..."
 
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@Gast17914 : Weiter gehts:
China möchte bis 2050 klimaneutral werden, baut aber Kohlekraftwerke ohne Ende.
Da können die Deutschen dann in ein paar Jahren wunderbar ihre im Moment noch führende Energiespeichertechnologie hin verkaufen.
Es liegen viele Ideen vor, wie gerade Länder, die ihre Energie - Infrastruktur noch aufbauen müssen, von vorn herein diese sauber produzieren könnten.
Hier ein sehr interessanter Clip über alternative Energieerzeugung durch Wärmespeicher. Ein weiteres großes Potential zur sauberen Energiegewinnung bietet die Gezeitenkraftwerktechnologie. Auch hier sind die Deutschen in der Entwicklung mit vorne - fragt sich nur, wie lange....

 
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Gast17914

Hallo Ulrich
Der Fimbeitrag ist sehr informativ. Mir scheint,ich hab ihn auch irgendwann mal schon gesehen - zumindest teilweise.
er spricht all die Faktoren meiner Skepsis an, wenn man diese Alernativenergien anspricht,an.
Litiumbatterien sind da ganz vorne mit dabei.Im Film sieht man gut,was ich meine.
Da findet keine Problemlösung statt,sondern nur eine Verlagerun.
Und in der EU freut man sicht über sauberere Luft - Chile ist ja weit weg,was kümmert's !
Die Chinesen haben in letzter Zeit ja auch eine Energiekrise die die Wirtschaft ausbremst.Das darf atürlich nicht sei. Da nimmt man lieber wieder vermehrt Kohle um das auszugleichen.
Die "seltenen Erden"haben die da ja im Überfluss,nur bringt das nichts, ohne weitere Verarbeitung, die auch sehr grosse Energienmengen benötigt. Daher kauf der Westen lieber teuer beim Chinesendas fertige Produkt, weil sonst müsste auch dort wieder verstärkt Kohlekraftwerk.
Es gibt doch nur eine einzige wirkliche Lösung dieserEnergiekrise. Nicht dieses "grüne bla bla" sondern konsequent im grossen Stil Energiekonsum einschränken.Mit im "grossen Stil"meine ich mindestens halbieren. Produktionen abschalten !
Wir sind eine verwöhnte Wegwerfgesellschaft. Das muss aufhören.
Die Sonne - ja- unser grösster Energiespender aber auch ebenso tödlich !
Nucleare Energie? Ja eine Seite sagt in mir ,ok. Jede Stadt sein eigenes Atomkraftwerk ! Aber die strahlenden Abfälle ?
In die Sonne schiessen, statt unsinnige Raketen zu toten Planeten schicken ( Mars) ,oder Kaptain James T. Kirk spazieren zu fliegen.
Einen Preis für die Bquemlichkeit haben wir aber auf jedenFall immer zu zahlen!

Es läuft ziemlich viel schief zurzeit. Die Erde ist aus dem Ruder gelaufen und ich zweifle daran dass wir -die Verusacher- das wieder richten können,zumal wir offenbar noch nicht mal die Verantwortlichkeit anerkennen können.
Schönen Sonntag
PS.
Ach ja, diese Idee von Jens Spahn ist absolut nicht nachvollziebar und völlig unverständlich.
Jens Spahn sieht Corona-Normalzustand frühestens im Frühjahr 2022
Abgesehen davon,dass es Chaos enfachen würde, weil damit jeder Bezirk eigene Regeln erstellen kann.
Wenn er die " die Lage nationaler Tragweite "stoppen will, so wird aber sowieso "die internationale Tragweite" über Gesamt EU das Zepter übernehmen und Massnahmen beschliessen dehnen sich auch Deutschland nicht entziehen kann.
Wenn herr Spahn sagt, man müsse aber trotzdem noch sehr vorsichtig bleiben so ist das sein Wunschdenken.
In Fakt, wird sich die Mehrheit der Bevölkerung sagen, wenn der Span das macht, ist doch die Pandemie vorbei, also lasst uns feiern wie früher.
 
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Ulrich

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@Gast17914: Ich sehe schon, Du hast den Film nicht richtig angeschaut. :)
Man forscht in Deutschland zur Zeit an Batterien, die auf Aluminium oder Natrium Basis funktionieren. Die Akkus laufen bereits und sind in der Erprobung und Weiterentwicklung. Ferner forscht man an Wärmespeichern auf Salz Basis, läuft ebenfalls bereits in der Erforschung und Weiterentwicklung. Bestehende Kohlekraftwerke müssten nicht zurückgebaut werden, sondern könnten auf Wärmespeicherbasis weiterbetrieben werden.
Und Gezeitenkraftwerke gibt es ja auch schon länger. Hier erprobt man zur Zeit neuartige Generatoren, die mit Propellern funktioniern. Ebenfalls sehr vielversprechend.
Die Netzinfrastruktur der Kohlekraftwerke könnte genutzt werden, wenn anstelle der Energieerzeugung durch Kohle am Standort Wärmespeicherkraftwerke eingesetzt würden.
Es geht ganz viel mit der vorhandenen Stromnetz Infrastruktur, wenn wir weiter mit Volldampf Wind, Sonne und demnächst Gezeiten ausnutzen und umweltfreundliche Batteriespeicher entwickeln.
Retortenfleisch ist ebefalls ein guter Ansatz, um viel Co2 zu vermeiden.
Wenn dann noch die sch... Bitcoins verboten würden, die einen erheblichen Co2 Abruck verursachen und andere Ideen umgesetzt würden....
 
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Gast17914

Ja,ich hab es teilweise etwas überflogen. Wäre also neu, diese Litium Alternative.
Gezeitenkraftwerke kenn ich auch bereits Jahrzehnte. Irgendwie wurde aber diese Technologie nicht so richtig weiterverfolgt, obwol sicher sehr gut.
In der Schweiz kennen wir natürlich auch diese Speicherseen wo überschüssiges Wasser hochgepumpt wird und dann durch 4 dicke Pipelines nach unten direkt auf die Turbine stürzt. Ich war noch ein Kind,als das Erste gebaut wurde.( Peter Moosleitner lässt grüssen)
Alles gute Ansätze, aber irgenwie vernächlässig. Vielleicht weil nicht effektiv genug und nur als lokale Lösung ?
Mir fällt auch noch grad ein, das mit den Windturbinen hat auch einen Haken.
Alle paar Jahre büssen die Flügelblätter ausgetauscht werden. Ich sah in einem Film, wie man die alten Blätter einfach neben dem Turm gelagert liess,weil man nicht wusste, was man damit nun tun will !
Die Entsorgung soll sehr kompliziert und teuer sein als die Herstellung neuer Blätter.
Und abgesehen davon, wieviele Mühlen müsste man in die Landschaft stellen um den globalen Energiebedarf zu decken.
Gleich ist es mit den Solarzellen. Da würde hektarenweise produktive, landwirschaftl. nutzbares Land verschwendet.
Zellen auf dem Dach sind ja auch nur lokal gedacht.
Grosse Staudämme bauen stösst teilweise auf grössen Widerstand, was verständlich ist. Beispiel :Äthiopien.
Solche Dinge können Krieg auslösen. Schon früher hat mal einer geschrieben:
Künftige Kriege werden nicht um Oel geführt, sondern um Wasser.
Kann sein, dass sich die globale Energiesituation etwas wieder etwas stabilisieren kann dank der Forschung, aber allein geht das kaum, sondern nur mit der Bereitschaft zum Verzicht. Aufhören mit der gewaltigen Energieverschwendung !
 
Ulrich

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@Gast17914 : Würdest Du nicht auch in eine Höhle kriechen, wenn Du nur dort überleben könntest ?
Und darum geht es, ums Überleben.
Das Interessante an all den neuen Technologien ist, daß man sie miteinander verknüpfen kann und dadurch windarme oder sonnenarme Zeiten überbrücken kann, eben durch die neue Speichertechnologie !
Ein europaweiter Zusammenschluss der Energienetze mit zentraler Organisation des Energieflusses ( mit KI Unterstützung ) würde uns auch gewaltig nutzen. Hier sehe ich noch keine Bestrebungen.
Die Ansätze für die neuen Technologien sind deshalb früher noch nicht nennenswert umgesetzt worden, weil sie weder durch die Gesellschaft noch durch die Lobbys mitgetragen wurden. Das sieht jetzt grundlegend anders aus.
Der Druck auf die Politiker wird immer größer und vielleicht ist die in Deutschland entstehende Regierung die letzte, die im alten Stil weitermacht.
Da kommen große Veränderungen auf uns zu.
Aber sicher ist auch, daß das Ganze nicht genug ist, wenn ein Bewußtsein zum Maßhalten und verantwortlichen Umgang mit Ressourcen nicht eine breitere Resonanz in der Bevölkerung bekommt.
Das fängt schon bei der Kindererziehung an und endet noch lange nicht mit dem Stop der Produktion von Wegwerfartikeln.
Zum Beispiel Mode. Die Mode ist ein gigantisches Geschäft, welches bar jeglicher Vernunft ist.
Der Druck auf die Menschen, sich modisch kleiden zu müssen, hat auch bei der Kleidung zu einer Wegwerfgesellschaft geführt.
Man könnte hier unfassbar viel Energie sparen, wenn man Kleidung haltbarer produzieren würde und gleichzeitig die Modeindustrie dementsprechend klein schrumpfen könnte. Und billiger für die Menschen wäre es auch. Denn es ist etwas anderes, ob ich für ein solide produziertes T Shirt 40,- Euro ausgebe und es möglicherweise zehn Jahre und mehr tragen kann, oder ob ich 10,- Euro für eine Billigproduktion ausgebe, die mir nach einem Jahr und zehn mal waschen wie ein Lappen am Körper hängt.
 
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Das fängt schon bei der Kindererziehung an und endet noch lange nicht mit dem Stop der Produktion von Wegwerfartikeln.
Zum Beispiel Mode. Die Mode ist ein gigantisches Geschäft, welches bar jeglicher Vernunft ist.
Der Druck auf die Menschen, sich modisch kleiden zu müssen, hat auch bei der Kleidung zu einer Wegwerfgesellschaft geführt.
Man könnte hier unfassbar viel Energie sparen, wenn man Kleidung haltbarer produzieren würde und gleichzeitig die Modeindustrie dementsprechend klein schrumpfen könnte. Und billiger für die Menschen wäre es auch. Denn es ist etwas anderes, ob ich für ein solide produziertes T Shirt 40,- Euro ausgebe und es möglicherweise zehn Jahre und mehr tragen kann, oder ob ich 10,- Euro für eine Billigproduktion ausgebe, die mir nach einem Jahr und zehn mal waschen wie ein Lappen am Körper hängt.
Was Du da forderst, ist ja gut und schön gedacht und sicher auch sinnvoll. Aber wenn Du mal überlegst, was passiert, wenn alles wesentlich länger hält, wirst Du feststellen, dass man viele Dinge dann über viele Jahre nicht mehr produzieren muss. Was machen dann die Menschen in dieser Zeit? Wovon sollen sie leben? Im Moment leben sie halt von der Müllproduktion, aber sie leben. Ich will die Müllproduktion nicht gut heissen, aber dann muss man diese Menschen anders füttern und ihnen auch solche höherwertigen Dinge des Alltags zur Vefügung stellen, damit sie nicht eines Tages nackt rumlaufen müssen. Mit anderen Worten: Wir haben einfach zu viele Menschen auf diesem Planeten und was Du forderst, ist letztendlich das Fallenlassen von einem großen Teil der Menschen, die den Müll produzieren.
 
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Mit anderen Worten: Wir haben einfach zu viele Menschen auf diesem Planeten und was Du forderst, ist letztendlich das Fallenlassen von einem großen Teil der Menschen, die den Müll produzieren.
Unglücklich ausgedrückt?
Du meintest sicher das Fallenlassen von einem großen Teil der Menschen, die die Sachen produzieren.
 
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Ja, die die Sachen dann eben nicht mehr produzieren, weil es ja dann nur noch langlebige Güter gibt. Und wenn man diese 'überflüssigen' Menschen dann nicht anderweitig versorgt, werden sie verhungern und sterben. Also müssen die Preise für die höherwertigen Güter nicht nur die längere Haltbarkeit und Benutzbarkeit darstellen, sondern auch die Versorgung eines großen Teils der nicht mehr beschäftigten Menschen. Ob sowas (weltweit) durchsetzbar sein wird?
 
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Grenzen des Wachstums nennt man das ! Da sind wir schon angekommen.
 
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Ja, in der ersten und zweiten Welt. Aber wir müssten dann auch die dritte und vierte Welt füttern. Dazu ist doch kaum jemand bereit. Jedenfalls nicht freiwillig.
 
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Aber wenn Du mal überlegst, was passiert, wenn alles wesentlich länger hält, wirst Du feststellen, dass man viele Dinge dann über viele Jahre nicht mehr produzieren muss.
Darum wurde ja die geplante Obsoleszenz eingeführt.
Die Geschichte von der ersten Glühbirne kennt Ihr sicher?
 
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Das ist ja genau das, was @Ulrich bemängelt und weshalb ich versucht habe, seine Idee zu widerlegen. Sie kann nicht funktionieren.
 
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Gast17914

Ulrich. ja das sind weitere Punkte. Mode usw. Da gibt's noch Einiges, was man anfüren könnte.
Doch ich kann das nicht so optimistisch sehen wie du, also dass sich da Löungen ergeben könnten.
Ich meine, weil heutzutage viel zu viel produziert wird aus dem einfachen Grund, den Menschen Arbeitsplätze zu schaffen,ist es auch nicht ganz einfach, zu sagen, man soll mit produzieren aufhören,mir ist das schon klar.
Carlisa
Ich finde, da ist kein Unterschied, ob man es Produkte nennt oder Müll.
Fallenlassen? Ja, wer sich denn fallen lassen will,soll das. Andere versuchen irgenwie auf eigenen Wegen zu überleben.
Von Politikern erwarte ich grundsätzlich keine Lösungen.Seit den "Pandora Paper" Enthüllungen, kann man nicht sicher sein, welche dieser "Entscheidungsträger" nicht bereits sein Köfferchen gepackt hat um abzuhauen, wenn nichts mehr geht!
Diese "COP26" oder wie der gesellschaftliche Anlass genannt wird ist eh von vornerein nur wieder eine Alibiübung,sonst nur leere Luft.
Ich würde sagen - lassen wir es einfach weiter laufen wie es ist. Dann wird es kurz und schmerzloser.
Erst wenn alles am Boden ist, entstehen neue Ideen.Das sehe ich als echt positiven Evolutionsschritt. Alles andere ist nur noch Flickwerk.
Ich denke da grad an die Stunde Null in Deutschland !
 
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@ungarnjoker Hier in unserer Gesellschaft in Deutschland geht das schon, mit einem garantierten Mindesteinkommen.
Das Geld dazu ist vorhanden. Es muss nur anders eingesetzt und geschöpft werden.

Und es muss endlich ein entsprechendes Bewußtsein in der Bevölkerung gefördert werden, welches Markenhörigkeit anprangert und nicht fördert.
Die Veränderung muss von den Menschen kommen, die Industrie kann reagieren.

Und wenn ich sage, daß Die Mode Branche unfassbar viel Energie verbraucht, dessen Co2 in die Atmosphäre eingebracht wird, dann ist das nur ein Beispiel, welches verdeutlichen soll, daß wir - und damit meine ich die gesamte Welt - unter allen Umständen Co2 einsparen müssen.
Das muss endlich einmal klar werden, daß es selbstverständlich mit einem Verlust an "Wohlstand" einher geht.
Denn genau darum geht es, um "Gesundschrumpfung" der Industrie, der Bevölkerung, um Nachhaltigkeit und Qualität statt Quantität. Daran muss die ganze Welt arbeiten.
Die Länder, die im Moment viel haben, werden wesentlich mehr Abstriche machen müssen als die Länder, denen es so wie so schon dreckig geht - so hart sich das auch anhört. Und die reichen Länder müssen den armen Ländern wesentlich mehr helfen - finanziell und durch Know How.
Das geht natürlich nur, wenn Säbelgerassel und pubertäre Machtspielchen der Großmächte / Atommächte aufhören und die Kräfte wirklich für das gemeinsame Ziel
" rettet die Menschheit " eingesetzt wird.
Aber hier in Deutschland bekommen wir ja noch nicht einmal ein Tempolimit oder die höhere Besteuerung von Superreichen hin, das ist auch bei der kommenden Regierung bereits vom Tisch. Es ist ein grundsätzliches Problem der Politik, daß Politiker einfach zu viel in der Wirtschaft herumfuchteln, aus Eigennutz und Geldgier.
Politik befindet sich hier in Deutschland längst nicht mehr auf einer Metaebene.
 
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