Covid19 - Gedanken dazu

Diskutiere Covid19 - Gedanken dazu im Smalltalk Forum im Bereich Community; Wer keine Probleme hat, macht sich welche: Coronamaßnahmen in Hamburg: Ausgangssperre frauenfeindlich

IT-SK

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Wer keine Probleme hat, macht sich welche:

Ausgangssperre frauenfeindlich​


HAMBURG taz | Hamburg hat in dieser Woche Ausgangssperren eingeführt. Ab 21 Uhr darf keiner ohne triftigen Grund auf die Straße. Bis fünf Uhr früh. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Und die gilt nach Beschluss des männerdominierten Senats für Personen, die sich körperlich bewegen. Damit sind Spaziergänger und Jogger gemeint oder jene, die den Hund Gassi führen

Allerdings: Allein sollen sie dabei sein
. Paare müssen also getrennt das Haus verlassen und um die Häuser ziehen. Senatssprecher Marcel Schweitzer erklärt dazu: „Diese Regelung ist keine Einladung zum Spaziergang.“ Sie sei eine eng auszulegende Ausnahme für jene, die „zum Beispiel nur eine kleine Wohnung ohne Balkon oder Garten sowie ein eng getaktetes Leben haben – und die vor 21 Uhr keinen Moment Ruhe in ihrem Alltag hatten“.
Das ist feindlich gegenüber Menschen, die sich nachts nicht allein nach draußen trauen...
Coronamaßnahmen in Hamburg: Ausgangssperre frauenfeindlich
 
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Heinz

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Eine nachahmenswerte Idee.
Wird das in D auch gemacht um kleine Dörfer zu erreichen?
Bei uns hier, fahren zu diesem Zweck die Ambulanzautos quer durch den Dschungel ! Auch um Tests zu machen.
New York: Impfbusse sollen Pandemie-Bekämpfung beschleunigen
 
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runit

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Wir binden ja gerade mal erst die Ärzte ein. Und es gibt für spezelle Fälle die mobilen Teams. Unser Problem ist ja, wenn wir uns überlegen, wie man am schnellsten Mitbürger erreichen kann, nützten alle schönen Überlegungen ja nichts, wenn überhaupt kein Impfstoff da ist, den Impfbusse mitführen könnten. - Und na ja, so entlegene Orte tief im Dschungel gibt es bei uns in D außerdem nicht? Neulich habe ich aber immerhin schon einen Schnelltestbus gesehen und die erste Drive In Impf-Station haben wir jetzt auch.

Ich glaube, wenn die Ärzte, zu denen die Leute ja auch sonst gehen, oder der bei bewungseingeschränkten Patienten Hausbesuche macht, voll eingebunden sind und auch mit ausreichend Impfdosen versorgt werden können, sind wir einen großen Schritt weiter, um das Impftempo zu erhöhen.

Im ländlichen Bereich ist die ärztliche Versorgung bei uns nicht unbedingt optimal. Manche Landkreise suchen vergeblich Ärzte, die sich niederlassen. Aber jedes noch so entlegene Dorf ist in eine Gesundheits-Struktur eingebunden. Und notfalls fahren da dann eben auch mobile Teams hin, wenn es keine Alternative gäbe.

In den USA in Yew York haben ja sehr viele Leute überhaupt keine Krankenversicherung und sind in das allgemeine Gesundheitssystem weder organisatorisch noch praktisch eingebunden. Da macht es schon Sinn, einfach durch die Stadt zu fahren und Leute aufzugreifen, die sonst wohl eher keinen Schuss bekämen würden. Das sieht ja bei uns etwas anders aus. Bei uns wäre es die Personengruppe der Obdachlosen, die durch solch eine Maßnahme bedacht werden könnte. Ich glaube, für die gibt es - noch - keine mobilen Teams. Ich denke, das wird sich noch ändern. Diakonische und andere Hilfsdienste betreuen sie auch sonst. Darüber könnte sich dann eine Lösung finden lassen.
 
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Heinz

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Da muss ich grad an unsere Megahauptstadt akarta denken mit all den Slums und all den illegalen unangemeldeten Einwohner die in desolaten uständen leben, voller Schmutz, Bakterien,Bazillen und Viren.
ich frage mich, ob die nicht sogar besser geschüzt sind als ein Durchschnittsburger in EU ?
Ich rede nicht von Diesen, die durch Corona erst durchs Raster fielen, sondern von Menschen,die ihr Leben lang nichts anderes kannten.
Sie sind es gewohnt im grossten Dreck und dicht gedrängt zu leben sowie alles zu essen, was ein Mülleimer her gibt.Die Reste von Dehnen,die zu viel haben !
Ihr Immunsystem muss schon sehr viele male auf die Probe gestellt worden sein und sie haben stets überlebt.
So traurig das alles ist,aber die haben sich angepasst weil ihnen gar nichts anderes übrigblieb.
Und ich hab bisher auch noch nie von übermässigem Ausbrüchen von Coronainfektionen oder erhöhten Sterblichkeit gehört.
Die Leute scheinen geeicht zu sein auf alles.
Oder - sie sind grösstenteils schon infiziert und zu Wirten geworden,ohne selbst krank zu werden.
Wenn sie dann auch noch ansteckend sind, dann bildet sich vielleicht auch wirklich regional eine Herdenimmunität aus.
Das sind nur gedankliche Ausschweifungen von mir, also bitte auch als das ansehen und nicht mehr.
Grossangelegte Tests hat es in den Armenvierteln von jakarta übrigens nie gegeben und dass die Leute da mal einen Schuss kriegen werden ist ziemlich unwahrscheinlich. Das sind Millionen von Menschen !
 
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runit

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Alles was wir wissen, spricht gegen Deine spekulative Annahme, bzw. Deine gedankliche Ausschweifung, wie Du es nennst.

Gerade Lebensumstände in Armut sind förderlich für die Verbreitung, insbesondere durch den Mangel an Ernährung, was das Immunsystem schwächt, und die massenhafte Kontaktnähe. Was ich lese über die Slums in Indien und Jakarta ist allenfalls, dass sich dort Corona im Vergleich zu den Innenstädten, derer sich die Slums jeweils befinden, rasend schnell verbreitet, während es in den Innenstädten nicht ganz so schnell stattfindet. Die Dunkelziffer in den Slums dürfte wohl besonders hoch sein.

In den Slums gibt es zudem das generelle Problem, dass Hygienemaßnahmen nicht eingehalten werden können und der Hygienezustand eh mangelhaft ist, was per se die Verbreitung von Kranheitserregern begünstigt.

Dass die Armensiedlungen für Viren ideale Brutstätten sind, hat sich in der Vergangenheit aber immer wieder gezeigt. Eine Studie kam vor einigen Jahren beispielsweise zum Schluss, dass sich die Grippe in den Slums von Delhi wesentlich schneller und stärker ausbreitete als in wohlhabenderen Quartieren der indischen Hauptstadt.
Coronavirus: In Slums ist eine Eindämmung besonders schwierig

Während die Corona-Infektionen in den Hochhausvierteln der indischen Metropole Mumbai zurückgehen, ist der größte von 800 Slums, Dharavi, zunehmend betroffen. Hinzu kommt, dass den Bewohnern oft Geld für Essen fehlt.
Kampf gegen Corona in Indiens größtem Slum | DW | 06.05.2020

Gleichzeitig leiden die Kranken unter dem Stigma, das mit einer Infektion verbunden ist. Es wird von Fällen berichtet, in denen Menschen sich nicht testen lassen, weil sie die gesellschaftlichen Folgen fürchten. Viele leiden unter den wirtschaftlichen Auswirkungen. In den Slums leben die Menschen ohnehin von der Hand in den Mund. Millionen rutschen noch tiefer in die Armut ab.
Für Trauer bleibt wenig Zeit
Das Geld aus dem milliardenschweren Konjunkturpaket der Zentralregierung kommt bisher kaum bei ihnen an. Der Gouverneur bezeichnet die Versorgung der Armen als „höchste Priorität“.
Quelle: Corona-Pandemie in Indonesien: Für Trauer um die Opfer bleibt wenig Zeit

Am schlimmsten von der Pandemie betroffen sind letztendlich diejenigen, die mehreren und sich überschneidenden Entbehrungen ausgesetzt sind. Frauen und Mädchen in Slums sind aufgrund ihres eingeschränkten Zugangs zu Hygiene und Raum dem doppelten Schlag einer stärkeren Exposition gegenüber dem Virus ausgesetzt, während jeder Tag mit Einkommens- und Bildungsverlusten ihre Verwundbarkeit vervielfacht und sie weiter zurückdrängt.
COVID-19 exposes the harsh realities of gender inequality in slums | UN-Habitat

Hier hast Du eine genauere Dokumentation. In Jakarta kommt in den Slum-Regionen, wie dokumentiert ist, das Problem der Überschwemmungen dazu, Mangel an Trinkwasser durch kontermeniertes Regenwasser
Central Jakarta, Covid19, Slum & Flood Area Analysis
 
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Heinz

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Du hast schon recht,runit. Eigentlich bin ich ja bis jetzt auch davon ausgegangen. Nachdenklich stimmte mich nur, dass eben akarta mit den vielen Slums relativ wenig tägl. Infektionen verzeichent. Was auch kein Wunder ist, hält man es mit dem Testen ja nicht so genau.
Dann wären weiter die Todeszahlen ein Indikator. Doch hier werden auch viele Menschen namenlos verbuddelt.
Bei knapp derihundert Millionen gesamt und etwa 30 Millionen in Jakarta wurden zb. gestern 160 Tote gemeldet
Interessant wäre mein Gedanke ja vielleicht, aber es spricht wirklich nichts dafür, dass es so sein könnte.
Wenn die Dunkelziffer so hoch ist,und die Menschen in den Slums anfangen wie die Fliegen dahin zu scheiden, wird es sicher mal eine neue Statistik geben.
Bis jetzt sind alle Statistiken die man speziell über Jakarta findet ,etwa ein halbes Jahr alt.
Solange kann ich mich auch nur an die Realität halten, dass Armut und schlechtes Essen das Immunsystem schwächen kann und Beengtheit die Verbreitung fördert.
Zu den Links : Ja Jakarta hat das Problem, dass die Stadt langsam versinkt. Teilweise bis zu 25 cm. ( ! ) pro Jahr. Die Grunde sind weitgehend klar und es lässt sich nicht verhindern oder Beenden. Höchstens etwas verlangsamen.
Die Bilder aus dem Link, betreffen alle Central Jakarta, was etwa ein Fünftel der gesamten Stadt ausmacht.
Neu ,las ich grad, dass in Süd jakarta, wo die Villen der Reichen und Reichsten stehen, bereits 50 % Einwohner geimpft sein sollen.
 
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runit

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@Heinz, ich denke, dass es derzeit zu wenige echte verwertbare Daten aus den Slum-Gebieten gibt. Ich finde im Netz hauptsächlich Statistiken, die etwa 1 Jahr alt sind, noch aus der Auswertung der 1. Welle stammen und es noch keine Impfungen gab. Mal schauen in ein paar Monaten, ob man da bessere Daten sammeln konnte. Insbesondere wäre dann auch interessant, nachlesen zu können, wie das Impfgeschehen sich in den Slums entwickelt hat und in wieweit sich die Entwicklung dann im Vergleich zum Vorjahr abhebt.

Im Moment als tägliche Momentaufnahme hat Indonesien gesamt tatsächlich relativ gute Zahlen. Ich habe gelesen, in den asiaten Ländern ist die 3. Welle angekommen, habe aber keine Kenntnisse, wie die Entwicklung in Indonesien ist, wie es da mit B117 aussieht. So furchtbar weit ist Indonesien allerdings ja auch noch nicht mit dem Durchimpfen.

00 00 01.jpg


Quelle: Coronavirus - Impfungen nach Ländern weltweit 2021 | Statista

Ich habe hier noch eine interessante allgemeine Publikation zu dem Thema Slums - Covid 19 gefunden.
https://www.researchgate.net/public...ving_Well-Being_in_Urban_Informal_Settlements
 
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Bei uns hier, fahren zu diesem Zweck die Ambulanzautos quer durch den Dschungel
Moin
zumindest bei uns im Burgenlandkreis wurde und wird so verfahren.
Ü80 wurden in dezentralen Impfzentren mit Biontec versorgt. Und die nicht da hin kommen werden mobil angefahren.
Und jetzt auch Hausärzte, wenn die Astra oder Moderne haben werden die auch Hausbesuche machen. Es läuft.....
 

Heinz

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Hallo runit. Danke für das Pdf. Hab's runtergeladen und für's Erste , mal überflogen. Es geht allgemein um Armut in Ballungsgebieten.
Lese es später gerne fertig.
Ja, aktuelle Infos sind schwer zu erhalten.
Überraschenderweise hab ich in Wikipedia Tabellen gesehen vom 8.April 21, also aktuell
COVID-19 pandemic in Indonesia - Wikipedia
Ich meine,in Indonesien ist die Situation schon eine ganze Weile "stabil" immer um die 5000 Neuinfizierte pro Tag und immer wisch 150 bis 300 Tote tägl.
Die Variante B.117 wurde vereinzelt nachgewiesen.
Die dritte Welle ist in Indien angekommen. Gestern knapp 127.000 neue Infektionen, hauptsächlich B.117.
Ich hoffe sie schwappt nicht auf Indonesien über.Es würde sicher dramatisch bei der "Völkerwanderung" die nun bevorsteht.
Der Fasten monat beginnt in wenigen Tagen und an dessen Ende wollen jeweils zwischen 20 und 30 Millionen Menschen ihre Familien besuchen.
Die Regierung hat bereits ein striktes Verbot ausgesprochen und wird alle Strassen raus aus grosseren Städten, von der Autobahn bis zum Feldweg absperren.
Züge sollen fur diese Zeit kaum noch fahren. Schiffe nicht auslaufen und Flugzeuge am Boden bleiben.
Na wenn das nur mal klappt. !
 
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runit

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Ja, das habe ich von Indien auch gehört, dort gerade wieder eine große Zunahme. Ich drücke Deinem Land die Daumen. In ein paar Wochen wissen wir mehr, inwieweit da was zu Euch rübergeschwappt ist.

Die pdf habe ich auch erst nur ganz kurz angelesen. Gibt uns am Ende etwas mehr Hintergrund-Info allgemein, denke ich.
 

Heinz

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Wie ist das ? Die Liste ist zwar einen Monat alt, aber trotzdem :
dosen.png

Soviel mir bekannt ist hat die gesamte EU etwa 450 Millionen Einwohner ! Warum bestellt man da das sechsfache dessen was nötig ist ?
So produzieren all die Hersteller also erst mal ,um diese Bestellungen zu erfüllen - und andere Länder,meist die Armen, müssen anstehen ?
Und da sage mir einer,die reichen Staaten horten nicht ! Aber trotzdem heisst es in D immer, man habe nicht genug Stoff !
Da blicke noch einer durch....
Oder sehe ich das falsch ?
 

runit

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Die EU bestellt nicht nur Eigenbedarf, sondern verteilt auch weltweit an bedürftige Länder. - insofern, ja, siehst Du falsch. Im Weiteren werden ja auch über 1 Jahr hinaus Impfdosen benötigt, also mehr als 2 Dosen pro Person. Da wird also rein gar nichts gehortet.

Erinnerst Du Dich an die Diskussion von vor ein paar Monaten? Da wurde der Vorwurf gemacht, die EU hätte zu wenig bestellt und wird bis heute noch erhoben. Da hatte ich schon gesagt, an der Bestellmenge liegt der momentane Engpass nicht.
 
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Ulrich

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@Heinz: Gesicherte Dosen sind nicht gekaufte Dosen. Und daß der Impfstoff schon längst zu einem weltweiten Politikum geworden ist, dürfte klar sein.

Hier noch eine Aufstellung aus Wikipedia:

Unbenannt.JPG
 

Heinz

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Hallo
Ich bin ja froh, dass ich da falsch gelegen habe. Alles klar !:huhu

Die Bezeichnungen werden immer länger : B.117-E484K (EEK)
Greift offenbar vorallem in Japan zu :
Eine Indische Zeitung schreibt dies. Obwohl diverse Zeitungen das schrieben und die neue Variante sogar schon i Österreich gesichtet wurde ( auf dem Weg nach Bayern ?)
New ‘Eek’ variant gives Japan jitters
Wie dem auch sei. Mir täte es leid. wenn die olympischen Spiele wieder abgesagt oder verschoben werden müssten !
 
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Ulrich

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Es mag ja durchweg sein, daß die EU entsprechende Absichtserklärungen geäußert hat, jedoch sind von den acht in Deiner Liste aufgeführten Impfstoffen vier ( 965 Mio. Dosen ) noch gar nicht zugelassen. Auch insofern war Dein Schreck etwas verfrüht.
 

runit

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Das war damals das Konzept, von erstmal allen Herstellern eine Kaufoption zu sichern, weil man zum Zeitpunkt der Verträge noch nicht wusste, wann wer fertig würde, wann und ob ein Impfstoff eine Zulassung bekommen würde.
 

crumb1

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Zur Info über Sputnik:
Sputnik V: Slowakei zweifelt an russischem Impfstoff

Ich verstehe die Absicht nicht so recht sich um das Zeug zu bemühen, schon gar nicht von Bayern. Bei der Intransparent
Wir haben doch geplant mehr als genug zu dem Zeitpunkt wo auch Sputnik erst geliefert werden könnte.
 

Heinz

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Ich dachte einfach nur, dass somit all die Dosen, die erst in einem JJahr benötigt werden, auch bereits in der EU gelagert werden, was ja nicht so gut gewesen wäre. Man weiss ja nie was in dieser Zeit passieren kann und ausserdem haben die Stoffe ja auch Ablaufzeiten.
Also nun weiss ich dass es nicht so ist und die Dosen die in einem Jahr benötigt werden erst später geliefert werden.
Etwas anderes wär ja auch Unsinn gewesen !
Mit all den neuen Mutationen müssen die Forscher ja auch laufend am Ball bleiben und mit Veränderungen mitziehen.
Auf meiner Liste waren 4 Stoffe noch nicht zugelassen . Neu würde dann nun noch Sputnik V dazu kommen.
Holger ,ich sah deinen Beitrag erst, nachdem ich hier meinen letzten Satz schrieb.
Ich finde es spricht kaum was gegen Sputnik V .Jedenfalls auch nicht mehr als gegen AstraZeneca. Die allgemeine Angst, vor den Russen mag der Grund sein. Ein Trauma seit 1945 ?
zurich.png
 
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runit

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Soweit ich das so nebenbei mitbekommen hatte, ging es in der Slowakei um explizit die gelieferten Chargen, die minderwertig waren.

In der Slowakei mehren sich Zweifel am russischen Impfstoff Sputnik V. Laut dem staatlichen Institut für Arzneimittelkontrolle stimmen die Inhaltsstoffe bereits gelieferter Chargen nicht mit dem von Experten für wirksam befundenen Impfstoff überein. Weiter heißt es, es seien sowohl Einzel- als auch Mehrfachdosen geliefert worden. Auch Lagerbedingungen, Zusammensetzung und Herstellungsverfahren unterschieden sich. Informationen aus Ländern, in denen Sputnik V bereits eingesetzt wurde, stimmten nicht mit den Informationen überein, die der slowakischen Behörde vorliegen. „Diese Vakzine haben nur den Namen gemeinsam“, schrieben die Kontrolleure wörtlich. Schon vorher hatten sie der Herstellerfirma mangelhafte Information vorgeworfen.
Slowakei: Arzneimittelkontrolle hegt Zweifel an Sputnik-V-Impfstoff - WELT

Davon unabhängig sagen die Experten zu Sputnik allgemein, dass die Daten, die vorliegen, ausgezeichnet sind.

Die Frage ist also, was ist das für eine Lieferung gewesen, wo kommt die her, stimmen die vorliegenden Daten nicht und kann grundsätzlich die beanstandete Qualität nicht geliefert werden? Oder ist es "nur ein" Produktionswerk, welches nicht korrekt produziert? In der EU werden alle gelieferten Chargen geprüft. Sollte Sputnik V eine Zulassung bekommen und die künftigen Lieferungen nicht der Qualität entsprechen, wofür die Zulassung erteilt wurde, würden solche Lieferungen zurückgewiesen. Im schlechtesten Fall müsste die Zulassung wieder aufgehoben werden.

Mein Eindruck ist, dass die Zulassung der Ema in Kürze erfolgen wird. Die kürzliche Konferenz Merkel/Macron/Putin, der konkrete Produktionsstandort in Bayern als auch letzlich die getätigte Kaufoption von Söder deuten für mich darauf hin.
 
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Heinz

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