Classic Shell - alternatives Startmenü wird mit sofortiger Wirkung nicht mehr weiterentwickelt

Diskutiere Classic Shell - alternatives Startmenü wird mit sofortiger Wirkung nicht mehr weiterentwickelt im Windows 10 Tweaks & Tuning Forum im Bereich Windows 10 Foren; Nachdem Microsoft im Jahr 2012 sein Windows 8 veröffentlicht hatte, haben sich nachweislich viele Nutzer gefragt, was denn der Hersteller mit der...
maniacu22

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Nachdem Microsoft im Jahr 2012 sein Windows 8 veröffentlicht hatte, haben sich nachweislich viele Nutzer gefragt, was denn der Hersteller mit der "im Labor" gezüchteten und hauptsächlich für Geräte mit Touch-Unterstützung entwickelten Modern UI bezwecken möchte. Für die Nutzung auf Desktop-Systemen war diese Modern UI jedenfalls nur bedingt empfehlenswert, was auch die Absatzzahlen der kostenlos erhältlichen und individuell einzurichtenden Tools Classic Shell nachweisen konnten, welches sich vom einstigen Geheimtipp zum nahezu "Pflichtprogramm" entwickelt hat und nicht nur mit Windows 8, sondern auch mit vorherigen sowie nachfolgenden Windows-Versionen kompatibel ist. Zum Entsetzen der Fans hat der Entwickler Ivo Beltchev jetzt allerdings angekündigt, die Weiterentwicklung des kleinen Tools mit sofortiger Wirkung einzustellen





Nachdem Ivo Beltchev das kleine Tool "Classic Shell" im Jahr 2009 als Wochenend-Projekt begonnen hatte, entwickelte sich dieses spätestens 2012 mit der Einführung von Windows 8 zu einem der populärsten Programme mit millionenfachen Downloads. Zugleich formte sich um das Projekt eine riesige Community, die durch neue Ideen und Anregungen einen wesentlichen Anteil an der Weiterentwicklung hatte. Dies soll nun alles vorbei sein, da der Entwickler Ivo Beltchev im offiziellen Forum von Classic Shell die sofortige Einstellung der Weiterentwicklung des Projekts angekündigt hat.

Als Hauptgründe führt er mangelnde Freizeit für andere Hobbies an, die nicht allesamt etwas mit Softwareentwicklung zu tun haben. Zugleich führt er auch die zahlreichen Änderungen der zwei jährlichen Feature-Updates für Windows 10 auf, welche diesem Projekt durch entsprechende Anpassungen viel mehr Entwicklungsarbeiten zukommen lassen, als dies von einer Person zu bewältigen wäre. Durch die Abkehr Microsofts vom klassischen Win32-Modell wäe es zudem zunehmend schwieriger, Classic Shell mit neuen Funktionen ausstatten zu können.

Ivo Beltchev gibt seinem Projekt aber nicht den endgültigen Todesstoß, da er der Community den Quellcode auf sourgeforge.net hinterlässt, womit findigen Programmierern unter den Fans die Möglichkeit gegeben wird, dieses fortführen zu können. Etwaige Absprachen über eine mögliche Weiterentwicklung durch andere Programmierer können noch bis Ende 2018 über das offizielle Forum von Classic Shell erfolgen, bevor dieses Ende kommenden Jahres auch geschlossen werden soll. Ivo Beltchev wird dort ebenfalls noch anzutreffen sein, wenn auch viel seltener als bisher.

Meinung des Autors: Persönlich verbinde ich Classic Shell ausschließlich mit dem klassischen Windows 8, in welchem es kein Startmenü gegeben hat. Spätestens seit Windows 8.1 respektive Windows 10 gab es abgesehen von nostalgischen Gründen kaum noch Anreize, auf das Tool zurückgreifen zu müssen. Ja, es gibt eine Fan-Community hinter diesem Projekt, die der Einstellung nachtrauern werden, insofern sich kein Nachfolger für die Betreuung findet, aber andererseits glaube ich auch nicht, dass sich bei dieser immer noch sehr großen Fan-Base kein geeigneter Nerd finden sollte, der eine Fortführung in die Hände nehmen könnte. Persönlich brauche ich es seit der Einführung von Windows 10 allerdings nicht (mehr). Wie sieht es bei euch aus? Nutzt ihr noch Classic Shell?
 
typo2708

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Nie benutzt, ich fummel aus Prinzip nicht am System herum und belasse Windows in dem Zustand, wie der Hersteller sich das gedacht hat. Der Dank dafür: Reibungsloser Betrieb.
 
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areiland

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Seh ich auch so! Mit Windows 10 nutze ich das Startmenü zum ersten Mal seit Windows 95 zu mehr als nur zum Herunterfahren des Systems. Und inzwischen ist es ja wirklich sehr gut anpassbar. Da gibts jetzt nichts, was mir so sehr fehlen würde, dass ich da einen Ersatz drüberstülpen müsste.
 
C

chakkman

Ditto. Und ich fummel auch sehr ungern an solchen Systemsachen herum. Mir ist ein stabiles System sehr viel lieber, als das letzte Quentchen Bedienkomfort, oder Eyecandy.
 
Desmo1949

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areiland

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Unübersichtlich ist der Kachelbereich nur, wenn man ihn sich nicht in seinem Sinne gestaltet und gliedert.
 
RedFlag

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Kann ich absolut Nachvollziehen, ABER:

Ein Admin sagte mal zu mir: man sollte mit dem Neuen arbeiten, nach einer Zeit gewöhnt man sich dran.
Ja, auch ich tue mich hier und da schwer damit, aber am Ende hatte er Recht.
Alte Zöpfe abschneiden und mit etwas geistiger Flexibilität an das Neue herangehen, das hält jung ;-)
Ich habe das Tool gemocht, aber Schlussendlich eben doch Kopftechnisch umgestellt - just give it a try
 
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Don Caron

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DIe Kacheloptik ist so was von Hässlich! Immerhin kann die ja auch unter Windows selbst abgeschaltet werden. Ich bin es seit Atarizeiten gewohnt alles was ich brauche aufs Desktop zu ziehen
 
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Das haben wir schon immer so gemacht.....

Eines meiner Lieblingszitate meines Opas, oder Lehrmeisters......
Nur nix dazulernen, wird schon funktionieren ;-)
 
C

chakkman

Ich bräuchte die Kachelansicht ehrlich gesagt auch nicht, aber, man kann sich dran gewöhnen. Mir wäre schon lieber, wenn die an Start angehefteten Programme so gestaltet wären wie noch unter Windows 7 abwärts. Für mich ist das eher Kindergarten für die Generation von heute, als dass es mir wirklich einen Mehrwert bringen würde. Alles andere im Startmenü ist aber in Ordnung.
 
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anold

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Für Windows 8 war Classic Shell ein wahrer Segen.

Aber das Startmenü von windows 10 ist so wie es ist praktisch und sehr gut. vorrausgesetzt es wurde auf die eigenen Bedürfnisse angepasst. Aber das geht ja recht schnell.
 
typo2708

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Dieses ganze fehlerbehaftete "Tuning" an den verschiedensten Stellen, diesen unerschütterlichen Glauben, mit allen möglichen Zusatztools das System zu verbessern, gibt es ja so nur bei Windows. Mir ist nicht bekannt, dass Mac-User sowas nötig haben, vielleicht gelten die deshalb auch als die zufriedeneren Anwender. Und wenn bei der Bastelei was schiefläuft wird natürlich zuerst auf Microsoft geschimpft. Dabei steht Windows 10, sofern man es in seinem Auslieferungszustand belässt, dem macOS in Sachen Stabilität und Zuverlässigkeit in nichts nach. Natürlich spricht nichts dagegen, externe Software zu verwenden wo es das Einsatzgebiet verlangt, aber von allen Tools die irgendwelche optische oder funktionale "Optimierung" versprechen, lasse ich tunlichst die Finger.
 
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maniacu22

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Mir ist nicht bekannt, dass Mac-User sowas nötig haben, vielleicht gelten die deshalb auch als die zufriedeneren Anwender.
Obwohl das schon fast eine pauschalisierte Aussage ist, steckt vielleicht doch irgendwo ein Fünkchen Wahrheit dahinter. Dafür müssen Mac-User mit einer erheblich kleineren Auswahl von Programmen/Anwendungen und Games zurecht kommen und müssen auch bereit sein, für diesen "Mac-Status" immer bedeutend mehr Geld als ein Windows-Nutzer auszugeben. Wenn man das mit sich bzw. auch mit dem Konto vereinbaren kann oder auch möchte, dann passt das ja. Dazu kommt, dass ein Mac-User kaum Möglichkeiten hat, sein System zu individualisieren, zumindest im direkten Vergleich zu Windows. Ich persönlich sehe nicht ein, für ein solch geschlossenes System, welches mir auch noch die Hardware vorschreibt, so viel Geld auszugeben, selbst wenn ich es vielleicht könnte.

Und JA, Microsoft hat auch eingesehen, dass die Entwicklung von Windows 8 am Markt vorbei gegangen ist, auch wenn es einige wenige Nutzer gegeben hat, die von der Modern-UI durchaus begeistert gewesen sind. Die Quittung für diese Retorten-Entwicklung kann jeder man in den monatlichen Nutzerstatistiken nachschlagen, wo Windows 8 mittlerweile so viele Nutzer wie Windows XP aufweist. Windows 7 und Windows 10 liegen mit riesigem Abstand vor allen anderen BS. Und ganz ehrlich, wenn dieser halbjährliche Update-Zirkus nicht wäre, würde Windows 10 mittlerweile Windows 7 schon längst offiziell vom Thron gestoßen haben, da es ansonsten KEINEN Grund mehr gibt, Windows 7 dem neueren Windows 10 zu bevorzugen.

Vielleicht klärt sich das alles noch, vielleicht auch nicht. Über 90 Prozent dieser Entwicklung liegt letztendlich an MS selbst. Die restlichen 10 Prozent und weniger entfallen auf die Nutzer, welche natürlich aussuchen können, welches Produkt sie erwerben.
 
C

chakkman

Dafür müssen sich Mac-User meiner Meinung nach nicht ganz zu unrecht den Vorwurf gefallen lassen, dass die die Sachen so essen, wie sie ihnen vorgesetzt werden. Bei MacOS gibt es nur ganz eingeschränkte Möglichkeiten, die Oberfläche so zu gestalten, wie man sie gerne hätte. D.h. also, dass man das System so mögen muss, um es zu benutzen. Apple hat vor allem eins, gute und kluge Designer, die wissen, was die Klientel, die ja auch sehr oft aus Künstlern, oder Leuten mit Berufen im visuellen, oder künstlerischen Bereich, besteht, vor allem will, und die das System dann entsprechend gestalten.

Microsoft richtet sich mehr an die Durchschnitts-Bevölkerung. Aber, die wissen ganz sicher auch, was sie tun, dafür werden die schon ihre Leute sitzen haben, die den Trends nachgehen. Manches davon ist natürlich Schmarrn, wie dieses völlige Versteifung auf Touchscreen- und Mobil-Bedienung, wie bei Windows 8. Das macht Windows 10 schon mal wesentlich besser, denn des ist für beides angepasst. Die Kachelitis war aber sicher etwas, was man ausprobieren wollte, und schauen wollte, wie es ankommt. Zwar wird sicher auch das vorher getestet worden sein, aber, das sollte wohl DAS Feature werden, mit dem man sich von Android und iOS absetzen wollte. Und so wie bei Microsoft so oft in letzter Zeit, ist das wohl eher in die Hose gegangen.
 
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Ich arbeite beruflich mit einem Mac. Glaub mir, da gibt es - speziell was den Workflow angeht - eigentlich viel mehr Optimierungsbedarf als bei Windows. Ich habe mir schon oft die Haare gerauft und mich gefragt "Wieso gibt es diese simple Funktion nicht, so wie bei Windows?"

Was bei Windows 8 die Kacheloberfläche war, ist beim Mac das Launchpad. Bei Windows 8 gab's dafür 'nen shitstorm, beim Mac wird es anstandslos so akzeptiert. Ich glaube, dass Microsoft grundsätzlich viel stärker für seine Innovationen und Entscheidungen kritisiert wird als Apple. Dort ist die Loyalität der Nutzer zum Produkt einfach viel größer. Aber das wissen wir ja nun alle gut genug.
 
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Ich halte auch wenig von Tuning außer SSD und RAM (was ich da eigentlich auch nicht zu zähle..).
Ja ich benutze ClassicShell auf Fünf von Sechs Systemen.
Auch das hat für mich nichts mit Tuning zu tun, sondern bietet mir einfach die Oberfläche die ich zum Bedienen meiner Systeme mag.
Einer läuft auf 10 Standard, aber egal wie ich es sortiere mir gefällt die Windows10 Ansicht nicht, Kacheln sowieso schon gar nicht.
Ich bin schon sooo alt, das ich auch beim Moped und Auto analoge Anzeigen vorziehe.
Aus Kundensicht behaupte ich mal 65% meiner Kunden bevorzugen die "ClassicShell" Ansicht, bei den "U30" nur 15%, aber die können auch keine Analoge Uhr mehr ablesen...;-))
 
C

chakkman

Ich arbeite beruflich mit einem Mac. Glaub mir, da gibt es - speziell was den Workflow angeht - eigentlich viel mehr Optimierungsbedarf als bei Windows. Ich habe mir schon oft die Haare gerauft und mich gefragt "Wieso gibt es diese simple Funktion nicht, so wie bei Windows?"
Absolut. Das fängt bei mir bereits bei den Tastenkombinationen an. Oder der jahrelangen Abstinenz der zweiten Maustaste bei den Mac-Mäusen. Das ist dann wohl eher nach dem Motto "Wir müssen das anders machen, damit PC-Nutzer nie wieder zurückwollen, weil sie sich nicht wieder umstellen wollen", also anders sein, des anders sein willens.

Was bei Windows 8 die Kacheloberfläche war, ist beim Mac das Launchpad. Bei Windows 8 gab's dafür 'nen shitstorm, beim Mac wird es anstandslos so akzeptiert. Ich glaube, dass Microsoft grundsätzlich viel stärker für seine Innovationen und Entscheidungen kritisiert wird als Apple. Dort ist die Loyalität der Nutzer zum Produkt einfach viel größer. Aber das wissen wir ja nun alle gut genug.
Oh je, das Launchpad... :D Ich hatte ja mal kurz hier einen Mac stehen, und, nachdem ich das Betriebssystem auf MacOS Sierra upgedatet hatte, war da auf einmal das Launchpad, der neue Weg, die Applikationen zu starten. Mir hat das ehrlich gesagt auch eher Nachteile gebracht, weil dort nicht einmal Ordner, die die Programme beim Installieren angelegt haben, die immer unter "Applikationen" gewesen sind, angezeigt wurden, und, übersichtlich fand ich das auch nicht. Wie du schon sagst, sowas kann man dann noch nicht einmal konfigurieren, dass es einigermaßen passt. während man bei Windows sehr viel an der Darstellung der Taskleiste, oder des Start-Menüs ändern kann. Von daher muss das, wie gesagt, zu dir passen, sonst sieht's schlecht aus. Klar kann man sich damit zurechtfinden, aber, optimal ist das nicht. Für mich ist vieles beim Mac eher "Muss ja gut sein, wenn's so teuer ist", und die damit einher gehende Verblendung. Aber, gut, jedem das seine.
 
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Wie oft schon habe ich am Mac die Schaltfläche "Desktop anzeigen" vermisst, die alle Fenster auf einmal ausblendet und den Blick z.B. auf abgelegte Dateien oder Verknüpfungen freigibt. Beim Mac scheint man so eine simple aber hilfreiche Funktion nicht für notwendig zu halten. Nein, man muss jede einzelne Anwendung minimieren bis man endlich freie Sicht hat. Unnötiger Zeitaufwand. Und das ist nur ein Beispiel von vielen, wo einem beim Mac schnelle Bedienungsabläufe erschwert werden. Ich atme immer erleichtert auf wenn ich wieder zuhause an meinem PC sitze.
 
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Ihr müsst nur ClassicShell auf dem Apfel installieren.....:o
 
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