Vodafone legt Berufung gegen Kinox-to-Sperre ein

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    Vodafone legt Berufung gegen Kinox-to-Sperre ein

    Originalansicht: Vodafone legt Berufung gegen Kinox-to-Sperre ein

    Im Februar diesen Jahres war der Internetprovider Vodafone durch eine einstweilige Verfügung von Constantin Film dazu gezwungen worden, seinen Kunden den Zugang zum Portal Kinox-to durch eine Sperre zu verweigern. Kürzlich hat Vodafone nun Berufung gegen dieses Urteil eingelegt, da dieses zum Einen auf keiner ausdrücklichen Gesetzesgrundlage erfolgt ist und zum Anderen die Rechte auf Informationsfreiheit der Vodafone-Kunden sowie auch einen ungestörten Netzbetrieb signifikant einschränken würde


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    Seitdem der Internet-Provider Vodafone im Februar diesen Jahres seitens Constantin Film eine einstweilige Verfügung aufgebrummt bekommen hat, hat sich Vodafone bislang nicht zu der Thematik geäußert, bis zur vergangenen Woche. Als Grund der einstweiligen Verfügung wurde der damals neu im Kino angelaufene Film "Fuck Ju Göthe 3" angesehen, welcher zeitgleich aber auch illegal über Kinox.to abrufbar gewesen ist.

    Jetzt hat der Internet-Provider Berufung gegen das damalige Urteil eingelegt, und argumentiert, dass man als Accessprivider die Aufgabe habe "lediglich neutral den Zugang zum Internet" zu vermitteln. Vodafone könne nach geltendem Recht nicht dazu verpflichtet werden Urheberrechtsverletzungen im Internet durch Sperren einzudämmen, so eine Sprecherin gegenüber der Kollegen von heise.de. Solche Sperren würden nicht nur erheblich in den Geschäftsbetrieb sowie auch die Netzinfrastruktur des Providers eingreifen, sondern zusätzlich auch noch die Rechte der Vodafone-Kunden auf Informationsfreiheit beschneiden. Zudem sieht man in einer solchen Sperre auch die generelle Gefahr, dass auch nicht rechtsverletzende Inhalte gesperrt würden, da auch nicht jeder Anwender technisch so versiert sei, die DNS-Umleitung umgehen zu können.

    Eine solche Sperrung einer einzelnen Domain, wie sie im Februar seitens Constantin Film erwirkt worden ist, würde zudem nur aufgrund einer ausdrücklichen gesetzlichen Grundlage erfolgen, wobei diese in dem Fall nicht existent sei. Aus diesem Grund legt Vodafone Berufung gegen die Kinox.to-Sperre ein und zielt auf weitere Klärungen vor Gericht.

    Meinung des Autors: Persönlich kann ich beide Seiten, den Rechteinhaber sowie auch den Provider sehr gut verstehen. In meinen Augen ist es auch nicht die Aufgabe des Providers, Internet-Inhalte sperren zu müssen, denn wenn so eine Regelung Schule macht, haben wir bald chinesische Verhältnisse in Deutschland, wo wir vorgeschrieben bekommen, welche Internet-Seiten wir besuchen dürfen und welche nicht. Vielmehr sollte man diesen Seiten die Server abstellen und Betreiber wie auch Nutzern solcher Seiten deutlich empfindlichere Strafen auferhängen. Andererseits sollten auch die Filmemacher mal darüber nachdenken, die Mietpreise für reale Kinobetreiber zu verringern, so dass diese wieder Kino-Tikets anbieten können, die ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Wenn ein Kino-Tiket ein mindestens Drittel von einer Blu-Ray kostet, läuft irgendwas falsch, oder wie sehr ihr das?

  2. Hi,

    schau mal hier: (hier klicken). Hier findet man viele Hilfestellungen.
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  3. #2
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    Vodafone legt Berufung gegen Kinox-to-Sperre ein

    Man sollte mal eine gesetzliche Regelung für alle urheberrechtlichen Verletzungen machen. Kinox ist anscheinend auch für Nutzer strafbar (obwohl in Deutschland die IP Daten nur bei schweren Straftaten heraus gegeben werden dürfen) ! Stream und sogar Download von YouTube Videos ist legal ! Und die Musikindustrie möchte eine Sperrung von den meisten YouTube Inhalten die nicht legal auf YouTube geladen wurde. Wenn die kleine Tochter mit einer Gitarre ein Lied nachsingt, ist das veröffentlichen auf YouTube eigentlich auch schon illegal ! Und bei Vimeo kann man alles veröffentlichen. Inzwischen haben sehr viele auf ihrer Website Videos mit einem Link zu Vimeo. Viele denken, dass dies Legal ist und man sogar auch keine Gema bezahlen muss !


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